Aktuelle Restaurierungsprojekte

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Eins seiner letzten Projekte (noch zu Inside-Zeiten) war glaube ich die Restauration von "Stadt ohne Maske", die damals vage angekündigte Blu Ray-Veröffentlichung ist aber leider bis heute nicht passiert.
 
Scheint als wäre das Rollerball-Thema (VW-Sprech um das Wort Desaster zu vermeiden) nicht nur ein Symptom gewesen zu sein. Schade eigentlich.
 
Eins seiner letzten Projekte (noch zu Inside-Zeiten) war glaube ich die Restauration von "Stadt ohne Maske", die damals vage angekündigte Blu Ray-Veröffentlichung ist aber leider bis heute nicht passiert.
Doch, die Blu-ray ist 2020 erschienen, und zwar bei Criterion in den USA

An "Brute Force" (deutscher Titel: Zelle R 17) hatten sie im selben Jahr auch noch für Criterion gearbeitet.
 
Fantastisches Video, danke dafür.

Meine Lieblingsstelle kommt ca. bei Minute 12:45
"We even keep workprints, because actually that can be useful"

Bedauerlicherweise lässt Paramount die Zuschauer an dem "useful workprint" zu XY seit Jahr und Tag nicht teilhaben, aber wenigstens können wir uns nun an der Existenz von dem Zeug kurz laben.
Trims und Dailies sind auch so wichtig fürs Archiv, weshalb davon nie was an die Öffentlichkeit gelangen darf. Man spekuliert auf die "next technology", sicher ist sicher.

In dem Video füllt alleine Godfather 2 zwei Regalsysteme und der Archivar spricht davon, sie kümmern sich darum, das die (dort still und beweglos) eingelagerten Güter keine Schäden nehmen.
Können sie nicht, wenn ihr sie von "next technology to next technology" im Regal ruhen lasst, um sie dann zwecks "next technology" doch wieder nicht anzufassen.

Ein wirklich fantastischer Einblick in ein superspannendes Archiv, aber auch wieder nur blanke Verhöhnung der Fans dieser Filme. Haut den Kram endlich raus, oder haltet das Maul!
 
Schon lustig wenn er davon spricht das sie alles aufheben...war bei TNG und DS9 ja wohl eher nicht so.
Mich würde ja auch interessieren ob die nen Serverraum haben und wie der bestückt ist, denn die bereits digitalisierten Filme müssen ja auch unmengen an Speicherplatz fressen.
 
Menschmaschine in neuem Glanz: Förderprogramm Filmerbe unterstützt 4K-Digitalisierung von „Metropolis“ zum Jubiläumsjahr

Im Januar 2027 jährt sich die Uraufführung eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte zum 100. Mal: „Metropolis“. Um Fritz Langs Stummfilmklassiker in seinem Jubiläumsjahr in bestmöglicher Qualität aufführen zu können, vergab das Fördergremium „Kuratorisches Interesse“ in einer Sondersitzung im Dezember 114.035,41 Euro aus dem Förderprogramm Filmerbe an die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zur Restaurierung und Neudigitalisierung des Films in 4K.

„‚Metropolis‘ war seiner Zeit technisch weit voraus und wirkt bis heute. Gerade weil Fritz Lang den Fortschritt selbst zum Thema gemacht und mit bahnbrechender Tricktechnik Filmgeschichte geschrieben hat, verdient dieses Werk zu seinem 100. Geburtstag die bestmögliche Präsentation, die heutige Technik leisten kann“, erläutert Jolinde Sawahn, Stellvertretung des FFA-Vorstands und Leitung Förderung. „Restaurierte Filmklassiker auf der großen Leinwand zu erleben, ist mehr als Nostalgie – es ist Kino in seiner intensivsten Form. Dass Filmerbe-geförderte Werke regelmäßig in den Retrospektiven von Berlin, Cannes, Venedig und anderen Festivals gezeigt werden, demonstriert eindrucksvoll, wie lebendig und anschlussfähig das Kino vergangener Jahrzehnte auch für ein heutiges Publikum ist.“

