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Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 5,00 Stern(e) 100 Erwartungen 73% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 44 59,5%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 10 13,5%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 20 27,0%

  • Umfrageteilnehmer
    74

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Ich schon und ich vermisse die (Qualität) ehrlich gesagt nicht.
Also mir geht es jetzt schon um Neuafführungen im limitierten Rahmen wie Hateful 8 oder Odyssey. Das sind ja frische und limitiert produzierte Rolle. Angeblich sollen die schon fantastisch aussehen. Abgeranzte Kinokopien muss ich natürlich auch nicht haben.
 
H8 sah analog 70mm schlechter als mit der digitalen Projektion, das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung (ich habs eh nur in 70mm gesehen ;) sondern die von echten Experten wie Filmvorführern, die einen echten Vergleich hatten, bei H8 gab's auf 70mm aber den Vorteil der extended Fassung :)
 
Komme gerade aus dem Kino. Der Einstieg war, wie fast schon erwartet, etwas zäher, aber nicht wild. Unterm Strich ein wirklich tolles und bildgewaltiges Erlebnis. Habe mich im Vorfeld bewusst kaum über den Film informiert und die negativen Stimmen über die Besetzung nur am Rande mitbekommen - gestört hat mich hiervon gar nichts. 8/10
 
Gerade aus dem Kino raus. Bin zwar nicht vollends begeistert/überwältigt, ist aber auf jeden Fall ein starker Film. Meiner Meinung nach Nolans bester seit langem. Wirklich starke Bilder und ein ordentliches Soundgewitter. Trotz der hohen Laufzeit nicht langweilig, obwohl es hier und da ruhig etwas straffer hätte sein können. Sehr gut gefallen hat mir auf jeden Fall, dass der Streifen so schön düster und brutal war. Die Horrorelemente waren ebenso klasse. Hätte man auch anders angehen können (Disney-Familienkino), schön dass man hier den Mut hatte. Matt Damon fand ich stark, den Rest der Besetzung aber austauschbar. Die "Woke-Besetzung" finde ich nach wie vor unpassend. Kann Hollywood bzw. der Regisseur ja machen, muss mir als Zuschauer aber nicht gefallen.

8/10
 


Das ist ein gutes Beispiel für, passte gut zu der Szene im Film, aber würde ich mir jetzt nicht in meine Playlist packen und einfach so mal hören :biggrin:


Quatsch mit Soß ! Kommt immer auf die Ausgangssituation an. Heimfahrt A7 bei Nacht, Parkplatzklo geschlossen und lediglich der verdächtige wie einladende Waldeinlass daneben, mit wegweisenden Handtüchern ner Faltmatratze ... und im Mondlicht herrlich fischig- riechenden "Gummibäumen" als einzige Möglichkeit den Teerschiss auszusetzen, der dir seit 48 Minuten den Nahtod triggert ...

Soundtrack deines Lebens aka (vielleicht passender) Arsch auf Eimer ...
 
Den sowohl besungenen als auch verschriene noalanische "Realismus"-Fetisch hat er mit einen cleveren Trick seinen Modus Operandi eingefügt, er entzieht der Telemachie und der Rückkehr sämtliche übernatürlichen Elemente, während die Irrfahrten in ihrer ganzen phantastischen Pracht erzählt werden, selbstverständlich in seinen geerdeten Design, welches auch mit Ausnahme der Laistrygonen absolut überzeugnd daher kommt. Diese Zweischneidigkeit erlaubt sowohl die Lesart der phantastischen Realität, als auch die Irrfahrten als post-traumatische Bewältigungsstrategie, denn Nolan entzaubert den ehrenvollen Mythos, dem heroischen Akt des Krieges, hin zur Aufgabe und Vernichtung des zivilisierten Zusammenleben, nicht wegen einer Frau die tausend Schiffe in Bewegung zu versetzen mochte, sondern aufgrund maskulinen Geltungsdrang sowie Machtstreben. Dieser Odysseus erlebt seine Pein nicht aufgrund seiner Arroganz gegenüber den Göttern, sondern der fehlenden Akzeptanz der Konsequenzen seiner Taten, zum Tod geworden, Zerstörer von Welten. Die Missachtung der eigenen Grundsätze (Hier wieder eine Überbetonung des Offensichtlichen seitens Nolan) und die eigene, als überlegen empfundene Kultur, das selbzerstörerische Ende des bronzen Zeitalters einleitete ist ein wunderbarer Kniff, die Analogien zur Gegenwart drängen sich selbstverständlich auf. Leider entlässt Nolan am Ende doch geläutert buchstablich in den Sonnenuntergang, hier hätte ich mir dann doch den mutigen, finalen Schritt gewünscht. Nichtsdestotrotz ein bewegender Film.
 
