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Kinofilm: The Dark Knight - Uwe Boll! Armie Hammer! [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 18 20,5%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 8 9,1%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 10 11,4%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 12 13,6%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 40 45,5%

  • Umfrageteilnehmer
    88

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so lächerlich. warum gibts dann überhauüt nen thread zum film. nur zum korrekten bashen.
Schreib doch gerne ein positives Review zum Film. Gerne mal länger als deine üblichen Einzeiler.
Eine muslimische Familie wird abgeschlachtet. Und deshalb mögen wir CITIZEN VIGILANTE am aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller-aller--aller-aller-aller-aller-aller-allermeisten.
Du hast vergessen zu erwähnen, dass der Sohn der Familie zuvor bei einer Gruppenvergewaltigung mitgemacht hat, und der Rest der Familie mit dieser Tat kein Problem hatte und die Meinung vertreten haben, dass es dem Opfer zu recht geschehen ist. Das hätte man in in den fünf Zeilen noch gut unterbringen können, damit die Szene richtig beschrieben ist, oder wolltest du nicht spoilern? 😁

Da hat der Uwe sich aber echt Mühe mit der Charakterisierung gegeben. :lol:

Als ob sich andere Selbstjustiz-Filme , wie z.B. Death Wish 1 & 2, I Spit on Your Grave usw. soooooooviel mehr Mühe mit der Charakterisierung irgendwelcher Verbrecher, Gewalttäter, Vergewaltiger etc. gegeben hätten :zwinker: Kenne Citizen Vigilante (noch) nicht, denke jedoch, das man ihm diesbezüglich nun so etwas nicht unbedingt vorwerfen sollte. Werde mir noch ein eigenes Bild von dem Boll-Film machen.
 
Unabhängig ob der Film gut oder schlecht ist, er schafft es alleine durch seine gegenwärtige Präsenz, dem Namen Uwe Boll und dem politischen Kontext in der Geschichte, Aufmerksamheit zu bekommen und für einen moralischen Aufschrei zu sorgen. Die politischen Lager sind wahlweise erfreut bzw., begeistert oder eben angeekelt und schockiert. Etwas besseres hätte Boll doch (mal wieder) nicht passieren können... und Beide helfen fleißig mit, dem Film noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Ich kenne den Film (noch) nicht und unabhängig von dem politischen Grundtenor der Geschichte, erwarte ich keine wirklich Meisterleistung. Denn, hey, wir sprechen hier noch immer von einem Boll-Film. Ist jetzt nicht so, dass dieser Mann gute Filme abliefert. BtW, selbst wenn er sich sachlich mit gegenwärtigen politischen Ereignissen beschäftigen würde, scheitert es letztlich an der Umsetzung. Und von sachlicher Auseinandersetzung ist Boll so weit entfernt, wie wir alle vom Mars. Das hat er letztlich mit seinem wirklich unsäglichen und zum fremdschämenden Auschwitz-Film bewiesen.
 
Unabhängig ob der Film gut oder schlecht ist, er schafft es alleine durch seine gegenwärtige Präsenz, dem Namen Uwe Boll und dem politischen Kontext in der Geschichte, Aufmerksamheit zu bekommen und für einen moralischen Aufschrei zu sorgen. Die politischen Lager sind wahlweise erfreut bzw., begeistert oder eben angeekelt und schockiert. Etwas besseres hätte Boll doch (mal wieder) nicht passieren können... und Beide helfen fleißig mit, dem Film noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Ich kenne den Film (noch) nicht und unabhängig von dem politischen Grundtenor der Geschichte, erwarte ich keine wirklich Meisterleistung. Denn, hey, wir sprechen hier noch immer von einem Boll-Film. Ist jetzt nicht so, dass dieser Mann gute Filme abliefert. BtW, selbst wenn er sich sachlich mit gegenwärtigen politischen Ereignissen beschäftigen würde, scheitert es letztlich an der Umsetzung. Und von sachlicher Auseinandersetzung ist Boll so weit entfernt, wie wir alle vom Mars. Das hat er letztlich mit seinem wirklich unsäglichen und zum fremdschämenden Auschwitz-Film bewiesen.
Politischer Grundtenor? Die Handlung bezieht sich einfach auf realle Verbrechen welche so jeden Tag seit einigen Jahren bei uns täglich geschehen. Im speziellen die Gruppenvergewaltigung. Ist somit jeder "rechts" welcher auf solche Verbrechen aufmerksam macht? Das selbe gab es ja schon bei dem Film "Sound of freedom". Das muss mir mal jemand erklären warum Filme welche auf solche grausamen Verbrechen wie Vergewaltigung und Kinderhandel aufmerksam machen, sofort ins rechte Eck gestellt werden.
 
