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Umfrage: Die Odyssee (2026) [Christopher Nolan] Erwartungen 73% mcr

Kinofilm: Die Odyssee [Christopher Nolan] (2026) [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 46 73,0%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 17 27,0%

  • Umfrageteilnehmer
    63

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An die die den Film schon gesehen haben: In wie weit ist die Oppenheimer Formel im Film vertreten? Also Zeitsprünge von Hü nach Hott? Das hat mich an der Inszenierung von Oppenheimer schon gestört. Da Nolan ja Fan davon ist, etwas was er im Vorgänger "experimentell" genutzt hat, im nächsten Film noch viel weiter zu treiben, fürchte ich ähnliches hier.
 
An die die den Film schon gesehen haben: In wie weit ist die Oppenheimer Formel im Film vertreten? Also Zeitsprünge von Hü nach Hott? Das hat mich an der Inszenierung von Oppenheimer schon gestört. Da Nolan ja Fan davon ist, etwas was er im Vorgänger "experimentell" genutzt hat, im nächsten Film noch viel weiter zu treiben, fürchte ich ähnliches hier.
Ist ab einem gewissen punkt eig sehr linear. Es gibt zwar viele Rückblenden, aber es ist immer offensichtlich wo man sich gerade befindet und das maximum ist gegenwart - vergangenheit 1 - vergangenheit 2
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:


Komme ausm Kino und ja....das bringts aufm Punkt.
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.
Der interessantere part ist auch eher der inhaltliche diskurs. Ist aber sehr spoilerbehaftet, daher erst nach dem film zu empfehlen.
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.
Der interessantere part ist auch eher der inhaltliche diskurs. Ist aber sehr spoilerbehaftet, daher erst nach dem film zu empfehlen.
Ja, daher habe ich auch nicht weiter gelesen. Mir hilft es bei Nolan eigentlich immer vom schlechtesten auszugehen, aber selbst das kann es manchmal nicht retten, wenn er seinen eigenen Film dann im Film selbst toterklärt. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.

Das gleiche hat man ja Kubrick auch immer vorgeworfen. Figuren sind einfach Figuren und funktionieren für die Handlung, aber aus ihnen entsteht keine. Und wenn es um die Psyche geht (siehe bei Kubrick Eyes Wide Shut oder bei Nolan Inception) dann finden beide einen ganz eigenen Zugang dazu. Atmosphärisch, rätselhaft oder spektakulär.

Interstellar ist definitiv Nolans menschlichster und auch mein Lieblingsfilm von ihm. Aber auch hier hat mich das Ende nicht 100% bekommen. Aber ehrlich gesagt: mir ist das manchmal auch irgendwie egal. Ich finde diese romantisierte Idee des Autorenfilmers, dem die Charaktere so wichtig sind, ist auch irgendwo Gelaber von Filmhochschulstunden. Ich glaube es macht Nolan nicht weniger interessant und talentiert, nur weil er nicht jeden x-beliebigen Streifen machen kann oder möchte. Der Mann ist inzwischen seine eigene Marke und es ist immer interessant zu sehen, was er innerhalb seines Gusto schaffen kann.
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.

Das gleiche hat man ja Kubrick auch immer vorgeworfen. Figuren sind einfach Figuren und funktionieren für die Handlung, aber aus ihnen entsteht keine. Und wenn es um die Psyche geht (siehe bei Kubrick Eyes Wide Shut oder bei Nolan Inception) dann finden beide einen ganz eigenen Zugang dazu. Atmosphärisch, rätselhaft oder spektakulär.

Interstellar ist definitiv Nolans menschlichster und auch mein Lieblingsfilm von ihm. Aber auch hier hat mich das Ende nicht 100% bekommen. Aber ehrlich gesagt: mir ist das manchmal auch irgendwie egal. Ich finde diese romantisierte Idee des Autorenfilmers, dem die Charaktere so wichtig sind, ist auch irgendwo Gelaber von Filmhochschulstunden. Ich glaube es macht Nolan nicht weniger interessant und talentiert, nur weil er nicht jeden x-beliebigen Streifen machen kann oder möchte. Der Mann ist inzwischen seine eigene Marke und es ist immer interessant zu sehen, was er innerhalb seines Gusto schaffen kann.
Danke!!!!
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.

