Talk Netflix übernimmt Warner Bros!

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Naja, diese Komponente ist nunmal vielleicht auch ein klitzekleines bisschen wichtiger, gerade für die Amerikaner.
In Deutschland scheinen dann aber sehr viele Amerikaner zu wohnen, die auch alle auf deutsch kommentieren. :daumenhoch:


vorallem wird das mittel und langfristig auch die Freiheit des Films als Kunstform beeinflussen, als auch das Kino als kulturellen Austragungsort. So weitsichtig sollte man schon sein.
Lieber mittelfristig als kurzfristig.
 
Es ist auch schon traurig, wenn man sich mal die Kommentare in den sozialen Medien zu der Thematik anschaut. Da geht's auch nur um die politische Komponente dieses Deals wegen der dämlichen Fernsehsender in den USA. Da sind natürlich alle pro Netflix.

Das, worum es hier eigentlich primär geht, nämlich die Zukunft des Kinos und die Liebe zum Film als Kunstform, geht völlig unter. So verblendet alle.... Was juckt mich das in Deutschland, wem da drüben irgendwelche Fernsehsender gehören?
Naja, diese Komponente ist nunmal vielleicht auch ein klitzekleines bisschen wichtiger, gerade für die Amerikaner. Und mir ist Kino ja bekanntlich auch sehr bedeutend und bin ein Kritiker des Netflix Deals, aber auf Kosten einer noch umfassenderen Medienkontrolle durch die MAGA Bewegung? Ein ziemlich hoher Preis, vorallem wird das mittel und langfristig auch die Freiheit des Films als Kunstform beeinflussen, als auch das Kino als kulturellen Austragungsort. So weitsichtig sollte man schon sein.

Trump und MAGA werden irgendwann Geschichte sein, aber wenn das Kino stirbt, ist der Film tot und wird auch nicht mehr zurückkehren. Von daher finde ich das schon deutlich schlimmer.
 
Es ist auch schon traurig, wenn man sich mal die Kommentare in den sozialen Medien zu der Thematik anschaut. Da geht's auch nur um die politische Komponente dieses Deals wegen der dämlichen Fernsehsender in den USA. Da sind natürlich alle pro Netflix.

Das, worum es hier eigentlich primär geht, nämlich die Zukunft des Kinos und die Liebe zum Film als Kunstform, geht völlig unter. So verblendet alle.... Was juckt mich das in Deutschland, wem da drüben irgendwelche Fernsehsender gehören?
Naja, diese Komponente ist nunmal vielleicht auch ein klitzekleines bisschen wichtiger, gerade für die Amerikaner. Und mir ist Kino ja bekanntlich auch sehr bedeutend und bin ein Kritiker des Netflix Deals, aber auf Kosten einer noch umfassenderen Medienkontrolle durch die MAGA Bewegung? Ein ziemlich hoher Preis, vorallem wird das mittel und langfristig auch die Freiheit des Films als Kunstform beeinflussen, als auch das Kino als kulturellen Austragungsort. So weitsichtig sollte man schon sein.

Trump und MAGA werden irgendwann Geschichte sein, aber wenn das Kino stirbt, ist der Film tot und wird auch nicht mehr zurückkehren. Von daher finde ich das schon deutlich schlimmer.
Lies meinen Kommentar nochmal. Die Übernahme von Ellison wäre doch keine Pro-Kino Entscheidung, nur auf den ersten Blick, sondern eine genauso große Gefahr für die Kino-Kultur Amerikas und damit auch der Welt, zudem noch eine gesellschaftliche und politische Gefahr. Unter der Trump Regierung wurden schon etliche Einschnitte in den Kultur-, Wissenschafts-, Bildungs- und Kunstbetrieb vorgenommen, selbstverständlich wird eine Machtausweitung der MAGA Bewegung negative Auswirkungen auf Inhalte und die freie Gestaltung, Finanzierung von Projekten mit sich bringen. Noch ist überhaupt nicht absehbar, wie weit sich Trumps Trümmerpolitik verfestigen kann oder auch nicht, die Gefahr dass die Vereinigten Staaten mit offenen Augen in eine theokratische Diktatur rutschen, ist mehr als nur hypothetisch. Dass dann der Filmstandort Hollywood endgültig Geschichte ist, sollte sich von selbst verstehen. Dieses Riskiko nicht sehen zu wollen, ist ein wenig kurzsichtig. Und wenn man es sieht, ist man dadurch nicht Pro-Netflix.
 
