News Ab Mitte 2026: Keine Zollfreigrenze mehr

  • Ersteller Ersteller Daigoro
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Habe nun zum ersten Mal seit dem Wegfall der Freigrenze wieder was bei Amazon UK bestellt. Ich hätte jetzt gedacht, dass dort dann diese 3 € Zollgebühr draufkommen (1 Artikel, keine Disk).
Stattdessen berechnet Amazon 3,03 € Zollgebühr und darauf dann 19% Einfuhrumsatzsteuer. Die 3,03 könnte man auf Umrechungskurse schieben (Amazon UK rechnet intern vermutlich in £).
Dann nehme ich mal an dann ist es korrekt, dass erst der Zoll (hier die 3-€-Pauschale) auf den Preis gerechnet wird, und dann auf die Summe die EUSt anfällt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein. Nur auf den Warenwert und Versand.

Im übrigen erhebt Shein keine extra Gebühren, wie alle Medien berichten, sie werben sogar damit. Also kann ich dort problemlos weiter bestellen. Aber man kann jetzt einen Sündenbock vorschieben um extra Einnahmen zu rechtfertigen.
 
Nein, das stimmt nicht. Auf die 3€ wird die im jeweiligen Land geltende Einfuhrumsatzsteuer erhoben, d.h. in Deutschland werden daraus 3,57€.
Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer ist der Zollwert zuzüglich des Zolls
 
Nein, das stimmt nicht. Auf die 3€ wird die im jeweiligen Land geltende Einfuhrumsatzsteuer erhoben, d.h. in Deutschland werden daraus 3,57€.
Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer ist der Zollwert zuzüglich des Zolls
Okay, ist doch die EUSt. Am Ende ist es auch egal, wie man es nennt, der Staat steckt sich eh alles davon in die Tasche :zwinker2:
 
Aber man kann jetzt einen Sündenbock vorschieben um extra Einnahmen zu rechtfertigen.
Jap. So funktioniert Politik. Die wissen auch, dass sie zusätzlich kassieren. Hinterher wird kommen "Wir mussten was gegen die Chinaversender tun". Einerseits was getan, andererseits extra Steuern generieren. Läuft!
 
Nein, das stimmt nicht. Auf die 3€ wird die im jeweiligen Land geltende Einfuhrumsatzsteuer erhoben, d.h. in Deutschland werden daraus 3,57€.
Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer ist der Zollwert zuzüglich des Zolls
Ok, dann ist das wohl anders wenn der Zoll selbst die 3€ berechnet, denn auf meiner Abrechnung gabs keine Einfuhrumsatzsteuer. Nur die Zollabgabe plus nochmal Ausgabenpauschale von UPS.
 
Nein, das stimmt nicht. Auf die 3€ wird die im jeweiligen Land geltende Einfuhrumsatzsteuer erhoben, d.h. in Deutschland werden daraus 3,57€.
Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer ist der Zollwert zuzüglich des Zolls
Ok, dann ist das wohl anders wenn der Zoll selbst die 3€ berechnet, denn auf meiner Abrechnung gabs keine Einfuhrumsatzsteuer. Nur die Zollabgabe plus nochmal Ausgabenpauschale von UPS.
Dann haben die einen Fehler gemacht. Auf Zoll fällt immer noch EUSt an.
 
Na den Fehler haben die schon gemacht als sie jede CD einzeln abgerechnet haben, das Lumpenpack. :zwinker:
 
Etwas undurchsichtig ist bei Amazon auch die Ermittlung der 150€-Grenze. Auf die Verpackungs- und Versandkosten muss ich zwar Steuern zahlen (da sie ja mit zum bestellten Produkt/Dienstleistung gehören), aber diese zählen nicht zum Erreichen der 150€-Grenze, um die neue 3€-Abgabenregelung zu umgehen. D.h. man muss bei Amazon US jetzt mindestens für 150 € reinen Warenwert + ungefähr 25 € Porto&Verpackung + 19% MWSt (+ bei Medien zum Glück 0% Zoll) = ~210 € bestellen, um nicht auch noch die 3 € (+ Steuern auf diese) pro Artikel zusätzlich abzudrücken. Mehr Kaufen um mehr zu sparen. 🤡
Das macht das ganze noch unattraktiver als es sowieso schon war. Hat aber das Gute, dass man sich jetzt drei mal überlegt, ob man diesen oder jenen Film wirklich wirklich für die Sammlung braucht und einem das wert ist. Mit der neuen Regelung wollte uns die EU bestimmt nur einen Gefallen tun und uns zu einem bewussteren Konsumdenken bewegen. :zwinker:
 
Etwas undurchsichtig ist bei Amazon auch die Ermittlung der 150€-Grenze. Auf die Verpackungs- und Versandkosten muss ich zwar Steuern zahlen (da sie ja mit zum bestellten Produkt/Dienstleistung gehören), aber diese zählen nicht zum Erreichen der 150€-Grenze, um die neue 3€-Abgabenregelung zu umgehen. D.h. man muss bei Amazon US jetzt mindestens für 150 € reinen Warenwert + ungefähr 25 € Porto&Verpackung + 19% MWSt (+ bei Medien zum Glück 0% Zoll) = ~210 € bestellen, um nicht auch noch die 3 € (+ Steuern auf diese) pro Artikel zusätzlich abzudrücken. Mehr Kaufen um mehr zu sparen. 🤡
Das macht das ganze noch unattraktiver als es sowieso schon war. Hat aber das Gute, dass man sich jetzt drei mal überlegt, ob man diesen oder jenen Film wirklich wirklich für die Sammlung braucht und einem das wert ist. Mit der neuen Regelung wollte uns die EU bestimmt nur einen Gefallen tun und uns zu einem bewussteren Konsumdenken bewegen. :zwinker:

