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Kinofilm: The Dark Knight - Uwe Boll! Armie Hammer! [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 16 35,6%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 3 6,7%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 3 6,7%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 5 11,1%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 18 40,0%

  • Umfrageteilnehmer
    45

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Interessiert sich hier jemand eigentlich noch für den Film.
Maximal noch die FSK.
... und die nur, weil ein alter, weißer Mann dauernd vor die Tür haut:66:
Besser bei der FSK als beim Bundeskanzleramt.
Ich stell mir gerade vor, wie Boll Merz zutextet.
Zumindest könnte Fritze dann zu Recht sagen "Kein Kanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen" :biggrin:
 
Boll will gute Filme machen? Wenn er das wollte hätte er schon lange Zeit gehabt das zu tun, nennt mir einen Boll Film der wirklich gut war.
Er kann gute Filme.
Rampage 1 war wirklich gut.
Teil 2 und 3 waren allerdings ziemlicher Müll.
Schwerter des Königs war gut.
Teil 2 und 3 hat er ziemlich an die Wand gefahren.
Postel war auch nicht schlecht.
Alone in the Dark war ok.
BloodRayne war solide. Teil 2 und 3 war ne Vollkatastrophe.
Und über Blubberella will ich gar nicht erst anfangen (totaler Mist)..
 
Zuletzt bearbeitet:
Mist, jetzt muss ich mir doch noch mal so ein zwei Titel von ihm geben. Die ganzen Spieleverfilmungen fand ich alle eher meh.
 
siegburg ist auch n guter.

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Auf Massengeschmack hinter einer Bezahlschranke, gibt es ein kurzes Interview mit Uwe Boll.
Der Film wird jetzt ein drittes Mal der FSK vorgelegt, diesmal in Anwesenheit von Uwe Boll.
Jetzt auch auf Youtube.
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=321cnJcaUFQ
 
Immerhin gab es in diesem Video mal Auszüge aus der FSK-Begründung zur Freigabeverweigerung. Auszug: "Die Gesamtheit und Kombination aus Gewalt im Rahmen von Selbstjustiz als einzig probatem Mittel, der zudem kaum wirksam widersprochen wird, kann bei Jugendlichen eine Desorientierung, Desensibilisierung und Verrohung bewirken."
Und unter einem Großteil der Videos zu dem Film lassen (vermeintlich) Erwachsene ihren Gewaltfantasien freien Lauf. Tja...
 
Dieser Schund ist mittlerweile sogar eines der top Themen auf Seiten wie z.B. Variety, Deadline oder Hollywood Reporter.
Unfassbar, wie ein solcher Schrott eine so große Aufmerksamkeit erreichen konnte.
Habe den Film nebenbei geschaut und war letztendlich doch stark unterwältigt.
Wobei mir außer Tunnel Rats bisher eh nichts von Boll gefallen hat (wobei ich bisher nur 2 weitere gesehen habe).
Hätte das Teil eine FSK 18 erhalten, wäre der Film - wie die meisten Boll-Werke - in der Versenkung verschwunden.
Bessere Werbung für den Spezi konnte es gar nicht geben - perfektes Marketing sozusagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Schund ist mittlerweile sogar eines der top Themen auf Seiten wie z.B. Variety, Deadline oder Hollywood Reporter.
Unfassbar, wie ein solcher Schrott eine so große Aufmerksamkeit erreichen konnte.
Hätte das Teil eine FSK 18 erhalten, wäre der Film - wie die meisten Boll-Werke - in der Versenkung verschwunden.
Bessere Werbung für den Spezi konnte es gar nicht geben - perfektes Marketing sozusagen.
Viel helfen wird es aber auch nicht, die entsprechende Bubble wird den Film vielleicht noch Geld für ein Ticket, inwiefern sich überhaupt Kinos finden lassen, oder ein Mediabook jenseits jedes guten Geschmacks kaufen. Aber der Rest wird wohl kaum einen Cent dafür krum machen, immerhin findet sich der Haufen Schund nun bei den bekannten Anlaufstellen frei im Netz, wenn man seine morbide Neugier befriedigen will oder seine Zeit dermaßen gering schätzt.
 