Unabhängig ob der Film gut oder schlecht ist, er schafft es alleine durch seine gegenwärtige Präsenz, dem Namen Uwe Boll und dem politischen Kontext in der Geschichte, Aufmerksamheit zu bekommen und für einen moralischen Aufschrei zu sorgen. Die politischen Lager sind wahlweise erfreut bzw., begeistert oder eben angeekelt und schockiert. Etwas besseres hätte Boll doch (mal wieder) nicht passieren können... und Beide helfen fleißig mit, dem Film noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Ich kenne den Film (noch) nicht und unabhängig von dem politischen Grundtenor der Geschichte, erwarte ich keine wirklich Meisterleistung. Denn, hey, wir sprechen hier noch immer von einem Boll-Film. Ist jetzt nicht so, dass dieser Mann gute Filme abliefert. BtW, selbst wenn er sich sachlich mit gegenwärtigen politischen Ereignissen beschäftigen würde, scheitert es letztlich an der Umsetzung. Und von sachlicher Auseinandersetzung ist Boll so weit entfernt, wie wir alle vom Mars. Das hat er letztlich mit seinem wirklich unsäglichen und zum fremdschämenden Auschwitz-Film bewiesen.
Politischer Grundtenor? Die Handlung bezieht sich einfach auf realle Verbrechen welche so jeden Tag seit einigen Jahren bei uns täglich geschehen. Im speziellen die Gruppenvergewaltigung. Ist somit jeder "rechts" welcher auf solche Verbrechen aufmerksam macht? Das selbe gab es ja schon bei dem Film "Sound of freedom". Das muss mir mal jemand erklären warum Filme welche auf solche grausamen Verbrechen wie Vergewaltigung und Kinderhandel aufmerksam machen, sofort ins rechte Eck gestellt werden.
Es war sicherlich die Intention von Boll darauf aufmerksam zu machen. :blind: :rofl1.
 
Es war sicherlich die Intention von Boll darauf aufmerksam zu machen. :blind: :rofl1.
Verschwende Deine Zeit nicht. Der Userstatus von HaEs verrät ja eigentlich genug um Abstand von einer "Diskussion" zu halten, sofern einem der eigene Verstand etwas wert ist.
 
Früher gab es mal den Tatbestand der Volksverhetzung, gilt der heute eigentlich nicht mehr.
 
Politischer Grundtenor? Die Handlung bezieht sich einfach auf realle Verbrechen welche so jeden Tag seit einigen Jahren bei uns täglich geschehen. Im speziellen die Gruppenvergewaltigung. Ist somit jeder "rechts" welcher auf solche Verbrechen aufmerksam macht? Das selbe gab es ja schon bei dem Film "Sound of freedom". Das muss mir mal jemand erklären warum Filme welche auf solche grausamen Verbrechen wie Vergewaltigung und Kinderhandel aufmerksam machen, sofort ins rechte Eck gestellt werden.
Boll treibt sich seit einiger Zeit in der Neo-Nazi-Szene herum ("Deutschlandkurier" z.B.) was ihn zu einem klaren No-Go brandmarkt.
"Sound of Freedom" ist in jeglicher Hinsicht ein schlechter Kackfilm, auch bereits ganz ohne "politischen" Kontext. Und was Letzteren betrifft, war der deutsche Verleih zumindest bei der Blu-Ray so gnädig, das direkt ans Publikum gerichtete rechte Verschwörungsgeschwurbel während des Abspanns zu tilgen. Im Kino wars noch drinne.

