Troy: Fall of a City (Troja: Untergang einer Stadt)

Booze Head

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Dunkeldeutschland
Da Marco Polo bekanntlich abgesetzt wurde, habe ich mich natürlich gefreut, dass wieder eine historische Serie bei Netflix (BBC Co-Produktion) erscheint. Bin bisher bei Folge 9, die letzte fehlt mir also noch, aber ich fühlte mich bisher, mit kleinen Einschränkungen, gut unterhalten. Gefallen hat mir vor allem, dass Troy im Vergleich zu Marco Polo etwas dreckiger daher kommt. Leider eben nur etwas. Ich erwarte ja keinen Gewaltgrad wie bei Spartacus, aber die Serie besteht schon zu großen Teilen aus politischem Gequatsche. Muss man halt mögen/mit klar kommen, aber das kannte ich von Marco Polo auch schon, wobei mir da eben vieles zu glatt geputzt rüber kam. Nicht nur von der Optik her.
Der Einstieg ist etwas gewöhnungsbedürftig, da ich, ohne viel spoilern zu wollen, weil es Episode 1 betrifft, doch kaum nachvollziehen kann, dass Alexander seinen "Vater", der ihn 20 Jahre großgezogen hat, einfach so verlässt. Auch Helenas Abgang und die typischen "keiner redet miteinander, um Konflikte zu provozieren"-Aspekte sind nicht jedermanns Sache. Im Großen und Ganzen war es für mich aber spannend. Ich bin zwar nicht so fit in den Sagen von Homer, aber es macht Spaß immer wieder auf bekannte Namen zu stoßen, auch wenn da manches sicherlich nicht korrekt nacherzählt wird.

Einen Blick ist die Serie definitiv wert und es wundert mich, dass ich da bisher in den Foren, wo ich mich herumtreibe, so wenig (im Prinzip gar kein) Feedback gelesen habe.

 
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