Kino 75. Berlinale - 13.–23.02.2025

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Der Witz ist, dass die Filmakademie politischen Einfluss bemängelt, politische Unabhängigkeit einfordert, aber mit keinem Wort erwähnt, dass ja genau das von Frau Tuttle nicht umgesetzt wurde, in dem sie sich demonstrativ mit den Paliwood Aktivisten hat ablichten lassen.
Das zeigt mir wieder, dass ein großer Teil der deutschen Kulturszene von der Realität komplett entrückt ist und nur noch in ihrer eigenen Welt lebt.
 
Um es kurz zu machen...

Krank... Tot... Berlinale.

Eine absolute Witz-Veranstaltung, inkl. dem EFM.

Kann weg.

Leider wird es wohl in Cannes nicht viel besser werden.
Mach es mal lieber länger.
So ist es ja leider nicht viel mehr, als eine Stammtisch These. Kann weg.
Warum denn genau?
Was läuft denn aus deiner Sicht, als am Filmbetrieb Beteiligter, alles falsch?
 
Ronen Steinke von der SZ macht ein paar gute Punkte deutlich.

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Doch! Es ist ein Statement von Tuttle, wenn sie sich mit einem Team ablichten lässt, die sich entsprechend geschmückt haben. Kein anderes Team war so ausgestattet, keines. Was an der Kritik daran jetzt albern sein soll, versteht der Autor sicher nur selbst…
Es wäre durchaus im Rahmen gewesen, wenn sie dem Team mitgeteilt hätte, dass sie sich so nicht zusammen öffentlich zeigen will, gerade auch vor dem Hintergrund der Vorfälle letztes Jahr.
Jetzt kann man sich fragen, ob sie einfach nur zu ungeschickt war oder es absichtlich getan hat.
Und was der Autor vergisst: hier geht es um eine öffentliche Förderung. Somit dürfen auch gewisse Anforderungen gestellt werden.
Die gibt es bei seiner Zeitung übrigens genauso…
 
Das Zeigen der palästinensischen Flagge, auch auf dem roten Teppich der öffentlich geförderten Berlinale, ist aber nicht verboten (und bei den entsprechenden Filmemachern zudem erwartbar). Davon kann man ja erstmal halten, was man will. Mir persönlich ist das auch zu viel, aber ich bin da auch anders geprägt. Wenn nun ein chinesisches Filmteam mit Flaggen, oder ein isralisches Team mit Flaggen auf dem Teppich wedeln würde, mit oder ohne Tuttle, wäre das ja prinzipiell der gleiche Fall.
Was wäre denn für dich die richtige Herangehensweise?
 
Die können doch wedeln, womit sie wollen. Frau Tuttle hätte sich allerdings nicht vereinnahmen lassen dürfen.
 
Das ist ja zunächst (d)eine Interpretation, dass sie sich hat vereinnahmen lassen. Sie selbst wedelt ja mit keiner Flagge und trägt kein Palituch. Sie macht halt ein Foto mit jedem Team. Was die anderen da so machen, muss ihr, mir und dir nicht gefallen. Für ein Verbot, auf diesem Foto mit Palästina Flaggen zu posieren, gibt es aber rechtlich eben keine Grundlage. Wie das ggf moralisch zu bewerten ist, kann ja aufgearbeitet und hinterfragt werden. Und wird es ja auch.

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Link: https://x.com/pen_berlin/status/2026941173487599851?s=20
 
Zuletzt bearbeitet:
Tuttle bleibt (voerst). Vermutlich gab es doch zu viel Gegenwind bzgl einer Absetzung?

 
Der Witz ist, dass die Filmakademie politischen Einfluss bemängelt, politische Unabhängigkeit einfordert, aber mit keinem Wort erwähnt, dass ja genau das von Frau Tuttle nicht umgesetzt wurde, in dem sie sich demonstrativ mit den Paliwood Aktivisten hat ablichten lassen.
Das zeigt mir wieder, dass ein großer Teil der deutschen Kulturszene von der Realität komplett entrückt ist und nur noch in ihrer eigenen Welt lebt.
Es ist wohl eher so, dass du den Unterschied nicht verstehst. Die politische Unabhängigkeit der Filmakademie bedeutet nicht, dass sich deren Mitglieder nicht politisch äußern dürfen.
Die können doch wedeln, womit sie wollen. Frau Tuttle hätte sich allerdings nicht vereinnahmen lassen dürfen.
Was heißt vereinnahmen? Ist es möglich, dass sie einfach ihre eigene Meinung zum Ausdruck gebracht hat?
 
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