Notwehr

The Shadow

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https://m.youtube.com/watch?v=aZRaVhks4rM
Story:
Ein chinesischer Anwalt lernt auf einer Firmenfeier,eine Frau nach seinen Geschmack kennen.Doch am nächsten Tag wacht er neben ihren toten Körper im Hotelbett auf,und wird verdächtigt der Mörder zu sein.Doch er kann von der Polizei fliehen,aber muss Beweise für seine Unschuld auftreiben.

Cast:
Hanyu Zhang als Du Qiu.
Masaharu Fukuyama als Yamura.
Stephy Qi.
Ji-won Ha als Rain.
Jun Kunimura als Yoshihiro Sakai.
Angeles Woo als Dawn.
Naoto Takenaka als Mamoru Ito.
Yasuaki Kurata als Hideo Sakaguchi.
Takumi Saitoh als Kidnapper.
Nanami Sakuraba als Rika Hyakuta.
Hiroyuki Ikeuchi als Hiroshi Sakai.
Tao Okamoto als Kiko Tanaka.
Niclas Ericsson als Aether Fund Rep.
Kohji Katoh als Yakuza.
Yusuke Kitaguchi als Detective.

Miscellaneous:
John Woo als Director.
Script von Jukô Nishimura & John Woo.
Gordon Chan als Producer.
Peter Lam als Executive Producer.
Produziert von Media Asia Films & Media Asia Group.

Source:
Imdb

Auf Netflix.
 

Mortons Gabel

Hafer- und Bananenblues
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Ui gleich mal auf die Watchlist setzen, wobei die Meinungen ja sehr auseinander gehen. 
Aber so kann man mal nen Blick riskieren..
 

RayVinyard

Statist
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Notwehr (Manhunt) von John Woo

Der neue John Woo Film Manhunt läuft ab heute exklusiv bei Netflix. Keine Synchronisation, nur OmU

 

Doctor Schnabel

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RE: Notwehr (Manhunt) von John Woo

Sagte mir kaum zu:

Manhunt (HK DVD)

Lahm, langweilig, billig, Figuren weder charismatisch noch sympathisch. Auch Action haut nicht vom Hocker. Zu lang (Laufzeit). Man verliert schnell das Interesse und wird nicht gefesselt. Besser die alten John Woo Streifen gucken, lohnt mehr! 3/10
 

DaMikstar

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RE: Notwehr (Manhunt) von John Woo

Wie kommt man bitte von "Manhunt" auf "Notwehr"?  :60: :60: :20: :74:
 

The Shadow

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Wer nicht auf bescheuerte Leserei bock hat, sollte besser die nächsten Wochen abwarten.Ob nicht eventuell noch, eine synchronisierte Tonspur folgt...
 

C4rter

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RE: Notwehr (Manhunt) von John Woo

Ich fand das Teil echt gut. Weiß nicht wieso der so schlecht wegkommt.

Klassische John Woo Themen (ungleiches Team, Cops, Gangster, Helden, Bösewichte) und Inszenierung. Sehr saubere Action-Choreografie. Und sogar eine überraschend vielseitige und interessante Story. Da hatte ich die meisten Bedenken. Aber das Buch was da als Vorlage galt (und 76 schon mal verfilmt wurde) passt scheinbar perfekt. Der Look ist etwas glatt aber man gewöhnt sich schnell dran. Die CGI Blood Squibs stören auch kaum bzw. fallen nicht negativ auf. Dazu ist das alles einfach eine zu runde Sache. Auch oder insbesondere im Vergleich zu vielen anderen Actionfilmen die es heutzutage nur noch gibt. Ende der 80er wäre Manhunt vielleicht nicht das wahre gewesen im Vergleich zu anderen Werken aber bei dem was man heute erwarten darf in dem Genre ist der echt gelungen.
 

C4rter

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Der Sprachenmix aus Chinesisch, Japanisch und Englisch ist schon ganz lustig und atmosphärisch. Eine Synchro die man da drüberbügelt würde das schon etwas zerstören, da man vermutlich nicht nur eine Sprache übersetzt sondern direkt 2 oder alle 3.
 

