News Ab Mitte 2026: Keine Zollfreigrenze mehr

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Ab November dann, wie bereits angekündigt, zusätzlich noch 2 Euro Gebühr.
 
Das heißt, wenn ich im Dezember eine Blu-ray bestelle muss ich 5 Euro mehr zahlen als vor der Einführung des Zolls nach Warengruppen. Könnte es dann sein, dass man ab 2028, wenn die Zollreform durch ist und man ab dem ersten Euro zahlen muss, wieder weniger zahlen muss? Da ja dann die genaue Zollgebühr berechnet wird und die eventuell niedriger ist als 5 Euro. Ich kann mir nicht vorstellen, das bei einer Blu-ray für z.B. 15 Euro Zollgebühren von 5 Euro anfallen.
 
Weil es nicht um China geht, das wird nur vorgeschoben um eine neue Einnahmequelle zu haben.

Außerdem versendet z.B. Shein viel aus deutschen Lagern und hat entsprechend auch die Preise nach oben angepasst. Der Markt hat sich daurch stabilisiert, es ist nicht mehr attraktiv für die Influencer-Kiddies. Trotzdem bietet der Shop mehr Auswahl bei günstigeren Preisen als die europäischen Marken. Das hat nichts mit Steuern zu tun sondern mit Anpassung, genau wie in der Autoindustrie. Aber man kann Konkurrenz auch einfach wegverbieten.
 
Hey, dafür sinkt der Sprit um ca. 17 Cent… :biggrin: :aah:
 
Laut einem Artikel von n-tv sollen die 2 Euro "Paketgebühr" ab November wie auch der 3 Euro-Pauschalzoll pro "Warengruppe" und nicht pro Sendung anfallen. Zudem wird behauptet, dass Händler selber (mit Sitz außerhalb der EU?) ebenfalls betroffen sind ("Mehrere Onlinehändler haben als Reaktion auf die EU-Reformen angekündigt, neue Lagerhallen und Verteilzentren in der EU zu bauen. Sie könnten ihre Ware dann zuerst gesammelt dorthin liefern, die Gebühr würde für beispielsweise zweihundert T-Shirts nur einmal anfallen.")
 
"Sechs Milliarden Pakete erreichten 2025 die Zollämter der EU, 90 Prozent davon aus China."

keine frage, das dass WIE der eu nicht zufriedenstellend ist. aber DAS etwas unternommen werden MUSS steht für mich außer frage.
ich persönlich hätte ja eine reine china-abgabe von 20 euro und mehr pro paket eingeführt. dann wäre das ganze schnell erledigt.
 
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Das heißt, wenn ich im Dezember eine Blu-ray bestelle muss ich 5 Euro mehr zahlen als vor der Einführung des Zolls nach Warengruppen. Könnte es dann sein, dass man ab 2028, wenn die Zollreform durch ist und man ab dem ersten Euro zahlen muss, wieder weniger zahlen muss? Da ja dann die genaue Zollgebühr berechnet wird und die eventuell niedriger ist als 5 Euro. Ich kann mir nicht vorstellen, das bei einer Blu-ray für z.B. 15 Euro Zollgebühren von 5 Euro anfallen.

Bei Amazon.com werden nun sogar 5,96 Euro pro Disk aufgeschlagen. Das lohnt sich wirklich nicht mehr, leider.
 
Das heißt, wenn ich im Dezember eine Blu-ray bestelle muss ich 5 Euro mehr zahlen als vor der Einführung des Zolls nach Warengruppen. Könnte es dann sein, dass man ab 2028, wenn die Zollreform durch ist und man ab dem ersten Euro zahlen muss, wieder weniger zahlen muss? Da ja dann die genaue Zollgebühr berechnet wird und die eventuell niedriger ist als 5 Euro. Ich kann mir nicht vorstellen, das bei einer Blu-ray für z.B. 15 Euro Zollgebühren von 5 Euro anfallen.

Bei Amazon.com werden nun sogar 5,96 Euro pro Disk aufgeschlagen. Das lohnt sich wirklich nicht mehr, leider.
Ja, vorher war es noch die niedrigere Gebühr, aber eben wie du sagst pro Disc, nicht pro Bestellung, das war und ist einfach falsch, zumal sie das bei >150€ Bestellungen noch nachträglich drauf gehauen haben (bei Versand erst), und auch noch so viel erklären hat bei mir irgendwann nicht mehr geholfen, ich fahre das bestellen dort auch nur noch auf das Allernötigste runter :nee:
 
Die 5,96€ sind die 3+2€ plus Mehrwertsteuer, die pro Sendung und Warengruppe (und eventuell steuerlichem Herkunftsland) anfallen. Die haben anscheinend keine Warengruppe bzw. Zolltarifnummer und Herkunftsland hinterlegt und führen daher prophylaktisch für jeden nicht identischen Artikel 5,96€ an die EU/BRD ab. Da der Strafzoll eben auch pro Warengruppe gilt, spielt es am Ende keine Rolle wieviele Sendungen die aus der Bestellung machen. Ein schwaches Bild, da Amazon eigentlich Vorreiter beim reibungslosen Verzollen von nicht-EU-Ware war. Ist das eigentlich bei Amazon.co.uk jetzt auch so?
 