Es ist auch schon traurig, wenn man sich mal die Kommentare in den sozialen Medien zu der Thematik anschaut. Da geht's auch nur um die politische Komponente dieses Deals wegen der dämlichen Fernsehsender in den USA. Da sind natürlich alle pro Netflix.

Das, worum es hier eigentlich primär geht, nämlich die Zukunft des Kinos und die Liebe zum Film als Kunstform, geht völlig unter. So verblendet alle.... Was juckt mich das in Deutschland, wem da drüben irgendwelche Fernsehsender gehören?

Also das ist wirklich das Kurzsichtigste, was ich seit langer Zeit gehört habe. Scheiss auf Demokratie und Meinungsfreiheit, lieber weiterhin paar Staubfänger mehr ins Regal stellen können :aah:

Der Deal war immer Pest oder Cholera, aber das völlig auszublenden ist doch absurd. Du bezeichnest doch immer alle hier als Boomer, diese völlige Aversion gegen Streamer ist Peak Boomer.
 
Du bezeichnest doch immer alle hier als Boomer
Bitte was? :lol: Wann hab ich hier bei Movieside jemanden als Boomer bezeichnet?


diese völlige Aversion gegen Streamer ist Peak Boomer.
Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

Sammeln hingegen kostet mittlerweile viel Geld und braucht Platz, der auch wiederum (viel) Geld kostet. Auch Kino kostet mittlerweile relativ viel Geld. Das klassische Linke Klientel fällt da also typischerweise raus.

Dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht, ist daher nicht weiter verwunderlich.
 
Du bezeichnest doch immer alle hier als Boomer
Bitte was? :lol: Wann hab ich hier bei Movieside jemanden als Boomer bezeichnet?


diese völlige Aversion gegen Streamer ist Peak Boomer.
Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

Sammeln hingegen kostet mittlerweile viel Geld und braucht Platz, der auch wiederum (viel) Geld kostet. Auch Kino kostet mittlerweile relativ viel Geld. Das klassische Linke Klientel fällt da also typischerweise raus.

Dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht, ist daher nicht weiter verwunderlich.
Das ist eine ähm sehr abenteuerliche Sicht auf den Markt.

Streaming ist der Massenmarkt, im höchsten Maße kapitalistisch und die Konsumenten dürften sich über das ganze Spektrum verteilen. Dediziert links ist Streaming hingegen mal ganz bestimmt nicht. Auch reden wir vom Massenkinomarkt, der speist sich auch aus den gesamten Spektrum. Gerade aber die Programmkinos speißen ihr Publikum eher aus jungen Publikum, Studenten, Künstler, die sich überwiegend und traditionel eher den linken Spektrum zurechnen lassen. Suprise. Also sry, das Problem liegt eher an deinen Horizont, der über kurzfristige Effekte dieser beiden Übernahme-Optionen nicht hinausdenken kann/will.
 
Du bezeichnest doch immer alle hier als Boomer
Bitte was? :lol: Wann hab ich hier bei Movieside jemanden als Boomer bezeichnet?


diese völlige Aversion gegen Streamer ist Peak Boomer.
Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

Sammeln hingegen kostet mittlerweile viel Geld und braucht Platz, der auch wiederum (viel) Geld kostet. Auch Kino kostet mittlerweile relativ viel Geld. Das klassische Linke Klientel fällt da also typischerweise raus.

Dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht, ist daher nicht weiter verwunderlich.

What?! :smiley3:Ja genau, Streaming ist mega links, quasi nur ein kurzes Manifest von Ted Sarandos vom lupenreinen Kommunismus entfernt.

Weiß nicht, wann du das letzte mal Streaming Preise gesehen hast, aber für 5€ kriegst du da relativ wenig. Ich hab haufenweise Streaming Dienste abonniert (Netflix, Prime, Apple TV+, Disney+, HBO, YoutTube Premium) und zahle mich dumm und duselig jeden Monat, befinde mich auf dem politischen Spektrum auch nun nicht wirklich am linken Rand 😂

Ist aber natürlich einfacher, immer alles was Streaming ist über einen Kamm zu scheren.

Ich gehe super gerne ins Kino, komme aber mit 2 kleinen Kids kaum noch dazu und freue mich persönlich, wenn die Kinofenster eher kleiner als größer werden. Möchte ich deshalb die Kinos sterben sehen und alles nur noch zuhause konsumieren? Sicher nicht. Möchte ich WB deshalb in den Fängen von MAGA Lemmingen wie Larry und Davis Ellison sehen, die die Newslandschaft in den USA torpedieren und damit auch in Europa für Destabilisierung sorgen? Ganz sicher nicht. Vielleicht etwas weiter über den Tellerrand hinaus schauen und nicht nur an die nächste Blechbüchse im Regal denken.
 
Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

Sammeln hingegen kostet mittlerweile viel Geld und braucht Platz, der auch wiederum (viel) Geld kostet. Auch Kino kostet mittlerweile relativ viel Geld. Das klassische Linke Klientel fällt da also typischerweise raus.

Dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht, ist daher nicht weiter verwunderlich.
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Lies meinen Kommentar nochmal. Die Übernahme von Ellison wäre doch keine Pro-Kino Entscheidung, nur auf den ersten Blick, sondern eine genauso große Gefahr für die Kino-Kultur Amerikas und damit auch der Welt, zudem noch eine gesellschaftliche und politische Gefahr.

Also ich sehe nicht, wo Ellison so ein Anti-Kino-Geschäftsmodell wie Netflix fährt. Und die Limited Releases, die es für die Berücksichtigung bei Filmpreisen noch geben soll, werden wahrscheinlich dann auch bald Geschichte sein, denn wenn Netflix seine Marktmacht so stark ausbaut, ist es nicht unwahrscheinlich, dass dieses Kriterium bei den Oscars und anderen Preisen fallen wird. Kinos werden unterversorgt und massenhaft schließen, dadurch werden sich auch andere Marktteilnehmer noch stärker auf Streaming fokussieren, dadurch werden auch die restlichen Kinos vor die Hunde gehen und nur die kleinen Arthouse- und Repertoiretheater in größeren Städten werden übrig bleiben. Ein paar Jahre rechtes Propagandakino, bei dem aber die Infrastruktur erhalten bleibt, kann der Film überleben.

Unter der Trump Regierung wurden schon etliche Einschnitte in den Kultur-, Wissenschafts-, Bildungs- und Kunstbetrieb vorgenommen, selbstverständlich wird eine Machtausweitung der MAGA Bewegung negative Auswirkungen auf Inhalte und die freie Gestaltung, Finanzierung von Projekten mit sich bringen.

100% d'accord. Aber davon wird sich Hollywood später wieder erholen können.

Noch ist überhaupt nicht absehbar, wie weit sich Trumps Trümmerpolitik verfestigen kann oder auch nicht, die Gefahr dass die Vereinigten Staaten mit offenen Augen in eine theokratische Diktatur rutschen, ist mehr als nur hypothetisch.

Natürlich lässt sich das nicht sicher voraussehen, aber ich bin da mittlerweile entspannter als zu Jahresbeginn. Ich glaube, viele Amerikaner haben doch mittlerweile die Schnauze voll und wir werden in den Jahren bis zur nächsten Wahl zunehmenden Widerstand sehen.