War für mich diesen Juli das erste Mal dass ich mir keinen einzigen Criterion Titel bestellt habe. Denke werde im Regelfall nun auf iTunes 4K Streams von Criterion Titel umsteigen. Wenn die im Angebot sind, ist das dann preisleistungsmäßig attraktiver.
 
Etwas undurchsichtig ist bei Amazon auch die Ermittlung der 150€-Grenze. Auf die Verpackungs- und Versandkosten muss ich zwar Steuern zahlen (da sie ja mit zum bestellten Produkt/Dienstleistung gehören), aber diese zählen nicht zum Erreichen der 150€-Grenze, um die neue 3€-Abgabenregelung zu umgehen. D.h. man muss bei Amazon US jetzt mindestens für 150 € reinen Warenwert + ungefähr 25 € Porto&Verpackung + 19% MWSt (+ bei Medien zum Glück 0% Zoll) = ~210 € bestellen, um nicht auch noch die 3 € (+ Steuern auf diese) pro Artikel zusätzlich abzudrücken. Mehr Kaufen um mehr zu sparen. 🤡
Das macht das ganze noch unattraktiver als es sowieso schon war. Hat aber das Gute, dass man sich jetzt drei mal überlegt, ob man diesen oder jenen Film wirklich wirklich für die Sammlung braucht und einem das wert ist. Mit der neuen Regelung wollte uns die EU bestimmt nur einen Gefallen tun und uns zu einem bewussteren Konsumdenken bewegen. :zwinker:
Heftig, bis jetzt bin ich immer naiv Weise davon ausgegangen dass die drei Euro auf die ganze Bestellung anfallen. Pro Artikel ist echt eine Hausnummer…
 
Heftig, bis jetzt bin ich immer naiv Weise davon ausgegangen dass die drei Euro auf die ganze Bestellung anfallen. Pro Artikel ist echt eine Hausnummer…
Die 3€ Zoll zzgl. MwSt fallen tatsächlich pro Sendung und Warengruppe an. Die Definition, was letzteres ist, ist aber schon nicht so ganz einleuchtend und entspricht eigentlich nicht der TARIC, wenn auch noch nach Produktionsland unterschieden werden soll, wie hier mal jemand behauptete. Viele Händler preisen das jetzt der Einfachheit halber in jeden Artikel mit ein. Bei Rarewaves passt es ja sogar, weil die vieles einzeln verschicken, bei anderen aber nicht.
 
Dann setze ich in die USA vielleicht wieder mehr auf große Bestellungen bei Vinegar oder Severin selbst im Sale und komme dann auf über 150 Euro. Das scheint cleverer.
 
Sehe ich das richtig, dass amazon.co.uk zumindest korrekt 3 Euro pro Warengruppe berechnet, amazon.com aber ca. 3,60 Euro je BD? Seltsam, dass das nicht einheitlich geregelt ist...
 
Etwas undurchsichtig ist bei Amazon auch die Ermittlung der 150€-Grenze. Auf die Verpackungs- und Versandkosten muss ich zwar Steuern zahlen (da sie ja mit zum bestellten Produkt/Dienstleistung gehören), aber diese zählen nicht zum Erreichen der 150€-Grenze, um die neue 3€-Abgabenregelung zu umgehen. D.h. man muss bei Amazon US jetzt mindestens für 150 € reinen Warenwert + ungefähr 25 € Porto&Verpackung + 19% MWSt (+ bei Medien zum Glück 0% Zoll) = ~210 € bestellen, um nicht auch noch die 3 € (+ Steuern auf diese) pro Artikel zusätzlich abzudrücken. Mehr Kaufen um mehr zu sparen. 🤡
Das macht das ganze noch unattraktiver als es sowieso schon war. Hat aber das Gute, dass man sich jetzt drei mal überlegt, ob man diesen oder jenen Film wirklich wirklich für die Sammlung braucht und einem das wert ist. Mit der neuen Regelung wollte uns die EU bestimmt nur einen Gefallen tun und uns zu einem bewussteren Konsumdenken bewegen. :zwinker:

War für mich diesen Juli das erste Mal dass ich mir keinen einzigen Criterion Titel bestellt habe. Denke werde im Regelfall nun auf iTunes 4K Streams von Criterion Titel umsteigen. Wenn die im Angebot sind, ist das dann preisleistungsmäßig attraktiver.
Das ist mir auch erstmals beim Criterion-Sale aufgefallen, als ich knapp unter 150€ war. Habe dann noch eine Scheibe oben drauf gelegt und schon waren es nur die üblichen 19% und wie bisher. Also in der Tat "mehr kaufen, um zu sparen". Ob das im Sinne des Erfinders ist? :yay:
 
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