Im Ohr - Klassische Musik

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In besseren Tagen habe ich von Bruckner 0-9 an einem Tag nacheinander durchgehört.
Ach ja, 5-6 Symphonien von ihm hatte ich auch oft genug am Stück gehört. Inzwischen hat sich das gelegt.

Ich kann zwar auch eine Symphonie nach der anderen hören, wenn ich gut genug drauf bin, aber mehr als zwei von einem Komponisten sollten es nicht mehr sein. Generell mische ich auch die Gattungen und Epochen. Abwechslung ist Trumpf.
 
Abwechslung ist Trumpf.
Aktuell zieht es mich wieder zur Klassik. Bach ist für mich oft eine sichere Bank:
Ich habe die Erstausgabe mit der dritten (Bonus-)Disk. Mal sehen, ob Gould mich wieder becircet, ich habs nötig. Gerade hier ist Gould nicht unumstritten, aber für mich passt es. Klanglich ist die neue Aufnahme etwas überlegen, dafür noch mehr Gould als Bach. Mir gefällt es trotzdem.
Es wäre Zeit die Dokumentarfilme über ihn mal wieder zu senden. Eine faszinierende Künstlerpersönlichkeit, leider viel zu früh gegangen.
 
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Aktuell zieht es mich wieder zur Klassik. Bach ist für mich oft eine sichere Bank:
Tatsächlich kenne ich nur die Mono-Aufnahme - die spätere Stereo-Einspielung habe ich nie gekauft. Aber dank Qobuz könnte ich das mal nachholen.

Grundsätzlich bevorzuge ich aber Bach auf dem Cembalo.
 
Grundsätzlich bevorzuge ich aber Bach auf dem Cembalo.
Ich habe so einiges „kreuz und quer“. Und meine eigenen Präferenzen und Allergien: Cembalo kann ich nur in geringen Dosen verkraften. Orgel auch.
Bei Oratorien, Orchestersuiten etc mag ich Herreweghe und auch Harnoncourt sehr. Neige wohl etwas zu „gegen den Strom Schwimmern“. Der Bach-Kosmos ist so riesig und vielfältig, daß eigentlich jeder fündig wird, der mit Musik der Zeit etwas anfangen kann. Als nächstes werden wohl die Cello Suiten drankommen, wenn ich das verkrafte. Das Meditative hat gelegentlich auch negative Seiteneffekte bei mir.
Meine Leidenschaft, auch für andere „alte Musik“, lag eine Weile etwas brach. Mal sehen, was wieder geht. Monteverdi, Vivaldi zB sind auch da. Ich musste mich irgendwann bremsen. Von Monteverdi habe ich eine Vesper, die mit die beste Stereo Aufnahme ist, die ich (je gehört) habe..
Wenns recht „neu“ sein muss, ist auch noch zB Ligeti da.. „2001“ lässt grüßen.
Und Mozarts Requiem..
Mal schau‘n was hilft..
 
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Aber dank Qobuz könnte ich das mal nachholen.
Dürfte Dir, nicht nur weil auch mit Klavier, nicht gefallen. Bei dem Tempi hat er die Langsamkeit weiter erhöht. Das ist nicht mehr Bach, sondern Bach von Gould neu geschrieben. Viele Kritiker haben geschäumt, aber das war ihm völlig egal. Er hatte ja so einige denkwürdige Schrullen: ZB „in der Ruhe der Nacht“ die Aufnahmen zu machen. Die Techniker waren begeistert.
 
