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Kinofilm: The Dark Knight - Uwe Boll! Armie Hammer! [Kino]

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Das witzige ist wohl, dass Boll vermutlich am Ende gar nichts damit verdient. Da kann er noch so oft den Wikipediaeintrag ändern lassen (70 Mio eingespielt, genau). Ich kenne sehr viele Leute, die den Film schon gesehen haben. Keine Person hat auch nur 1 Cent dafür bezahlt. Und wenn man sich Social Media anguckt ist das ein korrekter Eindruck. Selbst die grenzdebilen Leute, die den Film gut finden, haben dafür nichts bezahlt.
 
war
R.webp
 
Das witzige ist wohl, dass Boll vermutlich am Ende gar nichts damit verdient. Da kann er noch so oft den Wikipediaeintrag ändern lassen (70 Mio eingespielt, genau). Ich kenne sehr viele Leute, die den Film schon gesehen haben. Keine Person hat auch nur 1 Cent dafür bezahlt. Und wenn man sich Social Media anguckt ist das ein korrekter Eindruck. Selbst die grenzdebilen Leute, die den Film gut finden, haben dafür nichts bezahlt.
An der X Sache verdient er vermutlich nichts, das stimmt.
Im Streaming ist der Film aber natürlich nicht umsonst.
Und da der Film im Streaming momentan wohl sehr gut läuft (USA: #2 iTunes / #2 Apple / #2 Google / #23 amazon), dürfte Boll am Ende definitiv nicht leer ausgehen.
 
Aber der Film kostete zum Start nur 6 Dollar. Also 1/3 des normalen Startpreises. Platz #23 bei Amazon ist tatsächlich jetzt auch nichts dolles. Laut Boll hat es ja selbst First Shift auf Platz 1 bei PAraMOUnt!!!!!!! geschafft.

Der Film geistert seit Tag 1 auf den Piraten-Plattformen rum und wird da gezogen wie nichts. Deshalb hat Boll ja darum gebeten, dass man im Almosen gönnt, wenn man es illegal zieht.
 
Natürlich wird sich das am Ende für Boll auszahlen. Er hat den Film komplett selbst finanziert und das zum absoluten Sparpreis. Es ist ein Low- und ästhetisch sogar ein No-Budget-Film. Sollte es ein Sequel geben, worauf ich meine VMP-Sammlung verwetten würde, wird Boll dafür von Finanziers aus der rechten Bubble auch ordentlich Geld zur Verfügung gestellt bekommen.
 
Hab bisher Budgetveranschlagungen von 1 Mio, 5 Mio und 10 Mio gelesen. Keine Ahnung was stimmt.
Ein Sequel wird sicherlich kommen. Ich denke die Leute bei Daily Wire lecken sich die Finger danach. Die haben ja auch grade den zweiten Teil von Run Hide Fight in Petto.

"When radical Islamic terrorists hijack a liberal college’s pro-Palestine encampment to enforce barbaric Sharia law on students and execute infidels in a makeshift caliphate, a ragtag band of red-blooded students, a security guard tired of ‘Uncle Tom’ smears, and a Delta Force vet must arm up to save their clueless peers and keep America from surrendering to the enemy on its own soil."

Hauptrolle Jonathan Majors. Quasi stellvertretend als gecancelter Schauspieler wie Armie Hammer.
 
Natürlich wird sich das am Ende für Boll auszahlen. Er hat den Film komplett selbst finanziert und das zum absoluten Sparpreis. Es ist ein Low- und ästhetisch sogar ein No-Budget-Film. Sollte es ein Sequel geben, worauf ich meine VMP-Sammlung verwetten würde, wird Boll dafür von Finanziers aus der rechten Bubble auch ordentlich Geld zur Verfügung gestellt bekommen.
Au ja. 50 Millionen Budget von Elon Musk.
 
Natürlich wird sich das am Ende für Boll auszahlen. Er hat den Film komplett selbst finanziert und das zum absoluten Sparpreis. Es ist ein Low- und ästhetisch sogar ein No-Budget-Film. Sollte es ein Sequel geben, worauf ich meine VMP-Sammlung verwetten würde, wird Boll dafür von Finanziers aus der rechten Bubble auch ordentlich Geld zur Verfügung gestellt bekommen.
Spätestens nach seinen aktuellen Äußerungen auf einem rechtsextremen Portal wird Boll nach seinem Abstieg in diesen Moloch womöglich bei künftigen Projekten sogar ausschließlich auf Support durch die rechte Bubble angewiesen sein. Kann mir jedenfalls keine Unterstützung durch seriöse Personen mehr vorstellen.
 
