Zuletzt gesehener Film - kurzes Fazit

Gollum

Hauptdarsteller
20.04.2018
1.321
1.030
113
49
A Silent Voice (2016): Puh, sehr heftige Animekost, aber lohnend. Ein junges gehörloses Mädchen kommt in eine neue Schulklasse. Einige ihrer Mitschüler machen ihr das Leben schwer, helfen tut ihr keiner. Am wildesten treibt es ein Junge. Als die Sache auffliegt, weil die Mutter des Mädchens sie versetzen lässt, kommt auch der Junge unter Beschuss, wird bestraft & geächtet & begreift, was er getan hat. Auch Jahre später hat er sein abscheuliches Handeln nicht überwunden & will sich nun umbringen. Da trifft er sein ehemaliges Opfer wieder. Was da alles einfließt, alle Achtung. Mobbing, Depressionen, Wut, Verzweiflung, Scham, Reue, Angst, Vergebung, Schuld, versuchter Selbstmord, Hass, Minderwertigkeitsgefühle... Und obwohl der Film "nur" gezeichnet bzw. animiert ist, fühlt er sich schmerzhaft echt an & wirkt auch nicht überfrachtet. Manches geht unter die Haut, manches berührt, manches weckt Abscheu, manches erwärmt das Herz. Kein einfacher Film & auf die Dauer (2+ Std.) recht anstrengend, aber auch kein Runterzieher, obwohl der ernste Anteil gegenüber den humorigen Einlagen deutlich überwiegt. Das Ende hat dann was Befreiendes. 8,5/10

 

Larsensteiner

Laiendarsteller
07.05.2018
116
231
43
Parasite
Starkes Ding. Wunderbar schwarzhumorig und dabei sehr deutlich in seiner Gesellschaftskritik. Durch die Bank weg super besetzt, und das Finale ist furios. Im O-Ton hätte ich ihn vermutlich noch ein bisschen besser gefunden, die Intonation der Koreaner ist ja dann doch noch mal ein anderer Soundtrack. 8/10

Friday the 13th IV - The Final Chapter

Knorke! Der geht ja gut ab. Nicht völlig unsympathische Opfer, hohes Tempo, vorzeigbare Titten, gute FX-Arbeit von Tom Savini, was will man mehr? Corey Feldman gibt noch mal nen Extrapunkt. 7/10
 

BladeRunner2007

Hauptdarsteller
03.05.2018
1.357
1.047
113
Friday the 13th IV - The Final Chapter
Knorke! Der geht ja gut ab. Nicht völlig unsympathische Opfer, hohes Tempo, vorzeigbare Titten, gute FX-Arbeit von Tom Savini, was will man mehr? Corey Feldman gibt noch mal nen Extrapunkt. 7/10
Ja man! Der ist richtig geil. Die Musik ist auch wieder genial und das Ding strotzt nur so vor Atmosphäre.
 

Mr.Blonde16

Batteriekobold
22.04.2018
2.360
1.072
113
42
Pittsburgh, PA
Schiffsmeldungen (The Shipping News)

Unsicherer und frischer Witwer zieht mit Tochter und seiner neu in sein Leben getretenen Tante nach Neufundland, ins Land seiner Ahnen. Dort verdingt sich der gelernte Drucker im örtlichen Tagblättchen als Reporter...
Familientragödie trifft Selbstfindung trifft Local Hero. Spröde Landschaft, gekreuzt mit herzlichen Menschen. Mit richtigen Schauspielern hätte das ein echt guter Film werden können.

8/10

Was meinst du mit "richtigen Schauspielern"? Ich fand den durch die Bank top.
Kevin Spacey, Judi Dench, Cate Blanchett, Julianne Moore, Rhys Ifans, Scott Glenn und Pete Postlethwaite?
Jetzt komm, da geht noch mehr!
 

