Blu-rays mit falscher Tonhöhe bei der deutschen Synchro: Die Liste

Tyler Durden

Löschmichel mit VHS Abschluss
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In Shockers Link mit dem kompletten Film hört sich das "Soundgewaber" (Mädchen auf der Treppe) an, wie in der deutschen 24p Variante. In der 25p erscheint mir das höher.
 

slartibartfast

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Aha, klar.
Gerade bei Soundgwaber fällt es mir immer schwer, Tonhöhen zu erkennen. Hut ab.
 

Tyler Durden

Löschmichel mit VHS Abschluss
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Freizeitmusiker ;) 

Mir persönlich fällt es auch bei Männerstimmen eher auf, da Frauenstimmen sowieso höher sind.
 

Tyler Durden

Löschmichel mit VHS Abschluss
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Danke. In der Zeile verrutscht und dann falsch rauskopiert.
 

dlh

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Weiß einer, wie es mit "Requiem for a Dream" von Highlight/Constantin aussieht? War lt. Zweitausendeins-Filmlexikon eine VHS-Premiere.
 

mrkoernchen

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Bin gerade am Grübeln ob der deutsche Ton bei der "Dollman" BluRay von 84 zu tief abgemischt ist. War ja offensichtlich ne VHS Synchro, liegt allerdings auf der selben Höhe vor wie die Englische Tonspur.
 

mrkoernchen

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Zum Vergleich:

Deutsche Tonspur BluRay: https://www84.zippyshare.com/v/k4ELIX89/file.html

Deutsche Tonspur BluRay mit VHS Pitch: https://www84.zippyshare.com/v/LVjBF6A9/file.html


Und hier als Qualitätsvergleich die gleiche Stelle von der deutschen VHS:

Deutsche Tonspur VHS mit BluRay Pitch: https://www84.zippyshare.com/v/ao2i5h63/file.html

Deutsche Tonspur VHS mit VHS Pitch: https://www84.zippyshare.com/v/Dk0e6dvV/file.html
 

dlh

Imitation einer Witzfigur
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Komplett zu tief:
Southland Tales [Universal] (25fps-DVD-Synchro)
 

HansSchnell

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Unbegreiflich, daß dieser Tonhöhenfehler nach alle den Jahren noch immer passiert.
So langsam sollte doch mal jede Firma geschnallt haben, daß sie sich DAS vor der VÖ nochmal genauer anschauen sollte.
 

purzel1968

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Ich hab immer ein ungutes Gefühl bei alten MGM Titeln die auf Blu-ray raus kommen das der Ton zu tief ist.  :rolleyes:
 

cvs

IOSONO
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Unbegreiflich, daß dieser Tonhöhenfehler nach alle den Jahren noch immer passiert.
So langsam sollte doch mal jede Firma geschnallt haben, daß sie sich DAS vor der VÖ nochmal genauer anschauen sollte.
Der Fehler entsteht schon bei der Synchro, nicht danach. Das liegt daran, dass in den PAL-Ländern kein Bewußtsein dafür existiert, dass eine 25 B/sec-Synchro ein Fehler ist, wenn das Original eine andere Geschwindigkeit hatte. Weder bei den Firmen, noch beim Großteil der Zuschauer.
 

Franco Blanco

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Der Fehler entsteht schon bei der Synchro, nicht danach. Das liegt daran, dass in den PAL-Ländern kein Bewußtsein dafür existiert, dass eine 25 B/sec-Synchro ein Fehler ist, wenn das Original eine andere Geschwindigkeit hatte. Weder bei den Firmen, noch beim Großteil der Zuschauer.
Nicht, dass ich dir da widersprechen will, da ich selber mich auch öfter als mir lieb ist über hinsichtlich Tonhöhe untrennbar falsch mit einander "verheirateten" Tonspuren ärgere.Aber du musst es auch mal von der pragmatischen Seite aus sehen: TV- oder Videosynchros, die mit 25fps aufgenommen wurden sind originär ja für einen Einsatz in PAL-Geschwindigkeit vorgesehen. So gesehen sind korrekte Stimmen und falsche Musik-Tonhöhe immer noch "richtiger" als eine in 24fps aufgenommene (TV- bzw. Video-)Synchro, die aber im eigentlichen Einsatzgebiet in allen Belangen "falsch", weil beschleunigt, läuft. Dass man diese Synchros viel später dann mal für einen Einsatz in Kinogeschwindigkeit heranziehen würde konnte damals ja niemand ahnen (zumindest in den meisten Fällen) und selbst wenn könnte man immer noch argumentieren, dass originärer Verwendungszweck > nachgelagerter Verwendungszweck. :56:
 