Das gleiche hat man ja Kubrick auch immer vorgeworfen. Figuren sind einfach Figuren und funktionieren für die Handlung, aber aus ihnen entsteht keine. Und wenn es um die Psyche geht (siehe bei Kubrick Eyes Wide Shut oder bei Nolan Inception) dann finden beide einen ganz eigenen Zugang dazu. Atmosphärisch, rätselhaft oder spektakulär.

Interstellar ist definitiv Nolans menschlichster und auch mein Lieblingsfilm von ihm. Aber auch hier hat mich das Ende nicht 100% bekommen. Aber ehrlich gesagt: mir ist das manchmal auch irgendwie egal. Ich finde diese romantisierte Idee des Autorenfilmers, dem die Charaktere so wichtig sind, ist auch irgendwo Gelaber von Filmhochschulstunden. Ich glaube es macht Nolan nicht weniger interessant und talentiert, nur weil er nicht jeden x-beliebigen Streifen machen kann oder möchte. Der Mann ist inzwischen seine eigene Marke und es ist immer interessant zu sehen, was er innerhalb seines Gusto schaffen kann.
Die Freiheit mit seinen Talenten zu tun und zu lassen was er will hat er natürlich und sein größtes Talent ist vermutlich, mich immer wieder ins Kino zu locken auch wenn er mich schon vor einem Jahrzehnt verloren hat. Ich will ihm da auch gar nicht das Auteur-Korsett aufzwängen, seine Trademarks wiederholen sich für meinen Geschmack aber einfach zu oft auf unangenehme Art und Weise, denn irgendwie hat er sich halt sehr blöde Trademarks rausgesucht. Den Film zu erklären, erklärt gleichzeitig das Publikum für dumm und Charaktere unnahbar zu machen schafft emotionale Distanz. Nicht optimal. Bei Kubrick hat das geschuldet durch die Vorlagen noch halbwegs geklappt, er hat ja fast nur bereits vorhandene Stoffe verfilmt und selten was eigenes, da wäre sicher auch was deutlich unbeholfeneres rausgekommen.
 
An die die den Film schon gesehen haben: In wie weit ist die Oppenheimer Formel im Film vertreten? Also Zeitsprünge von Hü nach Hott? Das hat mich an der Inszenierung von Oppenheimer schon gestört. Da Nolan ja Fan davon ist, etwas was er im Vorgänger "experimentell" genutzt hat, im nächsten Film noch viel weiter zu treiben, fürchte ich ähnliches hier.
Ist ab einem gewissen punkt eig sehr linear. Es gibt zwar viele Rückblenden, aber es ist immer offensichtlich wo man sich gerade befindet und das maximum ist gegenwart - vergangenheit 1 - vergangenheit 2
Tatsächlich kommt der Stil Homers Odyssee sehr nahe, auch dort wird viel mot Rückblenden, verschiedene Zeitebenen und Perspektiven, quasi die antike Initialzündung für verschachteltes Erzählen. Bietet sich also an. ;) Ich würde auch behaupten, dass man zu keiner Zeit Schwierigkeiten haben sollte, sich zu orientieren. Ich hatte zumindest keine.

Mit den eben diskutierten unnahbaren Charaktern Nolans hab ich persönlich keine Probleme, weil.mir Charaktere auch in aller Regel relativ unwichtig sind. Sein Drang zu Expositionsdialogen nervt mich teilweise aber auch, obwohl ich der populären Kritik, seine Filme würden Komplexität nur vortäuschen, jederzeit zurückweisen würde, seine Filme sind trotzdem durchaus clever, meist auf einer sehr mechanischen Art und Weise. Etwas mehr Vertrauen Richtung Publikum wäre aber schon zu begrüßen. Das ist ihm bei der Odysee meiner Meinung nach gut gelungen.
 
