Paramount+ Star Trek: Starfleet Academy 2025-

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Serie: Star Trek: Starfleet Academy (2025-) [Paramount+]

  • Werde ich mir anschauen

    Stimmen: 6 26,1%
  • Gesehen, für gut befunden

    Stimmen: 2 8,7%
  • Gesehen, kann man schauen, muss man aber nicht

    Stimmen: 1 4,3%
  • Gesehen, gefällt mir nicht

    Stimmen: 2 8,7%
  • Bin bei der vorherigen Staffel ausgestiegen

    Stimmen: 1 4,3%
  • Interessiert mich nicht

    Stimmen: 11 47,8%

  • Umfrageteilnehmer
    23

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Ich habe mangels Paramount+ -Zugang noch nichts von ‚Starfleet Academy‘ gesehen, aber man muss grundsätzlich bedenken, dass seit der glorreichen TNG/DS9/VOY-Zeit mittlerweile knapp 30 Jahre (!) ins Land gezogen sind. Das sind etwa 10 mehr als zwischen TOS und TNG und so wie sich dazwischen einiges verändert hatte, hat sich auch in den letzten 30 Jahren in vielfacher Hinsicht einiges getan.
Man wird eine Serie heute nicht mehr so schreiben wie in den 90ern, das muss man bedenken. Ob einem das dann gefällt, ist eine ganz andere Frage. Die meisten älter werdenden Menschen tendieren dazu, sich alles so zu wünschen, wie es ‚früher‘ war.
Hier kann ich nicht unterschrieben denn nimm mal die Kinofilme mit TNG oder TOS. Die sind auch genau null wie die Serie, funktionieren aber trotzdem weil es gut geschriebene Charaktere sind und gute Drehbücher waren.
Nimm mal "First Contact". Das war ja fast schon Horror und obwohl TNG 20 Jahre später kam wurde doch der Spirit der TOS eingefangen und weiterentwickelt. Genau wie das Design.

Wenn ich schon sehe ich der neue Kapitän auf ihrem Stuhl sitzt. Echt jetzt, auch in 1000 Jahren sollten Kapitäne Vorbild sein und eine gewisse Autorität austrahlen.
Oder die Holo Tante. Keiner kann mir erklären was die überhaupt soll. Die ist auch null witzig wie so zimlich alle Gags der ersten Folge.
Die Gags der alten Serien haben funktioniert weil sie unerwartet kamen und für die steifen Charakteren ungewöhnlich waren.
Nein, tut mir leid. Zielpublikum sind nun mal die alten Fans und für die ist das ne Zumutung. Also für Viele.

Klar, verstehe ich. Ich war hier insgesamt zugegebenermaßen auch sehr allgemein unterwegs, weil ich wie geschrieben die Serie noch gar nicht gesehen habe, aber zumindest kenne ich die anderen aktuelleren ST-Serien.
Es wird zu allen Zeiten gut und weniger gut geschriebene Filme und Serien geben.
Die TNG-KInofilme hatten natürlich auch den Vorteil, dass die Charaktere schon komplett etabliert waren, zudem hatten sie einfach auch einfach einen anderen, bombastischeren Ansatz als die Serie, das kann man sowieso kaum vergleichen.

Mir ging es nur darum, dass man ganz grundsätzlich die unterschiedlichen Entstehungszeiten berücksichtigen muss. Wir sind vom Serienende von TNG zeitlich mittlerweile weiter weg als Marty McFly von seiner Reise nach 1955 - das nur zur Einordnung und Verdeutlichung. In solchen Zeiträumen verändert sich gesellschaftlich und technisch einfach enorm viel und wer nicht versucht, etwas von damals mehr oder weniger 1:1 zu kopieren, wird künstlerisch ganz woanders landen als vor 30 oder 40 Jahren. Das kann einem dann gefallen oder nicht, aber es wird anders sein als das, was man früher kennengelernt hat. Ob besser oder schlechter, da gibt es verschiedene Beurteilungskriterien und jeder Mensch tickt da anders.

