Im Ohr - Klassische Musik

Willkommen bei Movieside!

Registriere Dich um ein Mitglied der Movieside-Community zu werden und Zugang zu allen Inhalten zu erhalten.

Nachdem ich den vormittag größtenteils und nicht das erste Mal, wieder in der dt. Formularhölle verbracht habe, sehne ich mich nach einer Zeit ohne Formulare:
Sehr schöne Aufnahme und die Musik des Frühbarock tut mir grad richtig gut. Harmonia mundi hat viele schöne Aufnahmen und gute Interpretationen zu bieten. Die haben sich ja auch auf „alte Musik“ spezialisiert. Da hab ich noch viel zu entdecken, solange es wirkt. Zuletzt noch einiges gekauft, bevor ich weitere Klassik Käufe erst einmal eingestellt habe.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Brahms interessiert mich eher weniger, Karajan analog. Letzterer war mir auch zu geschäftstüchtig. :zwinker:
Klar, purer Mainstream - ab und zu höre ich den ollen Herbert mal ganz gern. :biggrin:
Fokus eher „Living stereo“.
Ja, da sind einige schöne Sachen zu finden, auch klanglich trotz des Alters. Damals war es eine große logistische und technische Anstrengung, solche Aufnahmen zu erstellen, und diese Sorgfalt hört man in der Regel auch. Everest hatte es damals auch super drauf.
 
Harmonia mundi hat viele schöne Aufnahmen und gute Interpretationen zu bieten. Die haben sich ja auch auf „alte Musik“ spezialisiert.
Das war halt früher der Fokus bei Harmonia Mundi France: Alte Musik in HIP-Spielweise, auch mit alten Instrumentarium (Original oder Nachbau) - die Schwesterfirma im Geiste (Deutsche Harmonia Mundi) hatte den gleichen Ansatz und dafür auch gleich ein Ensemble gegründet, das Collegium Aureum. Im Laufe der Jahre hatten die Franzosen aber ihre Bandbreite weit in die Jetztzeit verlegt, so daß auch Aufnahmen von Beethoven, Brahms oder Messiaen entstanden. Herreweghe oder Jacobs waren dort nicht umsonst so umtriebig gewesen.
Zuletzt noch einiges gekauft, bevor ich weitere Klassik Käufe erst einmal eingestellt habe.
Kenne ich. Schaffst du nicht. :biggrin:

Aber in der Hinsicht habe ich ohnehin den Stecker ziehen müssen und fühle mich bei Qobuz gut aufgehoben. :smiley:
 