Wie man nur auf die Idee kommt, diese Filme "sofort ins rechte Eck zu stellen" - ich habe keiiiine Ahnung.:48:
 
Unabhängig ob der Film gut oder schlecht ist, er schafft es alleine durch seine gegenwärtige Präsenz, dem Namen Uwe Boll und dem politischen Kontext in der Geschichte, Aufmerksamheit zu bekommen und für einen moralischen Aufschrei zu sorgen. Die politischen Lager sind wahlweise erfreut bzw., begeistert oder eben angeekelt und schockiert. Etwas besseres hätte Boll doch (mal wieder) nicht passieren können... und Beide helfen fleißig mit, dem Film noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Ich kenne den Film (noch) nicht und unabhängig von dem politischen Grundtenor der Geschichte, erwarte ich keine wirklich Meisterleistung. Denn, hey, wir sprechen hier noch immer von einem Boll-Film. Ist jetzt nicht so, dass dieser Mann gute Filme abliefert. BtW, selbst wenn er sich sachlich mit gegenwärtigen politischen Ereignissen beschäftigen würde, scheitert es letztlich an der Umsetzung. Und von sachlicher Auseinandersetzung ist Boll so weit entfernt, wie wir alle vom Mars. Das hat er letztlich mit seinem wirklich unsäglichen und zum fremdschämenden Auschwitz-Film bewiesen.
Politischer Grundtenor? Die Handlung bezieht sich einfach auf realle Verbrechen welche so jeden Tag seit einigen Jahren bei uns täglich geschehen. Im speziellen die Gruppenvergewaltigung. Ist somit jeder "rechts" welcher auf solche Verbrechen aufmerksam macht? Das selbe gab es ja schon bei dem Film "Sound of freedom". Das muss mir mal jemand erklären warum Filme welche auf solche grausamen Verbrechen wie Vergewaltigung und Kinderhandel aufmerksam machen, sofort ins rechte Eck gestellt werden.

Was ist ein Grundtenor? Eine wesentliche Kernaussage, diese ist im Fall von Citizen Vigilante von politischer Couleur. in diesem Film eben auf Boll-Niveau, also ziemlich weit unterhalb der Teppichkante.

In keiner Zeile wurden Straftaten wie Gruppenvergewaltigung oder Kinderhandel hier relativiert. Auch steht es außer Frage, solche Themen zu behandeln. Ganz im Gegenteil, solche Themen müssen sogar behandelt werden. Wenn es aber darauf hinaus läuft, dass man solche brisanten und ernsten Themen dazu nutzt, um politische Parolen - egal aus welchem Lager - und Geschwurbel zu verbreiten, dann steckt dahinter keine sachliche Aufarbeitung, dann ist es politische Propaganda zum Selbstzweck. Bestes Beispiel ist sein Auschwitz-Film. Dieser Film hat nichts, aber auch rein gar nichts mit sachlicher Aufarbeitung etc., zutun. Er hat sich ein Menschheitsverbrechen genommen und es genutzt und versucht, möglichst intensiv zu schockieren. fern jeglicher Fakten und fiktiv zusammengetragen. Was zum einen nicht funktioniert hat, da man in dem Film die Menschenwürde mit Füßen getreten hat, anstatt diesem hoch sensiblen Thema mich entsprechender Vorsicht und Respekt gegenüberzutreten und filmisch zu verarbeiten.

Und was dieses ganze "In die rechte Ecke gestellt weden" angeht, so brauchen sich Menschen, die mit Statements, Symboliken und Provokationen kokettieren, nicht wundern. Kommt schließlich nicht von ungefähr, dass dieser Stempel aufgedrückt wird. Spielt man mit propagandistischen Mitteln, hat man zwangsläufig auch einen Hang zu eben einem politischen Lager. Sonst würde man damit auch nicht spielen. Gilt übrigens nicht nur für die braune Scheiße sondern auch für die rote Scheiße.

