- Hier seit
- 25.5.2018
- Beiträge
- 1.846
- Reaktionen
- 3.724
Vielleicht für den einen oder anderen Horror-Fan interessant:
In einem Privatarchiv in den USA ist eine stumme 16mm-Kopie der Uraufführungsfassung von DRACULA gefunden worden, die noch die komplette "Curtain Speech" von Edward Van Sloan enthält.
Anscheinend wurden damals (wenige) Kopien dieser Art - zusammen mit dem Ton auf Vitaphone-Schallplatten - an Kinobetreiber vergeben, die noch nicht über die "neuen" Tonfilm-Systeme verfügten.
Der kurze Epilog wurde nach der Uraufführung entfernt und war (wie auch der Prolog bei FRANKENSTEIN) spätestens in der Re-Release-Fassung von 1938 nicht mehr enthalten.
Vom DRACULA-Epilog war bis dato nur ein kurzes Fragment in sehr schlechter Qualität erhalten, das im Archiv des BFI liegt.
Diesen kurzen Schnipsel hatte David J. Skal dann 1999 in seiner Doku "The Road to Dracula" eingearbeitet, nachdem Universal das erhaltene Fragment als "unbrauchbar" klassifiziert hatte.
Nach anfänglicher Skepsis über die Authentizität des neuen Fundes hat sich der Finder selbst zu Wort gemeldet und das abgetastete Material online gestellt:
Link: https://vimeo.com/1179329000?fl=pl&fe=vl
Zur Einordnung: Die gefundene 16mm-Kopie ist stumm, die Vitaphone-Platten sind nicht erhalten. Die Tonspur wurde daher aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt und die Lücken mit AI "aufgefüllt", das Ganze ist noch work in progress.
Bei YouTube gibt es die Szene inzwischen ebenfalls, zusammen mit dem kurzen Segment aus der "Road to Dracula"-Doku im Anschluss:
Link: https://www.youtube.com/watch?v=iXeh53yDkIE
Und hier noch der Link zur Diskussion bei Nitrateville, wo das Ganze erstmals publik gemacht wurde:
Treppenwitz der Geschichte: Bevor er mit dem Thema online ging, hat der Finder Universal kontaktiert und das Material (kostenfrei) angeboten. Antwort: Kein Interesse.
In einem Privatarchiv in den USA ist eine stumme 16mm-Kopie der Uraufführungsfassung von DRACULA gefunden worden, die noch die komplette "Curtain Speech" von Edward Van Sloan enthält.
Anscheinend wurden damals (wenige) Kopien dieser Art - zusammen mit dem Ton auf Vitaphone-Schallplatten - an Kinobetreiber vergeben, die noch nicht über die "neuen" Tonfilm-Systeme verfügten.
Der kurze Epilog wurde nach der Uraufführung entfernt und war (wie auch der Prolog bei FRANKENSTEIN) spätestens in der Re-Release-Fassung von 1938 nicht mehr enthalten.
Vom DRACULA-Epilog war bis dato nur ein kurzes Fragment in sehr schlechter Qualität erhalten, das im Archiv des BFI liegt.
Diesen kurzen Schnipsel hatte David J. Skal dann 1999 in seiner Doku "The Road to Dracula" eingearbeitet, nachdem Universal das erhaltene Fragment als "unbrauchbar" klassifiziert hatte.
Nach anfänglicher Skepsis über die Authentizität des neuen Fundes hat sich der Finder selbst zu Wort gemeldet und das abgetastete Material online gestellt:
Link: https://vimeo.com/1179329000?fl=pl&fe=vl
Zur Einordnung: Die gefundene 16mm-Kopie ist stumm, die Vitaphone-Platten sind nicht erhalten. Die Tonspur wurde daher aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt und die Lücken mit AI "aufgefüllt", das Ganze ist noch work in progress.
Bei YouTube gibt es die Szene inzwischen ebenfalls, zusammen mit dem kurzen Segment aus der "Road to Dracula"-Doku im Anschluss:
Link: https://www.youtube.com/watch?v=iXeh53yDkIE
Und hier noch der Link zur Diskussion bei Nitrateville, wo das Ganze erstmals publik gemacht wurde:
Laden...
www.nitrateville.com
Treppenwitz der Geschichte: Bevor er mit dem Thema online ging, hat der Finder Universal kontaktiert und das Material (kostenfrei) angeboten. Antwort: Kein Interesse.

