Zuletzt gesehene Serie(nfolge) - kurzes Fazit

yastreb

Folmologe
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Bosch - Staffel 4 8/10

Was mir so gut an dieser Serie gefällt, ist diese fast schon altmodische 90er TV-Krimi Machart. Kein Oneliner oder wilde Verfolgungsjagden, Kameraspielereien oder dergleichen. Jede Staffel lässt sich Zeit um die Story ins rollen zu bringen. Action gibt es zwar, aber eher um die Geschichte zu unterstützen als umgekehrt. Scheinbare unwichtige Details und Nebenhandlungen bringen ein hohes Maß an Authentizität. Die Serie zeigt die Hauptpersonen bei der Verrichtung ihrer Arbeit und bei Ihren privaten Nöten. Dabei liegt der Fokus natürlich auf Harry Bosch, aber auch den anderen Figuren wird im Laufe der einzelnen Staffeln immer mehr Zeit eingeräumt. Dabei versucht die Serie schwarz-weiß Malerei zu vermeiden. Der Ton der Buchserie ist sehr gut getroffen wie ich finde und Titus Welliver ist eine super Besetzung als Harry Bosch. Natürlich muss man sich ein wenig damit abfinden das Bosch der klügste Detective im LAPD ist, aber allzu übertrieben wirkt das zum Glück nicht. In fast jeder Staffel werden mehrere Fälle reingepackt, trotzdem wirkt das Ganze nicht überladen. Selbst mein 13jähriger Sohn liebt diese Serie, obwohl sie nicht zeitgemäß erscheint.

Eine klare Empfehlung für Fans von Krimis und Cop-Serien.
 

Mortons Gabel

Hafer- und Bananenblues
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Bad Banks (Miniserie)
8/10. Eine weitere starke Produktion aus Deutschland. Alle Figuren sind zwar ausnahmslos lachhaft, unglaubwürdig und unsympathisch, dennoch macht diese Hochglanzproduktion, warum auch immer, von Anfang bis Ende einfach nur Spaß.
 

Raisuli

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Timeless (USA 2016 ff)

Nach der Entwicklung einer Zeitreisekapsel wird diese gestohlen. Ein Trupp aus drei Leuten (1 Pilot, 1 Soldat, 1 Geschichtsgelehrte) reist mit dem noch vorhandenen Prototypen hinterher um schlimmeres zu verhindern.

Das Zeitreise-Universum ist ähnlich wie in "Zurück in die Zukunft" oder "Timecop", d.h. Änderungen in der Vergangenheit wirken sich auf die Gegenwart aus, in die man zurückkehrt. Es sind nur Reisen in die Vergangenheit möglich, aber nicht zu Zeiten, in denen man schon lebt und sich selbst treffen könnte. Eine Stunde zurückreisen geht also nicht.

Die Szenarien sind gut und aufwändig gemacht, die Digitaltechnik kann hier gut aushelfen. Auch die Darsteller sind gut gewählt, die Geschichten amüsant und kurzweilig.

Interessant sind die Folgen im O-Ton, da mehrere Fremdsprachen zum Einsatz kommen. So spielt eine Folge in Deutschland und die Darsteller sprechen auch im Original deutsch.

Staffel 1 hat 16 Folgen und ist über Streamingdienste verfügbar (de/OT).
Staffel 2 läuft gerade im US-TV und ist schon teilweise verfügbar (nur OT).
 

Dochmann

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The Terror




Miniserie über die historische Franklin-Expedition 1846 zur Suche der Nordwest-Passage, die nordlich des amerikanischen Kontinents in den Pazifik führen könnte. Beteiligt sind die Schiffe Erebus (Franklin) und Terror (Crozier) - die Expedition schlug fehl, Franklin und alle anderen 128 Expeditionsteilnehmer kehrten nicht zurück.
Soweit die historischen Fakten. Dan Simmons schrieb darüber ein Buch, das den historischen Hintergrund für einen sehr ungewöhnlichen Horrorroman nutzte. Hab ich erst vor einigen Monaten mit sehr großer Begeisterung gelesen und war entsprechend gespannt über die Serie. Sehr gut besetzt, sehr stimmungsvoll inszeniert - man verglich es anderswo als Mischung von "Master and Commander" und "The Thing", und das passt ganz gut, wobei man jetzt keine Horrorstory Richtung "Thing" erwarten darf. Es gibt da eher eine Art Yeti-Eisbär, mit dem sich die Jahre im Eismeer festsitzende Crew herumschlagen muss. Die Animation dieses Viehs lässt ein wenig zu wünschen übrig, das ist dann aber auch der einzige Schwachpunkt dieser sehr überzeugend umgesetzten Geschichte. Ein echtes kleines Juwel.
9/10
 

