Die Oscars - Academy Awards 2026

  • Ersteller Ersteller leeloo
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Irgendwie existiert diese Veranstaltung nur noch als Kratzbaum, an dem sich vergangen wird. Jedes Jahr kommen die Leute aus ihren Löchern um ein mal fett abzurotzen, was daran alles scheiße ist, was unnötig ist, was weg muss und was fehlt. Dabei hat nie jemand behauptet dass Auswahl der Kategorien und Sieger Allgemeingültigkeit besitzen. Verstehe ich nicht. Gibt ja noch genug andere Preise, die man verfolgen kann.

Dieses allgemeine Gebashe, wie scheiße und unnötig die Oscars doch sind, klar, das kann man sich wirklich schenken! Wenn ich etwas scheiße finde, dann verfolge ich es auch gar nicht! Dafür wäre mir meine Lebenszeit dann doch zu kostbar.

Aber ansonsten machen diverse Diskussionen, warum z.B. "Sinners" soviele Nominierungen hat, nicht auch den Reiz solcher Veranstaltungen aus?
Jeder hat halt seinen eigenen Favoriten (oder eben auch nicht) und verteidigt diesen, warum gerade er den Preis verdient hat und ein anderer Film/Nominierter halt nicht.
 
Das dürfte jetzt wirklich das erste Jahr sein, in dem ich wirklich keinen einzigen der nominierten Filme gesehen habe. Und von 90% hab ich auch noch nichtmal je was gehört.

Und seit wann gibt es eigentlich die Kategorie "Bestes Casting"? Und was soll die aussagen? Wenn das Ensemble so gut ist, sollen sie die einzelnen Schauspieler für ihre Leistungen nominieren. Alles andere ist doch Blödsinn.
Warte jetzt nur noch auf die Kategorien "Bestes Catering" und "Bester Praktikant".

Echt? Keinen einzigen?

Ok, ich weiß jetzt nicht, was du für Filme schaust, aber wenn man aktuellem Kino offen gegenüber ist und auch mal einen Blick auf Festivals wirft, dann findet man eigentlich (fast) alle Filme, die dort für Aufsehen gesorgt haben.

Grundsätzlich habe ich schon recht viele der Nominierungen bereits gesehen und habe da wirklich eine enorm hohe Qualität festgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo ist eigentlich der Machger-Award für Biggest Box Office?
Der wird in Form von Geldscheinen übergeben.
Und dem "Goldenen Olli in Bronze"... übergeben von Machger persönlich! Because he is on you and you with the ganz Großen in Hollywood! :teach:
Wenn dieses Jahr noch sein kommendes Buch verfilmt wird, bekommt der Machger nächstes Jahr selber genug Nominierungen und wird auch dann zurecht in jeder gewinnen! :zwinker2:
 
Irgendwie existiert diese Veranstaltung nur noch als Kratzbaum, an dem sich vergangen wird. Jedes Jahr kommen die Leute aus ihren Löchern um ein mal fett abzurotzen, was daran alles scheiße ist, was unnötig ist, was weg muss und was fehlt. Dabei hat nie jemand behauptet dass Auswahl der Kategorien und Sieger Allgemeingültigkeit besitzen. Verstehe ich nicht. Gibt ja noch genug andere Preise, die man verfolgen kann.
Absolut. Mein großer Oscarhype ist auch schon länger vorbei, dass Gemotze nervt aber nur noch. Die Oscars sind immer ein Branchenpreis und eine Werbeveranstaltung gewesen. Die Mitglieder der Academy bewerten die Filme. Es ist einfach der am Besten vermarktete Filmpreis. Nicht mehr und nicht weniger.

IMO sollten Sie die Oscars so lassen wie sie waren. Fand schon die Erweiterung auf 10 Filme unnötig. Ein Hinterher-jagen der Meinung und Trends können die Oscars nicht gewinnen. Änderungen müssen sein, aber die Veranstaltung muss auch ihr Wesen (Selbstbeweihräucherung und Feiern Ihrer Stars) behalten.

Gibt auch ein tolles neueres Buch zu den Oscars. Oscar Wars - Michael Schulmann

Sehr zu empfehlen.
 
