Klar kann man 35mm in 4K abtasten, bringt nur nix wenn das Master, von welchem die 35mm gemacht wurde vorher nur 2K war
Und welche Filme sollen das bitte sein oder haben wir heute schon den ersten April?
Nun alle, deren CGI z.B. in 2K gemacht wurden oder die nach der Postproduktion in 2K ausbelichtet wurden oder sogar digital in 2K gedreht wurden.
Und jetzt mach Dich mal darüber schlau und staune, welche Blockbuster Du in Deinem Regal als Upscale stehen hast.
Aber bitte nicht weinen, es sind nämlich eine Menge
Es gibt aber bald eine tolle Vergleichsmöglichkeit denn unser THE LAST HORROR MOVIE hat sowohl die Abtastung der 35mm an Bord (vom Regisseur persönlich vorgenommen und überwacht) und meinen Upscale.
Ich bin auf die Meinungen gespannt. Auch hier wage ich schon mal eine Prognose...
Das heißt, im Grunde ist alles von vor den 1990ern, als CGI-Effekte noch eher die Ausnahme waren, durchgehend echtes 4K. Gut, dass das 90% der Filme sind, die ich konsumiere.
Und selbst bei Filmen, die mehr oder weniger CGI beinhalten, ist deine Aussage für alles, was grundsätzlich auf Film und nicht digital gedreht wurde, nicht korrekt. Denn dann sind in der Regel nur die Einstellungen nicht in nativem 4k, die CGIs beinhalten. Alles, was ohne CGI auskommt, ist auch da in nativer 4k-Auflösung und kein Upscale. Denn im Normalfall werden nur die CGI-Shots in 2K auf Film ausbelichtet und dann in das normale 35mm Negativ hineingeschnitten.
Ausnahme sind natürlich solche Filme, wie es sie z. B. um die Jahrtausendwende viel in Japan gab, wo zwar auf Film gedreht, aber dann die komplette Postproduktion inkl. des kompletten Schnitts digital in 2k auf dem Rechner gemacht und anschließend wieder auf Film ausbelichtet wurde, wie z. B. ICHI THE KILLER oder VERSUS. Da macht 4K in der Tat keinen Sinn bzw. bietet es keinerlei Mehrwert gegenüber 2K, außer vielleicht hinsichtlich eines HDR Color Gradings.