Dass dann der Filmstandort Hollywood endgültig Geschichte ist, sollte sich von selbst verstehen. Dieses Riskiko nicht sehen zu wollen, ist ein wenig kurzsichtig. Und wenn man es sieht, ist man dadurch nicht Pro-Netflix.

Ja. Wenn es so kommen sollte, was ich wie gesagt mittlerweile arg bezweifle.

Was du auch bedenken solltest: Das Fernsehgeschäft, also der politisch relevanteste Teil, ist aus dem Netflix-Deal ja ausgeklammert. Den könnte sich das Trump-Lager so oder so noch unter den Nagel reißen. Und wie stabil die Freundschaft von Milliardären zu Trump auf Dauer ist, vor allem, wenn der dann Entscheidungen trifft, die dem eigenen Geschäft schaden, bliebe auch abzuwarten, siehe Musk.



Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
 
Ich kann das hier alles nicht besonders gut lesen, mein Display ist gerissen, wodurch alles etwas verschwommen ist.
Aber von den Kommentaren her, kann ich erahnen, dass die Hochzeitsfeier unglaublich schön gewesen sein muss.
Ich wünsche dem Paar ein wunderschönes Eheleben und allzeit Gute Fahrt mit dem neuen Boot!
 
Du bezeichnest doch immer alle hier als Boomer
Bitte was? :lol: Wann hab ich hier bei Movieside jemanden als Boomer bezeichnet?


diese völlige Aversion gegen Streamer ist Peak Boomer.
Ne das ist halt konservativ. Streaming ist politisch gesehen links. Fürn Appel und ein Ei alles konsumieren können. Wie sich das finanziell tragen soll, egal.

Sammeln hingegen kostet mittlerweile viel Geld und braucht Platz, der auch wiederum (viel) Geld kostet. Auch Kino kostet mittlerweile relativ viel Geld. Das klassische Linke Klientel fällt da also typischerweise raus.

Dass politisch eher links bis ziemlich links eingestellte Menschen somit kein Problem damit haben, wenn Netflix da alles schluckt und für 5€ im Streaming Sumpf verramscht, ist daher nicht weiter verwunderlich.
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Was denn DAS für eine Gehirnakrobatik alter? Spürst du dich noch?
Also willst du jetzt leugnen, dass man für das Sammeln physischer Medien in der heutigen Zeit schon ne ordentliche Summe jeden Monat über haben muss plus entsprechend Platz dafür? Und dass es bei Leuten, die diese beiden Kriterien erfüllen eher unwahrscheinlich ist, dass die im politisch linken Spektrum stehen?

Die Gehirn-Akrobatik ist, dass es hier primär darum geht, dass eines der traditionsreichsten Hollywood Studios von einem Streamer geschluckt werden soll und gefühlt alle Leute im Internet nur: "Oh bitte ja! Unbedingt! Damit können wir Trump aber so richtig eins auswischen!" Es geht gar nicht um die eigentliche Sache, sondern es wird wieder primär von gewissen Kreisen versucht, das ganze mit einer vermeintlich moralisch überlegenen Deutungshoheit einzuordnen: Dass Netflix hier ja "die Guten" sind und Paramount "die Bösen".

Und wenn man dann versucht, mit diesen Leuten in den Kommentarspalten zu diskutieren, dann kommt nur, dass die US Politik ja wohl wichtiger wäre, als "ein paar Kinofilme". Da fällt mir dann als Filmfan auch nichts mehr dazu ein. Den Leuten ist das alles scheiß egal, Hauptsache "Trump verliert". Netflix Abo hat man ja eh, mehr muss man für Filme auch nicht ausgeben. Und für sowas wie Filme kaufen und sammeln haben diese Leute schon gleich gar kein Verständnis mehr.
 
Ihr habt sie doch nicht mehr alle.

Streamer sind links und Käufer physischer Medien rechts.
 
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