Nach Auflügen bis zurück in die Antike mal wieder ein „Hit“ aus dem 19.Jahrhundert. Eine Aufnahme aus der goldenen Living Stereo Zeit, als mit Klassik noch richtig viel Geld verdient wurde und man auch in die Aufnahmen entsprechend investiert hat:
Kaum zu glauben, daß diese frühe Stereo Aufnahme von 1957 so hohe Qualität bietet. Rauscharm, unverzerrt und mit hoher Dynamik. Mischpult-Tricks findet man hier nicht. Damals wurde „live“ mitgeschnitten. Ohne Netz und doppelten Boden und mit einem unglaublichem technischen Aufwand. Und das merkt man auch.
Reiner ist ein bekannter und sehr erfahrener Dirigent aus der europäischer Schule, der in den USA nach dem Krieg mit dem CSO sehr große Bekanntheit erlangte. Durch diese Aufnahmen kann man sein Können auch heute noch geniessen.
Zum Teil wurden die Stereo-Aufnahmen zuerst auf Tonbändern verkauft, da es noch keine Stereo-LPs gab. Echte Pioniertaten.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wird es wieder „alt“:
Diese Zeitreisen machen mir großen Spass und sorgen für Abwechslung in den Ohren..
Wenn die Aufnahmen und/oder Interpretationen besonders sind und selten zu Hörendes bieten, umso besser.
Hier gibt es Musik der Renaissance und des Frühbarock für kleine wechselnde Besetzungen zu hören. Oft von nicht bekannten Komponisten anonym überliefert. Manchmal „höfisch“ oder auch mal folkloristische Tänze (Tarantella). Sehr kurzweilig und abwechslungsreich find ich, wenn man dafür einen Faible hat.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Weiter geht es ins späte 19.Jahrhundert zum Impressionismus und damit Debussy:
Diesmal mit C. Munch und dem BSO. Eine ähnlich frühe Aufnahme der RCA, die auch viele Highlights in der Zeit produziert hat.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Mal sehen wie lange ich heute noch durchhalte. Da ziemlich laut, beende ich das Spektakel heute spätestens vor 22 Uhr.
Auf der Liste folgen zwei Decca-Klassiker:
Zuerst ein „Highlight“, daß bei LP- und Highend Fans in der hochwertigen Erstpressung sehr gesucht war:
Lange nicht mehr gehört. Bin gespannt wie die Ballettmusik heute auf mich wirkt. Schwerpunkt ist aber die überragende Aufnahmequalität.
Danach:
Mozart und Marriner sind perfekt um zur Ruhe fürs Bettchen zu kommen:
Bei Laune, Zeit und Gelegenheit geht es dann weiter..
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Nach Auflügen bis zurück in die Antike mal wieder ein „Hit“ aus dem 19.Jahrhundert. Eine Aufnahme aus der goldenen Living Stereo Zeit, als mit Klassik noch richtig viel Geld verdient wurde und man auch in die Aufnahmen entsprechend investiert hat:
Kaum zu glauben, daß diese frühe Stereo Aufnahme von 1957 so hohe Qualität bietet. Rauscharm, unverzerrt und mit hoher Dynamik. Mischpult-Tricks findet man hier nicht. Damals wurde „live“ mitgeschnitten. Ohne Netz und doppelten Boden und mit einem unglaublichem technischen Aufwand. Und das merkt man auch.
Reiner ist ein bekannter und sehr erfahrener Dirigent aus der europäischer Schule, der in den USA nach dem Krieg mit dem CSO sehr große Bekanntheit erlangte. Durch diese Aufnahmen kann man sein Können auch heute noch geniessen.
Zum Teil wurden die Stereo-Aufnahmen zuerst auf Tonbändern verkauft, da es noch keine Stereo-LPs gab. Echte Pioniertaten.

Die steht auch noch auf meiner Liste. Die Living Stereos, die ich gehört habe, fand ich alle toll!
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Kaum zu glauben, daß diese frühe Stereo Aufnahme von 1957 so hohe Qualität bietet. Rauscharm, unverzerrt und mit hoher Dynamik. Mischpult-Tricks findet man hier nicht. Damals wurde „live“ mitgeschnitten. Ohne Netz und doppelten Boden und mit einem unglaublichem technischen Aufwand. Und das merkt man auch.
Das war damals generell so, daß gleich beim Aufnehmen die Mischung erfolgte. Und man darf nicht vergessen, daß die neue Stereotechnik nochmals ein bißchen mehr Signalrauschabstand und größeren Frequnezumfang beinhaltete, denn solche Verbesserungen wurden laufend inkludiert. Damals hatte ja auch Decca oder Everest sich einen guten Ruf erkämpft, wobei man auch sagen muß, daß sämtliches Equipment um ein Vielfaches teurer war als das bisherige Mono-Equipment. Lag zum Teil daran, daß es Unikate waren.
Zum Teil wurden die Stereo-Aufnahmen zuerst auf Tonbändern verkauft, da es noch keine Stereo-LPs gab. Echte Pioniertaten.
Kann sein - da kenne ich mich zuwenig aus. Aber als ab 1958 die Stereophonie in den USA eingeführt wurde, waren die LPs bestimmt erschwinglicher als die Bänder.
 
