Scharf, schärfer, Hammer 2.0!

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Ah, Danke für die Aufklärung @Anolis Entertainment .
Ich habe bei der ofdb bestellt, wie bestimmt auch noch ein paar andere hier. Hat eventuell schon jemand von Euch versucht, die Deckblätter von denen zu bekommen?
Ich hab ihnen vor ca. 20min mal geschrieben.
Melde mich, wenn ich eine Antwort bekommen hab!
Hier die Antwort der ofdb, die Deckblätter sind wohl nicht zur ofdb gekommen...

Moin Moin,
da muss ich unseren Händler mal fragen, bei uns wurden keine separaten
Deckblätter angeliefert 😳
Vielleicht bekomme ich ja heute schon eine Rückmeldung, sonst vermutlich
Montag. Aber wenn wir welche bekommen dann ist das kein Problem und wir senden Dir die zu.
Also auch von der OFDb hab ich getade die positive Nachricht bekommen:

Moin,
mit der Neuheit bekommen wir die Deckblätter und senden Dir Deine dann
mit der nächsten Bestellung zusammen zu :)
 
Das hier wegen den Deckblättern so ein Gewese gemacht wird.
Na hömma, der Anolis-Einleger ist schon eine Institution.
Und deren Enthüllung ein Ritual hier unter uns Moviesidern.
bop-bop-bop-shoebody-bop.gif
 
Hat eigentlich noch jemand das Problem das die OFDB ihm sein vorbestelltes Exemplar von Shatter einfach nicht ausliefert? Steht durchgehen auf "In Bearbeitung?

Werde die mal anschreiben aber wollte hier vorher noch kurz nachfragen ob sonst noch jemand das Problem hat.
 
Hat eigentlich noch jemand das Problem das die OFDB ihm sein vorbestelltes Exemplar von Shatter einfach nicht ausliefert? Steht durchgehen auf "In Bearbeitung?

Werde die mal anschreiben aber wollte hier vorher noch kurz nachfragen ob sonst noch jemand das Problem hat.
Anrufen geht doch viel schneller 😉
 
Bei Ti Lung - Der tödliche Schatten des Mr. Shatter (im folgenden nur noch kurz Mr. Shatter genannt) bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem halten soll. So ganz konnte ich der komischen Handlung um Auftragskiller Shatter, dem Drogen Syndikat, afrikanischen Diktatoren und wichtigen Dokumenten nicht folgen und man muss schon aufpassen damit man weiß wer eigentlich zu wem gehört und was er von Shatter will.
Als gut würde ich den Film nicht bezeichnen, gerade wenn man ihn mit mit der Schwesternproduktion Die 7 goldenen Vampire vergleicht. Der ist sicherlich auch kein Meisterwerk, aber bei den Vampiren weiß ich zumindest noch das ich einen Hammer-Film gucke, der hat noch dieses "Hammer-Feeling". Und da ist auch deutlich mehr los, aber zu den goldenen Vampiren kommen wir nächste Woche. :zwinker:
Mr. Shatter hingegen ist schon ein wenn nicht sogar der ungewöhnlichste Hammer-Film.
Aber auch als Eastern/Shaw Brothers Film ist der nicht gerade berauschend. Action, Kung-Fu und Gewalt sind zwar vorhanden und es wird auch mal blutig (Der Haken oder die blutigen Kopfschüsse), aber im Vergleich mit anderen Kung-Fu Filmen der Shaw Brothers dann doch zu wenig und zurückhaltender.
Die Darsteller machen ihre Sache aber schauspielerisch ganz gut. Stuart Whitman ist ok, auch wenn ich ihn mir ehrlich gesagt nicht als Actionheld oder eine Art Anti-Bond neben Ti Lung vorstellen kann. Ti Lung und sein Kung-Fu wird erst so ca. bei der Hälfte des Films wichtig für die Story bzw. ein Teil davon.
Und Peter Cushing hat hier seinen letzten (Film)Auftritt bei Hammer, während er bei den Vampiren noch mal richtig glänzen darf, ist das ja hier mehr ein Cameo. Trotzdem stiehlt er in seinen Szenen Whitman die Show.
Und die deutsche Synchro ist gut besetzt (bis auf Peter Cushing vielleicht) mit Erik Schumann, Randolf Kronberg etc. Und Anton Diffring darf sich sogar selbst sprechen. Man hat aber am Anfang ein paar flapsige Sprüche eingebaut.