Irgendwie existiert diese Veranstaltung nur noch als Kratzbaum, an dem sich vergangen wird. Jedes Jahr kommen die Leute aus ihren Löchern um ein mal fett abzurotzen, was daran alles scheiße ist, was unnötig ist, was weg muss und was fehlt. Dabei hat nie jemand behauptet dass Auswahl der Kategorien und Sieger Allgemeingültigkeit besitzen. Verstehe ich nicht. Gibt ja noch genug andere Preise, die man verfolgen kann.
Da magst du durchaus recht haben.
Aber wenn man die vorherigen Festivals (vor allem Cannes, Venedig) genau mitverfolgt, orientiert sich die Academy immer stärker an diesen.
Etwas mehr Eigenständigkeit hätte ich mir schon gewünscht. "Sinners" ist dann zwar so ein Beispiel, aber das ist natürlich ein Witz ohnegleichen.
Ob der Film dann wirklich so viele Oscars gewinnt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Vielleicht bin ich da auch etwas voreingenommen. Da ich schon fast alle Filme kenne, weil ich die Film Festivals das ganze Jahr über genau mitverfolge und schon fast alle nominierten Filme gesehen habe.

Ich bin eigentlich nur ein wenig enttäuscht, dass "In die Sonne Schauen" nicht nominiert wurde.
Allerdings schaue ich mir den erst am WE an.
 
Also die Oscars sind und bleiben, aus meiner Sicht, schon deshalb bedeutsam, weil hier verhältnismäßig viel Leute über die Gewinner abstimmen können und nicht nur irgendeine Jury.

Klar muss man mit den Nominierten und Gewinnern nicht einverstanden sein.
Auch die Avatar-Filme sind für sich natürlich große Filmkunst, nur finde ich es mehr als gerechtfertigt, dass man Filme in das Licht rückt, die es deutlich schwieriger in der Projektumsetzung haben und in der Regel nicht leicht verdientes Geld sind, darüber hinaus sind diese auch nicht selten nachhaltiger als vorherberechnete Popkornfilme.
 
Das dürfte jetzt wirklich das erste Jahr sein, in dem ich wirklich keinen einzigen der nominierten Filme gesehen habe. Und von 90% hab ich auch noch nichtmal je was gehört.

Und seit wann gibt es eigentlich die Kategorie "Bestes Casting"? Und was soll die aussagen? Wenn das Ensemble so gut ist, sollen sie die einzelnen Schauspieler für ihre Leistungen nominieren. Alles andere ist doch Blödsinn.
Warte jetzt nur noch auf die Kategorien "Bestes Catering" und "Bester Praktikant".

Echt? Keinen einzigen?

Ok, ich weiß jetzt nicht, was du für Filme schaust, aber wenn man aktuellem Kino offen gegenüber ist und auch mal einen Blick auf Festivals wirft, dann findet man eigentlich (fast) alle Filme, die dort für Aufsehen gesorgt haben.

Grundsätzlich habe ich schon recht viele der Nominierungen bereits gesehen und habe da wirklich eine enorm hohe Qualität festgestellt.
Ich gehe im Schnitt noch etwa einmal im Monat ins Kino. Und da guck ich dann aktuell z. B. Sachen wie 28 YEARS LATER - THE BONE TEMPLE oder DIE DREI ??? UND DIE TOTENINSEL. Ansonsten zuletzt z. B. ThE RUNNING MAN, TRON ARES, THE LONG WALK, M:I - THE FINAL RECKONING oder CHUCK'S LIFE. Jedenfalls nix von diesem Oscar-Kram. Der einzige Film, wo ich vielleicht fünf Minuten überlegt hab, ob ich ihn gucken soll, war ONE BATTLE AFTER ANOTHER. Aber selbst der hat mich dann doch nicht genug gereitzt.

Und an Festivals bin ich bis 2013 nur regelmäßig aufd Fantasy Film Fest gegangen. Berlinale und Co. haben mich noch nie interessiert.
 
Echt? Keinen einzigen?

