Vom Winde verweht

Otis

Tunichtgut
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Erinnere mich noch dunkel daran, dass das Weibsvolk den Schinken mochte.
 

FILMATION

Lou Sheimer, Hal Sutherland, Norman Prescott
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Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Film geht sage und schreibe 233 min. Fast 4 Stunden ... habe mich immer gefragt wie man den Zuschauer bei solch einer Story solange unterhalten will ?... und genau da liegt der Schwerpunkt. Die Geschichte ist so spannend & ergreifend erzählt das einem überhaupt nicht In den Sinn kommt wie schnell die Zeit vergeht. Fühlte mich zu keiner Minute gelangweilt, eher hin und hergerissen, tausend Dinge gingen einem durch den Kopf, von Gefühlen teilweise überwältigt. Und als am Ende der gebrochene Thett Butler zu der sonst so stolzen vom Schicksal gequälten Scarlett sagt, dass es ihm egal ist was aus ihr passiert brach für mich schon eine kleine Welt zusammen. Der Streifen hat soviel Aussagekraft, weiß überhaupt nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Nur wer sich hier vom Anfang bis zum Ende darauf einlässt, kann eventuell nachvollziehen warum viele ihn für einen der besten Filme aller Zeiten halten. Würde denken das man sich diesen Vorurteilsfrei ansehen muss. Sonst hat dieser keine Chance den Zuschauer zu berühren.
Eine sentimentale Wucht was einem hier geboten wird. Von einigen als schnulzig, kitschig abgewertet. Dabei war es für mich alles andere als das. Empfand dieses Szenario eher als realistisch wenngleich vllt etwas verzerrt. Aber nicht übertrieben oder überzeichnet. Liegt wohl wie so vieles im Auge des Betrachters.
 

Torsten Kaiser TLEFilmsFRPS

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GWTW ist einer der Filme, die ich (für mich) mit dem berühmten heißen Messer, dass durch Butter geht, vergleiche. Die Zeit wird ebenso schnell verweht wie der Filmtitel verspricht. GONE IN A WINK, sozusagen....
 

Tiggs

Superstar
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Und da sage noch mal jemand, Vom Winde verweht habe keinen großen popkulturellen Fußabdruck. Tsss, Endgame... höhöhö...
 
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