Wo repariert ihr eure Technik?

  • Ersteller Ersteller Tilo
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Da keine 3D- Fernseher mehr hergestellt werden, unsere Wohnung aber viel zu klein für einen Beamer ist, würde ich meine Fernseher bei einem Defekt gern reparieren lassen.
Das geht mir mittlerweile auch bei anderer älterer Technik so, weil sie entweder nicht mehr produziert wird, meine Geräte besser sind, als was es heute neu zu kaufen gibt oder ich einfach daran hänge, Plattenspieler, Walkman, Röhrenfernseher, ... Allerdings frage ich mich, wo das überhaupt noch möglich ist. Habt ihr noch jemanden vor Ort oder schickt ihr die Geräte ein? Nach was sucht ihr da online?
 
Frag mal in einer beliebigen Euronics-Filiale nach.
Keine Ahnung ob die auch Fernseher reparieren, aber Videorecorder und Tapedecks machen sie definitiv- eigene Erfahrung. :zwinker:
(Laserdisc-Player machen sie leider nicht, ebenfalls eigene Erfahrung) :sad:
 
Ganz ehrlich? Ist mir den ganzen Aufwand nicht wert. Reparaturpreise, Wartezeiten, Kommunikation - Ich würde neu kaufen. Ok, keine Röhre :biggrin:, die gibts aber eh seit Jahren nicht mehr im Haus.
Geht mein Oled hops, wirds Zeit für nen neuen. Is immerhin nun schon 4 Jahre alt, quasi Elektroschrott :48:.
 
Ganz ehrlich? Ist mir den ganzen Aufwand nicht wert. Reparaturpreise, Wartezeiten, Kommunikation - Ich würde neu kaufen. Ok, keine Röhre :biggrin:, die gibts aber eh seit Jahren nicht mehr im Haus.
Geht mein Oled hops, wirds Zeit für nen neuen. Is immerhin nun schon 4 Jahre alt, quasi Elektroschrott :48:.

Neu kaufen ist aber bei einem 3D - Fernseher schwierig...
 
Die Frage ist immer, ob es noch Ersatzteile gibt. Einfach nen neuen Kondensator reinlöten ist nicht mehr. Außerdem muss man, wie erwähnt, immer sehen ob sich das finaziell lohnt. Bei 3D gibt es nur Beamer als Alternative, da würde ich auch überlegen den TV reparieren zu lassen oder eben einen Beamer anschaffen.
 
Stimmt, das Problem werden wirklich die Ersatzteile und Reparierbarkeit sein. Da wird einfach die komplette Platine getauscht, aber wenn die nicht mehr verfügbar ist...
 
Meinen Oppo UDP-203 hatte ich letztes Jahr in der Reparatur. Hat ewig gedauert, weil das Board erst produziert werden mußte. Da es einer der besten Player ist, die je gebaut wurden, bin ich da auch ganz froh drüber, daß das ein Händler noch macht und für Jahre Ersatzteile auf Lager hat. Sollte mein sieben Jahre alter LCD kaputt gehen, müßte ich mir das echt überlegen, ob ich den noch reparieren lasse oder dann doch mal einen OLED kaufe. Mittlerweile sind die im teureren Preissegment ja auch sehr gut und lichtstark.

Außer dem Oppo haben wir hier aber ein Gerät, das man nicht gegen etwas Besseres austauschen könnte. Exotische Sachen wie 3D waren aber auch nie von Interesse.
 
Interessant, es werden also auch Boards für Reparaturzwecke nachproduziert?
 
Es kommt immer auf den Hersteller/Alter etc an. Wenn ein Unglück eintritt, muss man suchen. Vorher kann man zwar suchen, aber ob die Verhältnisse später dann noch genauso sind, weiß keiner. Firmen können zB pleite gehen, usw.
Es gibt Werkstätten, die sich auf so etwas spezialisieren, jedenfalls im HiFi/Highend Bereich. Den TV-Bereich zb habe ich bisher eher als „ex und hopp“ wahrgenommen. Aber allgemeine Aussagen sind so eine Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, es werden also auch Boards für Reparaturzwecke nachproduziert?
Das sind spezifische Nischen, die von der entsprechenden Nachfrage leben. Ich vermute aber eher die defekte Platine wurde fachgerecht „wiederbelebt“.
Meistens sind das aber eher Totalschäden, falls Teile nicht mehr auf Lager sind. Und billig ists in Zeiten von hochintegrierten IC und smd nicht.
 
Interessant, es werden also auch Boards für Reparaturzwecke nachproduziert?
Kommt halt auf die Hardware an. Bei einem effen 3D-TV wird das eher nicht passieren. Bei einem Oppo-Spieler ist das etwas ganz anderes. Wobei die eigentlich unkaputtbar sind, wenn man nicht gerade beim Verkabeln die Pins im HDMI-Port verbiegt/abbricht. Habe auch noch einen 14 Jahre alten BDP-93 hier.