Boll ist grad
Meine Meinung zum Film:
Nachdem sich Uwe Boll bereits in Run mit dem Thema Migration und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigt hat, legt er mit Citizen Vigilante einen Film vor, dessen Aussage der von Run diametral entgegen gestellt ist: Sind in Run, ganz politisch korrekt, die Migranten überwiegend positiv gezeichnet und mit Vorbehalten gegenüber Einwanderern behaftete Weiße das eigentliche Problem, so lässt er in Citizen Vigilante mit Sanders einen in Europa lebenden amerikanischen Unternehmer das Recht in die eigene Hand nehmen, da der Staat den Schutz seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann bzw. bei der Bestrafung der Täter falsche Milde walten lässt.

Es stellt sich hier die Frage, ob Boll einen Film gedreht hat, der Selbstjustiz rechtfertigt, da Sanders für seine Taten erfolglos von Interpol gejagt wird und über die sozialen Medien internationalen Zuspruch bekommt. Das Rechtfertigen von Selbstjustiz ist nicht neu, sondern aus Filmen wie Ein Mann sieht rot oder Ich spuck auf dein Grab hinreichend bekannt. Vergleicht man Citizen Vigilante mit diesen Filmen wird klar, dass Boll ein Handlungselement solcher Filme gerade nicht umsetzt: Die Eignung der Hauptperson als Identifikationsfigur: Sanders hat mit den Opfern, in deren Namen er Selbstjustiz übt, nichts zu tun, er ist keine Familienvater, der nach einem Angriff auf seine Familie, den seine Frau nicht überlebt, das Recht in die eigene Hand nimmt. So geschehen in ein Mann sieht rot. Er ist auch kein Verbrechensopfer wie die weibliche Hauptfigur in Ich spuck auf dein Grab. Vielmehr hat er selbst keine Familie und seine Mutter früh verloren. Sein Vater hat ihn in Internate abgeschoben, schließlich fand er im amerikanischen Militär wohl eine Art Ersatzfamilie

Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er dessen Immobilien, deren Verwaltung er herrisch und mit dem Ziel der absoluten Gewinnmaximierung betreibt. Als rücksichtloser Kapitalist ist es nur Profitgier, nicht Moral, die ihn antreibt.
Das wird auch deutlich in der Szene, in der er einer Jugendgang, deren Fahrscheine er vorher bezahlt hat, damit sie nicht aus dem Bus geworfen werden, mit rein ökonomischen Argumenten darüber belehrt, dass Schwarzfahren falsch ist.





In der Szene, in der er einem SWAT-Team, das ihn festnehmen will, eine Falle stellt und fast aller erschießt, wird klar, dass es ihm nicht darum geht, der Polizei gewissermaßen auf die Sprünge zu helfen: Er will seine krude Vorstellung von Gerechtigkeit durchsetzen und schreckt dabei nicht davor zurück, Polizisten zu erschießen. Das wird noch von einer späteren Szene übertroffen, in der einen wohl tödlichen Verkehrsunfall auslöst, um einem Richter, den er gerade entführt hat, seine Theorien über menschliches Verhalten zu beweisen.

Die wohl kontroversteste Szene ist die Hinrichtung eines jugendlichen arabischen Einwanderers, der mit anderen, überwiegend migrantischen Jugendlichen, ein Mädchen vergewaltigt hat, jedoch ebenso wie die Mittäter nichts ins Gefängnis muss, weil der Richter ihn und den anderen mildernde Umstände aufgrund ihres Migrationshintergrunds bescheinigt hat. Nicht nur der Jugendliche, sondern auch seine ganz Familie, die sein Verhalten rechtfertigt, werden von Sanders zusammen mit den unter Zwang per Handy herbeigerufenen Mittätern erschossen.


Eine derartige exzessive Ausübung von Selbstjustiz ist für Filme dieses Genres unüblich, da es dort fast immer nur die eigentlichen Täter trifft.



Boll lässt dem Zuschauer die Wahl zwischen einem ohnmächtigen Staat und einem selbstherrlichen Massenmörder, dessen Streben nach Gerechtigkeit nur ein Feigenblatt für die Auslebung seines Tötungsdrangs ist.

Ein radikaler, sehr zuspitzender und unangenehmer Film. Aber sicher kein schlechter Film.
Du hast das hinrichten von Leuten die nach der Couch-Hinrichtung noch auftauchen vergessen zu erwähnen. Ist ja auch kaum von Bedeutung, das er da 8? Menschen die gemütlich in die Wohnung kommen (warum auch immer) kaltblütig killt. Die beiden Kids am Schluss sogar von hinten, ohne das sie es ahnen, mit Kopfschüssen.

Der Film ist unangenehm, aber nicht auf die Weise wie du es vielleicht findest. Und wenn er kein schlehcter Film ist, was ist er denn dann? Gut ist der Film nicht, mittelmäßig ist der Film auch nicht. Er versagt ja schon komplett auf der technischen Ebene.
Doch, die habe ich erwähnt, da sie unter den Mittätern subsumiert sind. Wie man den Film findet, muss jeder für sich entscheiden, das gibt es kein richtig oder falsch.
 
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