Für meinen Vater war Star Trek immer "TOS", der konnte TNG etc. nur bedingt akzeptieren. Und für meinen Großvater musste sich jeder Film an "Singin' in the rain" messen, da hieß es auch immer, dass "solche Filme heute nicht mehr gemacht werden". Was ja auch stimmt.

Sorry wenn ich jetzt hier ein wenig vom Thema abgekommen bin, mir fällt einfach das "ist nicht mehr so wie früher" immer mal wieder auf und diese Serie war die Gelegenheit, das mal wieder aufzugreifen. Hier im Forum ist es ohnehin noch weniger verbreitet als woanders, weil ich glaube, dass Filmfans durch intensive Beschäftigung mit der Materie noch am ehesten in der Lage sind, Filme und Serien auch in den Kontext ihrer Zeit einordnen zu können.
 
So erste Folge fertig geschaut.
Werde weiterschauen, weil ich alle Hühneraugen zudrücke.
Hauptgrund: Der Cast, der mir besser gefällt, als erwartet.
 
Ich habe mangels Paramount+ -Zugang noch nichts von ‚Starfleet Academy‘ gesehen, aber man muss grundsätzlich bedenken, dass seit der glorreichen TNG/DS9/VOY-Zeit mittlerweile knapp 30 Jahre (!) ins Land gezogen sind. Das sind etwa 10 mehr als zwischen TOS und TNG und so wie sich dazwischen einiges verändert hatte, hat sich auch in den letzten 30 Jahren in vielfacher Hinsicht einiges getan.
Man wird eine Serie heute nicht mehr so schreiben wie in den 90ern, das muss man bedenken. Ob einem das dann gefällt, ist eine ganz andere Frage. Die meisten älter werdenden Menschen tendieren dazu, sich alles so zu wünschen, wie es ‚früher‘ war.
Hier kann ich nicht unterschrieben denn nimm mal die Kinofilme mit TNG oder TOS. Die sind auch genau null wie die Serie, funktionieren aber trotzdem weil es gut geschriebene Charaktere sind und gute Drehbücher waren.
Nimm mal "First Contact". Das war ja fast schon Horror und obwohl TNG 20 Jahre später kam wurde doch der Spirit der TOS eingefangen und weiterentwickelt. Genau wie das Design.

Wenn ich schon sehe ich der neue Kapitän auf ihrem Stuhl sitzt. Echt jetzt, auch in 1000 Jahren sollten Kapitäne Vorbild sein und eine gewisse Autorität austrahlen.
Oder die Holo Tante. Keiner kann mir erklären was die überhaupt soll. Die ist auch null witzig wie so zimlich alle Gags der ersten Folge.
Die Gags der alten Serien haben funktioniert weil sie unerwartet kamen und für die steifen Charakteren ungewöhnlich waren.
Nein, tut mir leid. Zielpublikum sind nun mal die alten Fans und für die ist das ne Zumutung. Also für Viele.

Klar, verstehe ich. Ich war hier insgesamt zugegebenermaßen auch sehr allgemein unterwegs, weil ich wie geschrieben die Serie noch gar nicht gesehen habe, aber zumindest kenne ich die anderen aktuelleren ST-Serien.
Es wird zu allen Zeiten gut und weniger gut geschriebene Filme und Serien geben.
Die TNG-KInofilme hatten natürlich auch den Vorteil, dass die Charaktere schon komplett etabliert waren, zudem hatten sie einfach auch einfach einen anderen, bombastischeren Ansatz als die Serie, das kann man sowieso kaum vergleichen.

Mir ging es nur darum, dass man ganz grundsätzlich die unterschiedlichen Entstehungszeiten berücksichtigen muss. Wir sind vom Serienende von TNG zeitlich mittlerweile weiter weg als Marty McFly von seiner Reise nach 1955 - das nur zur Einordnung und Verdeutlichung. In solchen Zeiträumen verändert sich gesellschaftlich und technisch einfach enorm viel und wer nicht versucht, etwas von damals mehr oder weniger 1:1 zu kopieren, wird künstlerisch ganz woanders landen als vor 30 oder 40 Jahren. Das kann einem dann gefallen oder nicht, aber es wird anders sein als das, was man früher kennengelernt hat. Ob besser oder schlechter, da gibt es verschiedene Beurteilungskriterien und jeder Mensch tickt da anders.

