CARGO (Eine andere Zombie-Apokalypse / ab 18.5 auf Netflix)

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CARGO
(Netflix)



"Was für ein ruhiges Brett voll rationaler Emotion und Liebe zum Leben"

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Mama, Papa, Kind auf dem Weg quer durch die Zombie-Apokalypse…
Klingt aufregender als es ist- Ist aufregender als gedacht.

CARGO ist mehr Survival-Drama als Zombie-Hatz.
Letztere nehmen eigentlich kaum Stellung in diesem ruhigen, sehr bedacht inszenierten und äusserst intensiven Überlebenskampf unserer Hauptcharaktere. 
Da mal ne unscharfe Aufnahme, hier mal ein kurzes stell-dich-ein der Untoten - Alles mit Bedacht in den Hintergrund gestellt um dem essentiellen Geschehen (der eigentlichen Geschichte) mehr Raum zu geben… 
Thats it. Und das ist auch gut so.




Was soll man sagen, CARGO fesselt
(imo) von der ersten bis zur (traurigen) letzen Minute.
Man ist „onpoint“ mit Andy und dessen kleinen Tochter. Nichts ist (in diesen Filmminuten) wichtiger als die Familie, nichts wichtiger als DAS Überleben. Punkt !



Hier die ungekürzte Review:
https://www.movieside.de/showthread.php?tid=871&pid=22707#pid22707

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Donnerfuss

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Auf "Cargo" war ich nach dem Ankündigungstrailer sehr gespannt und habe ihn dann auch gestern sofort angeschaut. Ich kann mich deinem Review eigentlich nur anschließen. Wirklich mal eine erfrischend andere Darstellung des Überlebenskämpfes, umgeben von Zombies in den Weiten Australiens. Die tollen Darsteller sind der Garant dafür, dass dieses Konzept so gut funktioniert.
Der Film hat mich gepackt und berührt und ich gebe ihm eine 8,5/10. 

Das von dir eingefügte Bild, zeigt einen der ganz großen Momente des Films.
 

JackBurton

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Wer hätte gedacht, dass man dem Zombie-Genre noch etwas Neues abgewinnen kann.
Für mich war Cargo zwar nicht der wirklich große Wurf (zu holprig einige Schnitte, zu episodenhaft einige Begegnungen), aber doch erfrischende Genre-Kost die sich traute neue Wege zu gehen. Der Tausch von viel Emotion gegen wenig Gewalt ist schon ein deutliches Alleinstellungsmerkmal des Films. Auch die ein oder andere Idee war sehr schön anzusehen.

Guter Film in einem ausgelutschten Genre.
 

Herbie_06

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Das mit den teilweise holprigen Schnitten unterschreibe ich mal so. Bei einigen Szenenwechseln hatte ich echt das Gefühl, man hätte ein paar Sekunden zu früh weggeschnitten und bei der Folgeszene ein paar Sekunden zu spät wieder eingesetzt.
Ansonsten aber ein toller Film. Endzeitatmosphäre super eingefangen und ein sympathischer Protagonist (und andere interessante Charaktere) zum Mitfiebern. Eine rundum stimmungsvolle Umsetzung. Mitunter habe ich mich positiv an den ebenfalls sehr, sehr guten "These Final Hours" erinnert gefühlt. Zum Ende hin wird es ein wenig rührselig, was ich aber in Ordnung fand.
Lediglich eine Szene -
als dem infizierten Vater auf der Straße ausgewichen wird und man, obwohl man auf der breiten Straße einfach rechts vorbeifahren könnte, komplett von der Straße abkommt und gegen einen Baum kracht, nur damit Andy von seiner Frau gebissen und ebenfalls infiziert wird
- ist mir negativ aufgefallen. Da hätte man sich wirklich etwas Besseres einfallen lassen können.
Ansonsten, wie gesagt, toller Film. (9/10)
 

Jaro

Statist
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Habe mir den Film jetzt auch mal angesehen. Ich habe regelrecht mitgefiebert. Toller Film!
Bei der Szene oben im Bild hab ich geheullt wie ein Schlosshund.
 

videoflixx

Statist
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Ist der Film eher ein Horrorfilm oder geht er mehr in Richtung Drama?
Würde den gerne gucken, weiß aber nicht, ob es was für die Freundin wäre. Horror geht da eher nicht, dass ist dann für mich alleine. :D
 

Booze Head

Sprit-Guru
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Gestern Abend auch gesehen, wirklich toller Film, der den Fokus auf das Zwischenmenschliche legt. War mal erfrischend so einen Film des Genres zu sehen. Man darf halt keine Erklärungen erwarten, da man einfach so ins Geschehen geworfen wird, aber das ist nicht weiter tragisch.