Was die Bildqualität angeht würde ich ganz klar die der 1.85:1 Fassung bevorzugen, die schaut für mich deutlich besser aus. Laut Anolis basiert ja eine Fassung auf dem neuen 4K Master von Hammer und das andere auf dem von Shout.

Auf der Disc mit der 1.85:1 Fassung haben wir als Extras die 2 deutschsprachigen Audiokommentare. Rolf Giesen ist in seinem näher dran an der Produktion, Darsteller, Hintergründe und dem Film an sich, einige Informationen decken sich natürlich mit dem was Monte Hellman in seinem Kommentar erzählt. Er sagt am Anfang passenderweise: "Das ist eine Hammer Produktion für Komplettisten."
Interessant auf jeden Fall auch der Umgang mit dem Darsteller des afrikanischen Diktators am Set.
Rainer Czech, Alexander Iffländer und Uwe Sommerlad sind sehr abschweifend. Also genauer genommen die Herren Czech und Iffländer, Uwe Sommerlad ist eigentlich nur mit dabei. Sie schweifen dabei sehr ins Hongkong/Shaw Kino, Darsteller und Regisseure usw. ab, aber schon erstaunlich was die beiden so alles wissen. Rainer Czech geht auch auf die deutsche Synchro ein.
Im von Anolis produzierten Featurette "Globe Trotting Stuart Whitman" geht Troy Howarth auf Whitmans Film Karriere außerhalb der USA ein. Bisschen viel Aufzählung, aber nach knapp 9min geht er auf Hammer und Mr. Shatter etwas ausführlicher ein.
Ebenfalls von Anolis stammt "Follow the Vibrations" ein Interview mit David Huckvale, der mal wieder sehr ausführlich die Filmmusik analysiert.
In "Hammer and Tongs" was als Extra bereits auf Hammers 4K VÖ drauf war, erzählt Renee Glynne die damals für die Continuity verantwortlich war auch noch einiges über die Produktion und die Dreharbeiten.
Auf der Blu-ray mit der 1.66:1 Fassung befindet sich der alte Audiokommentar mit Monte Hellman, der natürlich viel über die Produktion und seine gedrehten Szenen erzählt und dazwischen gibt es immer wieder kleine Interviewschnipsel von Stuart Whitman. Außerdem befinden sich die ganzen Trailer (schön das man auch den alten dt. Kinotrailer auftreiben konnte) und Werbematerialien auf dieser Blu-ray und die von mir bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnten Easter eggs.

Der Booklettext von Rolf Giesen befasst sich wie schon sein Kommentar mit Produktion, Darstellern etc.
Der deutlich längere Text von Oliver Sodemann geht ebenfalls auf die ungewöhnliche Produktion ein. Sein Text ist aber deutlich mehr Eastern/Shaw Brothers fokussiert.
Er geht dann auch noch genau auf die Kampfszenen, das Werbematerial und das Bildformat von Mr. Shatter ein.