Thorwalez

Werihnachtsmann
Hausmeister
12.04.2018
7.254
3.081
113
37
Neuss
Kurzum: Wer Scorsese mag, wird bestens bedient.
In meinem Fall leider nicht. Ich mag fast alle Filme von Scorsese aber ausgerechnet den finde ich einfach nicht gut. In deutsch geht der schon mal aufgrund dieser grässlichen Synchro von Rolf Zacher auf DeNiro überhaupt nicht aber auch in englisch konnte der bei mir nicht zünden. Ich kann nicht einmal benennen, woran es liegt. Die letzte Sichtiung ist allerdings bestimmt auch locker 10 Jahre her. Evtl. sollte ich dem Film noch mal eine Chance geben. Kann doch eigentlich gar nicht sein, dass mit der nicht gefällt.

Das Märchen der Märchen (2015; Matteo Garrone)
Ein im besten Sinne europäisch wirkender Anthologie-Märchenfilm, welcher sich an drei Geschichten aus dem neapolitanischen Pentameron bedient und sie auf eindrucksvolle Weise erzählt. Wer aber ein Spektakel wie in einem Großteil der amerikanischen Fantasyfilme erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Hier gibt es keine kreisenden Kamerafahrten um CGI-Märchenschlösser und keine spektakuläre Greenscreen-Action. Hier sind Sets, Kulissen und Bauten größtenteils real und die Kamera ist nah am Geschehen. Und dennoch bekommt man eine beachtliche Opulenz geboten, die teilweise an Filme von Tarsem Singh erinnert. Im Prinzip versprüht der Film einen ähnlichen Charme wie die alten osteuropäischen Märchenfilme aus den 70er Jahren, ist aber technisch und von der Ausstattung her voll auf der Höhe der Zeit. Abschreckend könnte man auch die Erzählstruktur wirken, die nicht nur sehr langsam, sondern durch den kapitelartigen Aufbau im ersten Moment auch recht sperrig scheint. Man kann also durchaus Langeweile empfinden oder sich einfach auf das gemächliche Tempo einlassen. Wenn man das schafft, dann funktioniert der Film extrem gut. Und dann ist der Film auch noch wenig für Kinder geeignet. Es fließt Blut, die einzelnen Geschichten haben einen steten morbiden Vibe und es gibt - in einem Hollywood-Fantasyfilm undenkbar - Sex. Vincent Cassel als notgeiler Schmierlappen-König hat diesebezüglich alle Hände voll zu tun. Neben ihm schmücken Leute wie Salma Hayek, Toby Joney und John C. Riley (letzterer leider nur in einer kleinen Rolle) die internationale Besetzung mit ihren Namen. Wer mal Lust auf einen entschleunigte, sehr schön gefilmten Fantasyfilm für Erwachsene mit größtenteils praktischen Effekten hat, der sollte mal einen Blick riskieren. 8/10

 

Hosenmatz

Nachtwache
18.04.2018
6.013
1.580
113
41
On the other side
Und obwohl der Film "nur" gezeichnet bzw. animiert ist, fühlt er sich schmerzhaft echt an & wirkt auch nicht überfrachtet.
Ich finde sowieso, daß animierte Filme wesentlich stärker Emotionen transportieren können, als Filme. Bei realen Filmen müssen da schon sehr gute Schauspieler involviert sein, um die von dir genannten Themen glaubhaft zu transportieren.
 

klapper

Laiendarsteller
27.04.2018
256
441
63
Hinter den Bergen, bei den 7 Zwergen
In 80 Tagen um die Welt (1956)
in-80-tagen-um-die-welt-filmposter.jpg


Der offensichlich mit Löffel im Mund und Stock im Ar*** geborene Inselaffe :biggrin: Phineas Fogg wettet mal eben darum, in 80 Tagen um die Welt zu reisen und macht sich stante pede mit seinen charakterlich völlig gegensätzlichen, aber loyalen Diener Passepartout sofort auf die Socken, rund um den Globus, in der Luft, auf dem Wasser und dem Land, verfolgt von einem Detektiv, der ihn für einen Bankräuber hält … Hail Queen Victoria …