Eine ähnlich frühe Aufnahme der RCA, die auch viele Highlights in der Zeit produziert hat.
Die hatten damit eigentlich begonnen. Ab 1953 erfolgten die ersten Stereo-Aufnahmen, die später auch in Stereo veröffentlicht wurden. Da hatten sie mit Reiner und dem CSO ein klasse Ensemble zur Hand. Aber sie blieben nicht die Einzigen.

1954 folgte Decca, 1955 begann HMV (EMI) ihre ersten Versuche, die DGG folgte gar erst 1956 (und das erstmal für das Alte-Musik-Label Archiv Produktion) - ab 1958 haben alle wichtigen Klassik-Labels keine Aufnahmen mehr in Mono produziert. Das bedeutete aber, daß die LP-Erstausgaben zum Teil erst nur in Mono herauskamen (in Deutschland gab es von der DGG erst ab Anfang 1960 den ersten Schwung an Stereo-Pressungen).

Das war damals auf jeden Fall eine spannende Zeit, wenn es um HiFi-Equipment geht. Aber sie war auch entsetzlich teuer.
 
daß sämtliches Equipment um ein Vielfaches teurer war als das bisherige Mono-Equipment. Lag zum Teil daran, daß es Unikate waren.
Ein Label hat einen Reisebus zu einem mobilen Aufnahmestudio umgebaut. So konnte man bequem zum Ort mit der ganzen Technik hinfahren, außen parken und im Konzertsaal nebenan aufnehmen. Das hatte auch noch den Vorteil, daß die Mikrophonieanfälligen Röhren besser vor dem Schall geschützt waren. So ein Orchester kann extrem laut. Und zumindest die Tonbandmaschinen wurden zu Beginn auf Stereo umgebaut. Zu Anfang hat man sogar zwei Monos für die beiden Kanäle parallel laufen lassen. Die Bandmaschinen standen zum Teil gefedert. Auch das wegen der Mikrophonie.

Ich habe irgendwo eine CD mit einem sehr dicken und interessanten Büchlein dazu. Finde es gerade nicht.
Aber bei jpc immerhin - bei mir kommt nix weg. Ärgert mich, aber wohl verkehrt einsoriert..
Sampler mag ich (auch) bei Klassik eher nicht. Aber alleine wegen dem kleinen Buch hatte sich der Kauf schon gelohnt.

Vor fünfzehn Jahren, als ich anfing aufzuhören das weiter zu verfolgen, gab es Händler die sich auf diese frühen und extrem hochwertigen LPs spezialisiert hatten. Davon gibt es heute natürlich nicht mehr viele und wegen der hohen Preise waren die Auflagen eher klein für damalige Verhältnisse. Für makellose Exemplare gesuchter Titel wurden schon mal 3000€ aufwärts verlangt. Mit hochwertigen Neupressungen verlor dann der Kessel etwas Druck. Keine Ahnung, wie die Szene heute drauf ist.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Die steht auch noch auf meiner Liste. Die Living Stereos, die ich gehört habe, fand ich alle toll!
Mach das. Die Aufnahme lohnt sich. Das Stück eignet sich auch gut für „Show“. Die XRCD war teuer und ist schon lange vergriffen. Vermutlich gibt es aber neue Auflagen, die günstiger sind. Oder Du hast viel Glück und ergatterst ein Exemplar gebraucht.
 
Nach Auflügen bis zurück in die Antike mal wieder ein „Hit“ aus dem 19.Jahrhundert. Eine Aufnahme aus der goldenen Living Stereo Zeit, als mit Klassik noch richtig viel Geld verdient wurde und man auch in die Aufnahmen entsprechend investiert hat:
Kaum zu glauben, daß diese frühe Stereo Aufnahme von 1957 so hohe Qualität bietet. Rauscharm, unverzerrt und mit hoher Dynamik. Mischpult-Tricks findet man hier nicht. Damals wurde „live“ mitgeschnitten. Ohne Netz und doppelten Boden und mit einem unglaublichem technischen Aufwand. Und das merkt man auch.
Reiner ist ein bekannter und sehr erfahrener Dirigent aus der europäischer Schule, der in den USA nach dem Krieg mit dem CSO sehr große Bekanntheit erlangte. Durch diese Aufnahmen kann man sein Können auch heute noch geniessen.
Zum Teil wurden die Stereo-Aufnahmen zuerst auf Tonbändern verkauft, da es noch keine Stereo-LPs gab. Echte Pioniertaten.