Damit war es dann jetzt aber auch von mir zu diesem Thema, ich habe mich hier nämlich nicht wegen politischen Diskussionen angemeldet. Denn letztlich ist es eh vergebene Lebensmühe sich mich Menschen aus politischen Extremen zu beschäftigen. Einsicht und Vernunft ist da nämlich nicht gegeben. :zwinker2:
 

Als ob sich andere Selbstjustiz-Filme , wie z.B. Death Wish 1 & 2, I Spit on Your Grave usw. soooooooviel mehr Mühe mit der Charakterisierung irgendwelcher Verbrecher, Gewalttäter, Vergewaltiger etc. gegeben hätten :zwinker: Kenne Citizen Vigilante (noch) nicht, denke jedoch, das man ihm diesbezüglich nun so etwas nicht unbedingt vorwerfen sollte. Werde mir noch ein eigenes Bild von dem Boll-Film machen.
Also bei I SPIT ON YOUR GRAVE hat man sich (ist zumindest mein Eindruck) durchaus Mühe mit der Charakterisierung gegeben. Das könnte fast genau so in Meir Zarchis Arbeitszeugnis stehen. Bei Death Wish 2+3 stimme ich hingegen zu, und die Filme wurden u.a. auch genau dafür ständig kritisiert.

Aber sie sind halt unterhaltsamer Schlonz. Kein Mensch nimmt sie ernst (wobei das vielleicht Wunschdenken meinerseits ist). Boll hingegen formuliert eindeutig eine politische Message (inklusive des Marketings), um sich an ein offensichtlich wenig qualitätsorientiertes Publikum ranzuwanzen. Im Gegensatz zu anderen "problematischen" Klassikern wie RAMBO II fehlt hier eben auch eine gewisse historische Distanz. Der hat ebenfalls rassistische Verschwörungstheorien propagiert, die Teile des Publikums dankbar aufnahmen. Und zumindest Stallone meinte das Set-Interviews zufolge durchaus ernst.

Übrigens: Immer wieder trifft man bei DEATH WISH auch auf den Fall Bernie Goetz. Angesichts mancher Kommentare hier beginnt man da, sich echt Sorgen zu machen.
 
Ich würde ja Fotos vom Mediabook und ein paar schnelle Infos zur Technik teilen, aber es gibt momentan keinen Thread im entsprechenden Disc-Bereich und ich will mir die Schande, Threadersteller für den Film zu sein, ehrlich gesagt nicht auf's Profil schreiben :biggrin:

Brauchen wir dafür einen neuen Thread?
 
Als ob sich andere Selbstjustiz-Filme , wie z.B. Death Wish 1 & 2, I Spit on Your Grave usw. soooooooviel mehr Mühe mit der Charakterisierung irgendwelcher Verbrecher, Gewalttäter, Vergewaltiger etc. gegeben hätten :zwinker: Kenne Citizen Vigilante (noch) nicht, denke jedoch, das man ihm diesbezüglich nun so etwas nicht unbedingt vorwerfen sollte. Werde mir noch ein eigenes Bild von dem Boll-Film machen.
Also bei I SPIT ON YOUR GRAVE hat man sich (ist zumindest mein Eindruck) durchaus Mühe mit der Charakterisierung gegeben. Das könnte fast genau so in Meir Zarchis Arbeitszeugnis stehen. Bei Death Wish 2+3 stimme ich hingegen zu, und die Filme wurden u.a. auch genau dafür ständig kritisiert. Übrigens: Immer wieder trifft man bei DEATH WISH auch auf den Fall Bernie Goetz. Angesichts mancher Kommentare hier beginnt man da, sich echt Sorgen zu machen.

Die Filme wurden nicht wegen fehlender Charakterisierungen der Verbrecher kritisiert, sondern aufgrund der Selbstjustiz, die in den Filmen verübt wurde. Speziell Deutschland, bzw. deren Kritiker hatten schon immer ein Problem damit. Und die Sache mit, Bernie Goetz ist mir bekannt, erlaube mir kein Urteil darüber.