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MANHUNT
(dt. Notwehr)






Tja das war es also - Die Rückführung zum "Heroic-Bloodshed".
Klassische Charaktere (Cop, Killer, böse Bosse, gute Polizeichefs, viele Bad Guys), daneben etwas Love Interest, n Schwung traurige Vergangenheit
und die obligatorische Schippe von Loyalität, Verrat, Hass und Zusammenführung... Ja Tauben auch, Freeze-Faces ebenso und Saxofon-Mukke wird auch geträllert.

Alles in Allem ein Rezept das aufgehen sollte... Schliesslich hat John Woo den Rührlöffel in der Hand und "sollte" wissen was uns (eingefleischten Fans "nicht ganz" erster Stunde) gefällt. Zudem ist PATRICK LEUNG (Beyond Hypothermia) abermals Woo s Secend Unit -Direktor. Ein sehr fähiger Mann...
So geschehen schon bei A Better Tommorow 2, The Killer, Killer Traget, Hard Boiled etc.






Ach Gott, lasst uns nicht lange um den heissen Brei herum reden...

MANHUNT ist beileibe kein Kaliber von Film wie wir ihn gerne gesehen hätten.
Absolut kein (filmisch, technisch, schauspielerisch... qualitativ) Vergleich zu seinen "grossen" Werken, Leider.

Aber (und das meine ich ernst) es ist auch kein absoluter Totalausfall wie von vielen Fanzines beschrieen.
Ich fühlte mich knappe 2 Stunden "ohhh-ke" unterhalten, habe viele "woo´sche" Spielereien (alter und neuer Tage) ausmachen 
können und ebenso einige zelbstzitierte Homagen/Szenen aus bspw. The Killer, A Better Tommorow und/oder Hardboiled (insb. im Finale).






Die Krimi-Story bzw. der Aufhänger für die ganze Action-Hatz ist stimmig in Szene gesetzt und weiss (spannungstechnisch) zu unterhalten. 
Leider versagt der Film - - - und das ist das wirklich grösste Manko - - - dieses (HALLO) John Woo-Filmes, auf einer der wirklich wichtigsten Ebenen: Der Action (!!!)

Boah, war das mies... Nicht mies im Sinne der Sache. Aber es war einfach alles im Bereich "untere Mittelklasse" inszeniert.
Die Action... die ACTION war so unglaublich belanglos, steril und steif inszeniert- Das hat (mir) echt weh getan.
Digitale Spielereien egal wohin man schaut... Schüsse, Squips, Mündungsfeuer, die Laufbahn der Kugeln die (cgi-technisch) optisch dargestellt werden müssen... einfach nur"bäh".

Der Schnitt (Bezug Action) viel zu hektisch, viel zu viel im "wollen" kann aber nix "geben". Eine Bildgewalt wie in guten alten Zeiten ? - Fehlanzeige.
Alles wirkt unglaublich kraft- und drucklos. Es fehlt der nötige Kick- Die Power, die Eleganz einer typisch woo´schen Actionszene... 
Hier ist nix davon zu sehen bzw. nicht richtig angewandt (alles IMO und so)... Die Zutaten (der Wille) sind zwar da (das sieht man auch), werden aber ohne Plan zusammengewürfelt und verfehlen nahezu jegliches Ziel.

Mal anhand einiger Beispiele:

-Ganz schlimm die anfängliche Szene (Hommage an A Better Tomorrow) bzw. der Aufbau IM BEZUG AUF DEN BEGINN EINER ACTIONSZENE...
Boah, da könnte man fast kotzen wie lieblos das ganze CGI-Blei-Gewitter aufeinmal beginnt. Kein Gespür für Timing... Einfach nur n hingeworfener Fleischwurstkringel...
Action JA, Klasse NEIN.

-Die Einführung unseres Helden (der Cop) bei den Entführern. Un-cooler geht es schon garnicht mehr. Unser Held wirkt (bezieht sich übrigens auf den ganzen Film) wie ein Streifenhörnchen mit Schulterpolstern, stets mit  überdramatischem Gesicht, an Lächerlichkeit aber kaum zu toppen. Dem hab ich hier garnix abgenommen. Sehr schlechter Schauspieler. Wenn ich da an so Grössen wie Danny Lee, Tony Leung, Chow Yun Fat, Waise Lee etc. denke... WOW, da sieht man erstmal wie scheisse die Protagonisten (die einen mehr, die anderen NOCH MEHR) hier agieren. Und das zieht sich durch wie n Meter Bratwurst... Coolness ? ABSOLUTE Fehlnzeige...