Meine Meinung zum Film:
Nachdem sich Uwe Boll bereits in Run mit dem Thema Migration und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigt hat, legt er mit Citizen Vigilante einen Film vor, dessen Aussage der von Run diametral entgegen gestellt ist: Sind in Run, ganz politisch korrekt, die Migranten überwiegend positiv gezeichnet und mit Vorbehalten gegenüber Einwanderern behaftete Weiße das eigentliche Problem, so lässt er in Citizen Vigilante mit Sanders einen in Europa lebenden amerikanischen Unternehmer das Recht in die eigene Hand nehmen, da der Staat den Schutz seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann bzw. bei der Bestrafung der Täter falsche Milde walten lässt.

Es stellt sich hier die Frage, ob Boll einen Film gedreht hat, der Selbstjustiz rechtfertigt, da Sanders für seine Taten erfolglos von Interpol gejagt wird und über die sozialen Medien internationalen Zuspruch bekommt. Das Rechtfertigen von Selbstjustiz ist nicht neu, sondern aus Filmen wie Ein Mann sieht rot oder Ich spuck auf dein Grab hinreichend bekannt. Vergleicht man Citizen Vigilante mit diesen Filmen wird klar, dass Boll ein Handlungselement solcher Filme gerade nicht umsetzt: Die Eignung der Hauptperson als Identifikationsfigur: Sanders hat mit den Opfern, in deren Namen er Selbstjustiz übt, nichts zu tun, er ist keine Familienvater, der nach einem Angriff auf seine Familie, den seine Frau nicht überlebt, das Recht in die eigene Hand nimmt. So geschehen in ein Mann sieht rot. Er ist auch kein Verbrechensopfer wie die weibliche Hauptfigur in Ich spuck auf dein Grab. Vielmehr hat er selbst keine Familie und seine Mutter früh verloren. Sein Vater hat ihn in Internate abgeschoben, schließlich fand er im amerikanischen Militär wohl eine Art Ersatzfamilie

Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er dessen Immobilien, deren Verwaltung er herrisch und mit dem Ziel der absoluten Gewinnmaximierung betreibt. Als rücksichtloser Kapitalist ist es nur Profitgier, nicht Moral, die ihn antreibt.
Das wird auch deutlich in der Szene, in der er einer Jugendgang, deren Fahrscheine er vorher bezahlt hat, damit sie nicht aus dem Bus geworfen werden, mit rein ökonomischen Argumenten darüber belehrt, dass Schwarzfahren falsch ist.





In der Szene, in der er einem SWAT-Team, das ihn festnehmen will, eine Falle stellt und fast aller erschießt, wird klar, dass es ihm nicht darum geht, der Polizei gewissermaßen auf die Sprünge zu helfen: Er will seine krude Vorstellung von Gerechtigkeit durchsetzen und schreckt dabei nicht davor zurück, Polizisten zu erschießen. Das wird noch von einer späteren Szene übertroffen, in der einen wohl tödlichen Verkehrsunfall auslöst, um einem Richter, den er gerade entführt hat, seine Theorien über menschliches Verhalten zu beweisen.

Die wohl kontroversteste Szene ist die Hinrichtung eines jugendlichen arabischen Einwanderers, der mit anderen, überwiegend migrantischen Jugendlichen, ein Mädchen vergewaltigt hat, jedoch ebenso wie die Mittäter nichts ins Gefängnis muss, weil der Richter ihn und den anderen mildernde Umstände aufgrund ihres Migrationshintergrunds bescheinigt hat. Nicht nur der Jugendliche, sondern auch seine ganz Familie, die sein Verhalten rechtfertigt, werden von Sanders zusammen mit den unter Zwang per Handy herbeigerufenen Mittätern erschossen.


