Kino Obsession - Du sollst mich lieben 2025

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Kinofilm: Obsession - Du sollst mich lieben (2025) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 8 26,7%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 19 63,3%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 1 3,3%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 1 3,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 1 3,3%

  • Umfrageteilnehmer
    30

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... wobei Urheber ≠ Beteiligte am Film, à la Produktionsdesigner.

Was mich an der aktuellen Situation stört: Klar, das normale Empfinden sagt, dass für einen so erfolgreichen Film alle Beteiligten Anteil am Erfolg haben sollten. Aber zum einen gibts keine rechtliche Handhabe, zum anderen hört man dass da einige Beteiligte über Social Media versuchen Druck aufzubauen. In anderen Fällen liest man über Dinge, die vor Gericht gehen, und hier im Forum regt man sich dann über die Kläger wegen angeblich anlassloser Anzeigen auf, aber ist die Sache auf einmal umgekehrt. Ich würde einfach sagen, die Produktionsdesignerin hat – statt mit dem Film eine echt gute Visitenkarte zu haben – nun sich quasi als unhireable gebrandmarkt. Wer gibt ihr einen Job, wenn dann nur Twitter/Reddit-Drama zu erwarten ist?
 
Ich würde einfach sagen, die Produktionsdesignerin hat – statt mit dem Film eine echt gute Visitenkarte zu haben – nun sich quasi als unhireable gebrandmarkt. Wer gibt ihr einen Job, wenn dann nur Twitter/Reddit-Drama zu erwarten ist?

Sehe ich auch so.
Wenn man die Kommentare zu ihrem Posting liest, hat sie genau das Gegenteil von dem erreicht, das sie eigentlich erreichen wollte.
 
Wir haben den Film gestern gesehen (nach Backrooms vorgestern). Ich gehe mit den ganzen positiven Reviews mit. Ein wirklich sehr unangenehmer Film , der Situationen, die so gut wie jeder schon einmal erlebt hat, auf die Spitze treibt.

Die wenigen brachialen Szenen hätte es wahrscheinlich nicht gebraucht, aber das scheint dem Studio geschuldet. Ich würde diese deshalb auch als "Blumhouse"-Szenen beschreiben.
Hatte irgendwie sofort "Cannon Films"-Vibes.
Die haben ja auch gute Filme abgeliefert, in denen trotzdem mindestens eine Szene drin war, die "drüber" war, z.B. dass irgendwas sinnlos explodiert oder besonders gewaltsam dargestellt wird.

Ich möchte gar nicht sagen, dass "Obsession" der bessere Film gegenüber "Backrooms" ist, dafür sind sie doch zu unterschiedlich. Mir haben beide mit ihren jeweiligen Prämissen sehr gut gefallen.

7,5/10
 
Die wenigen brachialen Szenen hätte es wahrscheinlich nicht gebraucht, aber das scheint dem Studio geschuldet. Ich würde diese deshalb auch als "Blumhouse"-Szenen beschreiben.
Sorry, aber :augenroll:… „das Studio“ (also das „Indie-Label“ Focus Features) hat den Film nach seiner Premiere und Uraufführung am TIFF‘25 gekauft!? Und auch Blumhouse ist erst anschließend, nach dem Deal, für die Vermarktung mit an Board gekommen?!
 
Okay, das wusste ich nicht.
Dann passt der Vergleich natürlich nicht wirklich.
My bad :??:
 
Wenn etwas so gehypt wird, bin ich immer skeptisch. Gestern konnte ich OBSESSION im Kino sehen und kann mich den positiven Stimmen anschließen. Regisseur Curry Barker legt hier einen sehr stilsicheren und eindringlichen Film vor, der es wahrlich in sich hat. Er schafft es sogar, das Okkult-Horror-Element überzeugend darzustellen. Natürlich ist dieses Element immer ein MacGuffin, um die Geschichte voranzutreiben, doch auch ein MacGuffin muss glaubwürdig sein und sollte nie an den Haaren herbeigezogen wirken. Curry Barker zeigt hier meines Erachtens, wie so etwas funktionieren kann.

Er zeigt außerdem, wie man mit geringem Budget und begrenzten Locations einen richtig starken Film machen kann – einen Film, der aufwühlt, verstört und den Zuschauer durch eine emotionale Achterbahn schickt. Ich könnte mir vorstellen, dass Curry Barker gewisse Erfahrungen mit psychisch belastenden Situationen hat. Jedenfalls ist er ein guter Beobachter und lässt den Horror mit Kleinigkeiten beginnen, die jedoch schon die Alarmglocken beim Zuschauer angehen lassen.

Hier und da mischt er Soundeffekte in die Szenerie, die gewöhnlich für billige Jump-Scares verwendet werden. Doch mit billigen Jump-Scares gibt sich dieser Film nicht zufrieden. Vielmehr wirken die Soundeffekte unterstützend zum ohnehin schon unheimlichen Verhalten von Nikki (Inde Navarrette). Und der Horror klingt nach dem Schreckmoment auch nicht ab, sondern bleibt auf dem Level, um sich dann immer weiter zu steigern – bis zum blutgetränkten Finale.

Schauspielerisch ist das ganz großes Tennis, zumal auch die Charakterzeichnung sensibel und sorgfältig ist. OBSESSION kommt überwiegend ohne grafische Gewalt und Blutexzesse aus, bietet dafür aber Psychoterror in Reinkultur. Hier und da gibt es Hommagen an Klassiker und Kultfilme des Genres, die jedoch nie abgekupfert wirken, sondern stets zur Situation und den Figuren passen. Mir fallen da vor allem SMILE und DER EXORZIST ein.

Lange Rede, kurzer Sinn – OBSESSION ist für mich definitiv einer der Filme des Jahres.

8/10 (starke Tendenz nach oben)

PS: Wer nach diesem Film nicht erst einmal genug hat, von Liebesschnulzen und Beziehungskomödien, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
:hrhr:
 
Des gab es in letzter Zeit nicht soo oft, dass ein Film von so vielen Kritikern gelobt wurde. Es gibt immer ein paar, die ihn dann nicht so toll finden. (Hoffentlich bin ich das nicht *g*)
 
Anschleichender Horror, der richtig unter die Haut geht und mich komplett verstört zurückgelassen hat. Wahnsinnig gut gespielt. Wundervoller Score. Grandios von Curry Barker inszeniert. Wird dem Hype mehr als gerecht. Eine echte Genreperle. Egal was Curry Barker als nächstes macht - ich bin dabei!
 
Anschleichender Horror, der richtig unter die Haut geht und mich komplett verstört zurückgelassen hat
Meine Güte. Was ist denn mit dir los?! Erst Evil Dead Burn, jetzt das. Ich fand Beide eher langweilig.
Wirste auf deine alten Tage zartbesaitet?

Nee, Scherz. Schön das die dir gefallen. Ich finde den einen eher überhyped und den anderen belanglos.
 
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