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Dürfte Dir, nicht nur weil auch mit Klavier, nicht gefallen.
Gut möglich. Ich bin generell kein großer Fan von seinem Bach. Die 1955er Einspielung hat etwas Kurzweiliges, zumal ja sämtliche Wiederholungen gar nicht gespielt werden, aber das enthebt sie nicht ihrer rezeptionellen Bedeutung. Daher habe ich sie nie wieder abgegeben.
Das ist nicht mehr Bach, sondern Bach von Gould neu geschrieben.
Yo, kenne ich. Einmal werde ich es mir anhören, einfach um den blinden Fleck von der Landkarte zu tilgen. :cool:
Bei Oratorien, Orchestersuiten etc mag ich Herreweghe und auch Harnoncourt sehr.
Herreweghe mag ich auch sehr, bei Harnoncourt kommt es stets darauf an, um welche Aufnahme es sich handelt. Seine ganz alten Aufnahmen alten Repertoires, die er vor 1970 gemacht hat, liegen mir zumeist sehr; aber er begann irgendwann seinen Fokus zu verschieben, was ich nicht immer gelungen fand.
Der Bach-Kosmos ist so riesig und vielfältig, daß eigentlich jeder fündig wird, der mit Musik der Zeit etwas anfangen kann.
Definitiv. Ich bin da auch schon umfassend durchgepflügt.
Meine Leidenschaft, auch für andere „alte Musik“, lag eine Weile etwas brach. Mal sehen, was wieder geht. Monteverdi, Vivaldi zB sind auch da. Ich musste mich irgendwann bremsen. Von Monteverdi habe ich eine Vesper, die mit die beste Stereo Aufnahme ist, die ich (je gehört) habe..
Wenns recht „neu“ sein muss, ist auch noch zB Ligeti da.. „2001“ lässt grüßen.
Und Mozarts Requiem..
Ich bin sowieso jemand, der in der Alten Musik bestens aufgehoben ist - kann bei mir nicht alt genug sein. :biggrin: Das bedeutet aber nicht, daß alles nach 1750 keine Chance bei mir hätte. Ich bin einfach zu neugierig - ein Fluch und Segen zugleich. :smiley:

Was Monteverdis (Marien)Vesper betrifft: welche Aufnahme ist das denn? Es gibt inzwischen gut 70 verschiedene.
 
Was Monteverdis (Marien)Vesper betrifft: welche Aufnahme ist das denn?
EAN: 7619986398556


Ich bin kein Spezialist zur Musik, eher dilettantischer und neugieriger Geniesser. Das Werk wirkt ja per se, falls man die Zeit mag, auch wenn Kritiker weniger leicht zu beeindrucken sind. Der Kauf der Ausgabe war eher ein Zufall, ich wollte das Werk kennenlernen. SACD war ein Argument die Ausgabe zu wählen. Die Aufnahmequalität finde ich sehr gelungen. War eine Live Aufnahme in einer Kirche, nach meiner Erinnerung. Umfangreiches Booklet ist dabei.
Der Chor befindet sich auf einer Empore hinter mir, das Orchester vor mir. Man sitzt quasi dazwischen. Das hörte ich. Fast wie 3D. Also der Fokus lag eher auf HighEnd, mögen und brauchen tue ich den entspannenden Effekt von Renaissance-Musik auf mich aber gelegentlich, gerade aktuell besonders.
Muss mal wieder ran, ob ich es noch so empfinde. Die Anlage habe ich seit damals noch optimiert. Ich hoffe mal das Hologramm baut sich noch auf. :81:
Grad gesehen: Bevor ich die Klassik-Kauforgie eingestellt habe, hat auch noch ein Schütz (opus …) es in meine Sammlung geschafft. Den muss ich auch mal wieder einsetzen.
 
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Was Monteverdis (Marien)Vesper betrifft: welche Aufnahme ist das denn?
EAN: 7619986398556


Ich bin kein Spezialist zur Musik, eher dilettantischer und neugieriger Geniesser. Das Werk wirkt ja per se, falls man die Zeit mag, auch wenn Kritiker weniger leicht zu beeindrucken sind. Der Kauf der Ausgabe war eher ein Zufall, ich wollte das Werk kennenlernen. SACD war ein Argument die Ausgabe zu wählen. Die Aufnahmequalität finde ich sehr gelungen. War eine Live Aufnahme in einer Kirche, nach meiner Erinnerung. Umfangreiches Booklet ist dabei.
Der Chor befindet sich auf einer Empore hinter mir, das Orchester vor mir. Man sitzt quasi dazwischen. Das hörte ich. Fast wie 3D. Also der Fokus lag eher auf HighEnd, mögen und brauchen tue ich den entspannenden Effekt von Renaissance-Musik auf mich aber gelegentlich, gerade aktuell besonders.
Muss mal wieder ran, ob ich es noch so empfinde. Die Anlage habe ich seit damals noch optimiert. Ich hoffe mal das Hologramm baut sich noch auf. :81:
Grad gesehen: Bevor ich die Klassik-Kauforgie eingestellt habe, hat auch noch ein Schütz (opus …) es in meine Sammlung geschafft. Den muss ich auch mal wieder einsetzen.

