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Kinofilm: The Dark Knight - Uwe Boll! Armie Hammer! [Kino]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 19 25,0%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 7 9,2%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 7 9,2%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 10 13,2%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 33 43,4%

  • Umfrageteilnehmer
    76

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Huch, was hat sich denn da automatisch und ohne mein Zutun auf meinem TV angeschaltet, ohne vorher einen Cent an Bolls Spendenkonto zu schicken? Na, wenn er schon mal läuft, dann schaue ich den Citizen Vigilante halt fertig.

Des Vigilantes größtes Talent im Film scheint es zu sein, sich stets in vollständiger Abwesenheit anderer Citizens bewegen zu können, denn im Balkan gibt es wohl eine Geisterstadt, in der er ungestört vigilantieren kann, niemand bewegt sich hier in der Öffentlichkeit außer diejenigen, die gerade für die Szene relevant sind.
Wobei, vigilantiert er überhaupt? Eher selten. Zumeist putzt der Schnösel Waffen, übt schießen, fährt sinnlos umher, inspiziert seine Immobilien auf Schäden und repariert an ihnen nur das Nötigste (wenigstens wurden Vermieter im Film korrekt porträtiert!) oder lamentiert Monologe in eine Kamera oder an andere Opfer gerichtet, die sich das anhören müssen. Wenigstens hat er den Anstand, vermutlich menschengehandelte Huren fair zu bezahlen! Ehrenmann.

Anders als vermutet, hat Boll hier den Vigilante durchaus nicht "nur" als Rächer gegen Migranten inszeniert, er sieht sich auch anderweitig als rechtschaffender Bürger im Alleingang gegen Pädophile oder potentielle einheimische Vergewaltiger. Nichtsdestrotz legt der Film den narrativen Fokus dennoch im übergreifenden "Plot" auf die Migrationsthematik, kontextualisiert nicht, und legt Juristen und Politikern Zitate in den Mund wie "Die Vergewaltiger seien selbst Opfer, man dürfe sie nicht einsperren und eine Chance auf ein nonales Leben verwehren", Aussagen die so nie fallen. Armie Hammers Charakter ist dabei eine in der Öffentlichkeit eher gefeierte Figur, lediglich die Politik und Nachrichten kritisieren. Und das, wer kennt es nicht, kroatische SWAT Team scheitert dabei ihn zu fassen, da sie die tolle Idee haben, auf einen Stahlcontainer zu schießen, in dem Hammer sitzt. Mit zwei MGs auf das SWAT gerichtet. Slapstick. Und dafür sind sie die längste Treppe der Welt hinauf.

Über die handwerklichen Aspekte muss man dabei keine Worte verlieren, wer Uwe Boll Filme kennt, weiß, wie sie aussehen und bereut dabri nicht blind auf die Welt gekommen zu sein. Mangels Action, Campfaktor, Gewalt und sonstigen Schauwerten, bleibt der Unterhaltungsfaktor stets auf dem Tiefpunkt.

Mit einem 18er Flaschen wäre die Menschheit vor dieser Zeitverschwendung zum Großteil verschont geblieben, denn dann hätte sich wirklich keiner dafür interessiert. Ein unbemerkenswertes Werk eines unbemerkenswerten Mannes, der Opportunismus durchgespielt hat und dessen Gesicht neben "Opferrolle" im Duden zu finden ist. Wir sehen uns bei "Citizen Vigilante 2: Jetzt wird zwangsgeheiratet!". Ein Danke schicke ich an Uns Uwe aber doch raus, danke dass du "Auschwitz" offensichtlich niemals unterbieten können wirst.
 
Das ist vor allem so geschnitten dass es aussieht, als würden die wie bei Ritter der Kokosnuss auf der Stelle laufen.
 
Hatten wir das schon?

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Ja, ein paar Seiten davor.

Es ist aber nicht klar, ob das überhaupt stimmt, da sich in dem Originalartikel auf anonyme Stimmen aus "seinem camp" berufen wird... er selbst hat in den Interviews zum Film nichts dergleichen durchblicken lassen. Und auch laut dem Artikel selbst ist er weiterhin bereit an einem Sequel mitzuwirken.

Also... :??:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatten wir das schon?
Immer diese Leute, die den Thread nicht aufmerksam lesen :nee::59:
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WARTE :wow: Pikachu - Pummeluff: beides Pokemons... Pier Paolo Pasolini präsentiert. Alles mit P!! Das KANN kein Zufall sein. Ist Sinthie etwa der Doppel-Agent-Provocateur? 🕵️‍♂️ :biggrin: :zwinker2:

Zum Film und der "SWAT-Szene":
Die "gepanzerte" Box im Penthouse: SWAT-Mitglieder stellen sich quasi wie Tontauben davor auf, um (z)erschossen zu werden. Gleichzeitig sieht man aber noch neue Leute "nachströmen" (habe nicht mitgezählt).
Wenn es so wäre, hätten sich die Leichen bald vor der Box stapeln müssen, die Neuankömmlinge hätten schon darüber stolpern müssen bzw. wären gar nicht mehr durch die Tür gekommen...

Oder wurden viele Todeszenen wiederholt abgespielt, z.B. aus verschiedenen Perspektiven? Würde wenigstens für ein wenig Rest-Intelligenz/Selbsterhaltungstrieb beim SWAT-Team sprechen.
Jedenfalls blieben mindestens ein paar übrig, inkl. Ermittler (Mandylor), die hinterher die Box öffnen wollen. Ooops, er ist nicht mehr drin, Geheimausgang führt NACH UNTEN (logisch- Penthouse).
VON UNTEN kommt aber das (restliche) SWAT-Team bzw. ein paar Leutchen werden da noch gewesen sein - und die bemerken NICHT, dass eine Klappe in der Decke ist, die aufgeht?? :48:
(muss auch einer dieser Boll-typischen "Filmfehler" sein; so viele Filme kenne ich aber nicht. Kann mich dunkel an Alone-in-the-Dark erinnern, da war auch ganz viel nicht nachvollziehbar...)
 
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