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Bewertungen Gesamtwertung (nur Käufe bzw. Sichtungen) 4,70 Stern(e) 94 Erwartungen 75% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 37 39,4%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 30 31,9%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 5 5,3%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 2 2,1%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 20 21,3%

  • Umfrageteilnehmer
    94

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Dabei gab's hier auf der Leinwand nur große Gesichter und keinen Horizont.
Doch, am Schluss.

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Ich hoffe wirklich, dass es ein ausführliches Making Of auf den Scheiben VÖs geben wird, ich liebäugle schon mit dem Buch aber das passt im Moment gar nicht mehr in mein Regal... Mal sehen ob ich am Wochenende etwas Platz schaffen kann...
 
Angeber-Modus: ich habe natürlich diese Ausgabe:
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Wenn ihr denkt die Scalper gibt es nur bei Disks: kostet im Antiquariat 600,- (habe ich damals regulär für 59 bekommen)
 
Angeber-Modus: ich habe natürlich diese Ausgabe:
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Wenn ihr denkt die Scalper gibt es nur bei Disks: kostet im Antiquariat 600,- (habe ich damals regulär für 59 bekommen)
Was machts so besonders? Der einband? Die Auflage? Die Übersetzung?
 
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Wenn ihr denkt die Scalper gibt es nur bei Disks: kostet im Antiquariat 600,- (habe ich damals regulär für 59 bekommen)
Wobei man sagen muss, dass das ja ein einfacher Sammlerwert ist. Scalper beschreibt Leute, die Neuware kaufen um sie bewusst bei Erscheinen direkt durch Aufkauf rar zu machen und daraus Profit zu schlagen.
 
Angeber-Modus: ich habe natürlich diese Ausgabe:
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Wenn ihr denkt die Scalper gibt es nur bei Disks: kostet im Antiquariat 600,- (habe ich damals regulär für 59 bekommen)
Was machts so besonders? Der einband? Die Auflage? Die Übersetzung?
War damals die erste moderne Übersetzung und natürlich die Ausstattung.
 
Die Übersetzung von Steinmann gibt es auch hier*.

Ich persönlich mag am liebsten Schadewaldt, weil die nah am Text bleibt. Bin nicht sicher, aber die ist anscheinend derzeit vergriffen und nur antiquarisch erhältlich.

Von der uralten Voß-Übersetzung im Versmaß kann ich nur abraten.
 
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Wenn ihr denkt die Scalper gibt es nur bei Disks: kostet im Antiquariat 600,- (habe ich damals regulär für 59 bekommen)
Die habe ich auch. 😍😍Von dieser Reihe gibt es weitere sehr schön aufgemachte Klassiker 👌
 
Es braucht den Willen zur Vernichtung eines Volkes, das zu vernichtende Volk und die Ausführung bzw. zu mindestens den Versuch. Also stellen sich nur zwei Fragen: War der Wille zu Vernichtung Trojas vorhanden? Ich denke hier kann man eindeutig mit einen Ja antworten. Kann man Troja bzw. die Trojaner als Volk ansehen? Wie von mir beschrieben, würde ich die Frage bejahen. Also sind wir quer Definition beim Völkermord, im Falle Trojas nach Homers Beschreibung auch ein entsprechend ausgeführter.
Ich sehe das etwas anders. Auch in der Sekundärliteratur ist mir im Kontext mit Troia noch nie etwas derartiges begegnet, dass man als Motiv für die Einnahme und Zerstörung Troias Genozid unterstellt hat. Es wurde nicht vorsätzlich eine Zivilisation oder Kultur vernichtet. Ich halte das für etwas zu hoch gegriffen. Aber ich muss auch dazusagen, dass ich kein Historiker bin.
Wenn man sich den Hisarlık Tepe näher anschaut (von dem man annimmt, daß er dem antiken Troja entspricht), gab es nach den möglichen Ereignissen des Trojanischen Krieges eine weitere Besiedlung über Jahrhunderte hinweg - da ist die Spurlage nicht so genau, daß man generell den Begriff Genozid anwenden kann. Die Nachfolger könnten andere Völker gewesen sein, aber zwingend ist das wohl erst um das 8. Jahrhundert v. Chr. anzunehmen (Troja XIII).
 
Trotzdem kann man Nolan hier feigheit vorwerfen und würde damit nichts falsches sagen. Alles eine frage der perspektive.
Der Punkt ist aber auch: an welcher Stelle zieht man die Grenze bei so einem Stoff? Wo wird es für das (Primär)Verständnis zuviel, wenn man den Plot um weitere Details erweitert? Bis jetzt fokussiert sich Die Odyssee ganz klar auf Odysseus' äußere Irrfahrten und seine innere Schuld in Bezug auf Trojas Fall.
 
Es braucht den Willen zur Vernichtung eines Volkes, das zu vernichtende Volk und die Ausführung bzw. zu mindestens den Versuch. Also stellen sich nur zwei Fragen: War der Wille zu Vernichtung Trojas vorhanden? Ich denke hier kann man eindeutig mit einen Ja antworten. Kann man Troja bzw. die Trojaner als Volk ansehen? Wie von mir beschrieben, würde ich die Frage bejahen. Also sind wir quer Definition beim Völkermord, im Falle Trojas nach Homers Beschreibung auch ein entsprechend ausgeführter.
Ich sehe das etwas anders. Auch in der Sekundärliteratur ist mir im Kontext mit Troia noch nie etwas derartiges begegnet, dass man als Motiv für die Einnahme und Zerstörung Troias Genozid unterstellt hat. Es wurde nicht vorsätzlich eine Zivilisation oder Kultur vernichtet. Ich halte das für etwas zu hoch gegriffen. Aber ich muss auch dazusagen, dass ich kein Historiker bin.
Wenn man sich den Hisarlık Tepe näher anschaut (von dem man annimmt, daß er dem antiken Troja entspricht), gab es nach den möglichen Ereignissen des Trojanischen Krieges eine weitere Besiedlung über Jahrhunderte hinweg - da ist die Spurlage nicht so genau, daß man generell den Begriff Genozid anwenden kann. Die Nachfolger könnten andere Völker gewesen sein, aber zwingend ist das wohl erst um das 8. Jahrhundert v. Chr. anzunehmen (Troja XIII).
So ist es! Genau das spricht gegen Genozid.
 
Von der uralten Voß-Übersetzung im Versmaß kann ich nur abraten.
Tatsächlich? Warum?
Wer sich mit der Geschichte der Homer-Übersetzungen befasst, kommt an Voß nicht vorbei.
Wer Homer zum Vergnügen lesen möchte, sollte sich eine moderne, gut lesbare Übersetzung zulegen! Der Voß ist sehr mühsam zu lesen.
Wie schon gesagt: Ich mag Schadewaldt am liebsten. Er ist noch gut lesbar und doch nah am Original. Er versucht, die homerischen Eigenheiten einigermaßen nachzuahmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Voß ist sehr mühsam zu lesen.
Ach, das meinst du. Ja, ist richtig - aber der Beginn der Ilias ist viel schwieriger, wie ich finde. Da kam ich nie über 3-4 Seiten hinaus.

Aber vor einigen Tagen begann ich spontan mit der Odyssee und habe schon die Hälfte durch - dabei lese ich nur immer 60-90 Minuten pro Tag.
 
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