Ich höre die Aufnahme gerade auf Spotify, mein erstes Mal mit dem Werk.

Danke, dass du das vorgestellt hast. Ein Genuss!
 
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Heinrich Schütz hat mich nun am meisten interessiert, da ich den Schwanengesang schon wieder völlig vergessen hatte. Sehr schöne Aufnahme, gerade die Stimmen. Aktuell nicht lieferbar. Philippe Herreweghe Ist jedenfalls eine sichere Bank, wenn man sich für alte Musik interessiert..
EAN: 0794881834921
Wie bei vielen Barock- und Renaissance-Komponisten muß man mit hohem „geistlichem“ Anteil rechnen. War halt eine sichere Einkommensquelle und gesellschaftlich auch bisserl eingefordert. Alternativen waren rar. Ich kann mit Religion überhaupt nichts anfangen, aber habe die innere Distanz gefunden, um damit klar zu kommen. Ohne Genußeinbußen.
 
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Der Kauf der Ausgabe war eher ein Zufall, ich wollte das Werk kennenlernen. SACD war ein Argument die Ausgabe zu wählen.
Hast eine der besten Einspielungen überhaupt gewählt, die steht bei mir weit oben (Top 3). Und das Label Alia Vox ist sowieso ein Gesamtkunstwerk.
Heinrich Schütz hat mich nun am meisten interessiert, da ich den Schwanengesang schon wieder völlig vergessen hatte. Sehr schöne Aufnahme, gerade die Stimmen. Aktuell nicht lieferbar. Philippe Herreweghe Ist jedenfalls eine sichere Bank, wenn man sich für alte Musik interessiert..
Auch hier ein Volltreffer. Muß ich auch mal wieder rauskramen.
Wie bei vielen Barock- und Renaissance-Komponisten muß man mit hohem „geistlichem“ Anteil rechnen. War halt eine sichere Einkommensquelle und gesellschaftlich auch bisserl eingefordert.
Nee, nicht ganz. Musiker zu sein war damals ein Kunsthandwerk wie zum Beispiel Malen oder Holzschnitzen. Die Arbeitgeber waren zumeist Adlige und die Kirche, als Drittes kamen vermögende Gemeinden dazu. Und da ist klar, daß es immer zwei Bereiche gab: einen weiltlichen und einen geistlichen. Letzterer überwog, da es mehr Kirchen gab, an denen man eine Stelle als Musiker ergattern konnte, aber ein guter Musiker konnte beides abdecken.

Da trifft die Phrase "gesellschaftlich auch bisserl eingefordert" nicht ganz den Kern - es war Status quo. Religion war ein tägliches Ritual, was zum Leben dazugehörte. Das war auch der Grund, warum es so eine reichhaltige Musik gab, denn es wurde permanent komponiert, abgeschrieben und später gedruckt. Besonders die Orgel hatte da einen Aufschwung erlebt, der war gewaltig.
 
Nee, nicht ganz. Musiker zu sein war damals ein Kunsthandwerk wie zum Beispiel Malen oder Holzschnitzen. Die Arbeitgeber waren zumeist Adlige und die Kirche, als Drittes kamen vermögende Gemeinden dazu. Und da ist klar, daß es immer zwei Bereiche gab: einen weiltlichen und einen geistlichen. Letzterer überwog, da es mehr Kirchen gab, an denen man eine Stelle als Musiker ergattern konnte, aber ein guter Musiker konnte beides abdecken.

