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Ist (genau wie Ad-Astra) vorgemerkt. Bin ja nicht unbelehrbar, auch wenn esAlso Interstellar sollte man schonmal gesehen haben … alleine der Score ist zum Niederknien.
Der Film ist keine leichte Kost aber eine „Filmerfahrung“ wie man sie heute nur noch selten erleben kann.
Relativ spät entdeckt, aber begeistert.... und für mich in Vielem schlüssiger als "2001""Interstellar"
Der Status von blondem Haar in der klassischen Antike war extrem faszinierend, weil er von göttlicher Verehrung bis hin zu sozialer Stigmatisierung reichte. Da die Bevölkerung im Mittelmeerraum überwiegend dunkelhaarig war, galt Blond als selten, exotisch und emotional stark besetzt.
Hier ist der Überblick, aufgeteilt nach den beiden großen Kulturen:
1. Das antike Griechenland: Das Ideal der Götter und Helden
Für die Griechen war blondes Haar (xanthós) ein Zeichen von übernatürlicher Schönheit, Jugend und göttlicher Herkunft.
Die Götterwelt: Wichtige Gottheiten wie Aphrodite (Göttin der Liebe) und Apollon (Gott des Lichts und der Künste) wurden in der Literatur fast immer als blond beschrieben.
Die Helden: Homers epische Helden wie Achilleus oder Menelaos waren blond. Es signalisierte dem Publikum sofort: Diese Figur ist edel, stark und den Göttern nah.
Der Neid-Faktor: Weil echtes Blond im Alltag selten war, halfen wohlhabende Griechinnen und Griechen oft mit Bleichmitteln (wie Safran, Kamille oder Kalilauge) und langen Sonnenbädern nach, um den goldenen Schimmer zu erzielen.
2. Das antike Rom: Eine tief gespaltene Beziehung
In Rom war die Wahrnehmung weitaus komplizierter. Hier schwankte der Status extrem zwischen Abscheu und absolutem Trend.
Die dunkle Seite: Das Haar der "Barbaren" und Sklaven
Als Rom expandierte und germanische sowie keltische Stämme unterwarf, wurde blondes Haar schlagartig mit den Kriegsgegnern assoziiert.
Das Stigma: Blond galt zeitweise als unzivilisiert, wild und sprunghaft.
Das Gesetz für Prostituierte: Um eine klare soziale Trennung zu schaffen, gab es zeitweise rechtliche Vorschriften, wonach sich registrierte Prostituierte in Rom die Haare blond färben oder gelbe Perücken tragen mussten, um sich optisch von den ehrbaren, dunkelhaarigen römischen Matronen abzuheben.
Der Umschwung: Blond als ultimatives Statussymbol
Trotz (oder gerade wegen) dieses Stigmas entwickelte sich blondes Haar in der römischen Kaiserzeit zum absoluten Luxustrend der Oberschicht.
Perücken aus Germanien: Römische Aristokratinnen waren fasziniert von dem hellen Haar. Es wurde tonnenweise echtes blondes Haar von versklavten germanischen Frauen nach Rom importiert, um daraus Perücken und Haarteile für die Elite zu fertigen.
Gefährliche Schönheitsideale: Wer keine Perücke trug, bleichte selbst. Dafür nutzte man die sogenannte sapo (eine gallische Seife aus Ziegenfett und Buchenasche). Die Mischung war so aggressiv, dass zeitgenössische Dichter wie Ovid darüber spotteten, dass sich die Frauen damit reihenweise die Haare wegätzten.
Auch Kaiser ließen sich vom Trend anstecken: Kaiser Lucius Verus soll sich sogar Goldstaub in die Haare gestreut haben, um sein Blond noch heller strahlen zu lassen.
Zusammenfassend: Während die Griechen in Blond das Reine und Göttliche sahen, war es für die Römer ein erbeutetes Statussymbol – sexy, exotisch und ein Zeichen von extremem Wohlstand, das man trotz seiner verrufenen Nebeneffekte unbedingt vorzeigen wollte.
Unterm Bauchnabel auch … aus unterschiedlichen Gründen.Unterm Strich war blondes Haar wohl schon immer irgendwie “cool“ … aus unterschiedlichen Gründen.