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Mr. Shatter an sich ist weder ein Highlight noch gut, aber die ungewöhnliche Produktion und das ganze drumherum hat mich dann doch sehr interessiert. Jetzt freue ich mich aber, das als nächstes endlich Die 7 goldenen Vampire ansteht.
Ich finde es übrigens gut, das man für die beiden Hammer/Shaw Produktionen mit Rainer Czech und Oliver Sodemann 2 Experten des Eastern Kinos mit an Bord hat. Bei den beiden Filmen mit Hildegard Knef hatte man ja auch einen Fachmann mit dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Ti Lung - Der tödliche Schatten des Mr. Shatter (im folgenden nur noch kurz Mr. Shatter genannt) bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem halten soll. So ganz konnte ich der komischen Handlung um Auftragskiller Shatter, dem Drogen Syndikat, afrikanischen Diktatoren und wichtigen Dokumenten nicht folgen und man muss schon aufpassen damit man weiß wer eigentlich zu wem gehört und was er von Shatter will.
Als gut würde ich den Film nicht bezeichnen, gerade wenn man ihn mit mit der Schwesternproduktion Die 7 goldenen Vampire vergleicht. Der ist sicherlich auch kein Meisterwerk, aber bei den Vampiren weiß ich zumindest noch das ich einen Hammer-Film gucke, der hat noch dieses "Hammer-Feeling". Und da ist auch deutlich mehr los, aber zu den goldenen Vampiren kommen wir nächste Woche. :zwinker:
Mr. Shatter hingegen ist schon ein wenn nicht sogar der ungewöhnlichste Hammer-Film.
Aber auch als Eastern/Shaw Brothers Film ist der nicht gerade berauschend. Action, Kung-Fu und Gewalt sind zwar vorhanden und es wird auch mal blutig (Der Haken oder die blutigen Kopfschüsse), aber im Vergleich mit anderen Kung-Fu Filmen der Shaw Brothers dann doch zu wenig und zurückhaltender.
Die Darsteller machen ihre Sache aber schauspielerisch ganz gut. Stuart Whitman ist ok, auch wenn ich ihn mir ehrlich gesagt nicht als Actionheld oder eine Art Anti-Bond neben Ti Lung vorstellen kann. Ti Lung und sein Kung-Fu wird erst so ca. bei der Hälfte des Films wichtig für die Story bzw. ein Teil davon.
Und Peter Cushing hat hier seinen letzten (Film)Auftritt bei Hammer, während er bei den Vampiren noch mal richtig glänzen darf, ist das ja hier mehr ein Cameo. Trotzdem stiehlt er in seinen Szenen Whitman die Show.
Und die deutsche Synchro ist gut besetzt (bis auf Peter Cushing vielleicht) mit Erik Schumann, Randolf Kronberg etc. Und Anton Diffring darf sich sogar selbst sprechen. Man hat aber am Anfang ein paar flapsige Sprüche eingebaut.

Was die Bildqualität angeht würde ich ganz klar die der 1.85:1 Fassung bevorzugen, die schaut für mich deutlich besser aus. Laut Anolis basiert ja eine Fassung auf dem neuen 4K Master von Hammer und das andere auf dem von Shout.

Auf der Disc mit der 1.85:1 Fassung haben wir als Extras die 2 deutschsprachigen Audiokommentare. Rolf Giesen ist in seinem näher dran an der Produktion, Darsteller, Hintergründe und dem Film an sich, einige Informationen decken sich natürlich mit dem was Monte Hellman in seinem Kommentar erzählt. Er sagt am Anfang passenderweise: "Das ist eine Hammer Produktion für Komplettisten."
Interessant auf jeden Fall auch der Umgang mit dem Darsteller des afrikanischen Diktators am Set.
Rainer Czech, Alexander Iffländer und Uwe Sommerlad sind sehr abschweifend. Also genauer genommen die Herren Czech und Iffländer, Uwe Sommerlad ist eigentlich nur mit dabei. Sie schweifen dabei sehr ins Hongkong/Shaw Kino, Darsteller und Regisseure usw. ab, aber schon erstaunlich was die beiden so alles wissen. Rainer Czech geht auch auf die deutsche Synchro ein.
Im von Anolis produzierten Featurette "Globe Trotting Stuart Whitman" geht Troy Howarth auf Whitmans Film Karriere außerhalb der USA ein. Bisschen viel Aufzählung, aber nach knapp 9min geht er auf Hammer und Mr. Shatter etwas ausführlicher ein.
Ebenfalls von Anolis stammt "Follow the Vibrations" ein Interview mit David Huckvale, der mal wieder sehr ausführlich die Filmmusik analysiert.
In "Hammer and Tongs" was als Extra bereits auf Hammers 4K VÖ drauf war, erzählt Renee Glynne die damals für die Continuity verantwortlich war auch noch einiges über die Produktion und die Dreharbeiten.
Auf der Blu-ray mit der 1.66:1 Fassung befindet sich der alte Audiokommentar mit Monte Hellman, der natürlich viel über die Produktion und seine gedrehten Szenen erzählt und dazwischen gibt es immer wieder kleine Interviewschnipsel von Stuart Whitman. Außerdem befinden sich die ganzen Trailer (schön das man auch den alten dt. Kinotrailer auftreiben konnte) und Werbematerialien auf dieser Blu-ray und die von mir bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnten Easter eggs.

