Netflix A House of Dynamite Kathryn Bigelow

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Film: A House of Dynamite (Kathryn Bigelow) [Netflix]

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El Duderino

#schleichdiduoaschloch
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Nach 8 Jahren Pause meldet sich Kathryn Bigelow bei Netflix zurück.

Am 24.10. startet ihr neuer Film, dessen vage Inhaltsangabe lt. Filmstarts so lautet:
"Im Mittelpunkt stehen die Mitarbeiter des Weißen Hauses, die sich mit einem drohenden Raketenangriff auf Amerika auseinandersetzen müssen, während die Spannungen eskalieren."

Mit dabei u.a. Idris Elba, Rebecca Ferguson, Jason Clarke, Jared Harris und Greta Lee.



Ich bin gespannt, "Detroit" fand ich ja auch schon saustark und hab seitdem auf einen neuen Film von Bigelow gewartet.
 
Inhaltsangabe klingt auf jeden Fall ziemlich spannend. Cast liest sich auch gut.
 
Klingt ziemlich interessant. Kommt wohl ab 09.10. auch normal ins Kino 😀
 
Vom Setting wohl ähnlich wie September 5 den ich auch nicht schlecht fand.

 
Wirklich spannend und gut gespielt, aber mit dem Ende dürften viele ein Problem haben.
Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll.
7/10
 
Wirklich spannend und gut gespielt, aber mit dem Ende dürften viele ein Problem haben.
Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll.
7/10
Ich fand ihn auch sehr spannend, vor allem das erste Drittel war fast nicht zum Aushalten. Dann lässt die Spannung aufgrund der Umstände etwas nach. Ich habe ihn auch mit 7/10 bewertet, aber nicht unbedingt wegen dem Ende, sondern aufgrund von Folgendem:

Es gab keinen Grund für einen sofortigen Gegenschlag, v.a. nicht innerhalb von 20 Minuten. Ein solcher wäre doch nur dann erforderlich, wenn durch den Erstschlag sämtliche Möglichkeiten des Gegenschlags gefährdet wären, sprich: es müssten schon mehrere und nicht nur eine einzige Rakete ankommen - und diese mehreren Raketen müssten die Gegenschlagsoptionen eliminieren... Hier hätte man durchaus abwarten können, ja müssen, ob die eine Bombe zündet und v.a. wer für diese eine Rakete verantwortlich war, um dann gezielt im nächsten Schritt zurückzuschlagen. Hier gleich mit dem Aktenordner der möglichen Gegenschlagsoptionen "Medium/Rare/Welldone" und nun womöglich die gesamte Welt auszulöschen, ist bei einer einzelnen Rakete hoffentlich NIE die angedachte Lösung, obwohl ich da beim aktuellen Präsidenten so meine Zweifel habe...

Durch die beiden Wiederholungen des gleichen 20-minütigen Zeitraums lässt die Spannung natürlich nach; dies auch noch aufgrund der zum Teil identischen Dialoge, die man nur aus der anderen Sichtweise sieht. Auch ist das 2. Mal und das 3. Mal des Misserfolgs der Abwehrraketen für den Zuschauer nicht mehr überraschend, wird aber immer wieder als überraschend dargestellt, klar, muss es auch - weil ja nur aus anderer Perspektive - dennoch hätte man das vielleicht etwas abkürzen können...da es für den Zuschauer nicht mehr überraschend war...
 
Geht mir genauso! Ich kann verstehen, warum man das so enden lässt, aber gefallen hat es mir in dem Moment nicht.
Hier auch 7/10
 
Wirklich spannend und gut gespielt, aber mit dem Ende dürften viele ein Problem haben.
Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll.
7/10
Ich fand ihn auch sehr spannend, vor allem das erste Drittel war fast nicht zum Aushalten. Dann lässt die Spannung aufgrund der Umstände etwas nach. Ich habe ihn auch mit 7/10 bewertet, aber nicht unbedingt wegen dem Ende, sondern aufgrund von Folgendem:

Es gab keinen Grund für einen sofortigen Gegenschlag, v.a. nicht innerhalb von 20 Minuten. Ein solcher wäre doch nur dann erforderlich, wenn durch den Erstschlag sämtliche Möglichkeiten des Gegenschlags gefährdet wären, sprich: es müssten schon mehrere und nicht nur eine einzige Rakete ankommen - und diese mehreren Raketen müssten die Gegenschlagsoptionen eliminieren... Hier hätte man durchaus abwarten können, ja müssen, ob die eine Bombe zündet und v.a. wer für diese eine Rakete verantwortlich war, um dann gezielt im nächsten Schritt zurückzuschlagen. Hier gleich mit dem Aktenordner der möglichen Gegenschlagsoptionen "Medium/Rare/Welldone" und nun womöglich die gesamte Welt auszulöschen, ist bei einer einzelnen Rakete hoffentlich NIE die angedachte Lösung, obwohl ich da beim aktuellen Präsidenten so meine Zweifel habe...