Da trifft die Phrase "gesellschaftlich auch bisserl eingefordert" nicht ganz den Kern - es war Status quo. Religion war ein tägliches Ritual, was zum Leben dazugehörte. Das war auch der Grund, warum es so eine reichhaltige Musik gab, denn es wurde permanent komponiert, abgeschrieben und später gedruckt.
Hast ja recht. Das ist eher uninteressant für mich. Ich hab zum ersten Mal den Konflikt bei mir vom Schätzen der Musik und Ablehnen von Religion etwas thematisiert, ohne einen Roman draus zu machen. Vorbehalte gegen „das alte Zeug“ sind mir halt schon öfter begegnet. Präventionsversuch. Ist eh zum Scheitern verurteilt. Also Schwamm drüber.
Traurig machen mich die vielen Verluste. Ist so vieles verloren. Die Gründe sind vielfältig. Es trifft ja vieles andere auch. Malerei, Literatur.. Sicher auch 08/15 Gebrauchsmusike für einmalige Verwendung, aber bestimmt auch sehr Schönes.
 
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Ich hab zum ersten Mal den Konflikt bei mir vom Schätzen der Musik und Ablehnen von Religion etwas thematisiert, ohne einen Roman draus zu machen. Vorbehalte gegen „das alte Zeug“ sind mir halt schon öfter begegnet. Präventionsversuch. Ist eh zum Scheitern verurteilt. Also Schwamm drüber.
Die These "Kann man religiöse Musik hören oder ausüben, wenn man nicht religiös ist?" wurde schon öfters in den Foren zu Klassischer Musik diskutiert. Du bist also nicht der Einzige, der diesem Konflikt in sich spürt. Letztendlich ist das aber immer noch eine Sache, die man mit sich ausmachen muß, nicht mit anderen.

Die meisten entscheiden sich für die Musik und blenden den Inhalt der Texte aus. Klappt schon. :smiley:
 
Aus gegebenem Anlass brandet hier die Toccata & Fuge von Bach durchs Wohnzimmer. Ausnahmsweise..
Danach von Vierne die musikalische Beschreibung der Westminster Abbey. Dieses Glanzstück des Impressionismus mußte ich haben, nachdem ich das live hören durfte. Das verlangt dem Organisten große Meisterschaft und Kondition ab.
Und eine große Konzertorgel darf es schon sein. Diese Orgel hat mich beim Konzert im Finale regelrecht durchgeschüttelt. Musik gehört und gefühlt.. Am Ende des Stücks sind die Schallwellen noch einige Male durchs Kirchenschiff hin und her gewogt. So etwas hatte ich noch nie erlebt und war völlig baff. Zu Hause kriege ich das nicht hin. Will auch weder das Haus einreissen noch die Anlage zerstören. So was muß man live geniessen - wenn man nicht das Haus um Baßhörner herum baut..
Aber es reicht mir. Ohne das Konzert wäre ich nie über das Stück gestolpert..
Salute :67:
 
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Jetzt wird es wirklich alt. Über 2000 Jahre alte Musik:
Ich fand es spannend das Ergebnis des „akademische“ Projekts zu hören. Hat einen ganz speziellen Reiz.
Ist eigentlich unmöglich so alte Musik aufzuführen:
Es gibt nur wenige Fragmente, die erhalten sind. Die damals verwendete Notation ist sehr unpräzise. Setzt evtl Konventionen voraus, die nicht mehr bekannt sind. Diese Lücken wurden mit mehr oder weniger begründeten Annahmen gefüllt.
Die Musikinstrumente sind natürlich auch Rekonstruktionen, die mit Abbildungen, Beschreibungen und ausgegrabenen Fragmenten neu erschaffen wurden.
Es gibt also einige Unsicherheiten und wie nahe man dabei dem Original kommt, wird man vermutlich nie erfahren.
Trotzdem find ich das Ergebnis faszinierend und auch in Sachen Klangqualität gibt sich die Ausgabe keine Blöße. Die kleine Besetzung ermöglicht eine sehr gute Ortung der Sänger und die antiken Instrumente sind quasi im Wohnzimmer zu Gast.
Klassik im Sinne von heute darf man nicht erwarten. Eher folkloristisch angehauchte Hymnen zu Schauspielen und religiösen Ritualen.
 