Der Booklettext von Rolf Giesen befasst sich wie schon sein Kommentar mit Produktion, Darstellern etc.
Der deutlich längere Text von Oliver Sodemann geht ebenfalls auf die ungewöhnliche Produktion ein. Sein Text ist aber deutlich mehr Eastern/Shaw Brothers fokussiert.
Er geht dann auch noch genau auf die Kampfszenen, das Werbematerial und das Bildformat von Mr. Shatter ein.

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Mr. Shatter an sich ist weder ein Highlight noch gut, aber die ungewöhnliche Produktion und das ganze drumherum hat mich dann doch sehr interessiert. Jetzt freue ich mich aber, das als nächstes endlich Die 7 goldenen Vampire ansteht.
Ich finde es übrigens gut, das man für die beiden Hammer/Shaw Produktionen mit Rainer Czech und Oliver Sodemann 2 Experten des Eastern Kinos mit an Bord hat. Bei den beiden Filmen mit Hildegard Knef hatte man ja auch einen Fachmann mit dabei.
Wie immer schön geschriebene Besprechung.
Ewig her wo ich den geguckt habe. Habe den als recht trannig in Erinnerung.
 
Bei Ti Lung - Der tödliche Schatten des Mr. Shatter (im folgenden nur noch kurz Mr. Shatter genannt) bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem halten soll. So ganz konnte ich der komischen Handlung um Auftragskiller Shatter, dem Drogen Syndikat, afrikanischen Diktatoren und wichtigen Dokumenten nicht folgen und man muss schon aufpassen damit man weiß wer eigentlich zu wem gehört und was er von Shatter will.
Als gut würde ich den Film nicht bezeichnen, gerade wenn man ihn mit mit der Schwesternproduktion Die 7 goldenen Vampire vergleicht. Der ist sicherlich auch kein Meisterwerk, aber bei den Vampiren weiß ich zumindest noch das ich einen Hammer-Film gucke, der hat noch dieses "Hammer-Feeling". Und da ist auch deutlich mehr los, aber zu den goldenen Vampiren kommen wir nächste Woche. :zwinker:
Mr. Shatter hingegen ist schon ein wenn nicht sogar der ungewöhnlichste Hammer-Film.
Aber auch als Eastern/Shaw Brothers Film ist der nicht gerade berauschend. Action, Kung-Fu und Gewalt sind zwar vorhanden und es wird auch mal blutig (Der Haken oder die blutigen Kopfschüsse), aber im Vergleich mit anderen Kung-Fu Filmen der Shaw Brothers dann doch zu wenig und zurückhaltender.
Die Darsteller machen ihre Sache aber schauspielerisch ganz gut. Stuart Whitman ist ok, auch wenn ich ihn mir ehrlich gesagt nicht als Actionheld oder eine Art Anti-Bond neben Ti Lung vorstellen kann. Ti Lung und sein Kung-Fu wird erst so ca. bei der Hälfte des Films wichtig für die Story bzw. ein Teil davon.
Und Peter Cushing hat hier seinen letzten (Film)Auftritt bei Hammer, während er bei den Vampiren noch mal richtig glänzen darf, ist das ja hier mehr ein Cameo. Trotzdem stiehlt er in seinen Szenen Whitman die Show.
Und die deutsche Synchro ist gut besetzt (bis auf Peter Cushing vielleicht) mit Erik Schumann, Randolf Kronberg etc. Und Anton Diffring darf sich sogar selbst sprechen. Man hat aber am Anfang ein paar flapsige Sprüche eingebaut.