Für meinen Vater war Star Trek immer "TOS", der konnte TNG etc. nur bedingt akzeptieren. Und für meinen Großvater musste sich jeder Film an "Singin' in the rain" messen, da hieß es auch immer, dass "solche Filme heute nicht mehr gemacht werden". Was ja auch stimmt.

Sorry wenn ich jetzt hier ein wenig vom Thema abgekommen bin, mir fällt einfach das "ist nicht mehr so wie früher" immer mal wieder auf und diese Serie war die Gelegenheit, das mal wieder aufzugreifen. Hier im Forum ist es ohnehin noch weniger verbreitet als woanders, weil ich glaube, dass Filmfans durch intensive Beschäftigung mit der Materie noch am ehesten in der Lage sind, Filme und Serien auch in den Kontext ihrer Zeit einordnen zu können.
Ich verschließe mich Neuem nicht. Als Beispiel Twin Peaks Staffel 3. Null Fanservice, hatte nix bis wenig mit der alten Serie zu tun und trotzdem ist es ein Meisterwerk. Weil hier Leute an Werk waren die schreiben und inszenieren können. Hier macht vieles einfach keinen Sinn.
 
Ich habe kein Problem damit, wenn man die Lore sich etwas zurecht biegt (wie es z.B. auch bei Fallout der Fall ist), wenn am Ende dafür gute Geschichten rauskommen. Was bei Starfleet Academy leider nicht der Fall. Sorry, aber dagegen wirkt selbst Lower Decks (was ich übrigens sehr mag) ernster, weil hier auch wirklich Autoren dabei sind, die sich mit Star Trek auskennen.
 
Nichts inhaltliches von mir, da ich noch keine Folge von Academy gesehen habe (muss mich erstmal durch die letzte Staffel DISCO kämpfen- ist ab Mo. programmiert :??:).
Aber das hier ist wohl spoilerfrei:
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Link: https://www.youtube.com/watch?v=jthbILzu7Hw

Was mich nitpicking-nerdig schon länger stört: diese neuen, modernen, mehrteiligen transmorpher-Schiffe im 32. Jhdt.
WARUM sollte man die Antriebsgondeln vom Schiff trennen? Wenn nur mal kurz die Hauptenergie / das Kraftfeld ausfällt... muss da immer an Videos denken, wenn ein rollender Reifen das Fahrzeug überholt.

- ABER die Raumdocks sehen aus wie immer und sind im Orbit! Wofür? Viele Einzelteile, können auf die Planetenoberfläche fliegen, "programmierbare Materie" - mal wieder nicht zu Ende gedacht.
 
Der Soundtrack zur ersten Staffel ist ab sofort auf den gängigen Plattformen zum streamen und auch auf Kaufplattformen wie 7Digital und Qobuz zum Kauf in verlustfreier Qualität verfügbar.

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Link: https://youtu.be/-Z2mPz9L03I?si=YQ8uyAicuWL5pfuL

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Link: https://youtu.be/BIUkaUUBsbE?si=6mMUam-Ra4TwJY8y
 
Folge 2 nach der Hälfte abgebrochen, als die Direktorin angefangen hat da Barfuß rumzulaufen.
Meine bessere Hälfte hat keine Lust mehr weiter zu schauen … ich weiß noch nicht.
Bei Lower Decks wußte ich, daß der Humor im Vordergrund stehen sollte … das hier sollte aber doch halbwegs Ernst sein, oder?
Wirkt aktuell aber einfach nur wie eine Art Sitcom.
 