Ist der Film eher ein Horrorfilm oder geht er mehr in Richtung Drama?
Würde den gerne gucken, weiß aber nicht, ob es was für die Freundin wäre. Horror geht da eher nicht, dass ist dann für mich alleine. :D
Definitiv Drama. Irgendwelches Gekröse gibt es nicht. Mal eine Bisswunde hier und etwas rohes Fleisch da, aber kein Gemetzel. Hier stehen wirklich die Protagonisten im Mittelpunkt.
 

ShineyMetalAss

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Toller Film dank Martin Freemann, obwohl ich mir Anfangs auch das hier dachte:

Lediglich eine Szene -
als dem infizierten Vater auf der Straße ausgewichen wird und man, obwohl man auf der breiten Straße einfach rechts vorbeifahren könnte, komplett von der Straße abkommt und gegen einen Baum kracht, nur damit Andy von seiner Frau gebissen und ebenfalls infiziert wird
- ist mir negativ aufgefallen. Da hätte man sich wirklich etwas Besseres einfallen lassen können.
Aber auch

Allerdings auch am Anfang im Boot, warum zum Geier geht erst der eine alleine los, und dann der andere. Das waren Momente wo ich mich an die unlogischen Schritte der Protagonisten bei Walking Dead erinnert fühlte. Oder wenn man in so eine Apokalypse lebt und eine infizierte Frau neben sich sitzen hat (auch wenn es die eigene ist) hat, passt man besser auf.

Das Ende war wirklich Drama at its best, ich hatte Pippi in den Augen.
 

Il Grande Silenzio

Dirty Lawyer
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Wie schon geschrieben wurde, weniger Zombiefilm, in erster Linie Drama. Mal was anderes im Genre und wirklich sehr emotional.

Die Darstellung des familiären Zusammenhalts bis zum Ende und der Weg der Aborigines "zurück zur Natur" fand ich aber nicht besonders originell.

7/10
 

Thorwalez

Nudity Rider
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Bei der Szene aus dem Bild oben war es um mich geschehen. Dicker fetter Kloß im Hals und auch meine Frau schniefte vor sich hin. Das war für mich eine der ergreifensten Filmszenen der letzten Jahre. Schön, dass man diesem ausgelutschen Genre noch solche neuen Aspekte abgewinnen kann. Splatter und Düsternis weicht nachvollziehbarer Emotion. 8/10
 

agtsmith1983

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Gerade angschaut. Hätte nicht gedacht das ein Film aus dem Zombie-Genre mich doch so sehr berühren kann. Ganz groß was da geboten wird, schauspielerisch und inszenatorisch. Die Weite Australiens trägt dann noch ungemein zur Tristesse bei. Ähnlich erging es mir zuletzt bei The Road als ich den das erste mal sah. Ähnliche Rahmenhandlung und ebenfalls bedrückend aussichtslos. Das sind dann die Art Filme die man nicht so bald vergisst. Sehr zu empfehlen.
 

bilderrahmen

Nebendarsteller
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Habe den die Tage auch nochmal gesehen.

Und ich muss "nochmal" ne Lanze brechen für Martin Freeman. Der spielt den "Daddy" wahrlich mit soviel (schauspielerischer) Natürlichkeit und Liebe das ist schon beachtlich. Das sind ganz kleine Dinge in Sachen Mimik, Gestik- Körpersprache allgemein- Sein Handeln, sein Tun... Einfach grandios.
Ohne zu sehr auf die Tränendrüse oder Dramatik-Schraube zu drücken gelingt es ihm mit (eigentlich) minimlistischem Spiel, die doch grösste Anstrengung & Angst zu transportieren... Bring dein Baby an einen sicheren Ort...  Alle Schutzschilde stets aufgefahren mit Bedacht für jegliche Situation, ohne es (schauspielerisch) zu theatralisch zu gestalten- WOW- Einfach toll.



Habe den jetzt zum dritten Mal gesehen UND der Film gewinnt dadurch (imo) ungemein.
War ein echtes Highlight...

Kenne aber Viele die den total lahm fanden... Der überwiegende Teil meiner Bekannten konnte mit dieser doch sehr konzentriert, ruhigen Inszenierung- eben nicht bedacht auf Mord- und Totschlag, nicht soviel anfangen... Viele haben einfach etwas ganz anderes erwartet...

...

Seis drum- Der Film hat bei mir definitiv "eingeschlagen"
 
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