News  31. Januar 2024 - Supermarkt (EDV # 20)

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Andreas von der Meden spricht doch den Mann im Fellmantel. Der war doch Journalist und kein Polizist, oder?

Viele Grüße
hitch
 
Ich bedanke mich für die VÖ dieses tollen Films. Gerade wenn man Hamburg kennt, ist der echt ein Must-Have, weil das Zeitkolorit einfach echt ist (auch wenn ich selbst erst die 80er kenne). Die Restauration ist hervorragend, Bild und Ton fast besser, als sie sein dürften. Die Story zieht einen glaubhaft mit. Für mich ist der Film besser als Bübchen und Deadlock, wobei ich die beiden auch zu schätzen weiß.
 
Ich nehme Klick die Bedienung an Asphalt Cowboy nicht übel. Zum einen überträgt er NY gut nach HH und er macht ja auch insgesamt etwas eigenes daraus. Zum anderen ist er mutiger in der Darstellung von Nacktheit und harter Sprache. Besser ist Supermarkt sicher nicht, aber ein echter deutscher Geheimtipp. International sicherlich chancenloser als Deadlock.
 
Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, dass der Film erst nachträglich vertont wurde.
Die Dialoge sind immer klar verständlich, was bei vielen aktuellen deutschen Produktionen mit Audio vom Set nicht der Fall ist.
Man vergisst zwischendurch, dass es sich um eine Synchro handelt.
Die Stimme von Müller-Westernhagen passt perfekt zum Hauptdarsteller.
Bei keiner Szene habe ich mir gedacht, dass die Stimme unpassend wäre oder eigentlich von einer anderen Person kommt, die Illusion funktioniert.
Hin und wieder gibt es Stellen, wo das Gesprochene nicht ganz zum Bild passt.
Es gibt auch Momente, wo die Hintergrund- und Nebengeräusche fast komplett fehlen und extrem leise und fast stumm sind, hat irgendwie einen surrealen Effekt, passt aber auch super zum Film.
Und einen 5.1 Mix habe ich auch nicht vermisst, so gut und kraftvoll klingt diese Mono-Spur.

Schade, dass es sowas heute im Kino so gut wie gar nicht mehr gibt, atmosphärisch 1A.
Heute ist alles viel zu digital, steril und weichgespült.
 
[...] Und einen 5.1 Mix habe ich auch nicht vermisst, so gut und kraftvoll klingt diese Mono-Spur. [...]

Das ist Balsam für die Seele. Hab vielen Dank dafür. Verwendet wurde abermals der Magnetton, um auch klanglich alles frisch zu gestalten (im Rahmen dessen, was halt möglich ist).

Zum Rest deiner Einlassung nur kurz meinerseits:
Roland ist ein glühender Verfechter von Synchronisation, weswegen er auch alle seine Filme in dieser Form vertont hat.
Ich weiß gerade während dem Tippen nicht, wo er in umfangreicher Gänze mal darüber sprach, doch es gibt ein Interview mit ihm, in welchem er seine Affinität zur Synchronisation lebhaft am Beispiel einer Fliege ausführlich darlegt.
Und nicht zu vergessen: Roland Klick hat die deutsche Synchronisation von Romeros DAWN OF THE DEAD gestaltet. Das passierte nicht aus einer Laune heraus, sondern schon mit Professionalität von einem, der genau wusste, was er da tut.
 
[...] Und einen 5.1 Mix habe ich auch nicht vermisst, so gut und kraftvoll klingt diese Mono-Spur. [...]

Das ist Balsam für die Seele. Hab vielen Dank dafür. Verwendet wurde abermals der Magnetton, um auch klanglich alles frisch zu gestalten (im Rahmen dessen, was halt möglich ist).

Zum Rest deiner Einlassung nur kurz meinerseits:
Roland ist ein glühender Verfechter von Synchronisation, weswegen er auch alle seine Filme in dieser Form vertont hat.
Ich weiß gerade während dem Tippen nicht, wo er in umfangreicher Gänze mal darüber sprach, doch es gibt ein Interview mit ihm, in welchem er seine Affinität zur Synchronisation lebhaft am Beispiel einer Fliege ausführlich darlegt.
Und nicht zu vergessen: Roland Klick hat die deutsche Synchronisation von Romeros DAWN OF THE DEAD gestaltet. Das passierte nicht aus einer Laune heraus, sondern schon mit Professionalität von einem, der genau wusste, was er da tut.
Die Synchro von „Zombie“ fand ich auch schon immer sehr stark und gut gemacht, toll und passend besetzt.
Er hätte damals mehr Synchronisationen machen sollen.
Zum Glück haben Koch Media/Plaion nach jahrzehntelanger qualitativer Verunstaltung eine bessere Quelle für die 4k Neuauflage ausfindig gemacht, jetzt können wir diesen Klassiker auch in anständiger Tonqualität genießen, weit besser als der O-Ton.
 