Man wird eine Serie heute nicht mehr so schreiben wie in den 90ern, das muss man bedenken. Ob einem das dann gefällt, ist eine ganz andere Frage. Die meisten älter werdenden Menschen tendieren dazu, sich alles so zu wünschen, wie es ‚früher‘ war.
Dem würde ich vielleicht zustimmen, wenn es The Orville nicht geben würde. Selbst die dritte Staffel, die mehr als Staffel 1 + 2 wie eine typische Streaming-Serie produziert wurde, funktioniert besser als jede der neuen ST-Serien.

Da habe ich jetzt die Tage auch noch drüber nachgedacht. Deep Space 9 hat so viele gute Geschichten erzählt, sowohl politisch als auch charakterliche Weiterführungen. Bei Discovery und/oder Academy geht mir das schon wieder völlig ab. Da wird einfach nichts erzählt und alles auf seltsamen Humor begründet.

Bei SNW hat man sich ja in den ersten 2 Staffeln auch einiges getraut, war ja stellenweise auch "wie früher", dagegen hat mich die dritte Staffel völlig verloren. Man hat das Konzept der ersten beiden Staffeln einfach über Board geworfen.

In den neuen Serien gibt es halt nichs, was irgendwie auch nur ansatzweise nachwirkt. Und besondere CHarakterbezieheungen gibt es dann schon mal gleich gar nicht. Außer bei SNW zwischen Pike und Batel.
 

Man wird eine Serie heute nicht mehr so schreiben wie in den 90ern, das muss man bedenken. Ob einem das dann gefällt, ist eine ganz andere Frage. Die meisten älter werdenden Menschen tendieren dazu, sich alles so zu wünschen, wie es ‚früher‘ war.
Dem würde ich vielleicht zustimmen, wenn es The Orville nicht geben würde. Selbst die dritte Staffel, die mehr als Staffel 1 + 2 wie eine typische Streaming-Serie produziert wurde, funktioniert besser als jede der neuen ST-Serien.

Da habe ich jetzt die Tage auch noch drüber nachgedacht. Deep Space 9 hat so viele gute Geschichten erzählt, sowohl politisch als auch charakterliche Weiterführungen. Bei Discovery und/oder Academy geht mir das schon wieder völlig ab. Da wird einfach nichts erzählt und alles auf seltsamen Humor begründet.

Bei SNW hat man sich ja in den ersten 2 Staffeln auch einiges getraut, war ja stellenweise auch "wie früher", dagegen hat mich die dritte Staffel völlig verloren. Man hat das Konzept der ersten beiden Staffeln einfach über Board geworfen.

In den neuen Serien gibt es halt nichs, was irgendwie auch nur ansatzweise nachwirkt. Und besondere CHarakterbezieheungen gibt es dann schon mal gleich gar nicht. Außer bei SNW zwischen Pike und Batel.

Meine Theorie hierzu ist, dass man in den allermeisten Serien heutzutage versucht, einen großen Handlungsbogen über eine Season zu spannen.
Früher hatte man eine Folge pro Woche und auch wenn es übergreifende Ereignisse gab, waren die meisten Folgen in sich abgeschlossen und ohne Cliffhanger. Da hatte man dann wesentlich mehr Möglichkeiten, verschiedenste politisch/gesellschaftlich relevante Themen unterzubringen.
SNW ging ja wieder ein wenig mehr in die ‚alte‘ Richtung, das fand ich schon sehr gelungen, ich kenne bisher aber nur die ersten beiden Staffeln.
 
Vor allem kann man die Folgen auch heute noch einfach mal so ansehen und genießen.
Gestern nach dem Abbruch von Folge 2 die DS9 Folge „Unser Mann Bashir“ geschaut … da liegen, im direkten Vergleich, einfach Universen zwischen den Serien!
 
Es mögen Universen dazwischen liegen, trotzdem bekommst du mit diesen schnarchigen Episoden und den stocksteifen Schauspiel heutzutage keine Zuschauer mehr. Selbst eure hochgelobten Serien hatten Zuschauerschwund (sowohl in den USA als auch hier) und wurde mit ST Enterprise dann letztendlich zu Tode getragen. Die haben sogar in den letzten zwei Staffeln noch versucht auf Action umzustellen, weil es vorher kaum noch funktionierte.