-Das Attentat im Kaffee... Langweilig inszeniert steril eingefangen und mit Tonnen an CGI und kaum echt zu Bruch gegangenen Sachen heruntergewichst... LAME !!!

-Die GROSSE Actionszene auf dem Land. Ja hier gibts ein paar böse schwarze Mottorrad-Fahrer die mächtig einen auf dicke Hose machen. Letztendlich ist das aber auch alles kalter Kaffee und kaum der Rede wert. Es bleibt einfach nix hängen und ist so unheimlich lieblos "eingefangen". 
Die Kämpferei im Haus, reiht sich da nahtlos ein... CGI-Geballere, n bissl Schwertgefuchtel, schlecht getimtes Martial-Arts und zu verschachteltes hin und her-gehüpfe mit ätzendem Sound-Editing - Das ist eigentlich n (GANZES) Kapitel für sich... 
Die Sounds bzw. viel zu übertriebenen Effektgeräusche im Film- Aber gut, für sowas hab ich grad keine Zeit


- - - Bis hierhin gebe ich dem Streifen ne unsättigende 4/10 - - -


Dann wurde so langsam das Finale (Fabrik, Labor) eingeleitet und hier wurde es dann noch n bissi "komischer" ... Gottlob hat man nich allzuviel Zeit mit der Thematik
der "Super-Zombies"
vertan. Allerdings muss ich sagen (und das tut mir fast schon Leid), gibt es hier die erste (mal durch und durch) ordentlich inszenierte und wuchtig daherkommende Actionszene... Diese hat allerdings nichts mit Geballere etc. zu tun, sondern spielt im Knast der "Laborratten".
Hier wird der unserem Helden (über den hab ich ja noch garkein Wort verloren)- Asyl gebende Opa unter "Kriegsdroge" gesetzt und mukkt nach zurückkommen in sein Gehege erstmal ordentlich auf: Diese Szene ist wirklich stark inszeniert, super getimet und hat ordentlich Druck im Oarsch...





Im Anschluss folgt dann das eigentliche Finale das (insbesondere setting-bedingt) wesentlich mehr hermacht als die vorherige "Bauerei" auf dem Land und in dem etwas zu spärlich eingerichteten Musterhaus...

Ne, gen Ende gibt es schon ein paar nette Einfälle und es knallt auch "mal" gut in der Bude. Da wird dann auch mal kurz eine Action-Szene fast 1:1 aus Hardboiled übernommen... Nicht "zu" überschwenglich... alles im Rahmen der finanziell doch eher knappen Bedingungen- Aber eben schön zu sehen das auch mal was für die alten Hasen gemacht wurde... Ich saß zumindest mal 6 Sekunden mit nem Lächeln vor der Leinwand... Well done John...

Auch wurde gen Ende die Kameraarbeit (IMO) viel besser. Man hat wertigere Einstellungen... viele Close-Ups, blutende, schmerzende Gesichter gepaart mit ordentlichen Szenenmonatgen im Bereich der Action... Viel anmutender als der Rest des Streifens... Auch das Color-Grading gen Ende wurde sehr nah an Hard-Boiled "gelegt".
Farben, Kontraste etc. Dürfte dem geneigten Fan eigentlich sofort auffallen...

Immerhin gibts dafür nochmal n Extra-Punkt !!!






In diesem Sinne 5/10  - - - Mehr isses einfach nicht ... (ich wiederhole) Leider !
 

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RE: Notwehr (Manhunt) von John Woo

MANHUNT
(dt. Notwehr)






Tja das war es also - Die Rückführung zum "Heroic-Bloodshed".
Klassische Charaktere (Cop, Killer, böse Bosse, gute Polizeichefs, viele Bad Guys), daneben etwas Love Interest, n Schwung traurige Vergangenheit
und die obligatorische Schippe von Loyalität, Verrat, Hass und Zusammenführung... Ja Tauben auch, Freeze-Faces ebenso und Saxofon-Mukke wird auch geträllert.