So bildete etwa die Premiere der 4K-Fassung zum 40. Jubiläum von Wim Wenders‘ „Paris, Texas“ auf dem Festival de Cannes 2024 den Auftakt zu einer Weltreise mit Festival- und Kinowiederaufführungen auf allen Kontinenten. Jolinde Sawahn ergänzt: „Wir freuen uns, dass auf der kommenden Berlinale wieder acht Filme zu sehen sind, die mit Mitteln des Förderprogramms Filmerbe bzw. der vorherigen FFA-Digitalisierungsförderung restauriert und digitalisiert wurden.“

Zuletzt wurde „Metropolis“ mit erst 2008 in Buenos Aires wiederentdeckten Szenen rekonstruiert und mit den damaligen technischen Möglichkeiten restauriert sowie digitalisiert und 2010 in einer Berlinale-Special-Premiere am Brandenburger Tor gezeigt. Die Vorführqualität der jetzt erstmals mit Mitteln des Förderprogramms Filmerbe hergestellten 4K-Version wird weitestgehend der Uraufführungsfassung von 1927 entsprechen.

 
Hoffentlich ohne KI-Spielchen bei den 16mm-Szenen.
Die 2010er Restaurierung von „Metropolis“ hat auch kleine Fehler, die man jetzt korrigieren könnte.
Ein paar mal wurde bei kurzen Stellen auf das schlechtere 16mm-Material zurückgegriffen, obwohl dieses Material bei der München-Fassung (70er, 80er) und der Moroder-Fassung (80er) in 35mm und besserer Qualität zu sehen war.
Außerdem gibt es bei einer Stelle einen Fehler bei der Musik von Gottfried Huppertz, da müsste man eine kurze Melodie vielleicht neu einspielen und ändern.
Und ein paar Sekunden des 16mm-Materials wurden einfach weggelassen, warum auch immer.
Das betrifft einen ganz kurzen Close-up des Zeremonienmeisters im Klub der Söhne („ewige Gärten“).
Und der Kampf zwischen Rotwang und Joh Fredersen in der Dachkammer läuft auch etwas länger, der existiert in Fragmenten, die 2010 nicht verwendet wurden.
Außerdem hatten die Texteinblendungen (Intertitles) ursprünglich (alle oder fast alle) weiße Strahlen am äußeren Rand, die bei der digitalen Rekonstruktion (2001) einfach weggelassen oder vergessen wurden, das könnte man auch beheben.
Ein Freund von mir hat damals bei der alten Restaurierung von 2010 mitgeholfen, bezüglich Gottfried Huppertz und Recherchen.
Werde den mal anschreiben, der hat einen genauen Überblick über die Fehler, als Text genau zusammengefasst und mit Screenshots belegt.
Der soll das gleich an die Murnau Stiftung weiterleiten, damit das behoben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffentlich ohne KI-Spielchen bei den 16mm-Szenen.
Die 2010er Restaurierung von „Metropolis“ hat auch kleine Fehler, die man jetzt korrigieren könnte.
Ein paar mal wurde bei kurzen Stellen auf das schlechtere 16mm-Material zurückgegriffen, obwohl dieses Material bei der München-Fassung (70er, 80er) und der Moroder-Fassung (80er) in 35mm und besserer Qualität zu sehen war.
Außerdem gibt es bei einer Stelle einen Fehler bei Musik von Gottfried Huppertz, da müsste man eine kurze Melodie vielleicht neu einspielen und ändern.
Und ein paar Sekunden des 16mm-Materials wurden einfach weggelassen, warum auch immer.
Das betrifft einen ganz kurzen Close-up des Zeremonienmeisters im Klub der Söhne („ewige Gärten“).
Und der Kampf zwischen Rotwang und Joh Fredersen in der Dachkammer läuft auch etwas länger, der existiert in Fragmenten, die 2010 nicht verwendet wurden.
Ein Freund von mir hat damals bei der alten Restaurierung von 2010 mitgeholfen, bezüglich Gottfried Huppertz und Recherchen.
Werde den mal anschreiben, der hat einen genauen Überblick über die Fehler, als Text genau zusammengefasst und mit Screenshots belegt.
Der soll das gleich an die Murnau Stiftung weiterleiten, damit das behoben wird.
Bzgl. KI: Keine Sorge, wird nicht passieren. Wurde interessehalber getestet aber wurde wieder verworfen.
Falls dein Kollege nicht wissen sollte, an wen er sich wenden soll (von der 2010er Restaurierung ist keiner mehr bei der Stiftung), schreib mir ne PN. Evtl. ist es aber auch jemand, den man sowieso kennt.
 
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