News Ab Mitte 2026: Keine Zollfreigrenze mehr

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Ich hab jetzt mal selber bei Amazon.co.uk geschaut.

Bei einer neuen Bestellung würden etwa 4,17 Pfund pro Filmtitel an Import-Abgaben berechnet.

Bei Bestellungen vom Oktober mit über 150 Euro Zollwert habe ich extreme Ungereimtheiten in den Rechnungen, die ich sonst eigentlich nie genauer anschaue, entdeckt. Die Nettopreise der Artikel werden in den Rechnungen wie Bruttopreise behandelt und im Anschluss wird zusätzlich pro Filmtitel 3€ plus Mehrwertsteuer an Pauschalzoll pro Filmtitel in Rechnung gestellt. Mir ist dies deswegen nicht aufgefallen, da sich wegen der im Grunde fehlenden deutschen Mehrwertsteuer trotz des extrem hohen, pro Titel angefallenen Pauschalzolls in etwa der von mir erwartete Preis ergeben hat. Amazon.co.uk hat das also mit dem Pauschalzoll im Oktober im Prinzip genau wie Amazon.com gehandhabt, hat aber vermutlich aufgrund eines technischen Fehlers keine deutsche Mehrwertsteuer einkassiert. In der Bestellübersicht stehen jetzt 0 Euro VAT bei gleichzeitig sehr hohen Import Charges. In den Rechnungen aus dem Kundenkonto ist dagegen deutsche Mehrwertsteuer (letztlich falsch) ausgewiesen. Abgebucht wurden nur Nettopreise plus Import Charges plus Versandkosten. Ich befürchte, dass das nachträgliche Abbuchungen nach sich ziehen kann. Bitte checkt eure Rechnungen und Abbuchungen, wenn ihr in der letzten Zeit bei Amazon.co.uk bestellt habt. Ladet unbedingt alle Rechnungen runter, da diese die deutsche Mehrwertsteuer ausweisen.
Dass die Preise an der Kasse Brutto waren und dann die Steuern damit ausgeglichen wurde ist bei mir mindestens schon ein Jahr so. Neu ist das auf jeden Fall nicht. Wurde auch nie nachträglich was abgezogen.
 
Dass die Preise an der Kasse Brutto waren und dann die Steuern damit ausgeglichen wurde ist bei mir mindestens schon ein Jahr so. Neu ist das auf jeden Fall nicht. Wurde auch nie nachträglich was abgezogen.
Amazon.co.uk hat seit Jahren vom auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis die britische VAT abgezogen und dann die deutsche Mehrwertsteuer und seit dem Brexit ggf. ein paar Prozent Zoll bei großen Bestellungen mit entsprechender Ware aufgeschlagen. Bis Mitte des Jahres war damit ja auch alles erledigt.

Das Vorgehen von Amazon.co.uk bei Bestellungen über 150 Euro Warenwert im Oktober ist komplett anders. Meine Bestellbestätigung per Email zeigt einen Endpreis, der dem auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis der Ware (Filme) minus 20% britische VAT plus Versandkosten plus 19% deutsche Mehrwertsteuer entspricht. So weit so gut. In den Rechnungen, die man sich im Kundenkonto runterladen kann, wird aber ganz anders gerechnet. Dort wird der auf der Artikelseite angezeigte Bruttopreis der Ware minus 20% britische VAT gleichgesetzt mit dem Nettopreis der Ware plus 19% deutsche Mehrwertsteuer. Es wird daher ein deutlich zu niedriger Nettopreis (etwa 30% unter dem auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis) ausgewiesen. Was aber bei der Bestellung überhaupt nicht absehbar war, ist dass in den Rechnungen zusätzlich für jeden einzelnen Film jeweils 3 Euro plus 19% deutsche Mehrwertsteuer berechnet werden, was den Rechnungsbetrag wieder massiv hochtreibt. Von der Kreditkarte wurden die Beträge aus den Rechnungen belastet. Es ist möglich, dass Amazon Nachforderungen stellt. Legal wäre das sicherlich nicht, denn das liefe auf einen deutlich höheren Endbetrag als im Bestellprozess und in der Bestellbestätigung per Email heraus, aber wer will sich dafür mit Amazon und seinem schrecklichen Kundendienst anlegen? Das wäre höchstens was für die Verbraucherzentrale.
 
