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Serie: Carrie (Serien-Neuadaption von Mike Flanagan) [Amazon Prime]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 2 15,4%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 7 53,8%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bin bei der vorherigen Staffel ausgestiegen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 4 30,8%

  • Umfrageteilnehmer
    13

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Letztendlich wurde ich gut unterhalten. Flanagan kann es halt und auch wenn ich Modernisierungen von Stoffen gar nicht mag,
hat es hier funktioniert.

Wenn tatsächlich eine zweite Staffel kommt, würde ich mir mehr Horror und weniger Soap wünschen.
Dieses Teenie Social-Media Gemobbe... das ging mir irgendwann so auf die Nerven, dass ich kurz davor war abzuschalten.
Wenn das wirklich so läuft auf den Schulen... was bin ich froh das lange hinter mir zu haben und kein Lehrer bin.

Wie auch immer. Viel Licht aber auch Schatten. Schön auch mal wieder paar bekannte Gesichter zu sehen.

Zur letzten Folge:

die Tatsache, dass Carrie überlebt nimmt der Story den emotionalen Impact. Auch, dass es noch viele andere gibt macht Carrie zum nix mehr Besonderem.
Cool ist aber, dass die ganze Stadt zerstört wird. Wie im Buch.
 
Ich fand das Ende gar nicht schlecht und bin sehr gespannt, wie die Geschichte nun weitererzählt wird. Vermutlich hätte die Staffel nicht unbedingt 8 Folgen gebraucht, aber insgesamt hat mir die Adaption sehr gut gefallen – auch wenn ich andere Serien von Flanagan noch stärker fand.

Ich erwarte für Staffel 2 keineswegs eine austauschbare Superheldengeschichte. Vielmehr glaube ich an ein Hinführen auf ein erweitertes King-Serienuniversum unter der Regie von Flanagan, der aktuell ja intensiv an Der Dunkle Turm arbeitet, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht loslegen kann. Obwohl der Roman Carrie nicht direkt mit Kings späteren Werken verknüpft ist, sind die entsprechenden Motive dort bereits angelegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Serie immer weiter Richtung Dark Tower entwickelt. Wer sich mit der Lore allerdings nicht auskennt, für den ist das Ende vermutlich weniger effektiv – was manche womöglich etwas ratlos zurücklässt.

Besonders gefreut haben mich die Anspielungen auf LaMerk Industries und die Sombra Corporation (die eine direkte Verbindung zum Crimson King und zum Turm besitzen). Carries Fähigkeiten passen schließlich perfekt zu denen der „Brecher“, die in Algul Siento gefangen gehalten werden, um die Balken zum Einsturz zu bringen. Spannend bleibt, welche Parteien Interesse an Carrie zeigen und welche davon wir bereits aus anderen King-Werken kennen – „The Shop“ wäre hier definitiv ein heißer Kandidat.

Letztlich könnte Carrie als idealer, „softer Einstieg“ dienen, um ein breiteres Publikum in diese neue Serienwelt zu holen. Das würde helfen, dem zu Beginn womöglich etwas sperrigeren Turm den nötigen Erfolg zu sichern. Carrie kommt offenbar hervorragend an und spricht durch die aktuellen Themen viele Menschen an – aus meiner Sicht ein extrem cleverer Schachzug. Denn die ambitionierteste und visuell beeindruckendste Turm-Adaption nützt niemandem etwas, wenn sie nach Staffel 2 wegen zu geringer Quoten abgesetzt wird.
 
Apropos "Tower": Flanagan hat sich kürzlich zu Carrie & seiner Tower Roadmap geäußert

 
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