Alles in Allem ein Rezept das aufgehen sollte... Schliesslich hat John Woo den Rührlöffel in der Hand und "sollte" wissen was uns (eingefleischten Fans "nicht ganz" erster Stunde) gefällt. Zudem ist PATRICK LEUNG (Beyond Hypothermia) abermals Woo s Secend Unit -Direktor. Ein sehr fähiger Mann...
So geschehen schon bei A Better Tommorow 2, The Killer, Killer Traget, Hard Boiled etc.






Ach Gott, lasst uns nicht lange um den heissen Brei herum reden...

MANHUNT ist beileibe kein Kaliber von Film wie wir ihn gerne gesehen hätten.
Absolut kein (filmisch, technisch, schauspielerisch... qualitativ) Vergleich zu seinen "grossen" Werken, Leider.

Aber (und das meine ich ernst) es ist auch kein absoluter Totalausfall wie von vielen Fanzines beschrieen.
Ich fühlte mich knappe 2 Stunden "ohhh-ke" unterhalten, habe viele "woo´sche" Spielereien (alter und neuer Tage) ausmachen 
können und ebenso einige zelbstzitierte Homagen/Szenen aus bspw. The Killer, A Better Tommorow und/oder Hardboiled (insb. im Finale).






Die Krimi-Story bzw. der Aufhänger für die ganze Action-Hatz ist stimmig in Szene gesetzt und weiss (spannungstechnisch) zu unterhalten. 
Leider versagt der Film - - - und das ist das wirklich grösste Manko - - - dieses (HALLO) John Woo-Filmes, auf einer der wirklich wichtigsten Ebenen: Der Action (!!!)

Boah, war das mies... Nicht mies im Sinne der Sache. Aber es war einfach alles im Bereich "untere Mittelklasse" inszeniert.
Die Action... die ACTION war so unglaublich belanglos, steril und steif inszeniert- Das hat (mir) echt weh getan.
Digitale Spielereien egal wohin man schaut... Schüsse, Squips, Mündungsfeuer, die Laufbahn der Kugeln die (cgi-technisch) optisch dargestellt werden müssen... einfach nur"bäh".

Der Schnitt (Bezug Action) viel zu hektisch, viel zu viel im "wollen" kann aber nix "geben". Eine Bildgewalt wie in guten alten Zeiten ? - Fehlanzeige.
Alles wirkt unglaublich kraft- und drucklos. Es fehlt der nötige Kick- Die Power, die Eleganz einer typisch woo´schen Actionszene... 
Hier ist nix davon zu sehen bzw. nicht richtig angewandt (alles IMO und so)... Die Zutaten (der Wille) sind zwar da (das sieht man auch), werden aber ohne Plan zusammengewürfelt und verfehlen nahezu jegliches Ziel.

Mal anhand einiger Beispiele:

-Ganz schlimm die anfängliche Szene (Hommage an A Better Tomorrow) bzw. der Aufbau IM BEZUG AUF DEN BEGINN EINER ACTIONSZENE...
Boah, da könnte man fast kotzen wie lieblos das ganze CGI-Blei-Gewitter aufeinmal beginnt. Kein Gespür für Timing... Einfach nur n hingeworfener Fleischwurstkringel...
Action JA, Klasse NEIN.

-Die Einführung unseres Helden (der Cop) bei den Entführern. Un-cooler geht es schon garnicht mehr. Unser Held wirkt (bezieht sich übrigens auf den ganzen Film) wie ein Streifenhörnchen mit Schulterpolstern, stets mit  überdramatischem Gesicht, an Lächerlichkeit aber kaum zu toppen. Dem hab ich hier garnix abgenommen. Sehr schlechter Schauspieler. Wenn ich da an so Grössen wie Danny Lee, Tony Leung, Chow Yun Fat, Waise Lee etc. denke... WOW, da sieht man erstmal wie scheisse die Protagonisten (die einen mehr, die anderen NOCH MEHR) hier agieren. Und das zieht sich durch wie n Meter Bratwurst... Coolness ? ABSOLUTE Fehlnzeige...

-Das Attentat im Kaffee... Langweilig inszeniert steril eingefangen und mit Tonnen an CGI und kaum echt zu Bruch gegangenen Sachen heruntergewichst... LAME !!!