Vielen lieben Dank für diese hammer Veröffentlichung. Diese Perle wäre an mir sonst vorbeigegangen. Wie so oft bei Subkultur.
 
Mannomann, es ist einfach kein Wunder, warum genau dieses Label so unglaubliche Hardcore Fans hat. Bin gerade an Supermarkt dran und aus so vielen Gründen verzückt. Vielleicht schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
 
Es macht auch Spaß in diesem Film den Backround anzuschauen. Zweimal sieht man Plakate von einem Film, der im Kino läuft. Einmal "Das Mädchen von Hongkong" mit Joachim Fuchsberger und einmal "Die Akte Odessa" mit Jon Voigt.
 
Interessant finde ich, dass sich Michael Degen, der den Journalisten Frank spielt, nicht selbst gesprochen hat.
Er war aber auch als Synchronsprecher tätig, z.B. als Pater Damien Karras in der Kinosynchro von „Der Exorzist“, die ebenfalls 1974 entstanden ist, hat sogar optisch eine Ähnlichkeit mit Jason Miller.
Über den Sprecher in „Supermarkt“ findet man nichts, würde aber sagen, dass es sich eindeutig um Eckart Dux handelt, die deutsche Stimme von Norman Bates.
 
Das ist definitiv nicht Ecki, den hätte ich erkannt und dann auch in die Synchronkartei eingetragen.
 
Hab den Film jetzt auch endlich mal gesehen. Fand ihn ganz ok. Gab in der EDV aber schon wesentlich stärkere Filme. Das Bonusmaterial ist wie immer sehr kurzweilig und informativ.
Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, sind die diversen Rechtschreibfehler im Booklet. Neben offensichtlichen Tippfehlern gibt es da auch mehrere gröbere Schnitzer. Z. B. fehlen an mehreren Stellen Wörter und teilweise sogar Satzteile, weil der Text an diesen Stellen wohl nachträglich nochmal umgestellt wurde. Das hätte imo zwingend nochmal jemand gegenlesen müssen, bevor es in den Druck ging. Nachdem man bei IN FRANKFURT SIND DIE NÄCHTE HEISS bereits gemerkt hatte, dass der Booklet-Text nachträglich stark eingekürzt wurde (aber dann Verweise im Text auf Dinge, die gekürzt wurden, nicht mit entfernt worden sind), ist das schon das zweite Subkultur-Booklet, wo mir eine mangelnde Qualitätskontrolle auffällt. Schade.
 
Da kann ja auch jeder eintragen was er meint. Ich bleibe dabei, das ist nicht Ecki.
Wer soll denn das sonst sein? Der nuschelt sich, wie der ganze Rest des Casts, ziemlich einen in den Bart, was wohl Klicks Sinn für Realismus widerspiegeln soll, aber die Stimme ist unverkennbar. Der klang halt damals noch nicht so kratzig wie im hohen Alter zu KING-OF-QUEENS-Zeiten. Aber vergleich die Stimme mal mit Anthony Perkins in PSYCHO.
Außerdem ist der Film ja in Hamburg produziert, weil das auch Klicks Heimatstadt ist. Da macht es durchaus Sinn, dass er auch hamburger Synchronsprecher besetzt. Andreas von der Meden und Konrad Halver sprechen ja auch mit.
 
Hab hier mal ein paar Ton-Ausschnitte zusammengeschnitten, kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Da kann ja auch jeder eintragen was er meint. Ich bleibe dabei, das ist nicht Ecki.
Wer soll denn das sonst sein? Der nuschelt sich, wie der ganze Rest des Casts, ziemlich einen in den Bart, was wohl Klicks Sinn für Realismus widerspiegeln soll, aber die Stimme ist unverkennbar. Der klang halt damals noch nicht so kratzig wie im hohen Alter zu KING-OF-QUEENS-Zeiten. Aber vergleich die Stimme mal mit Anthony Perkins in PSYCHO.
Außerdem ist der Film ja in Hamburg produziert, weil das auch Klicks Heimatstadt ist. Da macht es durchaus Sinn, dass er auch hamburger Synchronsprecher besetzt. Andreas von der Meden und Konrad Halver sprechen ja auch mit.
Es gibt noch einen weiteren Sprecher, der so ähnlich klingt.
Manfred Schott, die erste Stimme von Dr. McCoy (Pille) in "Raumschiff Enterprise".
Die Stimme von Frank geht aber mehr in Richtung Eckart Dux, bei bestimmten Wörtern und wie er sie betont, hört man eindeutig Norman Bates heraus.
 
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