Versteht mich nicht falsch, ich mag alle älteren Star Trek Serien sehr gerne, aber mit so einer Erzählweise, bekommst du kein Publikum mehr.
 
Das stimmt sicher wobei ich ja garnicht möchte, daß man wieder auf diese langsame Erzählweise zurückgeht.
Aber man könnte doch trotzdem versuchen, interessante Geschichten zu erzählen und sich einen glaubwürdigen Umgang der Charaktere untereinander ausdenken.
Meine Paradebeispiele sind immer noch Lower Decks und The Orville.
Wobei letztere Serie wahrscheinlich mittlerweile auch schon zu konservativ erzählt wird und ja leider nicht der Mega Erfolg war bzw. nach drei Staffeln beendet wurde.
 
Ja eben, ihr erwähnt als Paradebeispiel immer The Orville - aber die Serie war ja auch kein Erfolg.

Und Lower Decks - naja, Klamauk auf ADHS Niveau - dass muss man halt auch aushalten können und Staffel 4 & 5 waren letztendlich dann auch sehr sehr mau.

Ich persönlich mag bei Starfleet Academy die Herangehensweise und den leichten Humor. Was mir hier zuviel ist, sind die Mittelfinger, Fuck You und Bitches Sager. Da muss tatsächlich nicht sein. Ansonsten habe ich mich bei den zwei Folgen sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich wirklich schon auf die nächste Folge.

Aber diese Vergleiche hier zu den alten Serien - das ist jetzt wirklich schon mühselig find ich.
 
Muß es sich aber gefallen lassen … macht man bei Star Wars ja auch.
Und letztlich klebt da ja auch das Star Trek Label dran.
Wenn man keinen Vergleich möchte bzw. sich an gar keine Regeln aus dem Franchise halten möchte, dann sollte man halt einfach das Star Trek weglassen und eine neue Sci-Fi Serie starten.
Klar, macht man nicht, weil man mit dem Star Trek Label halt besser werben kann.
Sci-Fi scheint ja aktuell ziemlich tot zu sein, wenn man nicht auf irgendeinen Namen zurückgreifen kann.
 
Regeln sind dazu da um gebrochen zu werden, oder um diese zu erweitern. Damit man nicht in diesem Star Trek Regelwerk Gene Rodenberry Korsett feststeckt, was selbst die Produzenten von DS9 und Voyager schon kritisiert und an die Verzweiflung gebracht haben.

Darf man Kritik äußern - sicher - muss man sich diese gefallen lassen - naja. Aber man muss vielleicht auch mal erkennen, dass sie nicht nur die Gesellschaft weiterentwickelt hat (in Sinne von Star Trek leider für einige nicht gelernte Offenheit gegenüber Diversität), sondern auch das Publikum, die Zuschauergewohnheiten und dann muss man eben auch geliebte Franchises anpassen, damit sie überleben können.
 
Ist ja auch ok.
Man kann oder will heutzutage offenbar oftmals nichts Nachhaltiges mehr produzieren.
Serien Fastfood eben … dem einen schmeckt es für den schnellen Hunger, der andere läßt es liegen.
 
Folge 2 nach der Hälfte abgebrochen, als die Direktorin angefangen hat da Barfuß rumzulaufen.
Quentin Tarantino gefällt das.
Liegt da nicht sogar irgendwo ein Star Trek-Drehbuch von ihm rum?
Pulp und Exploitation im ST-Universum hätte ich gerne gesehen.
Naja, pulpiger als nackte Füße wird es in nächster Zeit wohl nicht mehr werden.

Eigentlich interessiert mich das Starfleet-Konzept so gar nicht, allerdings habe ich ein paar sachlich-positive Kritiken im Netz gelesen, die mich dann doch neugierig machen.

Schaue beizeiten mal rein.
 
Mach ruhig … mich haben die positiven Stimmen hier im Thread dazu bewegt reinzuschauen.
Glaube nicht, daß ich weiterschaue … das ist mir einfach zu belanglos und kitschig.
 