Eine derartige exzessive Ausübung von Selbstjustiz ist für Filme dieses Genres unüblich, da es dort fast immer nur die eigentlichen Täter trifft.



Boll lässt dem Zuschauer die Wahl zwischen einem ohnmächtigen Staat und einem selbstherrlichen Massenmörder, dessen Streben nach Gerechtigkeit nur ein Feigenblatt für die Auslebung seines Tötungsdrangs ist.

Ein radikaler, sehr zuspitzender und unangenehmer Film. Aber sicher kein schlechter Film.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich kann mich an keinen Guten Film von Uwe Boll erinnern, die waren alle Rotz, mein Geschmack !
Aber es gibt auch Leute die finden Nolan schlecht und uns Uwe Boll gut.
Boll weiss genau was er gedreht hat und nutzt das ganze für seine Zwecke. Es gibt auch die Möglichkeit der BPJS mit keine Schwer5e Jugendgefährdungs Logo. Schaut euch mal die Kommentare auf instagramm und X von Freunden einer gewissen Partei die ich hier nicht nenne,
für die ist es die beste Werbung:smiley:
 
Boll ist grad
Meine Meinung zum Film:
Nachdem sich Uwe Boll bereits in Run mit dem Thema Migration und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigt hat, legt er mit Citizen Vigilante einen Film vor, dessen Aussage der von Run diametral entgegen gestellt ist: Sind in Run, ganz politisch korrekt, die Migranten überwiegend positiv gezeichnet und mit Vorbehalten gegenüber Einwanderern behaftete Weiße das eigentliche Problem, so lässt er in Citizen Vigilante mit Sanders einen in Europa lebenden amerikanischen Unternehmer das Recht in die eigene Hand nehmen, da der Staat den Schutz seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann bzw. bei der Bestrafung der Täter falsche Milde walten lässt.

Es stellt sich hier die Frage, ob Boll einen Film gedreht hat, der Selbstjustiz rechtfertigt, da Sanders für seine Taten erfolglos von Interpol gejagt wird und über die sozialen Medien internationalen Zuspruch bekommt. Das Rechtfertigen von Selbstjustiz ist nicht neu, sondern aus Filmen wie Ein Mann sieht rot oder Ich spuck auf dein Grab hinreichend bekannt. Vergleicht man Citizen Vigilante mit diesen Filmen wird klar, dass Boll ein Handlungselement solcher Filme gerade nicht umsetzt: Die Eignung der Hauptperson als Identifikationsfigur: Sanders hat mit den Opfern, in deren Namen er Selbstjustiz übt, nichts zu tun, er ist keine Familienvater, der nach einem Angriff auf seine Familie, den seine Frau nicht überlebt, das Recht in die eigene Hand nimmt. So geschehen in ein Mann sieht rot. Er ist auch kein Verbrechensopfer wie die weibliche Hauptfigur in Ich spuck auf dein Grab. Vielmehr hat er selbst keine Familie und seine Mutter früh verloren. Sein Vater hat ihn in Internate abgeschoben, schließlich fand er im amerikanischen Militär wohl eine Art Ersatzfamilie

Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er dessen Immobilien, deren Verwaltung er herrisch und mit dem Ziel der absoluten Gewinnmaximierung betreibt. Als rücksichtloser Kapitalist ist es nur Profitgier, nicht Moral, die ihn antreibt.
Das wird auch deutlich in der Szene, in der er einer Jugendgang, deren Fahrscheine er vorher bezahlt hat, damit sie nicht aus dem Bus geworfen werden, mit rein ökonomischen Argumenten darüber belehrt, dass Schwarzfahren falsch ist.





