Kino Heart of the Beast David Ayer

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Umfrage: Heart of the Beast (David Ayer) Erwartungen 92% mcr

Kinofilm: Heart of the Beast (Brad Pitt, [Kino]

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After a harrowing plane crash, Special Forces officer James Belmont (Brad Pitt) and his combat dog, Odin, find themselves stranded deep in the Alaskan wilderness. Together, they are forced into a brutal fight for survival against the elements. From acclaimed filmmaker David Ayer, Heart of the Beast is an intense adventure thriller that explores the unbreakable bond between a man and his best friend as they face their greatest battle yet.

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Von David Ayer, mit Brad Pitt, J.K. Simmons, Anna Lambe
 
Trailer schaut sehr gut aus... aber ich weiß nicht, ob ich mir den Film geben möchte, wenn am Ende der Hund stirbt, ist der Tag dann für mich wieder gelaufen. :sad: Bei Tieren wird man sehr schnell sentimental.
 
Trailer schaut sehr gut aus... aber ich weiß nicht, ob ich mir den Film geben möchte, wenn am Ende der Hund stirbt, ist der Tag dann für mich wieder gelaufen. :sad: Bei Tieren wird man sehr schnell sentimental.
Das ist der Grund, warum wir den auch lang vor uns herschieben werden. Der Trailer is natürlich klasse, machts nicht einfacher....
 
Gerade gesehen und für sehr gut befunden! Tolle Naturaufnahmen mit unberührter Wildnis und ein spannender Survivaltrip der beiden Protagonisten. Zum Ende hin wirds dann tatsächlich auch etwas emotionaler. Leider lässt man den Film mit einem Teil des Endes beginnen, wodurch zumindest ein wenig die Spannung rausgenommen wird, weil man so mehr oder weniger weiß, dass mindestens einer der Beiden die Geschichte überlebt... Ohne diesen Kniff hätte ich das Ganze noch spannender gefunden. Trotzdem einer der besten Filme für mich dieses Jahr!
 
Hm mal überlegen, der Hobbit YouTuber spricht von heulen und hier wird von einem emotionalen Film gesprochen, der wohl fast ausschließlich die Beziehung eines Mannes mit seinem Hund zeigt. Was da wohl passieren wird 🤔
 
Die Bilder sind wirklich schön, ich hatte schon immer einen Faible für Abenteuer Filme und als solchen hab ich ihn (weitesgehend) auch genießen können. Doch die Darstellung der Tiere war wieder einmal sehr schwierig, Raubtiere greifen andere Raubtiere, ergo auch den Menschen, nur sehr selten an, um Konkurrenz auszuschalten oder wenn sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht werden und nicht um sie zu essen. Raubtiere liefern nicht die richtigen Nährstoffe, oft sind sie sogar toxisch, es ist erfordert mehr Energie sie zu erlegen, weil wehrhaft ect. Die Begegnung mit dem Bären war noch ziemlich realistisch, die mit den Wölfen absoluter Käse. Das mag vielen vollkommen egal sein, aber solche Filme prägen das vermeintliche Wissen über Wildtiere sehr. Zweiter Punkt den Pathos den David Ayer auspackt und den Einsatz von Tieren in unserern Konflikten verharmlost. Es ist nämlich nicht ansatzweise so romantisch, wie hier dargestellt. Der Großteil der Tiere leidet unter miserablen Haltungsbedingungen, werden im Kampfeinsatz verstümmelt oder direkt getötet. Die Überlebenden leiden unter PTBS, zeigen Verhaltensstörungen und sind aufgrund ihrer Konditionierung kaum bis gar nicht vermittelbar. Nichts mit viele finden ein schönes Zuhause, wie es die Texttafel behauptet.

Das hat das Vergnügen beim schauen dann letztlich doch erheblich gesenkt, was schade ist, weil tendenziell war es eben ein schön photographierter Abenteuerfilm, der auch bis zu einen bestimmten Punkt wirklich gut konstruiert wurde.
 
Bin nicht so ganz überzeugt. Eigentlich eine klassische Survival-Story mit Militär-Touch, wortkarg und technisch ordentlich inszeniert, zumal der Hund ja keine CGI-Kreation ist, sondern durch mehrere echte Schäferhunde verkörpert wurde. Die Szenen mit ihm und Brad Pitt funktionieren daher schon gut, sind aber eigentlich auch eine sichere Bank. Was dagegen die Dramaturgie angeht, da wäre echt noch Luft nach oben gewesen. Zunächst mal ist alles extrem vorhersehbar. An erster Stelle steht die Frage, wieso der Film mit einer Szene vom Ende anfangen muss und dann einige Tage zurückspringt – ein Survival-Film wohlgemerkt, bei dem die große Frage darin besteht, ob die beiden durchkommen oder nicht. Ich habe eine Vermutung, wieso die Macher das so gemacht haben, finde es aber trotzdem extrem ärgerlich.

Es geht aber noch weiter: Die Gefahren, die die beiden meistern müssen, entsprechen dem üblichen Repertoire solcher Filme: Kälte, Schlucht überqueren, in einen reißenden Fluss fallen, Bären und Wölfe. Wirklich spannend wird es dabei leider nie, nur einmal, als sie einen nächtlichen Verfolger haben, kommt etwas Nervenkitzel auf. Auch braucht der Film erst mal einige Zeit, um in Gang zu kommen. Das ist schon ganz stimmig alles und die Landschaft macht auch was her, aber es packt einen halt nicht. Dasselbe gilt für die regelmäßig eingestreuten, hektisch geschnittenen und in Sepia-Tönen gefärbten Rückblenden von den Kriegseinsätzen: Die wiederholen sich irgendwann, man erkennt teilweise eh kaum was und sieht eigentlich viel besser an den beiden Figuren im Jetzt, wie schlimm das gewesen sein muss.

So schleicht sich trotz der überschaubaren Laufzeit von ca. 100 Minuten hier und da sogar ein bisschen Leerlauf ein. Auch das Ende erzählt dann nochmal, was man vorher schon gesehen hat. Ich hatte mir kurz überlegt, wie es wohl wäre, wenn man zum Schluss erst die Backstory der beiden erfahren hätte. Fazit: Kann man schon mal schauen, aber Kino hätte da nicht sein müssen. Bin insgesamt doch etwas enttäuscht, der Trailer hatte für mich den Film besser erzählt. 6/10
 
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