Regeln sind dazu da um gebrochen zu werden, oder um diese zu erweitern. Damit man nicht in diesem Star Trek Regelwerk Gene Rodenberry Korsett feststeckt, was selbst die Produzenten von DS9 und Voyager schon kritisiert und an die Verzweiflung gebracht haben.
Dass Roddenberrys Regelwerk nie gebrochen wurde, ist glaube ich auch nur eine Legende. Bereits nach Star Trek: The Motion Picture wurde er vom ausführenden Produzenten zum Berater heruntergestuft, damit er sich nicht mehr so sehr in den kreativen Prozess einmischen konnte. Auch bei TNG wurde einiges letztlich nicht ganz so umgesetzt wie es ihm lieb gewesen wäre. Auch DS9 wäre vermutlich in der Form nicht umgesetzt worden, wenn Roddenberry zu der Zeit noch am Franchise beteiligt gewesen wäre. Im Grunde war es später Rick Berman, der die jeweiligen Produzenten eingeschränkt hat, was ihm bei ENT dann auf die Füße gefallen ist. Wobei die 4. Staffel dort imo zu den besten ST-Staffeln gehört. Hätte gerne eine 5. Staffel gesehen, da waren einige interessant Dinge geplant gewesen.

Darf man Kritik äußern - sicher - muss man sich diese gefallen lassen - naja. Aber man muss vielleicht auch mal erkennen, dass sie nicht nur die Gesellschaft weiterentwickelt hat (in Sinne von Star Trek leider für einige nicht gelernte Offenheit gegenüber Diversität), sondern auch das Publikum, die Zuschauergewohnheiten und dann muss man eben auch geliebte Franchises anpassen, damit sie überleben können.
Es geht, so denke ich, den allermeisten gar nicht darum, eine neuen ST-Serie zu haben, wie vor 30 Jahren, sondern eher darum, dass man mal inhaltlich mal was wirklich vernünftiges bringt, dass das Serienuniversum erweitert. SNW ist zwar recht nett, aber führt halt letztlich direkt zu TOS und, ich weiß nicht wieso, die Storyline in DSC fühlt ich irgendwie total irrelevant an. Daher bin ich auch nicht besonders begeistert, dass man bei der Academy-Serie ausgerechnet wieder das 32. Jahrhundert heranzieht.
Lediglich PIC brauchte ein paar neue Aspekte, wie die Jurati-Borg und die große unbekannte Bedrohung mit ein und das Ende mit der Enterprise G fühlte sich zumindest ein wenig so an, als ob's jetzt endlich interessant weitergehen könnte. Aber ST:Legacy wurde leider nicht bestellt. Das 32. Jahrhundert ist mir persönlich völlig egal, weil einfach zu weg vom restlichen ST-Canon. Ich will lieber wissen, wie es am Anfang des 25. Jahrhundert weiter geht.

Ich bin auch der festen Überzeugung, würde man einen der noch aktiven alten Produzenten, wie etwas Ronald D. Moore oder Brannon Braga, an eine neue Star-Trek-Serie setzen, würde da auch eine ziemlich moderne ST-Serie dabei rauskommen, die inhaltlich besser wäre, als das, was in den letzten Jahren produziert wurde. Wobei Brannon Braga sogar Produzent und Autor bei The Orville ist. :zwinker: Apropos...
Wobei letztere Serie wahrscheinlich mittlerweile auch schon zu konservativ erzählt wird und ja leider nicht der Mega Erfolg war bzw. nach drei Staffeln beendet wurde.
...es wäre mir neu, dass The Orville beendet wurde. Sie wurde offiziell bislang nicht gecancelt, nur eine Bestellung/Verlängerung für eine 4. Staffel steht aus. Ob diese jemals kommt und wenn ja wann, ist aber unklar. Gab zumindest hin und wieder Hinweise von einzelnen Cast-Mitgliedern, dass eine 4. Staffel nicht vom Tisch ist. Mal abwarten...
 
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