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Umfrage: Die Odyssee (2026) [Christopher Nolan] Erwartungen 77% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 27 77,1%
  • Gesehen, für gut befunden

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  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

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  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 8 22,9%

  • Umfrageteilnehmer
    35

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Man kann nahezu ausschließen, dass es zu dieser Zeit Schwarze Bevölkerung in Sparta gab.
Nein, eben genau das kann man nicht.....

Ich habe geschrieben "nahezu"! Sparta war eine ziemlich isolierte Polis mit indigener Bevölkerung. Kontakte nach Schwarz-Afrika gab es selbst in homerischer Zeit nicht in großem Umfang. In mykenischer Zeit schon gleich gar nicht.
Übrigens wäre es gar nicht so abwegig, dass Spartaner Rassisten waren. Wer die eigenen Kinder nach physischer Stärke (aus)sortiert und der Euthanasie zuführt, hat evtl. auch mit anderen Dingen ein Problem.
Aber damit du dein Recht hast: Komplett ausschließen kann man es nicht.
Du gehst mit deiner Annahme allerdings von von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands aus. Das stimmt allerdings so nicht. Vor dem Jahr 1200v.Chr. war Mykene eine Hochkultur, die dann (zeitlich ungefähr zusammenfallend mit dem mutmaßlichen Trojanischen Krieg) unterging.
Genaugenommen gab es vor dieser Zeit eine blühende "Weltwirtschaft" rund um den Mittelmeerraum.
 
Man kann nahezu ausschließen, dass es zu dieser Zeit Schwarze Bevölkerung in Sparta gab.
Nein, eben genau das kann man nicht.....

Ich habe geschrieben "nahezu"! Sparta war eine ziemlich isolierte Polis mit indigener Bevölkerung. Kontakte nach Schwarz-Afrika gab es selbst in homerischer Zeit nicht in großem Umfang. In mykenischer Zeit schon gleich gar nicht.
Übrigens wäre es gar nicht so abwegig, dass Spartaner Rassisten waren. Wer die eigenen Kinder nach physischer Stärke (aus)sortiert und der Euthanasie zuführt, hat evtl. auch mit anderen Dingen ein Problem.
Aber damit du dein Recht hast: Komplett ausschließen kann man es nicht.
Du gehst mit deiner Annahme allerdings von von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands aus. Das stimmt allerdings so nicht. Vor dem Jahr 1200v.Chr. war Mykene eine Hochkultur, die dann (zeitlich ungefähr zusammenfallend mit dem mutmaßlichen Trojanischen Krieg) unterging.
Womit bin ich von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands ausgegangen?
 
Man kann nahezu ausschließen, dass es zu dieser Zeit Schwarze Bevölkerung in Sparta gab.
Nein, eben genau das kann man nicht.....

Ich habe geschrieben "nahezu"! Sparta war eine ziemlich isolierte Polis mit indigener Bevölkerung. Kontakte nach Schwarz-Afrika gab es selbst in homerischer Zeit nicht in großem Umfang. In mykenischer Zeit schon gleich gar nicht.
Übrigens wäre es gar nicht so abwegig, dass Spartaner Rassisten waren. Wer die eigenen Kinder nach physischer Stärke (aus)sortiert und der Euthanasie zuführt, hat evtl. auch mit anderen Dingen ein Problem.
Aber damit du dein Recht hast: Komplett ausschließen kann man es nicht.
Nein, bitte lese die verlinkten Texte. Der Mittelmeerraum stand in beständigen Austausch mit dem afrikanischen Kontinent, als auch mit Nah- und teils Fernasien. Außerdem entstand die weiße Haut vor ca 8000 Jahren und zwar da wo verhältnismäßig wenig Sonnenlicht herrschte und Ackerbau Gesellschaften entstanden. (zzg. einer genetischen Mutation), eben da wo die Vitmin D Zufuhr aus der Nahrung zurück ging und durch die Aufnahme über die Haut evolutionär gegengesteuert wurde. im Mittelmeerraum wurde noch viel umfangreicher Fisch und Meeresprodukte konsumiert, man kann also davon ausgehen das die ursprüngliche (also schwarze) Pigmentierung noch deutlich langsamer ausfiel, eben auch weil der Genpool ständig durch Menschen aus den südlicheren Regionen aufgefrischt wurde (als auch den nördlichen). Sprich die damaligen Griechen, waren noch wesentlich dunkler als ihre heutigen Nachfahren, die ja auch immer noch einen dunkleren Teint haben als beispielweise Skandinavier.
 
