Tipps für ein preiswertes Office-PC-Upgrade

  • Ersteller Ersteller Dringi
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Da das Forum mir ja jetzt schon 2x bei meinem neuen PC helfen konnte, versuche ich es direkt nochmal.

Ich habe einen PC mit MSI B450M Pro-VDH Max Mainboard und AMD Ryzen 3 2200G und 16GB DDR4 RAM.
Dazu eine Samsung SATA-SSD und an der internen Grafik werkelt ein 4K Monitor mit 60Hz.

Der PC ist damals preiswertest als reiner Office-PC (Etwas MS-Office, viel Web-Browsing mit viel Foren und YT und X). Spiele spiele ich an dem Ding absolut nicht, dafür habe ich einen anderen PC.
Bisher war ich immer zufrieden. Aber mittlerweile kommt die CPU an ihre Grenzen (z.B. Videos auf X/Twitter).

Da das RAM und die SSD mehr als ausreichend ist und Windows 11 auch läuft war nun die Idee, einfach nur die CPU auszuwerfen und einfach eine bessere CPU einzubauen.
Das Motherboard lässt sich bis zum letzten Zen-3 Ryzen (Ryzen 9 5950X) betreiben. Die Frage ist, welche CPU die Beste in Bezug auf Preis/Leistung ist.

Meine Tendenz geht zu einem Ryzen 5 5500GT/5600GT oder Ryzen 7 5700G. Das G deswegen, weil ich aktuell nur einen 4K-Monitor mit 60Hz am PC betreibe. Ich bin aber am überlegen ob ich mir nicht eine preiswerte Grafikkarte einbaue um einen zweiten 4K-Monitor mit 60Hz gleichzeitig zu betreiben. Dann könnte auch eine CPU ohne interne Grafik in Frage kommen.

Die beiden Monitore sind Dell SE3223Q. Beide verfügen über jeweils 2 HDMI-Ports bzw. einen DisplayPort 1.2. Also sollte die Grafikkarte über mindestens je einen HDMI- und DisplayPort- verfügen.

Daher meine Frage ans Forum: Welche CPU und ggfs. Grafikkarte würdet ihr empfehlen? Ich vermute ein neuer PC kommt wegen der RAM-Preise nicht in Frage. Das Hauptaugenmerk sollte das jeweils beste Preis/Leistungsverhältnis (mit Tendenz zum besten Preis) sein.

Link zum Motherboard: https://de.msi.com/Motherboard/B450M-PRO-VDH-MAX/support#cpu
 
Warum keinen DVI-HDMI-Adapter und dann beide Monitore am Mainboard betreiben. Für den Office-Einsatz nimm einen 5600GT für 130 €.

Für 139 € kommt man dem 5700X einen super 8-Kerner. Der ist dem teureren 5700G deutlich überlegen, da hier keine Performance für die Grafikeinheit belegt wird. Aber halt nur mit einer GPU, die wiederum teurer ist, dafür dass sie sich langweilt. Lohnt sich nicht würde ich sagen.
 
Warum keinen DVI-HDMI-Adapter und dann beide Monitore am Mainboard betreiben. Für den Office-Einsatz nimm einen 5600GT für 130 €.
Kriegt man 3840x2160@60Hz über DVI zum Laufen?

Ich schätze eine uralte GeForce GT 1030 ist die billigste Lösung für beide UHD-Monitore. Ansonsten eine Intel Arc A310, AMD Radeon RX 6400 oder Nvidia Quadro RTX A400.
 
Danke erstmal für die Rückmeldungen. Eine Intel-Arc-GPU hatte ich komplett nicht auf dem Schirm.

Ich habe mal etwas gesucht. Bei Mindfactory ist
- der AMD Ryzen 5700 (ohne X) für 136 Euro zu bekommen. Der X kostet 50 Euro mehr.
- die Intel Arc 310 von AsRock kostet 110 Euro. Nächst höhere wäre eine Arc 380 für 143 Euro

Der 5700 (ohne x) als auch die Arc 310 scheinen nur (noch?) in geringen Stückzahlen vorhanden zu sein.
Die Radeon RX 6400 scheint auch nur begrenzt verfügbar und geht eher in Richtung 150 Euro.
Die 1030er möchte ich mir ehrlich nicht mehr antun...

Ich würde zu einer dedizierten GraKa tendieren, weil wenn würde ich beide Monitore auch in 4K betreiben wollen.
 
Der Ryzen 5700 (ohne X) ist allerdings nur ein Cezanne, d.h. nur 16MB L3-Cache anstatt 32MB bei den Vermeer (5600, 5600X, 5700X und 5800X im sinnvollen Preissegment). Für einen reinen Office-PC ist das aber wahrscheinlich vernachlässigbar.

Der Ryzen 5 5500 (6C/12T) wäre die billigste Variante mit Cezanne-Kern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und würde nur 83 Euro kosten.
Da ich vermutlich nur 6 Jahre überbrücken will, könnte das auch mehr als ausreichend sein...
 
Ich hole das Thema nochmal hoch, weil es noch aktuell ist. Hatte bisher keine Zeit die ursprüngliche Idee umzusetzen.

Mittlerweile frage ich mich allerdings, ob ich überhaupt noch einen „richtigen“ PC haben möchte oder ob nicht ein Mini-PC reicht. Der Charme wäre, dass ich diesen direkt auf den Schreibtisch platzieren und unschöne Verkabelung sparen könnte, weil ich praktisch auch keinen aufrüstbaren PC brauche. Den möglichen Nachteil den ich sehe ist, dass ich verhältnismäßig oft lese, dass diese Mini-PCs öfters mal spontan den Geist aufgeben.

Außerdem habe ich das Problem, dass ich selber nicht man PC bauen kann und gute Computerläden in meiner Stadt nicht mehr vorhanden sind. Im Freundeskreis ist man leider auch gerade komplett ausgelastet.

Wenn ich den Office-PC so bei Kleinanzeigen reinstelle was für einen Preis kann ich dafür nehmen? Außerdem habe ich noch ein Intel i7 7700k mit 32GB DDR4-RAM, mehreren HDDs und einer Samsung 860 EVO. Was wäre der wegen RAMageddon noch wert?

Daher die Fragen:
  • Bestehenden Office-PC weiterhin aufrüsten oder doch verkaufen?
  • Was ist der reelle Wert der beiden PCs?
  • Mini-PC ja oder nein? Wenn ja: Welcher? (Zuzahlung sollte nach PC-Verkäufen max. 400 Euro sein). Ich tendiere weiterhin zu einem guten Ryzen, mind. 16GB RAM und einer SSD mit 1 oder 2 TB.

Wäre für Ideen dankbar.
 
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