cvs

IOSONO
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Nicht, dass ich dir da widersprechen will, da ich selber mich auch öfter als mir lieb ist über hinsichtlich Tonhöhe untrennbar falsch mit einander "verheirateten" Tonspuren ärgere.Aber du musst es auch mal von der pragmatischen Seite aus sehen: TV- oder Videosynchros, die mit 25fps aufgenommen wurden sind originär ja für einen Einsatz in PAL-Geschwindigkeit vorgesehen. So gesehen sind korrekte Stimmen und falsche Musik-Tonhöhe immer noch "richtiger" als eine in 24fps aufgenommene (TV- bzw. Video-)Synchro, die aber im eigentlichen Einsatzgebiet in allen Belangen "falsch", weil beschleunigt, läuft. Dass man diese Synchros viel später dann mal für einen Einsatz in Kinogeschwindigkeit heranziehen würde konnte damals ja niemand ahnen (zumindest in den meisten Fällen) und selbst wenn könnte man immer noch argumentieren, dass originärer Verwendungszweck > nachgelagerter Verwendungszweck. :56:
Pragmatisch oder nicht: Als noch Filmkopien und kein PAL-Videomaterial für die Synchronisation herangezogen wurde, hat man vorrangig in der Originalgeschwindigkeit synchronisiert (siehe z.B. DIE 2), obwohl hier dann mit 25 B/sec gesendet wurde. Erst die ausnahmslose Verwendung von Videomaterial (zur Vereinfachung des Arbeitsvorgangs und erheblichen Kostensenkung) hat zur Herstellung dieser verfälschenden Synchros geführt. Trotzdem hätte man auch ohne weiteres mit PAL-Video in der korrekten Geschwindigkeit synchronisieren können, indem man z.B. bei 24 B/sec-Projekten pro Sekunde einfach ein Einzelbild verdoppelt. Dann laufen auch 25 B/sec-Medien mit der Originalkinogeschwindigkeit. Hat man jahrzehntelang mit Kinofilmen so gemacht.
 

Franco Blanco

Aufgebrachter Bürger
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Pragmatisch oder nicht: Als noch Filmkopien und kein PAL-Videomaterial für die Synchronisation herangezogen wurde, hat man vorrangig in der Originalgeschwindigkeit synchronisiert (siehe z.B. DIE 2), obwohl hier dann mit 25 B/sec gesendet wurde. Erst die ausnahmslose Verwendung von Videomaterial (zur Vereinfachung des Arbeitsvorgangs und erheblichen Kostensenkung) hat zur Herstellung dieser verfälschenden Synchros geführt. Trotzdem hätte man auch ohne weiteres mit PAL-Video in der korrekten Geschwindigkeit synchronisieren können, indem man z.B. bei 24 B/sec-Projekten pro Sekunde einfach ein Einzelbild verdoppelt. Dann laufen auch 25 B/sec-Medien mit der Originalkinogeschwindigkeit. Hat man jahrzehntelang mit Kinofilmen so gemacht.
Das ist mir schon klar, der Punkt auf den ich hinauswollte ist der, dass bei einer Synchronisation in PAL-Geschwindigkeit kein Anlass bestand auf eine spätere Verwendung in Kinogeschwindigkeit zu achten. Natürlich kann (und sollte man sogar) aus "dogmatischer" Sicht ein Werk (also Synchro und Effekt/Tonspur) in der gleichen Tonhöhe produzieren um so die Einheitlichkeit zu gewährleisten. Aber wenn dein Auftraggeber die Synchro eh nur im TV oder auf Video verwenden will und das ganze deutlich billiger und weniger arbeitsintenisv ist, warum sollte man dann aus rein pragmatischer Sicht ein solches Werk überhaupt in Kinogeschwindigkeit produzieren? Hätte es nie BDs gegeben, dann hätten deutsche Ohren z.B. nie die Stimmen von Brandt und Blumhagen in Die Zwei in ihrer richtigen Stimmhöhe geniessen dürfen. Die von z.B. Norbert Langers Magnum aber schon (ok, den gibt es noch nicht auf blau, aber ich denke du weisst was ich meine).

Anyway, der Einwurf war eh eher akademischer Natur, mir wäre es auch am liebsten man hätte nie so verfahren und von daher ziehen wir gedanklich eh am gleichen Strang.  :22:
 
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