Komisch. Bei Western wird nie so vehement diskutiert, ob die das 19. Jahrhundert in den USA tatsächlich realistisch wiedergeben (was wahrscheinlich nur auf weniger als fünf Prozent aller Western halbwegs zutrifft).

Aber bei der Verfilmung einer mythischen Sage, die selbst zu ihrer Entstehungszeit vor über 2000 Jahren schon nicht mehr war als eine fragwürdige Verquickung aus Fakten und Fiktion wird plötzlich ein Fass aufgemacht, ob der Film nicht zu weit von der historisch angenommenen Realität abweicht.
 
Ist das hier nun der Thread zum kommenden Nolan-Film oder hab ich Tomaten auf den Augen? Hier wird ja nur noch diskutiert wie sich die Menschen, im Laufe der Jahrhunderte, optisch verändert haben. Macht doch einen entsprechenden Faden auf.
 
Ist das hier nun der Thread zum kommenden Nolan-Film oder hab ich Tomaten auf den Augen? Hier wird ja nur noch diskutiert wie sich die Menschen, im Laufe der Jahrhunderte, optisch verändert haben. Macht doch einen entsprechenden Faden auf.
Die Schnitzel sahen früher aber auch noch ganz anders aus... 😁
 
Komisch. Bei Western wird nie so vehement diskutiert, ob die das 19. Jahrhundert in den USA tatsächlich realistisch wiedergeben (was wahrscheinlich nur auf weniger als fünf Prozent aller Western halbwegs zutrifft).
Was ein Zufall, denn ich habe erst vor Kurzem eine Doku über die Historie der Cowboys gesehen in der klar gemacht wurde, daß der "Cowboy", wie er in den Western gezeigt wird, alles an Kenntnis von den Mexikanern hatte, die, neben Afroamerikanern und Indianern, den grösseren, prozentualen Anteil bei den Viehtreibern hatten...

Aus "Wiki":
"Ein Cowboy ['kaʊbɔɪ] (englisch wörtlich: Kuhjunge) ist die in Nordamerika gebräuchliche Bezeichnung für einen Viehhirten. In anderen Regionen der Neuen Welt nennt man sie Gauchos (Argentinien, Paraguay, Uruguay), Huasos (Chile), Charros (Mexiko) oder Vaqueiros (Brasilien) bzw. Vaqueros (Venezuela). In Australien heißen sie Stockmen, in Italien Butteri.

Die Hauptzeit der Cowboys begann nach 1865, als riesige, verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mussten, und endete um 1880. Bis zu ein Drittel der Viehtreiber waren Afroamerikaner, die nach einer Verfassungserweiterung 1865 zwar frei von der Sklaverei waren, aber ohne Besitz und Arbeit. Ebenso gab es Cowboys mexikanischer oder indianischer Herkunft. Auch heute noch gibt es einige Cowboys in Nordamerika. Allerdings hat sich die Arbeitsweise infolge der Industrialisierung der Landwirtschaft stark verändert. Doch auch moderne Rancher und Ranch-Angestellte bezeichnen sich als Cowboys und kleiden sich entsprechend."
 
Ist das hier nun der Thread zum kommenden Nolan-Film oder hab ich Tomaten auf den Augen? Hier wird ja nur noch diskutiert wie sich die Menschen, im Laufe der Jahrhunderte, optisch verändert haben. Macht doch einen entsprechenden Faden auf.
Die Schnitzel sahen früher aber auch noch ganz anders aus... 😁
Früher hieß Schnitzel69 bei uns noch Zigeunerschnitzel88!
Und was ist ein Schnitzel: Von beiden Seiten bekloppt... :bussi:
 
Du gehst mit deiner Annahme allerdings von von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands aus. Das stimmt allerdings so nicht. Vor dem Jahr 1200v.Chr. war Mykene eine Hochkultur, die dann (zeitlich ungefähr zusammenfallend mit dem mutmaßlichen Trojanischen Krieg) unterging.
Womit bin ich von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands ausgegangen?
Das habe ich aus der Formulierung "Kontakte nach Schwarz-Afrika gab es selbst in homerischer Zeit nicht in großem Umfang" so herausgelesen. Könnte mich natürlich irren, aber für mich klingt das so, als wäre Griechenland zu diesem späteren Zeitpunkt zwangsläufig fortschrittlicher gewesen als 1200v.Chr., was allerdings eben nicht wirklich zutrifft.
 