Dass die Preise an der Kasse Brutto waren und dann die Steuern damit ausgeglichen wurde ist bei mir mindestens schon ein Jahr so. Neu ist das auf jeden Fall nicht. Wurde auch nie nachträglich was abgezogen.
Amazon.co.uk hat seit Jahren vom auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis die britische VAT abgezogen und dann die deutsche Mehrwertsteuer und seit dem Brexit ggf. ein paar Prozent Zoll bei großen Bestellungen mit entsprechender Ware aufgeschlagen. Bis Mitte des Jahres war damit ja auch alles erledigt.

Das Vorgehen von Amazon.co.uk bei Bestellungen über 150 Euro Warenwert im Oktober ist komplett anders. Meine Bestellbestätigung per Email zeigt einen Endpreis, der dem auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis der Ware (Filme) minus 20% britische VAT plus Versandkosten plus 19% deutsche Mehrwertsteuer entspricht. So weit so gut. In den Rechnungen, die man sich im Kundenkonto runterladen kann, wird aber ganz anders gerechnet. Dort wird der auf der Artikelseite angezeigte Bruttopreis der Ware minus 20% britische VAT gleichgesetzt mit dem Nettopreis der Ware plus 19% deutsche Mehrwertsteuer. Es wird daher ein deutlich zu niedriger Nettopreis (etwa 30% unter dem auf der Artikelseite angezeigten Bruttopreis) ausgewiesen. Was aber bei der Bestellung überhaupt nicht absehbar war, ist dass in den Rechnungen zusätzlich für jeden einzelnen Film jeweils 3 Euro plus 19% deutsche Mehrwertsteuer berechnet werden, was den Rechnungsbetrag wieder massiv hochtreibt. Von der Kreditkarte wurden die Beträge aus den Rechnungen belastet.
Das ist immerhin besser, als das was amazon.com macht. Dort wird einfach nach Versand der Rechnungsbetrag deutlich erhöht, so um 10-16%. Nach deutschem Recht ist sowas Betrug und ich würde mal bezweifeln, dass es nach US-Recht okay ist. Da das nun seit einiger Zeit so läuft, scheint es wohl Absicht zu sein. Beim ersten Mal wurde mir der Betrag nach einem Chat immerhin rückerstattet. Auf die Rückerstattung der zweiten Bestellung warte ich noch - der Chat war am 10. Oktober, also kommt da wohl nichts mehr, obwohl sie mir zugesagt wurde. Ich hab sogar einen Screenshot von der Zusage, weil der Chat sehr seltsam ablief. Wird mir aber wohl auch nichts nützen...
 
Ja, Amazon.com zieht einen direkt ab und manipuliert den Eintrag im Kundenkonto sowie die Rechnungen zu seinen Gunsten, sodass der "Kundendienst" einen für einen Verrückten oder einen Betrüger hält. Ohne Screenshot der Bestellung hat man nichts in der Hand und den will der "Kundendienst" überhaupt nicht erst sehen.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es von Amazon.co.uk beabsichtigt war, die deutsche Mehrwertsteuer zu Gunsten des Kunden zu schlucken. In der Bestellübersicht sieht es so aus, als habe man keinerlei VAT bezahlt, was ja auch eigentlich korrekt ist. Ich habe mal früher Monate nach einer Bestellung von Amazon.co.uk eine Gutschrift über Import-Auslagen erhalten, weil die mit der Verzollung beauftragte Firma zu einem anderen Ergebnis kam als die "Automatik" von Amazon. Früher gab es mal eine Garantie von Amazon, dass die "Import-Fees" nicht höher als der "Deposit" ausfallen können, nur niedriger. Dies kann ich jetzt aber nicht mehr finden. Ich halte es somit für möglich, dass da noch irgendwann mal Steuer nachgefordert wird. Daher sollte man jetzt die Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer/Einfuhrumsatzsteuer aus dem Kundenkonto runterladen. Vielleicht bringt das etwas, wenn Amazon irgendwann eigenmächtig die Kreditkarte belastet. Eventuell kann man auch in seinem Kreditkartenkonto einstellen, dass Zahlungen bei Amazon manuell autorisiert werden müssen.
 
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