Ok, ich weiß jetzt nicht, was du für Filme schaust, aber wenn man aktuellem Kino offen gegenüber ist und auch mal einen Blick auf Festivals wirft, dann findet man eigentlich (fast) alle Filme, die dort für Aufsehen gesorgt haben. (...)
Ich gehe im Schnitt noch etwa einmal im Monat ins Kino. Und da guck ich dann aktuell z. B. Sachen wie 28 YEARS LATER - THE BONE TEMPLE oder DIE DREI ??? UND DIE TOTENINSEL. Ansonsten zuletzt z. B. ThE RUNNING MAN, TRON ARES, THE LONG WALK, M:I - THE FINAL RECKONING oder CHUCK'S LIFE. Jedenfalls nix von diesem Oscar-Kram. Der einzige Film, wo ich vielleicht fünf Minuten überlegt hab, ob ich ihn gucken soll, war ONE BATTLE AFTER ANOTHER. Aber selbst der hat mich dann doch nicht genug gereitzt.
Klingt als wärst du ein reiner Mainstream- bzw. Blockbuster-Schauer...
 
Ich finde auch das die 16 Nominierungen für Sinners viel zu übertrieben sind. Schon alleine das der Film auch nur ein Abziehbild von From Dusk Till Dawn ist. Versteht mich nicht falsch aber Sinners ist in meinen Augen auch nur Ok nicht mehr nicht weniger.
 
Echt? Keinen einzigen?

Ok, ich weiß jetzt nicht, was du für Filme schaust, aber wenn man aktuellem Kino offen gegenüber ist und auch mal einen Blick auf Festivals wirft, dann findet man eigentlich (fast) alle Filme, die dort für Aufsehen gesorgt haben. (...)
Ich gehe im Schnitt noch etwa einmal im Monat ins Kino. Und da guck ich dann aktuell z. B. Sachen wie 28 YEARS LATER - THE BONE TEMPLE oder DIE DREI ??? UND DIE TOTENINSEL. Ansonsten zuletzt z. B. ThE RUNNING MAN, TRON ARES, THE LONG WALK, M:I - THE FINAL RECKONING oder CHUCK'S LIFE. Jedenfalls nix von diesem Oscar-Kram. Der einzige Film, wo ich vielleicht fünf Minuten überlegt hab, ob ich ihn gucken soll, war ONE BATTLE AFTER ANOTHER. Aber selbst der hat mich dann doch nicht genug gereitzt.
Klingt als wärst du ein reiner Mainstream- bzw. Blockbuster-Schauer...
Ja, voll die Blockbuster.
 
Ich guck durchaus auch Nischensachen, Trash, Arthaus usw. Sie müssen mich halt irgendwie ansprechen oder thematisch interessieren. Hat von den Oscar-Kandidaten halt kein einziger getan.
 
Echt? Keinen einzigen?

Ok, ich weiß jetzt nicht, was du für Filme schaust, aber wenn man aktuellem Kino offen gegenüber ist und auch mal einen Blick auf Festivals wirft, dann findet man eigentlich (fast) alle Filme, die dort für Aufsehen gesorgt haben. (...)
Ich gehe im Schnitt noch etwa einmal im Monat ins Kino. Und da guck ich dann aktuell z. B. Sachen wie 28 YEARS LATER - THE BONE TEMPLE oder DIE DREI ??? UND DIE TOTENINSEL. Ansonsten zuletzt z. B. ThE RUNNING MAN, TRON ARES, THE LONG WALK, M:I - THE FINAL RECKONING oder CHUCK'S LIFE. Jedenfalls nix von diesem Oscar-Kram. Der einzige Film, wo ich vielleicht fünf Minuten überlegt hab, ob ich ihn gucken soll, war ONE BATTLE AFTER ANOTHER. Aber selbst der hat mich dann doch nicht genug gereitzt.
Klingt als wärst du ein reiner Mainstream- bzw. Blockbuster-Schauer...
Ja, voll die Blockbuster.
Außer "Chuck's Life" sehe ich bei deiner Aufzählung aber auch nur den typischen Mainstream-Fast-Food.
 
Ich finde auch das die 16 Nominierungen für Sinners viel zu übertrieben sind. Schon alleine das der Film auch nur ein Abziehbild von From Dusk Till Dawn ist. Versteht mich nicht falsch aber Sinners ist in meinen Augen auch nur Ok nicht mehr nicht weniger.

Sehe ich komplett anders. In SINNERS geht es um kulturelle Identität, die auf beeindruckende Weise die Musik als ein Ventil dieser Identität herausarbeitet. FROM DUSK TILL DAWN ist sowohl narrativ als auch von der Form völlig anders.

Das wäre so als wenn man behaupten würde, dass STAR TREK und STAR WARS ähnlich seien, weil beide im Weltall spielen (überspitzt ausgedrückt 😉 )
 
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