Samstagnachmittagsunterhaltung at it`s best, zumindest in der Zeit, als es mittels Antenne nur drei Fernsehprogramme gab :56:(wenn man nicht gerade grenznah lebte). Der Film wird bestimmt auch damals im Kino eine grosse Schau gewesen sein: Bunt, in epischer Breite wundervolle Landschaftsaufnahmen, mit fröhlicher Musik unterlegt, familienfreundliche Action, netter Humor, Cameos en masse und mit Catinflas, der jungen Shirley MacLaine und vor allem David Niven :07:, der so britisch spielt, das es einer Parodie nahe kommt, göttlich besetzt. Vor allem als Kind, aber auch als Erwachsener sitzt man da und betrachtet staunenderweise die Bilder einer Welt, die in dieser Form längst nicht mehr existiert :frown: .

Natürlich sind mehr als drei Stunden ein ordentlicher Happen, der sich auch schon mal in seiner Bilderpracht verliert und auch der Erzählrythmus ist eher konstant und wirkt gelegentlich episodenhaft (ist aber im Buch auch schon so) und manche Klischees sind älter als Urgrossmutters Unterwäsche.

Trotzdem: Ein unterhaltsamer, schön bunter mit wunderschönen Bildern inszenierter Abenteuerfilm, harmlos, etwas altbacken, aber für mich Inbegriff eines Familienfilmes. Da kann sich sogar meine Frau drei Stunden hinsetzten …

7 – 8 / 10



… und wo bleibt die BluRay von dem Film :bawling::bawling::bawling:? Der Film, schön digital aufbereitet auf einer grossen Leinwand, bestimmt ein Genuss :07::07::07:
 
Zuletzt bearbeitet:

Gollum

Hauptdarsteller
20.04.2018
1.321
1.030
113
49
Dolan's Cadillac (2009): My dear Mr. Singing Club, was war denn das für 'ne üble Grütze? :18: Unsympathische charakterlose Flachpfeifen, wohin man schaut, extrem unlogische Verhaltensweisen, ein peinlich herumhampelnder Chris Slater, ein hölzerner Langweiler von "Held", ödes, pseudocooles Gelaber zum Fremdschämen & ein ausgeklügelter Racheplan, so bescheuert, man glaubt es nicht. Zum Drüberstreuen dann auch noch stinklangweilig inszeniert. Endlich habe ich sie gefunden, die schlechteste King-Verfilmung ever. :bawling: 2/10

 

dlh

Imitation einer Witzfigur
18.04.2018
2.520
789
113
28
Oha, zumindest die Kurzgeschichte fand ich damals ganz in Ordnung.
 

Black Smurf

Schlumpfdarsteller
19.04.2018
1.913
894
113
49
R'lyeh
Spring Breakers (2012; Harmony Korine)

spring-breakers3.jpg

Ein paar Studentinnen wollen zur großen "Spring Break"-Sause, können aber die Kohle für die teuren Hotels an der Location nicht auftreiben. Also wird flugs ein Restaurant überfallen und mit der Kohle geht es dann los. Dort geraten sie auf einer Party in eine Drogenrazzia, doch ein zwielichtiger Typ, den sie nicht kennen aber der behauptet einen Narren an ihnen gefressen zu haben. zahlt ihre Kaution...

Eigenartiger Mix aus Strand & feiernden Menschen (mit viel T&A) und grimmiger Grundgeschichte sowie trashiger Attitüde mit platten Dialogen und stilistischen Sperenzchen: Oft ist die Kamera dichter am geschehen als üblich, gelegentlich wird das Bild verfremdet und in einigen Sequenzen wird ständig bei Schnitten zwischen zwei Zeiten gesprungen (z.B. ein Dialog mit der Action danach vermengt). Und generell alles ziemlich bunt hier.
Das baute sich trotz dünner Handlung für mich stückweise auf: Das erste Drittel war ganz ok (durch die Schauwerte aufgewertet :wink:), dann wurde es faszinierender und das letzte Drittel dann richtig packend, bis zum gelungenen Ende.

