Agent Smith
Besitzer einer Energiesparlampe
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Mit den King-Verfilmungen ist das ja zuweilen ein Graus.
Aber was HBO hier abgeliefert hat ist einfach Spitzenklasse.
Angefangen vom Cast, dem Kleinstadtsetting und der Inszenierung allgemein.
Die Serie beginnt mit dem Mord eines kleinen Jungen und der lokale Lehrer und Baseballcoach Terry (Jason Bateman) steht als Täter einwandfrei fest.
Bis Videoaufnahmen und Augenzeugen diesem ein genauso stichfestes Alibi geben.
Wie kann also jemand zur gleichen Zeit an zwei Orten sein.
Das Ganze hätte spätestens hier zu einer 0815-Mysteryhatz verkommen können.
Aber die entschleunigte Inszenierung nimmt sich Zeit die Charaktere kennenzulernen und diesen dabei zuzusehen wie die Tat das Leben von ihnen beeinflusst.
Ben Mendelsohn seh ich seit seiner bärenstarken Vorstellung in Bloodline einfach verdammt gern.
Hier zeigt er wieder große Schauspielkunst, auch wenn sein Lispeln im Original zu gewollt rüberkommt.
Durch ein persönliches Drama gibt er einen schwermütigen, depressiven Charakter, der bis zum Ende an dem Fall dranbleibt und eher ungläubig dem Ganzen beiwohnt, da schwer zu ertragen/glauben ist mit was man es hier zu tun hat.
Die Serie macht keine Gefangenen und es überrascht zuweilen wie kurz die Auftritte von manch einem sind.
Jason Bateman überzeugt hier nach Ozark mal wieder in einer ernsten Rolle und inszenierte sogar einige Folgen.
Dazu war noch Dennis Lehane (Gone, Baby gone/ Mystic River / Shutter Island) am Drehbuch beteiligt.
Zum Abschluss hat man dann noch den Ohrwurm Washington Square im Kopf.
8,5/10
Aber was HBO hier abgeliefert hat ist einfach Spitzenklasse.
Angefangen vom Cast, dem Kleinstadtsetting und der Inszenierung allgemein.
Die Serie beginnt mit dem Mord eines kleinen Jungen und der lokale Lehrer und Baseballcoach Terry (Jason Bateman) steht als Täter einwandfrei fest.
Bis Videoaufnahmen und Augenzeugen diesem ein genauso stichfestes Alibi geben.
Wie kann also jemand zur gleichen Zeit an zwei Orten sein.
Das Ganze hätte spätestens hier zu einer 0815-Mysteryhatz verkommen können.
Aber die entschleunigte Inszenierung nimmt sich Zeit die Charaktere kennenzulernen und diesen dabei zuzusehen wie die Tat das Leben von ihnen beeinflusst.
Ben Mendelsohn seh ich seit seiner bärenstarken Vorstellung in Bloodline einfach verdammt gern.
Hier zeigt er wieder große Schauspielkunst, auch wenn sein Lispeln im Original zu gewollt rüberkommt.
Durch ein persönliches Drama gibt er einen schwermütigen, depressiven Charakter, der bis zum Ende an dem Fall dranbleibt und eher ungläubig dem Ganzen beiwohnt, da schwer zu ertragen/glauben ist mit was man es hier zu tun hat.
Die Serie macht keine Gefangenen und es überrascht zuweilen wie kurz die Auftritte von manch einem sind.
Jason Bateman überzeugt hier nach Ozark mal wieder in einer ernsten Rolle und inszenierte sogar einige Folgen.
Dazu war noch Dennis Lehane (Gone, Baby gone/ Mystic River / Shutter Island) am Drehbuch beteiligt.
Zum Abschluss hat man dann noch den Ohrwurm Washington Square im Kopf.
8,5/10