Die haben anscheinend keine Warengruppe bzw. Zolltarifnummer und Herkunftsland hinterlegt und führen daher prophylaktisch für jeden nicht identischen Artikel 5,96€ an die EU/BRD ab
So wird es sein, wenn man zwei Mal denselben Film kaufen würde wird auch "nur" 1x 5,96€ berechnet :blind:
Ist das eigentlich bei Amazon.co.uk jetzt auch so?

Die berechnen anscheinend gar keine extra Gebühren :81:
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Zölle und Gebühren sind aber nicht steuerpflichtig nach meinem Kenntnisstand.
Auf Zölle wurde schon immer die EUSt erhoben. Das ist bisher nur nicht so aufgefallen, da der Zollsatz z.B. für DVDs 0% beträgt. Gebühren sind aber in der Tat nicht steuerpflichtig.
 
Ich hab jetzt mal selber bei Amazon.co.uk geschaut.

Bei einer neuen Bestellung würden etwa 4,17 Pfund pro Filmtitel an Import-Abgaben berechnet.

Bei Bestellungen vom Oktober mit über 150 Euro Zollwert habe ich extreme Ungereimtheiten in den Rechnungen, die ich sonst eigentlich nie genauer anschaue, entdeckt. Die Nettopreise der Artikel werden in den Rechnungen wie Bruttopreise behandelt und im Anschluss wird zusätzlich pro Filmtitel 3€ plus Mehrwertsteuer an Pauschalzoll pro Filmtitel in Rechnung gestellt. Mir ist dies deswegen nicht aufgefallen, da sich wegen der im Grunde fehlenden deutschen Mehrwertsteuer trotz des extrem hohen, pro Titel angefallenen Pauschalzolls in etwa der von mir erwartete Preis ergeben hat. Amazon.co.uk hat das also mit dem Pauschalzoll im Oktober im Prinzip genau wie Amazon.com gehandhabt, hat aber vermutlich aufgrund eines technischen Fehlers keine deutsche Mehrwertsteuer einkassiert. In der Bestellübersicht stehen jetzt 0 Euro VAT bei gleichzeitig sehr hohen Import Charges. In den Rechnungen aus dem Kundenkonto ist dagegen deutsche Mehrwertsteuer (letztlich falsch) ausgewiesen. Abgebucht wurden nur Nettopreise plus Import Charges plus Versandkosten. Ich befürchte, dass das nachträgliche Abbuchungen nach sich ziehen kann. Bitte checkt eure Rechnungen und Abbuchungen, wenn ihr in der letzten Zeit bei Amazon.co.uk bestellt habt. Ladet unbedingt alle Rechnungen runter, da diese die deutsche Mehrwertsteuer ausweisen.
 
Ich hab jetzt mal selber bei Amazon.co.uk geschaut.

Bei einer neuen Bestellung würden etwa 4,17 Pfund pro Filmtitel an Import-Abgaben berechnet.

Bei Bestellungen vom Oktober mit über 150 Euro Zollwert habe ich extreme Ungereimtheiten in den Rechnungen, die ich sonst eigentlich nie genauer anschaue, entdeckt. Die Nettopreise der Artikel werden in den Rechnungen wie Bruttopreise behandelt und im Anschluss wird zusätzlich pro Filmtitel 3€ plus Mehrwertsteuer an Pauschalzoll pro Filmtitel in Rechnung gestellt. Mir ist dies deswegen nicht aufgefallen, da sich wegen der im Grunde fehlenden deutschen Mehrwertsteuer trotz des extrem hohen, pro Titel angefallenen Pauschalzolls in etwa der von mir erwartete Preis ergeben hat. Amazon.co.uk hat das also mit dem Pauschalzoll im Oktober im Prinzip genau wie Amazon.com gehandhabt, hat aber vermutlich aufgrund eines technischen Fehlers keine deutsche Mehrwertsteuer einkassiert. In der Bestellübersicht stehen jetzt 0 Euro VAT bei gleichzeitig sehr hohen Import Charges. In den Rechnungen aus dem Kundenkonto ist dagegen deutsche Mehrwertsteuer (letztlich falsch) ausgewiesen. Abgebucht wurden nur Nettopreise plus Import Charges plus Versandkosten. Ich befürchte, dass das nachträgliche Abbuchungen nach sich ziehen kann. Bitte checkt eure Rechnungen und Abbuchungen, wenn ihr in der letzten Zeit bei Amazon.co.uk bestellt habt. Ladet unbedingt alle Rechnungen runter, da diese die deutsche Mehrwertsteuer ausweisen.
Wahnsinn das das legal ist
 
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