Was stach heraus?

1. Ludwig Göranssons minimal wie gewaltiger multiinstrumentaler Score. Oscar bitte.
2. Der Ton. Oscar bitte.
3: Matt Damons nachdenkliches Schauspiel.
4: Anne Hatheway kann wirklich mehr als Andrea Sachs.
5: Tom Holland - darf gerne mal in alternativen Rollen, so wie hier, zu sehen sein.
6: Das fabelhafte Kinn von Robert Pattinson.
7: Das Kostümdesign von Ellen Mirojnick. Dachte die wirkt gar nich mehr. Oscar bitte.
8: Die Auswahl der Locations.
9. Das Produktionsdesign. Modern wie historisch und stylisch. Oscar bitte.
10. Natürlich die Kameraarbeit. IMAX- Fotografie in zahlreichen Szenen jedoch überflüssig wie wirkungslos.

The Odyssee ist ein guter Film, ein schöner Film, ein gelungenes Epos.
Er ist zugleich Nolan. Wie eigentlich immer: nüchtern, analysierend, kühl.
Er ist nicht David Lean, auch nicht Luca Guadagnino.
Seine Schwäche bleibt, seine technische Brillanz mit überzeugend emotionaler zu verbinden. Gut gewählte Schauspieler, wie hier, reichen dafür allein nicht.
Ihm gelingt nicht was James Cameron mit "Titanic" gelang, dass, was allumfassend und generationenübergreifend mitreisst. Den Oscar sollte man ihm für die Gesamtleistung, die hier erbracht wurde, dennoch nicht verweigern.

8/10
 
Tom Cruise is continuing his streak of championing other filmmakers, this time giving Christopher Nolan’s The Odyssey an endorsement after a surprise IMAX screening with AMC employees. According to a staff member who attended the showing, Cruise repeatedly praised the film throughout the third act, calling it ‘so fucking sick.’

“Absolutely loved it. He was clapping with us all through the third act. He just kept uttering the phrase, ‘that was so fucking sick!’ the whole time. He was sitting right behind us throwing little comments and jokes our way. Made an epic movie even better!”


:D
 
Was stach heraus?

1. Ludwig Göranssons minimal wie gewaltiger multiinstrumentaler Score. Oscar bitte.
2. Der Ton. Oscar bitte.
3: Matt Damons nachdenkliches Schauspiel.
4: Anne Hatheway kann wirklich mehr als Andrea Sachs.
5: Tom Holland - darf gerne mal in alternativen Rollen, so wie hier, zu sehen sein.
6: Das fabelhafte Kinn von Robert Pattinson.
7: Das Kostümdesign von Ellen Mirojnick. Dachte die wirkt gar nich mehr. Oscar bitte.
8: Die Auswahl der Locations.
9. Das Produktionsdesign. Modern wie historisch und stylisch. Oscar bitte.
10. Natürlich die Kameraarbeit. IMAX- Fotografie in zahlreichen Szenen jedoch überflüssig wie wirkungslos.

The Odyssee ist ein guter Film, ein schöner Film, ein gelungenes Epos.
Er ist zugleich Nolan. Wie eigentlich immer: nüchtern, analysierend, kühl.
Er ist nicht David Lean, auch nicht Luca Guadagnino.
Seine Schwäche bleibt, seine technische Brillanz mit überzeugend emotionaler zu verbinden. Gut gewählte Schauspieler, wie hier, reichen dafür allein nicht.
Ihm gelingt nicht was James Cameron mit "Titanic" gelang, dass, was allumfassend und generationenübergreifend mitreisst. Den Oscar sollte man ihm für die Gesamtleistung, die hier erbracht wurde, dennoch nicht verweigern.