Was die Bildqualität angeht würde ich ganz klar die der 1.85:1 Fassung bevorzugen, die schaut für mich deutlich besser aus. Laut Anolis basiert ja eine Fassung auf dem neuen 4K Master von Hammer und das andere auf dem von Shout.

Auf der Disc mit der 1.85:1 Fassung haben wir als Extras die 2 deutschsprachigen Audiokommentare. Rolf Giesen ist in seinem näher dran an der Produktion, Darsteller, Hintergründe und dem Film an sich, einige Informationen decken sich natürlich mit dem was Monte Hellman in seinem Kommentar erzählt. Er sagt am Anfang passenderweise: "Das ist eine Hammer Produktion für Komplettisten."
Interessant auf jeden Fall auch der Umgang mit dem Darsteller des afrikanischen Diktators am Set.
Rainer Czech, Alexander Iffländer und Uwe Sommerlad sind sehr abschweifend. Also genauer genommen die Herren Czech und Iffländer, Uwe Sommerlad ist eigentlich nur mit dabei. Sie schweifen dabei sehr ins Hongkong/Shaw Kino, Darsteller und Regisseure usw. ab, aber schon erstaunlich was die beiden so alles wissen. Rainer Czech geht auch auf die deutsche Synchro ein.
Im von Anolis produzierten Featurette "Globe Trotting Stuart Whitman" geht Troy Howarth auf Whitmans Film Karriere außerhalb der USA ein. Bisschen viel Aufzählung, aber nach knapp 9min geht er auf Hammer und Mr. Shatter etwas ausführlicher ein.
Ebenfalls von Anolis stammt "Follow the Vibrations" ein Interview mit David Huckvale, der mal wieder sehr ausführlich die Filmmusik analysiert.
In "Hammer and Tongs" was als Extra bereits auf Hammers 4K VÖ drauf war, erzählt Renee Glynne die damals für die Continuity verantwortlich war auch noch einiges über die Produktion und die Dreharbeiten.
Auf der Blu-ray mit der 1.66:1 Fassung befindet sich der alte Audiokommentar mit Monte Hellman, der natürlich viel über die Produktion und seine gedrehten Szenen erzählt und dazwischen gibt es immer wieder kleine Interviewschnipsel von Stuart Whitman. Außerdem befinden sich die ganzen Trailer (schön das man auch den alten dt. Kinotrailer auftreiben konnte) und Werbematerialien auf dieser Blu-ray und die von mir bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnten Easter eggs.

Der Booklettext von Rolf Giesen befasst sich wie schon sein Kommentar mit Produktion, Darstellern etc.
Der deutlich längere Text von Oliver Sodemann geht ebenfalls auf die ungewöhnliche Produktion ein. Sein Text ist aber deutlich mehr Eastern/Shaw Brothers fokussiert.
Er geht dann auch noch genau auf die Kampfszenen, das Werbematerial und das Bildformat von Mr. Shatter ein.

Anhang anzeigen 313709Anhang anzeigen 313710Anhang anzeigen 313712Anhang anzeigen 313713Anhang anzeigen 313714Anhang anzeigen 313711

Mr. Shatter an sich ist weder ein Highlight noch gut, aber die ungewöhnliche Produktion und das ganze drumherum hat mich dann doch sehr interessiert. Jetzt freue ich mich aber, das als nächstes endlich Die 7 goldenen Vampire ansteht.
Ich finde es übrigens gut, das man für die beiden Hammer/Shaw Produktionen mit Rainer Czech und Oliver Sodemann 2 Experten des Eastern Kinos mit an Bord hat. Bei den beiden Filmen mit Hildegard Knef hatte man ja auch einen Fachmann mit dabei.
Wie immer schön geschriebene Besprechung.
Ewig her wo ich den geguckt habe. Habe den als recht trannig in Erinnerung.
Ich habe vorher schon nicht viel positives über Shatter gehört, gehe aber bei Hammer-Filmen die ich nicht kenne trotzdem neutral an die Sache ran. Schon allein wegen der Tatsache das hier Michael Carreras zum Teil Regie geführt hat und seine Regiearbeiten wohl bei vielen Hammer Fans nicht gut ankommen bzw. allgemein als schlecht gelten. Bin ich persönlich anderer Meinung, Bestien lauern vor Caracas ist einer meiner liebsten Hammer-Filme (ich würde sagen Carreras beste Regiearbeit bei Hammer) und Die Rache des Pharao kommt zwar bei weitem nicht an den ersten Mumienfilm ran, ich finde den aber doch recht solide.