In der Szene, in der er einem SWAT-Team, das ihn festnehmen will, eine Falle stellt und fast aller erschießt, wird klar, dass es ihm nicht darum geht, der Polizei gewissermaßen auf die Sprünge zu helfen: Er will seine krude Vorstellung von Gerechtigkeit durchsetzen und schreckt dabei nicht davor zurück, Polizisten zu erschießen. Das wird noch von einer späteren Szene übertroffen, in der einen wohl tödlichen Verkehrsunfall auslöst, um einem Richter, den er gerade entführt hat, seine Theorien über menschliches Verhalten zu beweisen.

Die wohl kontroversteste Szene ist die Hinrichtung eines jugendlichen arabischen Einwanderers, der mit anderen, überwiegend migrantischen Jugendlichen, ein Mädchen vergewaltigt hat, jedoch ebenso wie die Mittäter nichts ins Gefängnis muss, weil der Richter ihn und den anderen mildernde Umstände aufgrund ihres Migrationshintergrunds bescheinigt hat. Nicht nur der Jugendliche, sondern auch seine ganz Familie, die sein Verhalten rechtfertigt, werden von Sanders zusammen mit den unter Zwang per Handy herbeigerufenen Mittätern erschossen.


Eine derartige exzessive Ausübung von Selbstjustiz ist für Filme dieses Genres unüblich, da es dort fast immer nur die eigentlichen Täter trifft.



Boll lässt dem Zuschauer die Wahl zwischen einem ohnmächtigen Staat und einem selbstherrlichen Massenmörder, dessen Streben nach Gerechtigkeit nur ein Feigenblatt für die Auslebung seines Tötungsdrangs ist.

Ein radikaler, sehr zuspitzender und unangenehmer Film. Aber sicher kein schlechter Film.
Du hast das hinrichten von Leuten die nach der Couch-Hinrichtung noch auftauchen vergessen zu erwähnen. Ist ja auch kaum von Bedeutung, das er da 8? Menschen die gemütlich in die Wohnung kommen (warum auch immer) kaltblütig killt. Die beiden Kids am Schluss sogar von hinten, ohne das sie es ahnen, mit Kopfschüssen.

Der Film ist unangenehm, aber nicht auf die Weise wie du es vielleicht findest. Und wenn er kein schlehcter Film ist, was ist er denn dann? Gut ist der Film nicht, mittelmäßig ist der Film auch nicht. Er versagt ja schon komplett auf der technischen Ebene.
 
Dieses 'Meisterwerk' scheint sich zum größten Boll Erfolg seit langem zu entwickeln (was natürlich nicht sonderlich schwierig ist).
Im US iTunes Store steht er auf #2 und bei amazon US auf #39 der Streaming Charts.
Also sollte Boll am besten der FSK danken und sich freuen, dass die Leute sich, aufgrund der medialen Präsenz, einen seiner Filme ansehen (und sogar noch dafür zahlen).
 
Ich halte es ja auch für ein komplettes journalistisches Versagen, wenn sogar so renomierte Blätter wie die Variety oder Deadline blind die Aussage des "verbotenen" bzw. "banned" Films übernehmen.

Wird denn heutzutage echt überhaupt nichts mehr recherchiert oder nachgeprüft?!

Die bisherigen Kritiken lesen sich halt wie ein typischer Boll.
Technisch eine komplette Gurke, Null dramatisches Gespür, Schauspieler, die ihren Text selbst erfinden müssen und dann nur hohle Worthülsen raushauen, die Boll dann als "großartige Improvisation!" verkaufen kann, furchtbare schnarchige Düdel Musik, unfassbar blasse und farbarme Optik....das liest sich doch wie jeder x-beliebige Boll.

Dass der Mann nach 30 Jahren im Geschäft sich NULL weiterentwickelt hat und jetzt aberr behauptet seine Filme haben mehr Seele als die ganzen Mainstream Filme, halte ich für absolut erbärmlich und grotesk. Überhaupt ist diese ganze Nummer ein Paradebeispiel, was gerade an der Welt und den Menschen an sich schief läuft.
 
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