Good Boy 2025

  • Ersteller Ersteller --A--
  • Erstellt am Erstellt am
  • Antworten Antworten 6
  • Aufrufe Aufrufe 686
  • Letzter Beitrag Neueste Aktivitäten
Umfrage: Good Boy (2025) Erwartungen 67% mcr

Kinofilm: Good Boy

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 1 33,3%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 1 33,3%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 1 33,3%

  • Umfrageteilnehmer
    3

Welcome to Movieside!

Register to become a member of the Movieside community and get Access to all content. Sustainable language settings (German or English) will be available after registration and logging in. Please be aware that the forum's main language is German.

Hier seit
19.4.2018
Beiträge
661
Reaktionen
1.338
gb.webp


Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=q4-CRkd_74g

Ein treuer Hund zieht mit seinem Besitzer Todd in ein ländliches Familienhaus, nur um dort übernatürliche Kräfte zu entdecken, die in den Schatten lauern. Als dunkle Wesen seinen menschlichen Gefährten bedrohen, muss der mutige Vierbeiner kämpfen, um den zu beschützen, den er am meisten liebt.
 
Gut zu wissen, da der Trailer hier wirklich nix aussagt - was ansich ja nicht immer schlecht ist! Aber hier weiß ich gerade überhaupt nicht, nach Sichtung des Trailers, worauf der Film aus ist! Ich mag halt "Hunde"- Horrorfilme wie Cujo oder Baxter und ähnliches. Diese Beschreibung vom User @--A-- hilft hier doch sehr und ich hoffe, dass dieser Film dann auch in den Kinos laufen wird und daher genau hierhin passt!
 
Im ersten Moment musste ich an das Buch "Thor" denken, das später als "Bad Moon" verfilmt wurde, das ganze Buch ist aus der Sicht des Hundes geschrieben!
 
Good Boy hat mich wirklich überrascht. Ein Horrorfilm, erzählt aus der Sicht eines Hundes – klingt erstmal nach Gimmick, ist aber ein verdammt cleverer Ansatz. Der gesamte Film ist aus Froschperspektive gefilmt, also auf Augenhöhe des Hundes. Keine POV-Spielerei, kein GoPro-Trick – einfach alles aus seiner Sicht, konsequent und glaubwürdig. Das verleiht dem Ganzen eine ungewohnte Intensität, weil man als Zuschauer nie die volle Übersicht hat. Man sieht, was der Hund sieht – und das reicht völlig, um Gänsehaut zu bekommen.
Dialoge gibt es nur sporadisch, vieles wird über Musik, Atmosphäre und Körpersprache erzählt. Genau das macht den Film so stark. Statt Schockeffekten setzt Good Boy auf Stimmung, und die ist teilweise richtig beklemmend. Man fühlt sich, als wäre man selbst im Haus, verloren zwischen seltsamen Geräuschen und flackerndem Licht.
Der Clou: Der Hund ist kein trainierter Filmhund, sondern der echte Hund des Regisseurs – und er liefert unglaublich ab. Authentisch, natürlich, ohne jede Überinszenierung. Gerade weil er nicht dressiert wirkt, glaubt man ihm jede Regung, jedes Zögern, jedes leise Winseln. Nach dem Film gab’s ein kurzes Making-of, das zeigte, wie vertraut das Tier-Team-Verhältnis war – und dass genau das die emotionale Wucht des Films erklärt.
Besonders interessant fand ich, dass der Film bewusst offenlässt, was hier eigentlich passiert. Ist das Haus wirklich verflucht – oder reagiert Indy, der Hund, nur auf die Krebserkrankung seines Herrchens? Diese Ungewissheit ist der eigentliche Horror. Der Film zwingt einen, die Angst des Tieres zu deuten, ohne zu wissen, ob sie übernatürlich oder zutiefst menschlich ist.
Was mir außerdem gefallen hat: Good Boy ist angenehm kurz. Keine Längen, kein unnötiger Ballast, keine überzogenen Jumpscares. Die Laufzeit verging wie im Flug, und als der Abspann kam, dachte ich: „Das war rund. Bitte kein Sequel.“ Der Film steht für sich – ein stiller, ungewöhnlicher Horrorfilm, der beweist, dass man mit einer simplen Idee, einer starken Perspektive und einem verdammt guten Hund etwas wirklich Besonderes schaffen kann.
Und ja, Indy sieht den Abspann des Films.
 
Also atmosphärisch ist der Film sowas von gut, aber irgenwie für mich nicht Fisch noch Fleisch! Hatte ja schon vorher geschrieben, dass ich nach Sichtung des Trailers auch nicht wußte, was einen hier erwarten sollte! Könnte ein Home Invasion Film sein, könnte ein Geister Film sein? Könnte auch was ganz anderes sein! Für mich ist es wahrscheinlich ein
Geister / Possessed Film und Indy reagiert hier nicht nur auf den Krebs seines Herrchen. Dafür gibt´s ja auch den "Geisterhund" (warum sein Skelett nicht gefunden worden ist - es liegt direkt an der Außentür zum Keller - ist mir hier ein Rätsel und dann noch die Videos des Großvaters, die der Hund sich bestimmt nicht ausgedacht hat, sowie die "Angriffe" auf und auch "Visionen" von Indy selber
!
Gerade oben geschrieben, dass der Film atmomässig sowas von gut sei, muß ich hier doch etwas revidieren: Er ist mir teilweise echt zu dunkel! Im Kino funktioniert es, aber da gibt es keine weitere Lichtquelle. Im Heimkino (HC-Fans mal ausgeschlossen) wird bestimmt irgendwo ein Licht brennen (alleine, wenn vorhanden, die "Frauchen" werden es verlangen, damit man sich nicht die Augen verdirbt - yeah, "Frauchen" hier bewußt zum Film eingesetzt und ich weiß, dass klingt sexistisch, es ist aber meistens so :zwinker2::150::blind:)

Angeblich, laut IMDB, soll es drei Jahre gedauert haben, bis der Film im Kasten war, mag sein, glaube ich aber irgendwie nicht. Aber das ist nur meine Meinung.

Was den Film wirklich ausmacht ist, dass nur aus der Sicht des Hundes gefilmt worden ist und das Alles, wirklich Alles eine Bedrohung sein kann.
Zum Schluß hin, für mich ein paar zuviele Jumpscares, welche vorher leicht dossiert waren.

8/10
 
Zurück
Oben Unten