-Die GROSSE Actionszene auf dem Land. Ja hier gibts ein paar böse schwarze Mottorrad-Fahrer die mächtig einen auf dicke Hose machen. Letztendlich ist das aber auch alles kalter Kaffee und kaum der Rede wert. Es bleibt einfach nix hängen und ist so unheimlich lieblos "eingefangen". 
Die Kämpferei im Haus, reiht sich da nahtlos ein... CGI-Geballere, n bissl Schwertgefuchtel, schlecht getimtes Martial-Arts und zu verschachteltes hin und her-gehüpfe mit ätzendem Sound-Editing - Das ist eigentlich n (GANZES) Kapitel für sich... 
Die Sounds bzw. viel zu übertriebenen Effektgeräusche im Film- Aber gut, für sowas hab ich grad keine Zeit


- - - Bis hierhin gebe ich dem Streifen ne unsättigende 4/10 - - -


Dann wurde so langsam das Finale (Fabrik, Labor) eingeleitet und hier wurde es dann noch n bissi "komischer" ... Gottlob hat man nich allzuviel Zeit mit der Thematik
der "Super-Zombies"
vertan. Allerdings muss ich sagen (und das tut mir fast schon Leid), gibt es hier die erste (mal durch und durch) ordentlich inszenierte und wuchtig daherkommende Actionszene... Diese hat allerdings nichts mit Geballere etc. zu tun, sondern spielt im Knast der "Laborratten".
Hier wird der unserem Helden (über den hab ich ja noch garkein Wort verloren)- Asyl gebende Opa unter "Kriegsdroge" gesetzt und mukkt nach zurückkommen in sein Gehege erstmal ordentlich auf: Diese Szene ist wirklich stark inszeniert, super getimet und hat ordentlich Druck im Oarsch...





Im Anschluss folgt dann das eigentliche Finale das (insbesondere setting-bedingt) wesentlich mehr hermacht als die vorherige "Bauerei" auf dem Land und in dem etwas zu spärlich eingerichteten Musterhaus...

Ne, gen Ende gibt es schon ein paar nette Einfälle und es knallt auch "mal" gut in der Bude. Da wird dann auch mal kurz eine Action-Szene fast 1:1 aus Hardboiled übernommen... Nicht "zu" überschwenglich... alles im Rahmen der finanziell doch eher knappen Bedingungen- Aber eben schön zu sehen das auch mal was für die alten Hasen gemacht wurde... Ich saß zumindest mal 6 Sekunden mit nem Lächeln vor der Leinwand... Well done John...

Auch wurde gen Ende die Kameraarbeit (IMO) viel besser. Man hat wertigere Einstellungen... viele Close-Ups, blutende, schmerzende Gesichter gepaart mit ordentlichen Szenenmonatgen im Bereich der Action... Viel anmutender als der Rest des Streifens... Auch das Color-Grading gen Ende wurde sehr nah an Hard-Boiled "gelegt".
Farben, Kontraste etc. Dürfte dem geneigten Fan eigentlich sofort auffallen...

Immerhin gibts dafür nochmal n Extra-Punkt !!!






In diesem Sinne 5/10  - - - Mehr isses einfach nicht ... (ich wiederhole) Leider !
 

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Nebendarsteller
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RE: Notwehr (Manhunt) von John Woo

scheisse, dachte ich hab gestern vergessen „senden“ zu drücken...
iwie gibts hier 2 threads zu „manhunt“ -
sollte man mal zusammenführen...

kurz nochmal zum film: die darsteller (alle durch die bank) haben inszenatorisch
keinerlei charisma, nada... niemand mit dem man auch nur annähernd soetwas wie
„mitfiebert- oder fühlt“.

auch die nebenstorys der ganzen (zusätzlichen) akteure sind sowas von schlecht geschrieben/inszeniert... kein fingerspitzengefühl für darstellung, keine story hat einen „so“ wirklich mitgenommen. mitgefühl, trauer... magic moments... 0,00 ! 
die frau die ihren man verloren hat, der cop und dessen tote frau, die killerin „verliebt“ in
ihr eigentliches opfer... und und und... uahhh !

man hat hier viel zu viele neben-töpfe geöffnet ohne auch nur einen richtig zu schliessen.
es wurde zwar einiges „abgehandelt“ das aber mehr schlecht als recht.

wenn man bedenkt wie woo s charakterzeichnungen seinerzeit dargestellt wurden...
tragisch, traurig, melancholisch, mitfühlend... man hat „es“ einfach gespürt...

hier lässt einen einfach alles kalt...