Ich vermute aber eher die defekte Platine wurde fachgerecht „wiederbelebt“.
Der Player war beim Supportdienstleister für Oppo Deutschland. Hatte da regen Kontakt, weil es ewig gedauert hat. Der hat mir das dann sogar haarklein erklärt. Vermutlich, damit ich keine Angst um meinen damals 1000€-Player (Die aktuellen Gebrauchtpreise sind auch nicht von schlechten Eltern!) habe.

Und billig ists in Zeiten von hochintegrierten IC und smd nicht.
Joah, einen Arm hat's schon gekostet. Spaß. Waren rund 250€. Aber bevor ich mir dann einen pingeligen Panasonic kaufen muß. Jedes andere Gerät im Haushalt hätte ich neu bzw. eine aktuelle Alternative gekauft. :zwinker:
 
Ist schon bitter, dass heute kaum noch repariert wird.

Aber man findet wohl auch kaum noch fähige Radio- und Fernsehtechniker (heissen die eigentlich noch so, oder haben die auch schon irgendeine englische, superwichtig klingende Bezeichnung?).

Ich hatte mal einen CD - Player in die Werkstatt gegeben, weil ab und zu der Laser sprang, er wurde dann "repariert".
Etwas später sprang der Laser wieder... :nee:

Hab's dann nach dem zweiten Versuch aufgegeben.
Ich fand dann witzigerweise einen Player von SONY auf dem Flohmarkt für 5,-€, der läuft immer noch.
Da war nur ein Kontakt irgendwie am Spinnen - wenn die CD-Schublade aufging, ging sie auch gleich wieder zu, noch bevor man die Disc einlegen konnte.

Das hatte die Werkstatt dann aber behoben - dachte ich.
Heute macht der Player das ab und zu wieder.
Hab ich jetzt akzeptiert, ist so eine Art Spiel zwischen dem Player und mir...
Laufen tut er tadellos.

Unser Wäschetrockner von BOSCH hatte mal den Dienst quittiert, als ich ihn kurz vorm Urlaub zweimal hintereinander habe laufen lassen.
Die Wäsche war noch feucht, er machte keinen Mucks mehr.

Hotline von BOSCH: "Wie alt ist denn das Gerät?"

"Vielleicht 5 Jahre."

"Da sollten Sie überlegen, ob sich eine Reperatur lohnt, oder ob Sie nicht gleich ein neues Gerät kaufen."

:wow:

"Wie bitte?"

"Naja, pauschal werden schon mal knapp 100,-€ fällig, wenn unser Techniker rauskommt, und was das Gerät hat, kann ich ja aus der Ferne nicht sagen, dann noch die Reperaturkosten, ob das sich noch lohnt..."

Ich sagte ihm, dass der Trockner nur ca. alle 2 Wochen einmal läuft und er somit wohl kaum verschlissen sein kann.
Hab dem Typ dann gesagt, wir überlegen uns, was wir machen, es brauche niemand kommen.

Kurz bei YouTube gesucht - siehe da: Die Wäschetrockner von BOSCH, sowie die baugleichen von Siemens und ich glaube auch NEFF haben alle immer wieder dasselbe Problem - einen etwas hitzeempfindlichen Chip auf der Platine, der standardmäßig nach einer Weile kaputt geht.
In meinem Fall vielleicht wegen der zwei hintereinander erfolgten Durchläufe.
Ein Chip, der ein paar Cent kostet.
Wegen dem sollte ich nun so ein Riesengerät laut Bosch einfach wegschmeissen (die Umwelt dankt!) und für etliche hundert Euro einen neuen Trockner kaufen! :punch:

In den Kommentaren bei YouTube wurde ich dann fündig, eine Werkstatt bot bei Ebay an, die Platine einzusenden, damit die einen neuen Chip auflöten.
Also - Trockner aufgeschraubt, Bedienteil gelöst, Platine von hinten fotografiert (wo alle Stecker sitzen), alle Kabel abgezogen, Platine gut verpackt und eingeschickt.
Nach einer Woche war sie wieder da - ich habe alles wieder zusammengebaut und seitdem läuft der Trockner wieder tadellos.
Kosten: 49-€.
 
In Stuttgart gibt es den Ried-Service. Die reparieren fast alles und sind Generalvertreter von Denon, Marantz, B&W etc..
Ich bringe meine Geräte gar nicht mehr zum Händler denn die schicken es auch nur zum Riedservice. Dann bringe ich es direkt hin und es geht viel schneller. Die machen das auch innerhalb der Garantie.
 
Ich kann dazu folgendes sagen: Es ist oft sehr wohl möglich, solche Dinge zu reparieren selbst wenn die kompletten Boards nicht mehr hergestellt werden. Trotz SMD-Technik und immer komplexer werdender Boards. Bin selbst ins Thema Board Repair/Micro Soldering eingestiegen, ein übrigens ziemlich cooles Hobby, und man kann auch 100-Pin Microchips und 1mm-Kondensatoren tauschen, kaputte Traces reparieren usw. Wenn man crazy ist, kann man Löcher in Multilayerboards von Smartphones bohren und alles neu verbinden. Die Ersatzteile gibt es meistens irgendwo, entweder seriös bei Mouser, Farnell& Co. oder wenn nicht, dann auf Aliexpress, wo man auch durchaus ordentliche Ware bekommt.