Den Zarchis Film sah ich irgendwann zu Videozeiten das letzte mal, Hatte die unzensierte niederländische VHS zur damaligen Ansicht. Großartige Charakterisierungen dieser Hinterwald-Vergewaltiger habe ich nicht in Erinnerung. Und selbst bei dem sehr guten Neil Jordan Film, Die Fremde in mir / The Brave One gibt es auch keine Charakterisierungen von den Gewalttätern. War und ist auch nicht notwendig.
 
Ich würde ja Fotos vom Mediabook und ein paar schnelle Infos zur Technik teilen, aber es gibt momentan keinen Thread im entsprechenden Disc-Bereich und ich will mir die Schande, Threadersteller für den Film zu sein, ehrlich gesagt nicht auf's Profil schreiben :biggrin:
Ich würde mich für euch ja opfern, es sei denn es wäre unerwünscht?
 

Die Filme wurden nicht wegen fehlender Charakterisierungen der Verbrecher kritisiert, sondern aufgrund der Selbstjustiz, die in den Filmen verübt wurde. Speziell Deutschland, bzw. deren Kritiker hatten schon immer ein Problem damit. Und die Sache mit, Bernie Goetz ist mir bekannt, erlaube mir kein Urteil darüber.
Death Wish 2+3 wurden nicht wegen fehlender Charakterisierung der Verbrecher kritisiert? Bist du da ganz sicher? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Den Zarchis Film sah ich irgendwann zu Videozeiten das letzte mal, Hatte die unzensierte niederländische VHS zur damaligen Ansicht. Großartige Charakterisierungen dieser Hinterwald-Vergewaltiger habe ich nicht in Erinnerung. Und selbst bei dem sehr guten Neil Jordan Film, Die Fremde in mir / The Brave One gibt es auch keine Charakterisierungen von den Gewalttätern. War und ist auch nicht notwendig.
Dass sie großartig wäre, habe ich nicht behauptet. Trotzdem versucht der Film, eine interessante Gruppendynamik unter den Tätern herauszuarbeiten. Ist in deiner Wahrnehmung unter den ausgewalzten Gewaltszenen vielleicht untergegangen.

Eine Charakterisierung der Gewalttäter ist nicht notwendig? Das hängt wohl von den Schwerpunkten des Films selbst ab. Bei DEATH WISH 3 hab ich sie auch nicht vermisst.
 
Die Filme wurden nicht wegen fehlender Charakterisierungen der Verbrecher kritisiert, sondern aufgrund der Selbstjustiz, die in den Filmen verübt wurde. Speziell Deutschland, bzw. deren Kritiker hatten schon immer ein Problem damit. Und die Sache mit, Bernie Goetz ist mir bekannt, erlaube mir kein Urteil darüber.
Death Wish 2+3 wurden nicht wegen fehlender Charakterisierung der Verbrecher kritisiert? Bist du da ganz sicher? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Anscheinend kennst Du damalige Kritiken nur wenig bis eventuell gar nicht. So liest sich das zumindest. Macht ja nix und ist kein Vorwurf. Ich habe damals sehr viele Filme im Kino gesehen und auch viel dazu gelesen. Kritiker warfen jenen Filmen Selbstjustiz vor, die unverhohlen dargeboten und ihrer Meinung nach teils propagiert wurde. Hinzu kam zusätzlich der weitere Vorwurf, die Filme würden von faschistoider Gesinnung sein. Du glaubst gar nicht, wie oft man damals bei bestimmten Filmen mit dem Begriff, Faschismus um sich geworfen hatte. Nicht nur bei den, Death Wish Filmen, sondern mir fällt z.B. noch, Mad Max inkl. irgendwelcher anderer Endzeitfilme ein, dann Romeros, Zombie, der blieb davon auch nicht verschont und wenn ich weiter nachdenke oder bei mir suche finde ich noch mehr. Denen ging es nie um fehlende Charakterisierungen der Verbrecher, sondern um das besagte andere. Und da waren die oft sehr schnell dabei. Einer der schärfsten Kritiken war auch mal, das man z.B. bei Death Wish 2 und Ein Mann wie Dynamit (beide mit Bronson) nicht nur mit dem Vorwurf faschistoid zu sein ankam, sondern Charles Bronson zusätzlich bescheinigte, das er mit großem Kaliber für die Endlösung sorgte. Ha ha, auf so etwas übertriebenes muss man auch erstmal kommen, mich hatte das damals schon eher amüsiert und man konnte nur den Kopf darüber schütteln. Naja, lange lange her.