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Und eine große Konzertorgel darf es schon sein. Diese Orgel hat mich beim Konzert im Finale regelrecht durchgeschüttelt. Musik gehört und gefühlt..
Vierne läßt sich nur auf symphonischen Orgeln realisieren - wie auch der Zeitgenosse Widor oder der "Ahne" Franck. Sie stehen ja auch in einer bemerkenswerten Tradition - der französischen Orgelmesse, die sehr genau umrissen war in Repertoire und Registrierung.
Ich fand es spannend das Ergebnis des „akademische“ Projekts zu hören. Hat einen ganz speziellen Reiz.
Oja, die kenne ich auch. Es ist interessant, was allein an theoretischen Inhalten von den Griechen adaptiert oder entlehnt wurde und die Basis für die europäische Kunstmusik darstellt. Es gab später noch ein anderes Ensemble, welches sich mit der Musik des griechischen Altertums auseinandergesetzt hatte: Ensemble Melpomen, Leiter: Conrad Steinmann. Trotz der dürftigsten Quellenlage interessante Höreinblicke in eine verstummte Ära.
 
Es ist interessant, was allein an theoretischen Inhalten von den Griechen adaptiert oder entlehnt wurde und die Basis für die europäische Kunstmusik darstellt
Mir, als blutiger Laie, sind auch Passagen aufgefallen, die nach mittelalterlichen Tänzen bzw auch etwas später klingen. Ich war mir aber unsicher, ob das an der „modernen“ Rekonstruktion liegt, oder wirklich ein Teil der originären Musik ist. Ist auf jeden Fall ein spannender Teil meiner kleinen Sammlung. Wandert als musikalische Bereicherung hin und wieder in den Player.
 
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Vierne läßt sich nur auf symphonischen Orgeln realisieren - wie auch der Zeitgenosse Widor oder der "Ahne" Franck
Widor kenne ich auch ein wenig. Cesar Franck nur dem Namen nach. Zu viel Orgel vertrage ich ja nicht.
Auf YT sieht man auch Videos, die u.a. aus arte Sendungen stammen. So kann man dem Organisten zusehen bei der „sportlichen Betätigung“. Ich fand das richtig beeindruckend und ich kann nur ahnen wieviel Talent, Ausbildung und Übung nötig sind, um ein solcher Virtuose zu werden.
 
Ich fand das richtig beeindruckend und ich kann nur ahnen wieviel Talent, Ausbildung und Übung nötig sind, um ein solcher Virtuose zu werden.
Auf seine Art und Weise nicht mehr als z.B. ein Violinist oder Fagottist - die Anforderungen sind immer etwas anders, aber im Kern ähnlich schwierig, wenn man an die Spitze will. Nur läßt sich die Orgel nicht in einen Instrumentenkoffer packen. :zwinker:
 
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=xLMWdX162Hc&list=PLMzOWjDWFKUxk-wz1_UoToVq3OivdTLeC&index=6
Johannes Brahms
Symphony No. 3 in F Major, Op. 90

Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan

Karajan hat die Symphonien Brahms' fast so regelmäßig aufgenommen wie Beethoven. Hier die 3. aus dem 1978er Zyklus (5-8/16).
 
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Johannes Brahms
Symphony No. 3 in F Major, Op. 90

Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan

Karajan hat die Symphonien Brahms' fast so regelmäßig aufgenommen wie Beethoven. Hier die 3. aus dem 1978er Zyklus (5-8/16).

Brahms interessiert mich eher weniger, Karajan analog. Letzterer war mir auch zu geschäftstüchtig. :zwinker:
Ich habe aber was von Reiner und Klemperer bei den Symphonien hier. Fokus eher „Living stereo“. Und das dt. Requiem von Norrington. Das reicht mir.
 
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