Hier eine toll geschriebene, kritische Einordnung:

Ich habe mal den Anfang des Reviews und gelesen und das ist doch definitiv nix neues.
Nolan war zum Großteil seiner Karriere ein technikverliebter und unterkühltr Regisseur, der im Kern große Bilder aber keine Menschlichkeit kann. Weshalb Interstellar mein Lieblingsfilm ist, der hat nämlich emotionalen Unterbau.
Und spätestens seit Corona-Tenet (sogar sein schlechtester Film) gilt er in der Mainstream Landschaft doch eh als Heilsbringer des Kinos und jedes Mal wenn die Filme rauskommen weiß irgendjemand entweder zum Inhalt oder zur Technik irgendwas besser.

Das gleiche hat man ja Kubrick auch immer vorgeworfen. Figuren sind einfach Figuren und funktionieren für die Handlung, aber aus ihnen entsteht keine. Und wenn es um die Psyche geht (siehe bei Kubrick Eyes Wide Shut oder bei Nolan Inception) dann finden beide einen ganz eigenen Zugang dazu. Atmosphärisch, rätselhaft oder spektakulär.

Interstellar ist definitiv Nolans menschlichster und auch mein Lieblingsfilm von ihm. Aber auch hier hat mich das Ende nicht 100% bekommen. Aber ehrlich gesagt: mir ist das manchmal auch irgendwie egal. Ich finde diese romantisierte Idee des Autorenfilmers, dem die Charaktere so wichtig sind, ist auch irgendwo Gelaber von Filmhochschulstunden. Ich glaube es macht Nolan nicht weniger interessant und talentiert, nur weil er nicht jeden x-beliebigen Streifen machen kann oder möchte. Der Mann ist inzwischen seine eigene Marke und es ist immer interessant zu sehen, was er innerhalb seines Gusto schaffen kann.
Die Freiheit mit seinen Talenten zu tun und zu lassen was er will hat er natürlich und sein größtes Talent ist vermutlich, mich immer wieder ins Kino zu locken auch wenn er mich schon vor einem Jahrzehnt verloren hat. Ich will ihm da auch gar nicht das Auteur-Korsett aufzwängen, seine Trademarks wiederholen sich für meinen Geschmack aber einfach zu oft auf unangenehme Art und Weise, denn irgendwie hat er sich halt sehr blöde Trademarks rausgesucht. Den Film zu erklären, erklärt gleichzeitig das Publikum für dumm und Charaktere unnahbar zu machen schafft emotionale Distanz. Nicht optimal. Bei Kubrick hat das geschuldet durch die Vorlagen noch halbwegs geklappt, er hat ja fast nur bereits vorhandene Stoffe verfilmt und selten was eigenes, da wäre sicher auch was deutlich unbeholfeneres rausgekommen.
Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan von allem, was er gemacht hat. Seine Batman-Filme lassen mit weitgehend kalt. Tenet war auch irgendwie ein bisschen doof. Und nichts auf dieser Welt kann mich dazu bewegen, dass ich mir Dunkirk anschaue. Dafür finde ich Interstellar und Oppenheimer herausragend. Aber selbst in Nolans Filmen, die mich weniger ansprechen, finde ich immer noch sehr gute Sachen.

Nolan ist aktuell einfach einer der großen Handwerker im Filmgeschäft. Das ist wie bei Quentin Tarantino. Ich bin nicht unbedingt ein Fan, aber ich bin immer neugierig, was er abliefert. Und bei Nolan ist einfach immer irgendwas interessantes dabei. Ob es seine No-CG-Rule ist, die mal besser, mal schlechter funktioniert, seine ungewöhnliche Herangehensweise Geschichten zu erzählen… Und mich interessiert zum Beispiel total, was Ludwig Göransson da wieder gezaubert hat.

Jetzt kann man sagen, dass Christopher Nolan ein moderner big-budget William Castle ist. Aber es reißt mich doch immer wieder mit. Genau wie einige von Castles Filmen, die noch heute viel besser sind, als die meisten Genrevertreter ihres Kalibers aus der damaligen Zeit.
 
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