8/10
Mindestens bei produktionsdesign und Kostümen musst du trollen.
 
Was stach heraus?

1. Ludwig Göranssons minimal wie gewaltiger multiinstrumentaler Score. Oscar bitte.
2. Der Ton. Oscar bitte.
3: Matt Damons nachdenkliches Schauspiel.
4: Anne Hatheway kann wirklich mehr als Andrea Sachs.
5: Tom Holland - darf gerne mal in alternativen Rollen, so wie hier, zu sehen sein.
6: Das fabelhafte Kinn von Robert Pattinson.
7: Das Kostümdesign von Ellen Mirojnick. Dachte die wirkt gar nich mehr. Oscar bitte.
8: Die Auswahl der Locations.
9. Das Produktionsdesign. Modern wie historisch und stylisch. Oscar bitte.
10. Natürlich die Kameraarbeit. IMAX- Fotografie in zahlreichen Szenen jedoch überflüssig wie wirkungslos.

The Odyssee ist ein guter Film, ein schöner Film, ein gelungenes Epos.
Er ist zugleich Nolan. Wie eigentlich immer: nüchtern, analysierend, kühl.
Er ist nicht David Lean, auch nicht Luca Guadagnino.
Seine Schwäche bleibt, seine technische Brillanz mit überzeugend emotionaler zu verbinden. Gut gewählte Schauspieler, wie hier, reichen dafür allein nicht.
Ihm gelingt nicht was James Cameron mit "Titanic" gelang, dass, was allumfassend und generationenübergreifend mitreisst. Den Oscar sollte man ihm für die Gesamtleistung, die hier erbracht wurde, dennoch nicht verweigern.

8/10
Mindestens bei produktionsdesign und Kostümen musst du trollen.
Eine für dich unerträgliche Meinung sollte vom Trollvorwurf befreit sein.
 
Trollerei in den Raum werfen und dann eine Clickbait-"Analyse" hinter her stoßen, wo man sich fragen kann, ab wie weit daneben es als Körperverletzung gilt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
 
Nolan lässt sich sogar zu Splatter-Einlagen hinreißen. Die Untoten des Hades, die zur Kommunikation mit den Lebenden Blut trinken müssen? Und das alles war der FSK nur eine "ab 12" Auszeichnung wert? Hier muss Warner aber sehr viele Klinken geputzt haben.

Was meinst du denn damit? Ich fand, das war in Sachen Gewalt alles recht nüchtern, oft aus einer gewissen Distanz und ohne Fokus auf Wunden und Blut erzählt, was mich tatsächlich bei Nolan auch gewundert hätte. Fand da die Freigabe vertretbar.
 
Noch viel lieber als IMAX würde ich generell gerne mal eine schöne 70mm Vorführung sehen. War nur mal im Prince Charles Cinema in London, war halt eine abgeranzte 35mm Kinokopie von Night Of The Living Dead. Damit endet auch leider meine Erfahrung mit analoger Filmvorführung, an die Kinobesuche der 90er erinnere ich mich beim besten Willen nicht.
The Hateful Eight habe ich damals in 70mm in der Schauburg in Karlsruhe geschaut. War schon ein erlebnis.
Das habe ich mir damals auch gegönnt. Einmalig!
 
Nolan lässt sich sogar zu Splatter-Einlagen hinreißen. Die Untoten des Hades, die zur Kommunikation mit den Lebenden Blut trinken müssen? Und das alles war der FSK nur eine "ab 12" Auszeichnung wert? Hier muss Warner aber sehr viele Klinken geputzt haben.

Was meinst du denn damit? Ich fand, das war in Sachen Gewalt alles recht nüchtern, oft aus einer gewissen Distanz und ohne Fokus auf Wunden und Blut erzählt, was mich tatsächlich bei Nolan auch gewundert hätte. Fand da die Freigabe vertretbar.
Der zyklop beißt sichtbar köpfe ab und schmeißt körperteile durch die gegend. Beim kampf gegen die Riesen spritzen sichtbare blutfontänen und arme und beine fliegen durch die gegend.
 
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