Die steht auch noch auf meiner Liste. Die Living Stereos, die ich gehört habe, fand ich alle toll!
In der Bucht ist einiges zu finden. Auch eine andere Ausgabe dieser Aufnahme und manch anderes von Reiner/CSO. Von sehr günstig bis „angemessen“. Zumindest ist so einiges noch gut erhältlich. Von Händlern neu oder gebraucht. Davon wurden auch größere Auflagen um 2010 auf den Markt gebracht. Die XRCD müssens nicht sein. SACD gibt es auch und CDs.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Nach Auflügen bis zurück in die Antike mal wieder ein „Hit“ aus dem 19.Jahrhundert. Eine Aufnahme aus der goldenen Living Stereo Zeit, als mit Klassik noch richtig viel Geld verdient wurde und man auch in die Aufnahmen entsprechend investiert hat:
Kaum zu glauben, daß diese frühe Stereo Aufnahme von 1957 so hohe Qualität bietet. Rauscharm, unverzerrt und mit hoher Dynamik. Mischpult-Tricks findet man hier nicht. Damals wurde „live“ mitgeschnitten. Ohne Netz und doppelten Boden und mit einem unglaublichem technischen Aufwand. Und das merkt man auch.
Reiner ist ein bekannter und sehr erfahrener Dirigent aus der europäischer Schule, der in den USA nach dem Krieg mit dem CSO sehr große Bekanntheit erlangte. Durch diese Aufnahmen kann man sein Können auch heute noch geniessen.
Zum Teil wurden die Stereo-Aufnahmen zuerst auf Tonbändern verkauft, da es noch keine Stereo-LPs gab. Echte Pioniertaten.

Die steht auch noch auf meiner Liste. Die Living Stereos, die ich gehört habe, fand ich alle toll!
In der Bucht ist einiges zu finden. Auch eine andere Ausgabe dieser Aufnahme und manch anderes von Reiner/CSO. Von sehr günstig bis „angemessen“. Zumindest ist so einiges noch gut erhältlich. Von Händlern neu oder gebraucht. Davon wurden auch größere Auflagen um 2010 auf den Markt gebracht. Die XRCD müssens nicht sein. SACD gibt es auch und CDs.

Ach, ich glaub, da wäre ich mit einer normalen CD zufrieden - meine Living Stereos sind fast ausnahmslos auf CD. Danke jedenfalls, ich werde mich mal umschauen :daumenhoch:
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Ein Label hat einen Reisebus zu einem mobilen Aufnahmestudio umgebaut. So konnte man bequem zum Ort mit der ganzen Technik hinfahren, außen parken und im Konzertsaal nebenan aufnehmen.
Das wurde später zigfach kopiert - besonders unsere Sendewagen des ÖR kann man nennen.
Vor fünfzehn Jahren, als ich anfing aufzuhören das weiter zu verfolgen, gab es Händler die sich auf diese frühen und extrem hochwertigen LPs spezialisiert hatten. Davon gibt es heute natürlich nicht mehr viele und wegen der hohen Preise waren die Auflagen eher klein für damalige Verhältnisse. Für makellose Exemplare gesuchter Titel wurden schon mal 3000€ aufwärts verlangt. Mit hochwertigen Neupressungen verlor dann der Kessel etwas Druck. Keine Ahnung, wie die Szene heute drauf ist.
Kann ich auch nicht sagen. Viele Stereo-Pressungen dieser Zeit sind begehrt, aber ich habe sehr wenig Überblick darüber. Manche Labels haben anscheinend nicht so einen guten klanglichen Ruf - aber wer es konkret war, keine Ahnung mehr. Ich verfolgte es mal aus Neugier, ist aber längst wieder eingeschlafen.