...

hab ihn jetzt ein 2. mal komplett gesehen und es war schon „anstrengend“.
...

bin irgendwie „doch“ mega- enttäuscht das der streifen so  
„belanglos“ geworden ist...
 

Il Grande Silenzio

Dirty Lawyer
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Schade, das klingt ja nicht sehr erbaulich. Ich werde ihn mir demnächst aber trotzdem mal anschauen, neugierig bin ich nach wie vor.  :44:
 

montana

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Leider ein Film ohne Herzblut, die guten John Woo-Filme waren ja immer mehr als nur ihre großartigen Actionszenen, die hier zudem nicht mal mehr großartig sind. Es wirkt so, als habe man auf Teufel komm raus nochmal alle bekannten Zutaten in einen Topf geworfen, damit sich der Meister dann mehr schlecht als recht selber kopieren kann. Mit der Story tut sich Woo auch keinen Gefallen, seine klassischen Themen um Freundschaft und Ehre werden zwar versuchsweise auch reingequetscht, wirken hier aber deplaziert, die Dialoge, die darauf abzielen genauso peinlich wie die beiden Killerfrauen. In den letzten 20 Minuten spürt man ein bisschen was, aber die Wahrheit ist, dass die besseren Bloodshed-Filme der letzten Jahre von anderen gemacht worden sind.  (5/10)
 

Scorpio

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Ist natürlich weit von The Killer oder Hard Boiled entfernt. Das Charisma von Chow Yun-Fat fehlt so einem Film. Aber schlecht fand ich Manhunt dennoch nicht. Die Story ist mir zwar zu einfallslos und vorhersehbar, aber ich fand ihn gut in Szene gesetzt. Stylisch, paar brauchbare Actionsequenzen, vor allem sehr gute Schießereien. Cast war auch ganz gut. Tao Okamoto mit ihrer grazilen Eleganz würde ich gerne öfters sehen. Mehr als ordentliche Unterhaltung hatte ich mir sowieso nicht erwartet. 6/10
 

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Ist natürlich weit von The Killer oder Hard Boiled entfernt. Das Charisma von Chow Yun-Fat fehlt so einem Film. Aber schlecht fand ich Manhunt dennoch nicht. Die Story ist mir zwar zu einfallslos und vorhersehbar, aber ich fand ihn gut in Szene gesetzt. Stylisch, paar brauchbare Actionsequenzen, vor allem sehr gute Schießereien. Cast war auch ganz gut. Tao Okamoto mit ihrer grazilen Eleganz würde ich gerne öfters sehen. Mehr als ordentliche Unterhaltung hatte ich mir sowieso nicht erwartet. 6/10

:74:



...

Sorry, musste sein (!)
Ja, Geschmäcker und so... nagut... Tut mir Leid...





















































:74:

Komm doch nich drüber weg, sorry....
 

DaMikstar

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Auch, wenn ich den Film eher mäßig fand: Kann mal bitte jemand den internationalen Titel in den Thread-Titel einfügen? Der deutsche Titel tut ja echt weh!

Ich habe mich bei der Betrachtung gestern echt gefragt, was das Sprachmischmasch sollte. Klar, der Anwalt war Chinese, aber das spielt in Japan und der arbeitet in einem japanischen Unternehmen. Als Firmenanwalt spricht der mit Sicherheit verhandlungssicher Japanisch. Da muß nicht zwischendurch auf Englisch gewechselt werden, wenn man mit Japanern spricht.

Zudem haben mich die ganzen Standbilder furchtbar gestört. Sowas ist mir bei früheren Woo-Meisterwerken nie aufgefallen. Da gab es dann eher eine Zeitlupe.

Langweilig wurde mir zwar nicht, aber so richtig mitgenommen hat mich dieser Film nun wirklich nicht.
 
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