Ganz oder gar nicht
Verfügbar ab dem 12/07/2026 / TV-Ausstrahlung am Sonntag, 12. Juli um 20:15
Nachdem ein altes Werbevideo eine bunte Vorstellung der Stadt Sheffield in den 1970er Jahren mit ihren qualmenden Hochöfen und der brummenden Schwerindustrie gegeben hat, setzt die Handlung in der tristen Realität der 1990er Jahre ein: Die Stahlwerke sind weitgehend stillgelegt; die Freunde Gaz und Dave sind arbeitslos und halten sich mit kleinen Diebstählen über Wasser. Es reicht noch nicht einmal, um das Geld für Gaz' Unterhaltszahlungen aufzutreiben. Doch dann fällt den Freunden eine Schlange von Frauen auf, die für eine Show der Chippendales anstehen. Gaz und Dave beschließen, ihre ehemaligen Arbeitskollegen zu motivieren, mit ihnen eine eigene Striptease-Show auf die Bühne zu bringen. Dazu überreden sie zunächst ihren ehemaligen Vorabeiter Gerald, der mit seiner Frau einen Tanzkurs besucht und deshalb prädestiniert für den Job des Choreographen scheint. Langsam findet sich eine bunte Truppe beruflich gescheiterter Männer zusammen, die, bis auf eine Ausnahme, kein gottgegebenes Talent zum Tanzen besitzen. Erschwerend kommt hinzu, dass Gaz ungeachtet des Schamgefühls seiner wenig körperbewussten Mitstreiter überall herumerzählt, dass man anders als die US-Stripper "the full monty" gehen wolle – sprich, sich komplett ausziehen werde. Als dann auch noch mehrere Tänzer bei den Proben in einer gesperrten Lagerhalle erwischt werden und der Polizei nur knapp in ihren noch knapperen String-Tangas entkommen, steht das Projekt vor dem Ende. Doch was keiner erwartet hat: Eine unerschütterliche Schar weiblicher Fans akzeptiert kein Nein ...
In der durch die Thatcher-Jahre ausgebluteten Industriestadt Sheffield halten sich die Freunde Gaz und Dave, ehemalige Stahlarbeiter, mit Mini-Jobs über Wasser. Um Geld für ein Leben mit einem Rest Würde aufzutreiben, trommeln sie eine Truppe ehemaliger Kollegen zusammen: Eine Striptease-Show...
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Tausend Milliarden Dollar
Verfügbar bis zum 01/11/2026 / TV-Ausstrahlung am Montag, 13. Juli um 20:15
Paul Kerjean hat sein Leben dem Journalismus verschrieben. Selbst sein Privatleben opferte er der Arbeit, so dass seine Ehe scheiterte. Dafür gelang ihm der Sprung von einer kleinen Regionalzeitung zur Pariser "La Tribune". Von Kerjeans Fähigkeiten als investigativem Journalist hat auch ein anonymer Informant gehört, der ihm in einem Parkhaus brisantes Material übergibt: Demnach ist Jacques Benoît-Lambert, Chef einer staatlichen Energiefirma, korrupt.
Tatsächlich findet Kerjean weitere belastende Fakten. Mit seiner Story schafft er es auf die Titelseite. Kurz darauf wird Benoît-Lambert tot aufgefunden. Kerjean bezweifelt bald, dass Benoît-Lambert sich, wie offiziell verlautbart, aus Scham selbst erschossen hat.
Bei seinen Recherchen stößt er auf den multinationalen Konzern G.T.I. und dessen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Paul Kerjean und seine Familie geraten in Gefahr. Doch er ist entschlossen, die Wahrheit über das Geschäftsgebaren der G.T.I. an die Öffentlichkeit zu bringen.
Ein anonymer Informant übergibt dem Journalisten Paul Kerjean brisante Unterlagen über den Leiter einer staatlichen Energiefirma. Der Reporter kommt jedoch einem viel größeren Skandal auf die Spur. Kerjean nimmt ganz allein den Kampf mit einem multinationalen Konzern auf und bringt dabei nicht...
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Der Mann, der Liberty Valance erschoss
Verfügbar ab dem 20/07/2026 / TV-Ausstrahlung am Montag, 20. Juli um 20:15
Senator Ransom Stoddard, dessen Karriere vor Jahrzehnten in der Kleinstadt Shinbone begann, kehrt mit seiner Frau Hallie zur Beerdigung seines alten Freundes Tom Doniphon zurück. Im Ort gibt es nur wenige Menschen, die sich an den alten Stoddard erinnern, da er sich in den letzten Jahren auf seine Ranch zurückgezogen hat.