Es gibt auch einige Mono-LPs aus den 1950er Jahren, die unheimlich viel Geld bringen. Einige Solokonzert-Aufnahmen von heute fast vergessenen Künstlern. Hohe Preise sind dann nachvollziehbar, aber gleich vierstellig?

Ich denke, daß manche der Neupressungen auch ihre Meriten haben können - ich würde da generell nicht puristisch sein.
 
aber ich habe sehr wenig Überblick darüber.
Ich auch nicht. Genau wie bei der MB-Spekulationsblase, weiß man ja nicht ob geforderte Preise auch wirklich gezahlt werden. Die bekannteren Labels wie Living stereo und Living presence, oder auch decca werden ihre Freunde bzw Käufer finden, wenn es für beiden Seiten passt. Inzwischen sind die Pressungen bekannt und gut dokumentiert. Gibt ja entsprechende Chargen Nummern innen, nach der innersten Rille. Später gab es auch billig-Pressungen, da muss man sehr genau hinsehen. Neben zB dem weiten Feld des Erhaltungszustands.
Mir wäre das viel zu viel Aufwand und Risiko, aber wer sich da ausleben kann und will, hat meinen Segen. Ich will Musikhören und das ganze Thema analoge Abtastung und deren Optimierung nervt mich nur noch. Ich habe kurz vor der CD sehr negative Erfahrungen mit mies gepressten LPs der Zeit gemacht. Um „Suppenschüsseln“ in den Griff zu kriegen gabs es zB sehr teure Plattenspieler, die die LPs ansaugten. Damit diese trotzdem völlig plan auf dem Teller auflagen. Neben den aufkommenden Plattenwaschmaschinen usw etc.
Die CD auch deswegen gefeiert und in der Praxis LPs nur noch aus maximaler Distanz ein klein wenig theoretisch verfolgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach massig Formularen wieder mal high-endige Entspannung für mich:
Ich habe die lange vergriffene XRCD Variante (auch JP-Import). Keine Ahnung, ob die verlinkte Ausgabe (UHQ) noch mehr bietet.
Die Klangqualität der ursprünglichen Aufnahme der EMI ist nach dem Ergebnis bestimmt superb. Hier war vor allem die Aufnahme selbst für mich interessant. Violine und Klavier sind sehr kritisch bei der Wiedergabe..
Und Klassik hilft mir nach fünfzehn Jahre Abstinenz nun wieder erstaunlich gut. Selbst bei Stücken, die eigentlich nicht mein Fall sind. Die Kammermusik, wie hier, ist selten was für mich.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Heute ist high end Tag bei mir:
Auch hier steht klar die Aufnahme im Vordergrund. Dafür ist Reference Recordings ja bekannt. An Stars der Klassik kommen die ja nicht ran, die haben idr Verträge mit Majors. Aber das muss nicht immer ein Nachteil sein.
Von dem „Showstück“ hab ich weitere Aufnahmen. Beim Hexensabbat im Finale kann man so richtig die Anlage „ausfahren“. Ein Stück das immer wieder gerne für Vorführungen verwendet wird. Dynamik bis zum Abwinken.
 
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir gibt's jetzt formattechnisch so ziemlich das genaue Gegenteil :biggrin:

20251229_213535.webp


Mozarts Krönungsmesse mit Bruckners "Te Deum" gemeinsam auf einer Kassette der DGG. Digitalaufnahmen aus den mittleren 80ern. Zweifellos eine meiner bestklingenden Kassetten, einfach nur geil.
 
Zurück
Oben Unten