Bei Shatter hingegen ist leider viel verschenktes Potenzial. Beispielsweise hat man hier mit Ti Lung einen der beiden (zur damaligen Zeit) Superstars der Shaw Brothers und der darf nicht in die Vollen gehen. Und der Plot ist leider sehr verwirrend. Es passiert zwar immer mal was, meistens dümpelt das dann aber doch so vor sich hin. Die 7 goldenen Vampire ist sicherlich auch nicht fehlerfrei, aber das ist der bessere Film und macht auch viel mehr Spaß.
 
Bei Ti Lung - Der tödliche Schatten des Mr. Shatter (im folgenden nur noch kurz Mr. Shatter genannt) bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem halten soll. So ganz konnte ich der komischen Handlung um Auftragskiller Shatter, dem Drogen Syndikat, afrikanischen Diktatoren und wichtigen Dokumenten nicht folgen und man muss schon aufpassen damit man weiß wer eigentlich zu wem gehört und was er von Shatter will.
Als gut würde ich den Film nicht bezeichnen, gerade wenn man ihn mit mit der Schwesternproduktion Die 7 goldenen Vampire vergleicht. Der ist sicherlich auch kein Meisterwerk, aber bei den Vampiren weiß ich zumindest noch das ich einen Hammer-Film gucke, der hat noch dieses "Hammer-Feeling". Und da ist auch deutlich mehr los, aber zu den goldenen Vampiren kommen wir nächste Woche. :zwinker:
Mr. Shatter hingegen ist schon ein wenn nicht sogar der ungewöhnlichste Hammer-Film.
Aber auch als Eastern/Shaw Brothers Film ist der nicht gerade berauschend. Action, Kung-Fu und Gewalt sind zwar vorhanden und es wird auch mal blutig (Der Haken oder die blutigen Kopfschüsse), aber im Vergleich mit anderen Kung-Fu Filmen der Shaw Brothers dann doch zu wenig und zurückhaltender.
Die Darsteller machen ihre Sache aber schauspielerisch ganz gut. Stuart Whitman ist ok, auch wenn ich ihn mir ehrlich gesagt nicht als Actionheld oder eine Art Anti-Bond neben Ti Lung vorstellen kann. Ti Lung und sein Kung-Fu wird erst so ca. bei der Hälfte des Films wichtig für die Story bzw. ein Teil davon.
Und Peter Cushing hat hier seinen letzten (Film)Auftritt bei Hammer, während er bei den Vampiren noch mal richtig glänzen darf, ist das ja hier mehr ein Cameo. Trotzdem stiehlt er in seinen Szenen Whitman die Show.
Und die deutsche Synchro ist gut besetzt (bis auf Peter Cushing vielleicht) mit Erik Schumann, Randolf Kronberg etc. Und Anton Diffring darf sich sogar selbst sprechen. Man hat aber am Anfang ein paar flapsige Sprüche eingebaut.

Was die Bildqualität angeht würde ich ganz klar die der 1.85:1 Fassung bevorzugen, die schaut für mich deutlich besser aus. Laut Anolis basiert ja eine Fassung auf dem neuen 4K Master von Hammer und das andere auf dem von Shout.