Ist das hier nun der Thread zum kommenden Nolan-Film oder hab ich Tomaten auf den Augen? Hier wird ja nur noch diskutiert wie sich die Menschen, im Laufe der Jahrhunderte, optisch verändert haben. Macht doch einen entsprechenden Faden auf.
Die Schnitzel sahen früher aber auch noch ganz anders aus... 😁
Früher hieß Schnitzel69 bei uns noch Zigeunerschnitzel88!
Ich wollte gerade schreiben, wer jetzt noch mit dem Zigeunerschnitzel ums Eck kommt, wird aus dem Thread verbannt ... gilt ab sofort :kaffee:
 
Ist das hier nun der Thread zum kommenden Nolan-Film oder hab ich Tomaten auf den Augen? Hier wird ja nur noch diskutiert wie sich die Menschen, im Laufe der Jahrhunderte, optisch verändert haben. Macht doch einen entsprechenden Faden auf.
Es kann nicht schaden, wenn man bei einer Diskussion, losgetreten von einem rassistisch motivierter Beitrag, mit weit verbreiteten Vorurteilen und veralteten Informationen (nicht unwesentlich verfestigt von Filmen) aufzuräumen beginnt und auf den aktuellen Stand der Wissenschaft hinzuweist. ;)
 
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Du gehst mit deiner Annahme allerdings von von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands aus. Das stimmt allerdings so nicht. Vor dem Jahr 1200v.Chr. war Mykene eine Hochkultur, die dann (zeitlich ungefähr zusammenfallend mit dem mutmaßlichen Trojanischen Krieg) unterging.
Womit bin ich von einer ständig progressiven Entwicklung des späteren Griechenlands ausgegangen?
Das habe ich aus der Formulierung "Kontakte nach Schwarz-Afrika gab es selbst in homerischer Zeit nicht in großem Umfang" so herausgelesen. Könnte mich natürlich irren, aber für mich klingt das so, als wäre Griechenland zu diesem späteren Zeitpunkt zwangsläufig fortschrittlicher gewesen als 1200v.Chr., was allerdings eben nicht wirklich zutrifft.
Nein. Das war nicht in meiner Aussage intendiert. Wir wissen über die Zeit zwischen dem Untergang der Mykenischen Kultur und etwa 800 nichts. Dark Ages!
 
In den Krekel-Threads prügeln die Mods immer gerne sehr schnell dazwischen, hier mischen sie beim OT-Lall munter mit. :smiley:
 
In den Krekel-Threads prügeln die Mods immer gerne sehr schnell dazwischen, hier mischen sie beim OT-Lall munter mit. :smiley:
Erstens ist das kein Lall, zum anderen sehe ich das nicht als OT. Im Gegenteil! Die Diskussion hat durchaus mit der künstlerischen Umsetzung der "Odyssee" durch Nolan zu tun.

Von unqualifizierten Beiträgen zu OK sind wir hier doch meilenweit entfernt.
 
In den Krekel-Threads prügeln die Mods immer gerne sehr schnell dazwischen, hier mischen sie beim OT-Lall munter mit. :smiley:
Erstens ist das kein Lall, zum anderen sehe ich das nicht als OT. Im Gegenteil! Die Diskussion hat durchaus mit der künstlerischen Umsetzung der "Odyssee" durch Nolan zu tun.

Von unqualifizierten Beiträgen zu OK sind wir hier doch meilenweit entfernt.
Nolan hat ein 2000 und ein paar Zerquetschte Jahre altes Märchen verfilmt. Und da diskutiert ihr über historische Akuratesse in der Umsetzung. Kann man durchaus als OT bezeichnen.
 
In den Krekel-Threads prügeln die Mods immer gerne sehr schnell dazwischen, hier mischen sie beim OT-Lall munter mit. :smiley:
Erstens ist das kein Lall, zum anderen sehe ich das nicht als OT. Im Gegenteil! Die Diskussion hat durchaus mit der künstlerischen Umsetzung der "Odyssee" durch Nolan zu tun.

Von unqualifizierten Beiträgen zu OK sind wir hier doch meilenweit entfernt.
Nolan hat ein 2000 und ein paar Zerquetschte Jahre altes Märchen verfilmt. Und da diskutiert ihr über historische Akuratesse in der Umsetzung. Kann man durchaus als OT bezeichnen.
Das sehe ich völlig anders. Was soll ich denn sonst noch über einen solchen Film diskutieren? Über den Abspann?
Ich finde es gerade spannend, was ein Rezeptionsdokument - und nichts anderes ist der Nolan-Film! - mit und aus der "Odyssee" macht.
 
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