Eric666

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Ich habe erst 3 Episoden, freue mich aber auf den Rest. Fällt es denn irgendwann etwas ab?
 

Dochmann

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Ich habe erst 3 Episoden, freue mich aber auf den Rest. Fällt es denn irgendwann etwas ab?
Nö, fand ich nicht. Das Buch ufert auf den letzten 150 Seiten aus - da ist die Geschichte um die Schiffsbesatzungen im Grunde auserzählt, die Story gleitet dann in einen etwas arg esoterischen und ausufernden Inuit-Teil aus.
Die Serie ist in sich abgeschlossen und über alle 10 Folgen konstant fesselnd.
 
M

MSGM237

Guest
Gerade die letzten 3 Folgen der zweiten Staffel von Ash vs Evil Dead gesehen. Nicht ganz so gut wie Staffel 1, aber immer noch gut genug. Hoffe RTL crime zeigt auch die dritte Staffel.
 

Pöser Purche

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Bin auch seit vier Tagen in arktischen Regionen „unterwegs“, um „The Terror“ zu erleben ;)

Bis einschließlich Episode 7 vorangeschritten, 
Boah, was hass ich dieses intrigante, schwule Arschlosch „Mr. Hickey“!

Mein Liebling dagegen ist „Doctor“ Goodsir, toller nobler Charakter.

Ansonsten außerdem ne fabelhafte Serie, fabelhaft gespielt, fabelhaftes Setting, Kulissen, Kostüme, seeeehr atmosphärische Stimmung.
 

Eric666

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Billions - Season 3 E1-5
Hat zwar eine Folge gedauert, aber jetzt bin ich wieder richtig drin. Macht nach wie vor Spaß, wobei man allerdings sagen muss, dass manch Twist etwas aufgesetzt wirkt. Machthaber nix, bleibt erstklassig.
 

Pöser Purche

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Billions - Season 3 E1-5
Hat zwar eine Folge gedauert, aber jetzt bin ich wieder richtig drin. Macht nach wie vor Spaß, wobei man allerdings sagen muss, dass manch Twist etwas aufgesetzt wirkt. Machthaber nix, bleibt erstklassig.
+1

Nur leider gefällt mir nicht die (Aus)Richtung, in die Chuck steuert bzw. von Connelly in die Enge getrieben wird.
 

Eric666

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Das meinte ich, es werden Entwicklungen eingebaut, die oft etwas "befremdlich" wirken.
 

Pöser Purche

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Das meinte ich, es werden Entwicklungen eingebaut, die oft etwas "befremdlich" wirken.
Und erst der neue „Secretary of Justice“ (vortrefflich kotzbrockich portraitiert von WER wenn nicht ER wäre dafür besser geeignet?! Clancy Brown :biggrin: ) ... Oh Boy, DAGEGEN ist ja dessen Chief in Command Donald Trump ein Waisenknabe,  ja fast ein Ausbund an Moral und Manieren :05:
Findest Du nicht auch, Eric? ;)
 

Pöser Purche

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Bin auch seit vier Tagen in arktischen Regionen „unterwegs“, um „The Terror“ zu erleben ;)

Bis einschließlich Episode 7 vorangeschritten, 
Boah, was hass ich dieses intrigante, schwule Arschlosch „Mr. Hickey“!

Mein Liebling dagegen ist „Doctor“ Goodsir, toller nobler Charakter.