Den Zarchis Film sah ich irgendwann zu Videozeiten das letzte mal, Hatte die unzensierte niederländische VHS zur damaligen Ansicht. Großartige Charakterisierungen dieser Hinterwald-Vergewaltiger habe ich nicht in Erinnerung. Und selbst bei dem sehr guten Neil Jordan Film, Die Fremde in mir / The Brave One gibt es auch keine Charakterisierungen von den Gewalttätern. War und ist auch nicht notwendig.
Dass sie großartig wäre, habe ich nicht behauptet. Trotzdem versucht der Film, eine interessante Gruppendynamik unter den Tätern herauszuarbeiten. Ist in deiner Wahrnehmung unter den ausgewalzten Gewaltszenen vielleicht untergegangen.

Eine Charakterisierung der Gewalttäter ist nicht notwendig? Das hängt wohl von den Schwerpunkten des Films selbst ab. Bei DEATH WISH 3 hab ich sie auch nicht vermisst.

Gut, das mit der Gruppendynamik, da könnte ich zustimmen, denn bei der Neuverfilmung war das zumindest ebenso gegeben, auch wenn es ansonsten mit Charakterisierungen nicht weit her war.
 

Anscheinend kennst Du damalige Kritiken nur wenig bis eventuell gar nicht. So liest sich das zumindest. Macht ja nix und ist kein Vorwurf. Ich habe damals sehr viele Filme im Kino gesehen und auch viel dazu gelesen. Kritiker warfen jenen Filmen Selbstjustiz vor, die unverhohlen dargeboten und ihrer Meinung nach teils propagiert wurde. Hinzu kam zusätzlich der weitere Vorwurf, die Filme würden von faschistoider Gesinnung sein. Du glaubst gar nicht, wie oft man damals bei bestimmten Filmen mit dem Begriff, Faschismus um sich geworfen hatte. Nicht nur bei den, Death Wish Filmen, sondern mir fällt z.B. noch, Mad Max inkl. irgendwelcher anderer Endzeitfilme ein, dann Romeros, Zombie, der blieb davon auch nicht verschont und wenn ich weiter nachdenke oder bei mir suche finde ich noch mehr. Denen ging es nie um fehlende Charakterisierungen der Verbrecher, sondern um das besagte andere. Und da waren die oft sehr schnell dabei. Einer der schärfsten Kritiken war auch mal, das man z.B. bei Death Wish 2 und Ein Mann wie Dynamit (beide mit Bronson) nicht nur mit dem Vorwurf faschistoid zu sein ankam, sondern Charles Bronson zusätzlich bescheinigte, das er mit großem Kaliber für die Endlösung sorgte. Ha ha, auf so etwas übertriebenes muss man auch erstmal kommen, mich hatte das damals schon eher amüsiert und man konnte nur den Kopf darüber schütteln. Naja, lange lange her.

Das ist (selbst mir) alles wohlbekannt. Und ja, dieser Punkt war ganz sicher der Kern der meisten Kritiken ... aber nicht der einzige. So simpel gestrickt, wie du es hier implizierst (so liest sich das zumindest), sind Filmkritiker nun auch wieder nicht. Sie können häufig durchaus mehrere Punkte monieren. Manchmal "erfinden" sie da sogar einen Zusammenhang, wie z.B. "gesichtslose Bösewichte ohne jedes Profil", die dann "die gnadenlose Selbstjustiz rechtfertigen würden". Klingt absurd, klar.
 
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