Durch die beiden Wiederholungen des gleichen 20-minütigen Zeitraums lässt die Spannung natürlich nach; dies auch noch aufgrund der zum Teil identischen Dialoge, die man nur aus der anderen Sichtweise sieht. Auch ist das 2. Mal und das 3. Mal des Misserfolgs der Abwehrraketen für den Zuschauer nicht mehr überraschend, wird aber immer wieder als überraschend dargestellt, klar, muss es auch - weil ja nur aus anderer Perspektive - dennoch hätte man das vielleicht etwas abkürzen können...da es für den Zuschauer nicht mehr überraschend war...
Ja, spätestens mit dem dritten Akt nutzt sich das Prinzip ab und man hofft beim letzten Akt eigentlich nur noch auf ein Ende bei dem man zumindest noch etwas erfährt was man davor nicht wusste.
Ansonsten macht wie du richtig schreibst auch der Timer zum Gegenschlag bei der Ausgangslage wenig Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ja großer Fan von Bigelows Filmen, aber was war das für eine Logik ?

Wie @Coppertop schon schrieb, der "totale" und sofortige Gegenschlag macht gar keinen Sinn. Man kann doch abwarten was in wenigen Minuten passiert. Es kann ja auch sein, dass die Rakete gar nicht atomar bestückt ist und selbst wenn, löscht man dann sofort Russland, China und Nordkorea aus ??
Obwohl man bis dato noch gar nicht wusste, wer jetzt die Rakete abgeschossen hat.

Spannend war der Film, vor allem am Anfang, aber das
offene Ende
lies einen jetzt völlig ratlos und unbefriedigt zurück.
 
Bis jetzt einer der besten Filme des Jahres für mich.
Bigelow hats noch drauf.

9/10
 
Bigelow hat wieder geliefert, gerade das erste Drittel war Spannungskino erster Güte, wie man es lange in der Intensität nicht mehr gesehen hat. Die anderen Perspektiven fallen dann ein wenig ab, dass hat man schon interessanter und erhellender gesehen. Die versagenden Abwehrmaßnahmen sind bei einer ICMB sicherlich konstruiert, die Eskalationsspiralen Logik aber keineswegs so abwegig, wie hier so mancher meint. Das offene Ende passt meiner Meinung nach perfekt, zum beinahe fetischhaften herbei wünschen, einer kompetenten und serösen Administration, ein beinahe nostalgischer Blick auf eine Alternative zum trumpischen Zirkus aber unsicher ob sich der nuklearen Abschreckungsparaoia eine grundfeste Logik dauerhaft halten kann.
 
Ich fand den Film an sich super, das Ende aber billig und faul. Ich hab auch viel drüber nachgedacht wie ich hatte besser gefunden und bin mir nicht sicher. Wie es jetzt ist hätte vielleicht zu einem Kurzfilm gepasst, aber so ist das für mich alles irgendwie verschwendete Zeit.
 
Soeben gesehen und ja die ersten 20 waren sehr gut inszeniert und an Spannung kaum zu überbieten. Allerdings fand ich insgesamt die Darstellung in Annie Jacobsons Buch "72 Minuten" viel plausibler und an den Schrecken von "The Day After" kommt "House Of Dynamite" nicht heran. Der größte Schrecken ist dann eher der Gedanke, wer aktuell in den USA die Entscheidungsgewalt über einen Gegenschlag hätte...
 
Verdammt guter und auch spannender Film, leider trotzdem mit einigen Kritikpunkten

Die Geschichte 3x aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen war unnötig. Zwar eine nette Idee aber eben -> unnötig. Einfach den Countdown auf 45 Minuten setzen und alles linear erzählen wäre hier besser gewesen.

Und ja man hätte am Ende dein Einschlag (oder nicht Einschlag) zeigen sollen und evtl. gegen Ende des Films den Ursprung der Rakete herausfinden können und hätte dann auch noch "Open End" mit dem beginnenden Gegenschlag aufhören können.
 
Nach dem ersten Blickwinkel habe ich mir fast gedacht dass der Film genauso enden würde. Und so kam es dann auch. Da die folgenden Blickwinkel keine wirklich neuen Inhalte boten, war es dann auch nur mäßig spannend. Was im letzten Blickwinkel relevantes gesagt wurde, hörte man ja bereits im vorherigen.

Habe dann eigentlich nur auf das Ende gewartet.

Eher enttäuschend.
 
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