Ziemlich eigen und faszinierend.

Bikinitragende 8/10
 

Cobretti

"Ich liebe es!"
20.04.2018
1.202
381
83
36
Recklinghausen
The Guest



Ja, der Film hat schon was. Gerade die 2. Hälfte hat mir ganz gut gefallen. Aber womit ich mich, wie schon bei der Erstsichtung, schwergetan habe, war Dan Stevens. Er bleibt für mich zu blass für so eine Art von Rolle und hat einfach zu wenig Charisma. Wenn er dann auf Dicke Hose macht, fand ich dies auch unglaubwürdig. Steh damit aber wohl alleine da. Die Story hat auch das ein oder andere Logikproblem.
Dafür überzeugen der 80er-Elektroscore, die wenige Action und die Gewalteruptionen. Erinnert in diesen Dingen schon an DRIVE und inhaltlich an Filme wie HALLOWEEN und die BOURNE IDENTITÄT.
Also hat THE GUEST seine Vorzüge, aber auch Schwächen. Fazit: etwas anders und ganz nett.
 

C4rter

Hauptdarsteller
18.04.2018
1.854
442
83
34
Krefeld
www.moviegeek.de
Aber womit ich mich, wie schon bei der Erstsichtung, schwergetan habe, war Dan Stevens. Er bleibt für mich zu blass für so eine Art von Rolle und hat einfach zu wenig Charisma. Wenn er dann auf Dicke Hose macht, fand ich dies auch unglaubwürdig. Steh damit aber wohl alleine da.
Definitiv, der war für mich ein Highlight der Typ.
 

thebigbug

Hauptdarsteller
19.04.2018
1.186
411
83
Freitag der 13 Ein neuer Anfang
Ich möchte jetzt einmal eine lanze brechen.
Ich war nie ein großer fan dieser Serie.
Ein verrückter Unsterblicher mit einer Eishockeymaske tötet ein paar teenies, wird jedesmal (scheinbar) getötet und mordet im nächsten teil munter weiter.
Das war mir einfach immer zu blöde, den ersten teil einmal ausgenommen.
Hier wird einmal ein anderer Weg eingeschlagen und der vermeintliche unsterbliche Irre entpuppt sich als mensch aus fleisch und blut.
Bei diesen teil scheiden sich die Geister.
Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn.
Für mich ist dieser teil der beste der Serie, da er kein unsterbliches Monster zeigt, sondern einen fehlgeleiteten Menschen der einen verlust erlitten hat und deshalb zum Mörder wird
Mehr ein blutiger Thriller als ein Slasherfilm.
7von10
Ja, ich weiß im ersten teil hat Jasons Mutter dasselbe Motiv, trotzdem gefällt mir der fünfte besser.
 
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brummel84

Nebendarsteller
22.04.2018
556
131
43
Dumbo 2019 - 07/10

Ein tolles Fantasyabenteuer, welches seinen eigenen Weg geht. Ist König der Löwen eine lieblose Kopie des Originals gefällt mir Dumbo wesentlich besser. Leider wirkt der Film insbesondere am Anfang besonders künstlich. Danach wird es dann aber besser und der Film ist teilweise packend, hat gute Schauspieler und einen tollen Score.

Halloween 2007 - 04/10

Rob Zombie liefert insbesondere in den ersten 50–60 Minuten ein langweiliges Stück Drama hat, was nicht annähernd mit der Atmosphäre des Originals mithalten kann. Hier kann man sogar von Entmystifizierung sprechen. Zumindest rein bezogen auf diesen Film. Spannung Fehlanzeige, Schauspieler schlecht und auch der berühmte Score wird an sehr eigenartigen Stellen eingesetzt. Die 2. Hälfte ist dann ganz ok, hat Tempo, sympathische Mädels und genügend Gore. Dennoch kein Vergleich zum Original
 
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