Auf der Disc mit der 1.85:1 Fassung haben wir als Extras die 2 deutschsprachigen Audiokommentare. Rolf Giesen ist in seinem näher dran an der Produktion, Darsteller, Hintergründe und dem Film an sich, einige Informationen decken sich natürlich mit dem was Monte Hellman in seinem Kommentar erzählt. Er sagt am Anfang passenderweise: "Das ist eine Hammer Produktion für Komplettisten."
Interessant auf jeden Fall auch der Umgang mit dem Darsteller des afrikanischen Diktators am Set.
Rainer Czech, Alexander Iffländer und Uwe Sommerlad sind sehr abschweifend. Also genauer genommen die Herren Czech und Iffländer, Uwe Sommerlad ist eigentlich nur mit dabei. Sie schweifen dabei sehr ins Hongkong/Shaw Kino, Darsteller und Regisseure usw. ab, aber schon erstaunlich was die beiden so alles wissen. Rainer Czech geht auch auf die deutsche Synchro ein.
Im von Anolis produzierten Featurette "Globe Trotting Stuart Whitman" geht Troy Howarth auf Whitmans Film Karriere außerhalb der USA ein. Bisschen viel Aufzählung, aber nach knapp 9min geht er auf Hammer und Mr. Shatter etwas ausführlicher ein.
Ebenfalls von Anolis stammt "Follow the Vibrations" ein Interview mit David Huckvale, der mal wieder sehr ausführlich die Filmmusik analysiert.
In "Hammer and Tongs" was als Extra bereits auf Hammers 4K VÖ drauf war, erzählt Renee Glynne die damals für die Continuity verantwortlich war auch noch einiges über die Produktion und die Dreharbeiten.
Auf der Blu-ray mit der 1.66:1 Fassung befindet sich der alte Audiokommentar mit Monte Hellman, der natürlich viel über die Produktion und seine gedrehten Szenen erzählt und dazwischen gibt es immer wieder kleine Interviewschnipsel von Stuart Whitman. Außerdem befinden sich die ganzen Trailer (schön das man auch den alten dt. Kinotrailer auftreiben konnte) und Werbematerialien auf dieser Blu-ray und die von mir bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnten Easter eggs.

Der Booklettext von Rolf Giesen befasst sich wie schon sein Kommentar mit Produktion, Darstellern etc.
Der deutlich längere Text von Oliver Sodemann geht ebenfalls auf die ungewöhnliche Produktion ein. Sein Text ist aber deutlich mehr Eastern/Shaw Brothers fokussiert.
Er geht dann auch noch genau auf die Kampfszenen, das Werbematerial und das Bildformat von Mr. Shatter ein.

Anhang anzeigen 313709Anhang anzeigen 313710Anhang anzeigen 313712Anhang anzeigen 313713Anhang anzeigen 313714Anhang anzeigen 313711

Mr. Shatter an sich ist weder ein Highlight noch gut, aber die ungewöhnliche Produktion und das ganze drumherum hat mich dann doch sehr interessiert. Jetzt freue ich mich aber, das als nächstes endlich Die 7 goldenen Vampire ansteht.
Ich finde es übrigens gut, das man für die beiden Hammer/Shaw Produktionen mit Rainer Czech und Oliver Sodemann 2 Experten des Eastern Kinos mit an Bord hat. Bei den beiden Filmen mit Hildegard Knef hatte man ja auch einen Fachmann mit dabei.
Wie immer schön geschriebene Besprechung.
Ewig her wo ich den geguckt habe. Habe den als recht trannig in Erinnerung.
Ich habe vorher schon nicht viel positives über Shatter gehört, gehe aber bei Hammer-Filmen die ich nicht kenne trotzdem neutral an die Sache ran. Schon allein wegen der Tatsache das Michael Carreras hauptsächlich Regie geführt hat und seine Regiearbeiten wohl bei vielen Hammer Fans nicht gut ankommen bzw. allgemein als schlecht gelten. Bin ich persönlich anderer Meinung, Bestien lauern vor Caracas ist einer meiner liebsten Hammer-Filme (ich würde sagen Carreras beste Regiearbeit bei Hammer) und Die Rache des Pharao kommt zwar bei weitem nicht an den ersten Mumienfilm ran, ich finde den aber doch recht solide.