Ansonsten außerdem ne fabelhafte Serie, fabelhaft gespielt, fabelhaftes Setting, Kulissen, Kostüme, seeeehr atmosphärische Stimmung.
Nachtrag: WAS mir auch außerordentlich gut, ja sensationell gut, gefällt, ist der grafisch äußerst gelungene und kunstvolle Vorspann der Serie!  :29:
 

Eric666

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Happy! S1E1
WTF? Keine Ahnung, was ich gerade gesehen habe. Sehr abgefahren, ganz lustig. Werde ich mal weiterschauen. 
Läuft auf Netflix.

 

Raisuli

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The Good Doctor (1. Staffel, 18 Folgen, USA 2017 ff)

Eine neue Krankenhausserie. Aber diese ist anders. Der Hauptdarsteller ist anders.

Freddie Highmore, bekannt als junger Norman in "Bates Motel", spielt Shaun Murphy, einen angehenden Chirurgen, der in einem Krankenhaus in San José (Kalifornien) seine Arbeit beginnt.

Das Besondere: Shaun ist sehr jung und er ist Autist mit einer Inselbegabung (Savant-Syndrom). Diese Begabung führt zu außergewöhnlichen Diagnosefähigkeiten, wobei ihm sein photographisches Gedächtnis zur Hilfe kommt.

Aber... ihm fehlt es an sozialer Kompetenz, an Empathie. Seine sehr direkte Art ist überraschend und nicht immer angebracht. Seine Kollegen sind skeptisch, ob er den schwierigen Job bewältigen kann oder Patienten sogar gefährdet.

Fasziniert hat mich das Spiel von Freddie Highmore. Seine Darstellung des Autisten ist sehr beeindruckend, sowohl bei der Arbeit als auch bei der Bewältigung des (für ihn) schwierigen privaten Alltags.

Die Serie ist ein Volltreffer. ABC hat inzwischen Staffel 2 bestellt.

"The Good Doctor" ist bei SKY zu sehen.
 

Mortons Gabel

Hafer- und Bananenblues
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Startup Season 2 
[size=small]8/10 für die immer noch sehr gute 2.te Staffel und in meinen Augen weiterhin meilenweit vor Mr. Robot. Dazu noch 'Hellboy' Ron Perlman in S2 und der Spaß beginnt...[/size]
 

Tiggs

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The Twilight Zone - Mr. Bevis (S1E33) - Hübsches kleines Märchen mit beinahe schon altmodischem Disney-Touch und der schlichten, aber netten Botschaft: Bleib dir selbst treu. Fühlt sich schon ein bisschen ungewöhnlich an für die Serie, zumal es auch mal ein Happy End gibt (wie auch schon in der Vorgänger-Folge A Passage for Trumpet). Die Figur des Mr. Bevis ist grundsympathisch gezeichnet und wird von Orson Bean auch entsprechend sympathisch dargestellt. Außerdem schönes Wiedersehen mit Henry James, den man zuletzt u.a. in Arachnophobia und und Dick Tracy gesehen hat. Feel good-Fernsehen.

The Twilight Zone - The After Hours (S1E34) - Twilight Zone hat sich bislang gerne Kulissen und Kostüme aus Forbidden Planet geliehen, in dieser Folge kommt nun auch die Hauptdarstellerin des legendären Films dazu: Anne Francis. Ziemlich heißer Feger, die Dame, und mit ihrer püppchenhaften Erscheinung auch die perfekte Besetzung. Story und Dramaturgie fand ich allerdings eher "ging so". Die Auflösung der Folge ist recht simpel, dürfte aber Vorbild gewesen sein für Filme von Mannequin bis Nachts im Museum. Nur passt irgendwie die ganze erste Hälfte der Story rund um den Fingerhut-Kauf nicht dazu.
 

Doctor Schnabel

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Twin Peaks Season 3 (Dt. Blu)
Lange wusste ich nicht was ich von der Staffel halten soll. Vieles bleibt unerklärt. Und doch ist man gefesselt, fibert mit und findet viele schöne Momente (Das Erwachen von Dale Cooper) vor, die einem berühren und Links zu den alten Staffeln binden (Audrey Hornes Tanzszene, James singt sein Lied auf der Bühne etc.) - ich freue mich schon jetzt auf die 2. Sichtung! Total anders als Season 1 und 2  - könnte viele Fans vor den Kopf stossen. Hat teilweise mehr an Eraserhead erinnert statt an Twin Peaks...7/10
 
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