Allerdings erfordert das viel Zeit und Hingabe. Einerseits ist die Diagnose oft schwierig, da viele Datasheets oft nicht öffentlich sind (im gegensatz zu früher) und man mitunter nur raten oder auf gut Glück tauschen kann. Manchmal sind Komponenten verbrutzelt ohne Info was denn da nun saß. Außerdem erfordert das sündteure Ausrüstung und Allroundershops, die sowas anbieten, sind nicht allzu häufig zu finden. Gerade Fernsehreparaturshops sind fast ausgestorben gerade wegen der Austauschmentalität. Der Kauf eines Neugeräts ist leider oftmals wirtschaftlich wirklich besser, auch wenn das umwelttechnisch leider eine sehr traurige Entwicklung ist.

Es ist auch nicht alles reparabel. Flüssigkeitsschäden führen oft zum Totalschaden, Überspannungsschäden zu Kettenreaktionen, so dass mitunter mehrere ICs usw. defekt sind. Ich habe hier selbst versucht, einen Monitor wieder zum Leben zu erwecken, der so eine Spitze abbekommen hat. Das Mainboard habe ich hingekriegt, aber das Panel selbst ist wohl hin, das ist heutzutage sehr komplex aufgebaut und nicht zu vergleichen mit den alten Röhren. Da ist noch ein eigenes "TCON"-Board verbaut, oftmals absurd mit Flexkabeln am Panel festlaminiert. Selbst wenn die Schichten intern ok sind, können ICs wie die Gate Driver, die entweder direkt am Glas hängen oder auf den Flexkabeln, beschädigt sein wie bei mir der Fall war. Ergo ist das Panel damit hinüber und damit das teuerste Teil am Gerät -> Totalschaden. Habe erst kürzlich ein Video gesehen, wie das bei einem mehrere 1000 Pfund teuren Samsung TV passiert ist nach 2,5 Jahren was dort wohl häufiger vorkommt. Aber in vielen anderen Fällen kann es tatsächlich sein, dass man mit dem Austausch von ein paar Kondensatoren davonkommt. Kommt immer auf das Fehlerbild an und was genau passiert ist. Manchmal ist es sogar besser als vorher, wenn man bessere Komponenten einbaut oder Designfehler eliminiert.

Man muss schon ziemlich Glück haben, etwas in der Nähe zu finden. Es gibt YouTube-Kanäle von diversen Shops, die sich aber meist sehr spezialisieren. Zum Beispiel PCB Solder in Berlin oder SiE-Tech (macht glaube ich nur Laptops), da sieht man was generell geht. Aber TVs wird durchaus schwierig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn möglich versuche ich die Teilenummer zu identifizieren und gehe dann online auf die Suche nach Ersatzteilen. Boards, Laufwerke etc. kann man bei teueren Geräten idR relativ problemlos bekommen.
 
Für's Selberlöten fehlt mir leider komplett die Ahnung.
Von Elektrik und Elektronik lasse ich die Finger.
Bevor mir die Hütte abbrennt, weil ich Mist gebaut habe...
 
Früher, in den 80ern haben wir noch total oft Familien-Fernseher und -Videorekorder reparieren lassen. Das waren alles schweineteure Telefunken. Keine Ahnung ob die einfach, trotz des Preises, qualitativ minderwertig waren.
Ich selber kann mich aber nicht daran erinnern, AV-Komponenten jeweils repariert haben zu lassen. Entweder war das von Anfang an preislich und qualitativ Billigzeug (kleiner 3-stelliger Geldbetrag) oder die Geräte hielten einfach ultralange und wurden wegen technischer Weiterentwicklung (von VHS zu DVD, von Röhre zu Flachbild, von 720 zu 1080 zu 4K-Auflösung) einfach als Zweitgerät weitergenutzt oder verschenkt.
Aktuell ist es so, dass mein TV auf die 10 Jahre und mein AV-Receiver auf die 8,5 Jahre zugeht. Die passiven Boxen sind 18 Jahre, der aktive Subwoofer 7 Jahre. Den habe ich in der Tat ausgetauscht, weil der alte nach 11 Jahren kaputt gegangen ist.

Wir haben 1x etwas reparieren lassen (was aber IMO auch nur ein 1 zu 1 Austausch auf Garantie war): Hat uns im Endeffekt 100 Euro gekostet, weil ein inkompetenter / abzockender Monteur 100 Euro verlangte weil wir angeblich das Induktionskochfeld mit zu wenig Luft (gegen Überhitzung) eingebaut hätten. Angeblich war unsere Arbeitsplatte 2cm zu dünn. Das Endresultat ist: Bauknecht & IKEA kommen uns bei Elektrogeräten nie wieder ins Haus.
 
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