Bei Shatter hingegen ist leider viel verschenktes Potenzial. Beispielsweise hat man hier mit Ti Lung einen der beiden (zur damaligen Zeit) Superstars der Shaw Brothers und der darf nicht in die Vollen gehen. Und der Plot ist leider sehr verwirrend. Es passiert zwar immer mal was, meistens dümpelt das dann aber doch so vor sich hin. Die 7 goldenen Vampire ist sicherlich auch nicht fehlerfrei, aber das ist der bessere Film und macht auch viel mehr Spaß.
Caracas mag ich auch sehr.
Und die goldenen Vampire rocken. Ich liebe diese Mischung aus Kung-Fu-Kloppereien und Horror.
Manchmal liest man das würde nicht zusammen passen. Fusioniert aber ganz wunderbar.

Ich schau mir Shatter nochmal an. Wenn er gefällt dann wäre ein Kauf eine Überlegung wert.
 
Hier ein Youtube-Short zur nächsten Veröffentlichung.
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Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Link: https://youtube.com/shorts/0spvSK4HoY0

Kannst du uns bei Gelegenheit auch schreiben oder wieder zeigen, was es so an Bonusmaterial bei den goldenen Vampiren gibt? :zwinker2:
Ich weiß, dass es einen Audiokommentar mit Rainer Czech, Alexander Iffländer und Lars Dreyer-Winkelmann gibt, aber der Rest würde mich auch sehr interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Kannst du uns bei Gelegenheit auch schreiben oder wieder zeigen, was es so an Bonusmaterial bei den goldenen Vampiren gibt? :zwinker2:
Ich weiß, dass es einen Audiokommentar mit Rainer Czech, Alexander Iffländer und Lars Dreyer-Winkelmann gibt, aber der Rest würde mich auch sehr interessieren.

Ok, gerade keine Zeit für Video oder so, aber ich kann mal kurz schreiben, was drauf ist.

3 Audiokommentare (einer davon von Bey Logan),

Über die Musik

Audiobook

2 Trailer

Comic

Werberatschläge

US Pressbook

Filmprogramme

Bildergalerien mit Werbematerialen, Stills, Behind the Scenes

Das war es.
 
Ich habe vorher schon nicht viel positives über Shatter gehört, gehe aber bei Hammer-Filmen die ich nicht kenne trotzdem neutral an die Sache ran. Schon allein wegen der Tatsache das hier Michael Carreras zum Teil Regie geführt hat und seine Regiearbeiten wohl bei vielen Hammer Fans nicht gut ankommen bzw. allgemein als schlecht gelten. Bin ich persönlich anderer Meinung, Bestien lauern vor Caracas ist einer meiner liebsten Hammer-Filme (ich würde sagen Carreras beste Regiearbeit bei Hammer) und Die Rache des Pharao kommt zwar bei weitem nicht an den ersten Mumienfilm ran, ich finde den aber doch recht solide.

Bei Shatter hingegen ist leider viel verschenktes Potenzial. Beispielsweise hat man hier mit Ti Lung einen der beiden (zur damaligen Zeit) Superstars der Shaw Brothers und der darf nicht in die Vollen gehen. Und der Plot ist leider sehr verwirrend. Es passiert zwar immer mal was, meistens dümpelt das dann aber doch so vor sich hin. Die 7 goldenen Vampire ist sicherlich auch nicht fehlerfrei, aber das ist der bessere Film und macht auch viel mehr Spaß.

Das Problem bei dem Film ist für mich vor allem auch "Shatter" selbst, der halt nur schwer zur Identifikationsfigur taugt. Seine Profession ist sehr fragwürdiger Natur und generell benimmt er sich halt auch eher wie Arsch. Dazu gibt es bei der Figur keinerlei moralische Ambivalenz, die ihn für mich irgendwie "ehrbarer" macht. In einem anders gearteten Film, vielleicht einem tiefergehenden Charakterdrama, wäre das auch weniger ein Problem. Aber bei einer Produktion wie dieser, wo es um eher oberflächliche Unterhaltung geht, ist eine klarere Gut/Böse-Zeichnung evtl. besser geeignet, um mich als Zuschauer emotional zu involvieren.
Abgesehen vom Geld, habe ich z.B. auch keinerlei nachvollziehbare Motivation gesehen, warum Tai Pah oder Mai-Mee ihm helfen sollten!?
 
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