Rob Zombie

  • Ersteller Ersteller Rex
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Kann jetzt endlich mal der 27.02. sein??? - Ich will das Teil hören und zwar JETZT!!

Gleichfalls. Ich hoffe die ganze Zeit schon irgendwo eine vom Laster gefallene Kopie zu finden. Aber nix.
Wirklich unverhältnismäßig dass das Album nicht geleaked wurde. CD ist schon seit der Ankündigung im Oktober 2025 vorbestellt, aber ich hatte echt gehofft vielleicht schon 1-2 Wochen vorher reinhören zu können.
 
Kann jetzt endlich mal der 27.02. sein??? - Ich will das Teil hören und zwar JETZT!!

Gleichfalls. Ich hoffe die ganze Zeit schon irgendwo eine vom Laster gefallene Kopie zu finden. Aber nix.
Wirklich unverhältnismäßig dass das Album nicht geleaked wurde. CD ist schon seit der Ankündigung im Oktober 2025 vorbestellt, aber ich hatte echt gehofft vielleicht schon 1-2 Wochen vorher reinhören zu können.

Und kann man das auch nicht vorwerfen. Wir kaufen es ja. Und ggf. nicht nur ein mal. :biggrin:
 
Nun ja, wer eine kreative Party-Scheibe wie "Lunar Injection..." erwartet könnte enttäuscht werden. Dafür gibts ganz schön auf die 12, "Punks and Demons" hat mich schon stark an Ministry und Static-X erinnert. Muss ich nochmal hören, geil isses schon und eindeutig als Rob Zombie zu erkennen.
 
Finde The Great Satan extrem gelungen. So viel Kreativität, geiler analoger Sound, sehr viel Synth and klasse Riffs. Das Album ist laut, heavy und düster, lässt dennoch nicht den üblichen Klamauk vermissen. Pures Chaos. Zombie ist so dermaßen Energiegeladen, wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Anfangs doch etwas sperrig, aber wenn man erstmal Zugang dazu gefunden hat, haut es einen aus den Socken. Habe es jetzt ca. 10x gehört und vom Bauchgefühl her würde ich es momentan vielleicht sogar direkt hinter Hellbilly Deluxe und The Sinister Urge einordnen, sprich auf Platz 3.
 
My world is a coffin

Trudle gerade für ein paar Wochen durch Indien und das Album begleitet mich auf meinen Kopfhörern durch diese verrückte Welt, in der ich mich gerade befinde.
The Great Satan ist das Beste, was Zombie seit Jahren abgeliefert hat. Für mich ist es ein Album, in das ich mal wieder richtig schön tief eintauchen kann. Soll nicht heißen, dass Electric Warlock und Lunar Injection schlecht waren. Ich glaube, beide Alben waren für Zombie wichtig, um The Great Satan zu produzieren. Aber irgendwo hatte ich die Tage eine Review gelesen, dass sich Rob vielleicht ein bisschen zu sehr in psychedelischen, funky Trip-Metal-Soundexperimenten verloren hat. Beide Alben enthalten geile Songs, ich mag die Ästhetik und den Sound. Aber an die Non-Stop-Energie von Venomous Rat Regeneration Vendor kamen beide Alben nicht heran.

Rückblickend wusste ich nicht, wie sehr ich den düsteren Rob Zombie vermisst habe. Der Funky-Factor ist größtenteils verschwunden, schimmert hier und da aber noch in Songs wie „Black Rat Coffin“ oder „Revolution Motherfuckers“ durch. Allerdings viel schärfer und böser. Weitestgehend geht es hier brutal, hart und düster zur Sache. Was mir sofort aufgefallen ist: wie gnadenlos die Drums auf The Great Satan reinballern. Ich glaube, seit Astro-Creep: 2000 hat Zombie seinem Drummer nicht mehr so eine prominente Position im Mix gegeben wie hier. Insgesamt ist das Album produktionstechnisch eine Wucht. Die jahrelange Zusammenarbeit mit seinem Stammproduzenten Zeuss, mit dem Zombie auch die Scores zu seinen letzten paar Filmen produziert hat, hat dafür gesorgt, dass man einen verrückten Soundmix zwischen Punk, Metal und 70s-Rock perfektioniert hat, in dem immer wieder Einflüsse aus allen möglichen Genres aufbrodeln: Elektronik, Rave, orientalische Musik, klassische Musik. Es ist genau die anti-popkulturelle Explosion an klangtechnischer Reizüberflutung, die man von Zombie gewohnt ist.

Und auch wenn Zombies Texte noch immer ein ebenso wirres, kaleidoskopartiges Bahnhofskino-Manifest sind, so schimmert doch immer mehr zwischen all dem Sleaze, Monstern und Hot Rods auch eine gewisse Haltung zur aktuellen Weltlage sowie zum Film- und Musikbusiness durch. Eine gewisse Ende-der-Welt-Stimmung stellt sich bei Zombie ein. Als sähen sich all seine Monster und Ungetüme plötzlich ihrem Ende entgegen.

Hoffen wir mal, dass der neugewonnene kreative Boost noch für viele fetzige Zombie-Alben sorgt. Die erneute Zusammenarbeit mit Riggs und Blasko scheint Rob auf jeden Fall gutgetan zu haben. Mit den beiden an Bord und der weiteren Zusammenarbeit mit Ginger Fish und Zeuss erhält man auf The Great Satan das Beste aus beiden Welten.
 
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