Schamhaarfriseur ist ein unterbewerteter Beruf! Gäbe es keine Kerle, hätte ich den auch ergriffen.Unterm Bauchnabel auch … aus unterschiedlichen Gründen.Unterm Strich war blondes Haar wohl schon immer irgendwie “cool“ … aus unterschiedlichen Gründen.![]()
Wenn es ohnehin kaum Kenntnisse aus dieser Zeit gibt, dann ist es erstmal müßig über Sinn und Unsinn bei diesem Beispiel zu debattieren.Das ist alles nicht falsch, allerdings stammen diese "Trends" aus späteren Epochen. Über die Mode der Bronzezeit haben wir schlicht wenig Kenntnis.
Apropos Arielle: Der Meerjungfrauen-Mythos stammt aus Westafrika. Der neue Disney-Film geht also eher back-to-the-roots.
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Mami Wata - Wikipedia
en.wikipedia.org
Das ist doch schon die ganze Zeit über "unser" Argument. Nur zur Erinnerung: Über Diane Kruger als Helena hat sich kein Schwein beschwert.Wenn es ohnehin kaum Kenntnisse aus dieser Zeit gibt, dann ist es erstmal müßig über Sinn und Unsinn bei diesem Beispiel zu debattieren.
Der Mami-Wata-Kult ist einer von vielen Meerjungfrauen-Mythen, die es auf der Welt gibt. Der Ursprung geht sicherlich nicht auf westafrikanische Wurzeln zurück, zumal die Kenntnisse darum es erst seit ein paar hundert Jahren gibt.
Natürlich ist keine Datierung des Ursprungs des Mami-Wata-Kults hundertprozentig belegt. Das ist leider sehr schwierig, da sehr wenig Kulturgüter erhalten sind. Anthropologen gehen allgemein wohl davon aus, dass der Mythos afrikanischen Ursprungs ist. Die ältesten bekannten Spuren eines Meerjungfrauenkultes stammen aus Syrien bzw. Mesopotamien. Sie sind also so alt wie die Menschheitsgeschichte. Dass unser Bild der Mehrjungfrau griechisch bzw. keltisch inspiriert ist, ist lediglich eine Folge unserer eher beschränkten Kulturgeschichte.Es gibt in den unterschiedlichsten Kulturkreisen ähnliche Gottheiten und Naturgeister, die sich hier und da in ihrer Darstellung ähneln. Dazu gehören auch bspw. die Nixen und Nymphen aus den griechischen bzw. keltischen Sagenkreisen, die angesichts der oben erwähnten Datierung deutlich älter sind.
Für ihn war es vor allem eine Coming-Out-Story, in der er die Entdeckung seiner eigenen Homosexualität verarbeitet hat. Keine Ahnung, warum Disney das immer unter den Tisch fallen lässt.Daher ist es wahrscheinlicher, dass Hans Christian Andersen als Däne sich bestimmt von diesen Sagen und Volksmärchen inspirieren ließ, als von afrikanischen Wassergeistern. Aber man kann sich ja auch immer alles zurechtbiegen.
Mehr sollte man auch nicht erwarten, weil es kein verfickter "Geschichtsfilm" ist. Und selbst die versagen diesbezüglich am laufenden Band.Diese ganze Diskussion über akkurate historische Darstellung und Authentizität ist für mich ziemlich müßig.
In erster Linie erwarte ich mal ein grosses episches Drama in einer mythologischen Welt mit Fantasy-Elementen. Und mehr möchte von dem Film auch erstmal nicht.
Ach das hat sogar Nolan schon hinbekommen. Bane ist ein Latino. Erkennt man in der Comicvorlage an der Maske, die demzufolge für den Film verändert werden musste. Und Ra's al Ghul ist (für den Fall, dass das angesichts des Namens nicht erkennbar sein sollte) kein Brite. An irgendeinen Aufschrei der üblichen Verdächtigen kann ich mich leider nicht erinnern.Genau. Es ist nur ein Kinofilm und keine Tatsachen-Dokumentation
Ich erinnere mich auch noch gut an den Streit um „Memoirs of a Geisha“, wo ja die Hauptrolle mit der Chnesin Zhang Ziyi besetzt war, was natürlich in Japan verständlicherweise überhaupt nicht gut ankam. Da hätte man bei der Besetzung wirklich sensibler sein können.
Diese Abweichungen bei der Verfilmung der historisch überlieferten Batman-Figur sind natürlich strengstens anzuprangern! Hätte mir das nur vorher einer erzählt.Ach das hat sogar Nolan schon hinbekommen. Bane ist ein Latino. Erkennt man in der Comicvorlage an der Maske, die demzufolge für den Film verändert werden musste. Und Ra's al Ghul ist (für den Fall, dass das angesichts des Namens nicht erkennbar sein sollte) kein Brite. An irgendeinen Aufschrei der üblichen Verdächtigen kann ich mich leider nicht erinnern.


Da stimme ich dir im Wesentlichen zu bis auf einen Punkt. Troja wurde immer als eine Festung erwähnt und das deckt sich auch mit den Ausgrabungen. Man hat Anzeichen für ein paar häuserähnliche Bauten weiter unten am Berg gefunden. Allerdings: In der späten Bronzezeit, der Zeit also, in die Homers Geschichten fallen, lag der Hügel, von dem Schliemann meinte, es sei Troja, fast direkt am Meer, während er heute in einer wüstenähnlichen Umgebung liegt. Die Festung mit einer unteren Stadt hatte sogar ein eigene Bucht und lag strategisch sehr günstig, um Handel zu treiben, Schiffe konnten direkt unterhalb des Berges anlegen. Heute ist das Meer bis zu 7 Kilometer weit weg. Dasselbe Schicksal erlitt der schmale Pass, an dem sich 300 tapfere Spartaner gegen Xerxes Übermacht behauteten. Das konnten sie nur wegen des Engpasses, auf der einen Seite die Berge, auf der anderen Seite das Wasser. Heute ist da weit und breit kein Wasser mehr.Ne, es gibt keine bestätige Lokalisationstheorie einer Siedlung, die dem homerischen Troja einwandfrei zugeordnet werden kann. Schliemann selbst hatte mehrere Kandidaten, seine bevorzugte Wahl gilt heute als eher unwahrscheinlich. Die Römer und Griechen hatten sich mit dem Thema ja auch bereits auseinander gesetzt und unterschiedliche Städte zu Troja erhoben. Nichts genaues weiß man nicht, liegt in der Natur der Sache der Archäologie
Geht mir genauso.Diese ganze Diskussion über akkurate historische Darstellung und Authentizität ist für mich ziemlich müßig.
In erster Linie erwarte ich mal ein grosses episches Drama in einer mythologischen Welt mit Fantasy-Elementen. Und mehr möchte von dem Film auch erstmal nicht.



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