Stoddard erinnert sich an seine Ankunft im Wilden Westen, an den Überfall auf seine Postkutsche durch den berühmt-berüchtigten Banditen Liberty Valance und an sein Verlangen, sich an dem gefährlichen Gangster zu rächen, der das Städtchen und seine Umgebung terrorisierte. Tom Doniphon hatte Stoddard und seine Mitreisenden damals gerettet und wurde damit zu seinem Verbündeten und Freund.
Stoddards zahlreiche Versuche, Liberty Valance mit rechtsstaatlichen Mitteln zu stoppen, scheiterten. Schließlich startete der idealistische Anwalt eine Kampagne gegen die Landbesitzer, die Valance bezahlten. Als der gefürchtete Übeltäter erneut in der Stadt auftauchte, war die Konfrontation mit dem friedfertigen Stoddard unausweichlich: Es kam zum Showdown, an dessen Ende der junge Anwalt als "Der Mann, der Liberty Valance erschoss" gefeiert wurde. Doch in Wahrheit wurde der Gangster von Doniphon aus dem Hinterhalt erschossen. Stoddard hatte es nicht für nötig gehalten, die Sache klarzustellen; der Mythos um ihn ermöglichte ihm den politischen Aufstieg und den Eintritt in höchste Ämter.
Wie viele bedeutende Western handelt der Film von der Geburt des modernen Amerika. Indem John Ford den gesellschaftlichen Aufstieg seines Protagonisten auf einer Lüge beruhen lässt, reflektiert und problematisiert er die idealisierten Helden des Western-Genres.
Die Karriere des Senators Stoddard begann, nachdem er den gefährlichen Gangster Liberty Valance erschossen und damit dessen Willkürherrschaft beendet hatte. Jahre später stellt sich die Wahrheit über diese Heldentat heraus... - Mit seinem Film (1962) hat Regisseur und Western-Großmeister John...
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In der Mediathek:
Marathon Man
Verfügbar bis zum 31/07/2026
Als der New Yorker Geschichtsstudent Thomas "Babe" Levy bei seinem täglichen Marathontraining einen Autounfall mit ansieht, ahnt er noch nicht, was dies für Auswirkungen auf sein Leben haben wird. Einer der Verunglückten ist der Bruder des untergetauchten KZ-Folterers Christian Szell, der seinen Opfern im Lauf der Jahre unzählige Diamanten abgenommen und bei seiner Flucht in New York gelagert hat. Szells Bruder war dafür verantwortlich, ihm nach und nach die wertvollen Steine nach Südamerika zu schicken.
Als dieser aber umkommt, macht sich Szell selbst auf den Weg nach New York. Babes Bruder Doc, der als Agent für die "Division", eine Geheimorganisation der Regierung, arbeitet, ist als Kurier für Szell unterwegs. Im Gegenzug erhält er Informationen über Aufenthaltsorte von ehemaligen Nazis.
Szell, der fürchtet, von seinen Kurieren beraubt zu werden, zögert nicht, erst Doc umzubringen und dann Babe entführen zu lassen, um ihn zu foltern und Informationen aus ihm zu pressen. Der völlig ahnungslose Babe schlittert in einen Alptraum, den er nicht im Geringsten versteht. Selbst seine Freundin Elsa scheint in die Sache verwickelt zu sein und auch Janeway, der sich ihm als Kollege seines Bruders vorstellt, spielt ein doppeltes Spiel. Mit Folterern, Agenten und Nazischergen auf den Fersen muss Babe um sein Leben rennen ...
"Marathon Man" basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Goldman, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Laurence Olivier gewann für seine Darstellung des sadistischen KZ-Arztes Szell zwar nicht den Oscar, für den er nominiert war, erhielt 1977 aber den Golden Globe als bester Nebendarsteller. Der britische Regisseur John Schlesinger, der vor "Marathon Man" schon mit dem Oscar ausgezeichnet worden war (1970 für "Midnight Cowboy"), widmete sich neben seiner Filmkarriere auch immer wieder Theater- und Operninszenierungen. Er verstarb 2003 in den USA.
Das Leben des Studenten Thomas "Babe" Levy (Dustin Hoffman) wird durch seinen Bruder (Roy Scheider), der für eine Geheimorganisation der Regierung arbeitet, auf den Kopf gestellt. Babe, dessen Herausforderung bisher das Marathontraining war, muss in einer Nacht den Tod seines Bruders mit ansehen...
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